Wochenend - Lektüre

Als absolute Leseratte habe ich immer einen kleinen Stapel Bücher bereitliegen, teils im Wohnzimmer, teils am Nachtkästchen. Je nach Tageszeit, Stimmung und Ort lese ich unterschiedliche Dinge, meist mehrere Bücher gleichzeitig. Kein Problem, oder, Leseratten machen das so?

 Was derzeit bei mir so "in Arbeit" ist.

Ich bekenne mich absolut schuldig! Ich lese leichte Romane und Krimis. Das, was meine Deutschlehrer seinerzeit als Trivialliteratur verteufelten. Aber ich habe eine Abmachung mit mir selbst. Als anglophiler Mensch darf ich solche Sachen wenn möglich nur in Originalsprache lesen. Darum finden sich immer wieder englischsprachige Titel in meiner Leseliste. Das meiste gibt es allerdings sicherlich auch in deutscher Übersetzung.

Derzeit lese ich Sushi for Beginners von Marian Keyes. Nach den ersten Seiten wollte ich es weglegen, langweilig und sogar mir zu trivial. Aber nach rund 100 Seiten wird es spannender, die Charaktere entwickeln ein nettes Eigenleben, werden sichtbarer und spürbarer. Ein leichter Lesegenuss nach einem anstrengenden Tag. Im Prinzip geht es um drei junge, sehr unterschiedliche Frauen, die in Dublin ihren Alltag meistern. Lustig, leicht, locker, ohne besonderen Tiefgang aber unterhaltsam. Das Buch gibt es auch in deutscher Übersetzung als Sushi für Anfänger.

Mindestens ein Gartenbuch liegt auch immer zum Lesen bereit, abseits von meiner recht umfangreichen Gartenbibiliothek, in der ich immer wieder etwas nachschlage. Zur Zeit ist es von Karl Ploberger Best of Der Garten für intelligente Faule. Hier finde ich immer wieder neue Ideen, Anregungen, Bestätigungen für mein Gartenkonzept und es ist ein Vergnügen, im Winter vom Garten zu träumen.

Eine liebe Freundin schenkte mir Lessons from Madame Chic von Jennifer L. Scott, ebenfalls in Englisch. Hierfür habe ich keine deutsche Übersetzung gefunden. Die Autorin berichtet von ihrem Leben als Studentin in Paris und welche Dinge der Pariser Lebensart sie in ihre kalifornische Heimat mitgenommen hat. Lustig, nett, schwungvoll zu lesen, wenngleich viele Dinge mir als Wienerin wesentlich weniger fremd sind als einem Californian Girl. Es ist beispielsweise für mich völlig unvorstellbar in einer Jogginghose auf die Straße zu gehen, ich trage sie auch zu Hause kaum. Für die Amerikanerin Jennifer war es eine ganz neue Erfahrung, sich täglich "ordentlich" anzuziehen oder einen Schlafanzug zu tragen, der nicht aus einem ausgeleierten T-Shirt und einer löchrigen Jogginghose bestand.
Amüsant fand ich auch das Kapitel über die täglichen fixen gemeinsamen Mahlzeiten, die in Europa wohl noch wesentlich weiter verbreitet sind als in den USA. Obwohl ich auch in meinem Bekanntenkreis feststellen muss, dass es immer weniger Familien gibt, in denen das gemeinsame Abendessen am gedeckten Tisch mit selbstgekochtem Essen regelmäßig stattfindet. Öfter schleicht sich auch hier die Unsitte ein, dass sich jeder dann etwas aus der Küche holt oder beim Lieferdienst bestellt, wenn er Hunger hat und dieses Essen dann alleine vor dem Bildschirm oder in seinem Zimmer verschlingt.
Fazit: nett zu lesen, unterhaltsam, in einigen Punkte durchaus nachahmenswert.

Krimis sind immer toll, ein besonders spannender war Gezeitengrab von Elly Griffiths. Ich mag Lektüre mit historischem Hintergrund oder Ereignissen, die in die Gegenwart spielen. Wenngleich die Autorin mit der Geschichte recht locker umging, ist der Krimi spannend, die Personen sind gut gezeichnet und der Handlungsstrang (bis auf eine Schwäche im Finale) spannend und nachvollziehbar. Toll für kalte Winterabende am Sofa mit Tee oder kuschlig im Bett.

Noch nicht begonnen habe ich Stewart O'Nans Letzte Nacht. Die Stadt Wien verteilt regelmäßig einmal im Jahr Gratisbücher in der Aktion "Eine Stadt - Ein Buch". Die Kritiken sind gut, ich bin schon sehr gespannt darauf.

Meine Kinder lesen auch, derzeit leider nicht mehr so begeistert wie früher, der Computer frisst auch hier viel zu viel Zeit weg. Aber immerhin lesen sie noch, im Gegensatz zu vielen Freunden, die gar keine Bücher mehr ansehen.

Alex (13) liest gerade Wunder von Raquel J. Palacio. Ein ganz tolles Buch, berührend, spannend und wunderschön. Es erzählt die Geschichte eines Buben, der von Geburt an optisch stark entstellt ist. Absolut empfehlenswert! Ab ca. 12 Jahren geeignet.

Vic (15) beschäftigt sich im Rahmen eines freiwilligen Schulprojektes gerade mit Gewaltfreier Kommunikation und Drogenprävention und liest den Klassiker von Paul Watzlawik: Anleitung zum Unglücklichsein. Bei jeder zweiten Seite kommt er und liest mir irgendeinen Absatz vor, nach dem Motto: hast du das gewusst, das ist ja wirklich so. Super! Ab ca. 14 Jahren geeignet.

Was lest ihr gerade? Wer hat einen tollen Buchtipp?

Ein schönes Wochenende wünscht

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Artikel enthält affiliates, ist aber nicht gesponsert. Alle Meinungen sind zu 100% meine eigenen.

Wintergemüse - Ernte im Dezember

Wie schon im Sommer berichtet beschäftige ich mich seit einiger Zeit auch damit, das ganze Jahr über frisches Gemüse und Kräuter aus dem Garten zur Verfügung zu haben. Angeregt wurde ich durch das Buch von Wolfgang Palme, der nicht weit von uns seine Versuchsgärten betreibt.

Im August und September säte und pflanzte ich noch so einiges bzw. ließ etliches am Beet stehen, Zeit für eine Zwischenbilanz.

Heute, am 7. Dezember, nach dem ersten Schnee und etlichen bereits sehr kalten Frostnächten (wobei es noch keine unter -6°C schaffte), finde ich in meinem Garten etliches an Kräutern, Wurzelgemüsen und Salaten, die ich ernten kann.

Kräuter sind relativ einfach, wenn es nicht wirklich wochenlangen Dauerfrost gibt, kann man sie das ganze Jahr über ernten.


Die Zitronenmelisse wächst dicht und grün wie im herrlichsten Frühjahr fröhlich unter dem Kirschbaum. Als Ergänzung zu Desserts oder in winterliche Limonaden und Tees schmeckt sie wunderbar.


Rosmarin gibt es auch rund ums Jahr, wir sind im Weinbauklima, deshalb überlebt er meist ungeschützt im Winter. Auch den letzten Jänner mit wochenlang unter -14°C überstand er unbeschadet.


Der Salbei wird noch bis zum Jänner durchhalten, er ist mein Zauberkraut in der halswehreichen Zeit. Salbeitee schmeckt zwar nicht besonders gut, wirkt aber Wunder bei Halsschmerzen. Ein Tipp für (neue) Zahnspangenträger´von meinem Alex: Salbeiblätter, frisch gekaut, helfen über die ersten Reizungen nach Einsetzen der neuen Zahnspange.


Der Oregano ist zwar nicht mehr so wirklich atraktiv, aber man kann immer noch etliche frischgrüne Blättchen abzupfen. Im Feber werde ich ihn radikal abschneiden, dann treibt er wieder kräftig durch.

Im Gemüsebeet tummeln sich Mangold, Karotten, Petersilie, Spinat, Pastinaken, Zwiebel und Feldsalat. Vorbeigehende Spaziergänger fragen immer ganz erstaunt, ob ich das alles noch ernten kann. Klar, jeden Tag ein bisschen, es schmeckt wunderbar.


Ein paar Karotten sind noch in der Erde, ich kann sie nach Bedarf ernten, wenn der Boden nicht gefroren ist.


Ebenso die Pastinaken, diese waren die Überraschung des heurigen Jahres. Wir kauften im Frühjahr auf einem Pflanzmarkt ein paar junge Pflanzen, setzten sie in eine Ecke und warteten ab. Jetzt, nach dem ersten Frost, schmecken sie wunderbar cremig und mild, allerdings sollte man sie nicht pur genießen, sondern mit anderem Gemüse kombinieren oder - wie wir letzten Sonntag - kleingewürfelt in einer Fleischsauce mitköcheln lassen. Köstlich.



Petersilie kann ich noch überall ernten, im Beet und im Blumenkisterl. Ich lasse sie diesmal stehen, säe neue nach, sobald es wärmer wird und von der alten werde ich nächstes Jahr die Wurzeln ernten. Bin gespannt, wie das schmeckt.


Bei Salaten probierte ich eine Vielzahl an verschiedenen Produkten für die Wintersaat aus, wirklich erfolgreich war ich nur bei Spinat und Vogerlsalat. Alle anderen Wintersorten keimten nicht richtig. Im August (erste Tranche) war es noch zu warm, im September (zweite Tranche) zu kalt, feucht und trüb. Kein guter Herbst für Blattsalate. Aber Spinat und Vogerlsalat gedeihen großartig, wie immer.



Der Mangold steht groß und bunt am Beet, lässt die Blätter etwas hängen, wenn es friert, richtet sich aber beim ersten Sonnenstrahl wieder auf. Generell gilt, dass sich alles Gemüse nur bei frostfreiem Wetter ernten lässt. Gefrorene Blätter kann man nicht in der Küche auftauen, sie sind völlig gatschig und unbrauchbar. Die Pflanze hingegen regeneriert sich am Beet blitzschnell, sobald es ein wenig wärmer wird. Eine tolle Sache!


Wie jeden Herbst setzte ich eine ganze Reihe an roten und weißen Zwiebeln und Knoblauch ein. Sie bleiben über den Winter am Beet und sind etwa im Mai erntereif. Bis dahin kann man das Zwiebel- und Knoblauchlaub ein wenig schneiden (nie mehr als rund 1/3), klein hacken und verarbeiten. Köstlich.


Wie geht es euren Gärten im Dezember? Schon totale Winterruhe oder noch Spätherbst. Hier gab es schon rund eine Woche eine dünne Schneedecke, jetzt allerdings hat es untertags zarte Plusgrade, nur die Nächte sind kalt. Klassisches Wiener Winterwetter eben.

Die Advent- und Weihnachtslinkparty ist noch offen, mach mit und zeig uns deine Ideen und Projekte. 


Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Artikel enthält affiliates, ist aber nicht gesponsert. Alle Meinungen sind zu 100% meine eigenen.

Auf die Plätzchen, fertig, Kekse! Und eine Weihnachtslinkparty!

Wer bäckt auch schon eifrig Kekse? Wir haben damit schon vor einiger Zeit begonnen, also genauer gesagt mein wunderbarer Ehemann, hier gibt es die Story dazu. Am ersten Adventwochenende wollen wir schon die ersten Kekse essen! Das ist bei uns so Tradition.


Nächstes Wochenende veranstalten wir dann unseren traditionellen Keksbacknachmittag mit den Freunden der Kinder. Damit begannen wir, als beide gerade groß genug waren um eine Keksform in den Teig drücken zu können. Seither wird gebacken, jedes Jahr, jeder darf einen oder zwei Freunde einladen und diese Einladungen sind sehr begehrt.

Obwohl es in unserem Freundeskreis großteils recht traditionell zugeht, stelle ich doch leider immer wieder fest, dass sich nur wenige Eltern tatsächlich die Mühe machen mit ihren Kindern zu backen und zu kochen. Schade eigentlich! Umso mehr freuen sich die Freunde dann auf unseren Keksbacknachmittag.

Da Alex bester Freund an Zöliakie erkrankt ist - ich habe schon öfter darüber berichtet - werden wir einen Teil der Kekse glutenfrei backen. Glutenfreie Vanillekipferln zum Beispiel, die schmecken wesentlich besser als mit "normalem" Mehl, weil sie viel zarter und leichter werden. Ein Tipp für alle leidenschaftlichen Bäcker.


Glutenfreie Vanillekipferln

250 g glutenfreies Mehl
200 g Butter
100 g geriebene Nüsse nach Wahl, Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse
70 g Zucker

Vanillezucker zum Bestäuben.

Den Teig gut abtreiben, 2 Stunden kalt stellen. Dann in der kühlen Küche mit kalten Händen schnell sehr kleine Kipferln formen und im Rohr bei ca. 170°C 8 Minuten backen. Die Kipferln sollen ganz leicht gebräunt sein. Aufpassen, die dünneren Ecken werden sehr schnell dunkelbraun, dann schmecken sie nicht mehr.

Die Kipferln im heißen Zustand in Vanillezucker wälzen! Das ist wichtig, sonst hält der Zucker nicht auf den Kipferln. Hier werden die Hände jetzt zur Abwechslung richtig heiß.

Den Vanillezucker mache ich immer selbst, hier findest du das Rezept dazu.

Je nachdem, welche Nussart man verwendet, schmecken die Kipferln immer wieder anders. Zarter mit Mandeln, etwas kräftiger mit Haselnüssen und ganz besonders würzig mit Walnüssen. Ausprobieren!

Abkühlen lassen und genießen!


Zum Thema glutenfreies Backen: wir probieren immer wieder neue Rezepte dazu aus, weil das Thema Glutenunverträglichkeit in unserem Freundeskreis leider sehr stark präsent ist. Dabei haben wir folgendes festgestellt: wenn ein Rezept relativ wenig Mehl enthält wie beispielsweise Nusskuchen, Schokokuchen oder Keksrezepte mit Ei und Nüssen, dann kann man das herkömmliche Mehl meist einfach durch glutenfreies ersetzen. Die Konsistenz wird etwas leichter, manchmal ein wenig staubiger, aber die Rezepte funktionieren.

Rezepte, die hauptsächlich aus Mehl bestehen, vor allem mit wenig Ei, können mit glutenfreiem Mehl fürchterlich schief gehen. Vor kurzem probierten wir ein ganz einfaches Mürbteigkekserezept aus: das Ergebnis war, dass die Kekse komplett am Backblech zerliefen und zu einer undefinierbaren Masse wurden. Aber es gibt mittlerweile viele Rezepte für glutenfreie Speisen zu finden. Wir haben zum Keksbacken das Mehl von Schär und von Mantler ausprobiert, Schär-Mehl eignet sich dafür definitiv besser. Für Kuchen nehme ich lieber das Mantler-Mehl, es macht die Dinge weniger "staubig".

Jetzt seid ihr an der Reihe. Letztes Jahr habt ihr mehr als 60 wunderbare Ideen für Advent und Weihnachten verlinkt. Was tut sich auf euren Blogs, in euren Bastelwerkstätten, in euren Küchen? Wir alle wollen eure Werke sehen!


Linkpartyregeln
  • Projekte, die zum Thema Advent, Weihnachten, Silvester und Neujahr passen
  • Es können gerne auch ältere Projekte verlinkt werden, auch mehrere Projekte pro Blog sind herzlich willkommen
  • Bitte keine Werbung, keine Links zu Shops, keine kommerziellen Links
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog
  • Backlink im Post



Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.

Jetzt neu: wer keinen Blog hat, aber trotzdem Ideen, Projekte, Impressionen oder Rezepte verlinken will, kann das unter #linkparty_vontagzutag auf instagram machen. Jetzt freue ich mich auf viele tolle Links, Ideen und Projekte.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe! 

Topfen - Holler - Stangerln

In meinem Garten wächst auch eine uralte Holler- (oder Holunder-, für meine Leser aus Deutschland) Staude. An und für sich ist sie etwas störrisch und sehr wüchsig, aber wenn man sie rechtzeitig ordentlich zurückschneidet, kann man sie auch neben dem Haus (ein wahrlich unpraktischer Platz!) im Zaum halten, sie blüht trotzdem und hat auch schöne Früchte.


Sunday Inspiration Herbstfarben

Angeregt durch meinen Post vom Freitag, habe ich mich zu einem neuen Farbschema inspirieren lassen. Herbstfarben.


Ich suche meine Ideen und Inspirationen überall, in der Natur, in alten Häusern, alten Dingen, neuen Dingen - wenn ich ehrlich bin, habe ich soviele Ideen, dass ein Leben zum Umsetzen gar nicht ausreicht. Das Aussortieren der Ideen ist meine echte Herausforderung.

Einen schönen Sonntag.


Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe.

Herbst in der Vase

Den heutigen Herbststrauß habe ich weder selbst gepflückt noch selbst gestaltet. Aber selbst geschenkt bekommen - von meinem allerliebsten Ehemann. Süß, nicht? Er steht, farblich auf das herbstlich gestaltete Wohzimmer abgestimmt, in einer schlichten Glasvase am Glastisch.



Ohne viel Tamtam und Deko rundherum. Der Strauß wirkt von alleine, man muss ihn gar nicht in Szene setzen.




Mittlerweile ist es wieder problemlos möglich, Glasvasen mit Blumen am niedrigen Glastisch stehen zu lassen, ohne gleich eine Katastrophe heraufzubeschwören. Die Kinder sind alt genug, um nicht mehr alles versehentlich umzuwerfen und sich daran zu verletzen. Die Katzen sind Freigänger und leben, wenn sie zu Hause sind, hauptsächlich im Obergeschoss. Und auch der Hund lässt den Tisch in Ruhe. Wow, fünf Welpen so erzogen, dass ich Blumen stehen lassen kann!



 

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe.

Wer auch tolle Linkpartys kennt oder gibt, kann sie hier eintragen.

Kampf dem Chaos: Setup 120

Im letzten Post habe ich euch meinen persönlichen Weg vorgestellt, um in wirklich stressigen Situationen wieder zumindest die wichtigsten Dinge auf die Reihe zu bekommen. Dann, wenn tatsächlich alle normalen Routinen versagen oder neu durchdacht werden müssen.

Hier gibt es die ausführliche Geschichte dazu, heute stelle ich euch die exakte Methode und meine Listen vor.

Setup 120 bedeutet, dass ich mir 120 Tage Zeit nahm, um die 120 m2 unseres Hauses nach dem Umzug halbwegs in den Griff zu bekommen. Die Methode funktioniert aber auch dann, wenn man nicht übersiedelt ist, sondern aus irgendeinem Grund der Haushalt völlig ins Chaos abgedriftet ist. Das kann vieles sein, eine Krankheit, eine Lebensumstellung, ein neues Kind, ein neuer Job, die Liste ist ebenso lang wie das Leben bunt ist.

Vintage Stickmuster aus Uromas Zeiten

Letzten Sommer schnappte ich mir meine Kamera und fotografierte im alten Haus meiner Großeltern zahlreiche wunderbare Handarbeiten. Teils, um sie zu dokumentieren, teils, um sie mit euch zu teilen. Obwohl ich selbst solche Dinge nicht nacharbeiten will (und auch nicht kann, ich bin da ganz ehrlich), so gibt es doch viele kreative Hände, die sich (wieder) mit alten Techniken und Stickmustern beschäftigen.


Hier und hier habe ich schon ein paar alte Handarbeiten vorgestellt, heute zeige ich eine kleine Decke, die ein Nachtkästchen im Gästezimmer ziert. Eine Eule und der Sinnspruch "Gute Nacht".

Sunday Inspiration - Vintage Stickmuster

Morgen gibt es einen ganzen Post dazu, heute stelle ich nur das Deckchen vor. Eine wunderbare uralte Handarbeit aus den 1920-er Jahren, soweit ich das noch in Erfahrung bringen konnte.


Ich persönlich kann solche Handarbeiten nicht mehr nachmachen, mir fehlen Wissen, Technik und Geduld. Und ja, auch die Lust dazu. Was ich aber liebe sind die Motive, die Geschichten und die Lebenswelt, die diese uralten Handarbeiten repräsentieren. Daher lasse ich mich von diesen Dingen gerne inspirieren!

Mit liebem Gruß

Marie

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Schneller Kokoskuchen

Der heutige Kuchen war eigentlich ein Versuch, einen nicht so geliebten Aufstrich mit Kokosgeschmack zu verarbeiten - aber das Ergebnis war sensationell. So gut, dass es mir nicht einmal gelang, ein einziges Stück des fertigen Kuchens zu fotografieren. Meine Familie hatte ihn an einem Nachmittag restlos verputzt.