Donnerstag, 19. September 2013

Freunde einladen - so klappt es ohne Stress

Kinder brauchen Freunde - und es bereitet ihnen viel Freude diese auch nach Hause einladen zu dürfen. Ich spreche hier jetzt nicht von Kinderparties und Geburtstagsfesten, sondern einfach von Nachmittagen, an denen ein Freund zu Besuch kommen darf.

In meiner Kindheit war es einfach. Die meisten Mütter waren nicht berufstätig, viele Freunde wohnten buchstäblich um die Ecke und ein kurzer Anruf nach den Hausaufgaben genügte, damit eine Freundin für zwei Stunden zum Spielen kommen durfte.

Heutzutage gestaltet sich die Sache ungleich schwieriger: die meisten Eltern sind berufstätig, die Kinder nachmittags im Hort, jeder hat zahlreiche Verpflichtungen und Kurse und normalerweise wohnen die Freunde nicht mehr nur um die Ecke. Und selbst wenn sie in der Nähe wohnen, sind sie entweder nicht zu Hause oder der Weg ist für ein Kindergarten- oder Volksschulkind einfach zu gefährlich.

Trotzdem bemühe ich mich regelmäßig Freunde einzuladen. Es lassen sich mit ein wenig Planung immer wieder Tage finden, an denen ich nicht oder nur kürzer arbeiten muss und meine Kinder keine Hausaufgaben haben, beispielsweise Freitag Nachmittag. Ohne Planung geht leider auch in diesem Fall eigentlich nichts mehr.

Weiters hat es sich bei meinen Kindern bewährt, dass jeder einen Freund einladen darf, damit minimiere ich Streitereien. Vier Kinder im Haus sind wesentlich pflegeleichter als drei und bei manchen "Kombinationen" habe ich einen völlig stressfreien Nachmittag erlebt, weil die vier Kinder buchstäblich "nicht zu spüren" waren - so sehr sind sie im gemeinsamen Spiel aufgegangen.

Da es sich meist um Schulfreunde handelt, die ich direkt von der Schule abhole, habe ich immer mindestens einen zusätzlichen Kindersitz im Auto, ein Sitzerhöhungskissen, das es überall um wenig Geld gibt.

Und um die Kinder kulinarisch zu verwöhnen haben sich Joghurt und Vollkornbrot zur Jause und Pizza zum Abendessen bewährt. Pizza isst wirklich jedes Kind und nachdem ich sie immer frisch mache (ich gestehe, den Teig und den Pizzakäse kaufe ich fertig), kann ich gut auf individuelle Wünsche eingehen. Manchmal belegen die Kinder die Pizza sogar selbst und haben viel Spaß dabei.

Ein Kaffee für abholende Mütter oder Väter und ein netter Plausch - und fertig ist ein gelungener Nachmittag.

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