Kresse als Beetbegrenzung - Gärtnern im Quadrat

Beetbegrenzung mit Kresse, etwa eine Woche nach Aussaat.

Ich gärtnere im "Quadrat". Seit zwei Jahren habe ich meine Hochbeete entsprechend eingerichtet und bin vom Erfolg begeistert. Auch wenn das heurige Jahr im Gemüsegarten wetterbedingt leider zu vergessen war.

Für die Herbstsaat habe ich eine neue Form der Begrenzung ausprobiert: Kleine Reihen aus Kresse. Diese Begrenzung eignet sich natürich für jede Form des Beetes, nicht nur im Quadratgarten.

Kresse in eine schmale Rille säen und nicht mit Erde bedecken, nur leicht andrücken und gießen.

Kresse wächst schnell und dicht. Nach etwa einer Woche ist sie schon so groß.

Meine Karrées sind ca 35 x 35 cm groß und für die Herbstsaat habe ich Anfang September folgendes gepflanzt.
2 Quadrate mit Radieschen
3 Quadrate mit schnellwachsenden Pflücksalaten
2 Quadrate mit Spinat
2 Quadrate mit Feldsalat

Bepflanzung von 9 Karrées Anfang September.

Wenn das Wetter noch halbwegs mitspielt und mir die Schnecken keinen Strich durch die Rechnung machen, dann kann ich bis in den Dezember hinein frischen Salat ernten. So richtig kalt wird es bei uns erst im Jänner und Feber.

Die Kresse wächst schnell und markiert die Beetgrenzen.

Apropos Schnecken: trotz aller, wirklich aller Maßnahmen (absammeln, Schneckenzäune, Schneckenkorn, Miscanthusmulch, Hochbeete, Bierfallen, etc.) haben diese Biester heuer meine Salaternte im Sommer de facto komplett vernichtet. Ebenso das gesamte Kraut. Die Kresse lassen sie komischerweise in Ruhe - und auch die ersten Radieschen sind noch nicht abgeknabbert. Vielleicht hilft diese Barriere gegen Schnecken.


Nach etwas über einer Woche sind auch schon die ersten Radieschen sichtbar.

Der einzige Salat, den die gefräßigen Schnecken derzeit verschonen, ist meine Winterendivie. Die schmeckt scheinbar nicht und hat schon eine recht ordentliche Größe erreicht.

Wer jetzt noch schnell ein wenig Pflücksalat oder Spinat sät, kann noch bis Dezember ernten. Frisches Grün ist gerade im Herbst ein toller Vitaminlieferant, schmeckt gut und bereichert den Speiseplan. Auch am Balkon, im Topf oder am Fensterbrett (außen) lassen sich ein paar Pflanzen ziehen.

Also auf in den Garten, so lange das Wetter hält.

Mit liebem Gruß
Marie

Weitere Posts aus Maries Garten

Mein Garten im Feber   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2014/01/paprika-und-pfefferoni.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/11/der-immerbluhende-garten.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/11/ein-flachdach-begrunen.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/07/schnelle-gemusebeilage-frisch-aus-dem.html  

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Es macht so viel Spaß, dort zu stöbern und tolle Ideen zu finden. Schaut vorbei, es lohnt sich immer!

Kommentare:

diefahrradfrau hat gesagt…

Wie schöne das schon bei leeren Beeten aussieht - toll!
Grenzen sollten immer zum Aufessen da sein.
;)
Liebe Grüße
Christiane

HaseundFlo hat gesagt…

Das ist ja eine tolle Idee. Muss ich mir für nächstes Jahr merken.

LG Verena

Marie hat gesagt…

Jaaa, Grenzen aufessen, was für eine zauberhafte Idee! Das sollte man so einigen Politikern auf ihr Banner schreiben...
Gruß
Marie

Marie hat gesagt…

Die Kresse kann man ja auch als Begrenzung verwenden, wenn man nicht "im Quadrat" gärtnert. Und bis die Bepflanzung groß ist, hat man die Kresse schon verspeist.
Liebe Grüße
Marie