Mittwoch, 29. Januar 2014

Paprika und Pfefferoni

So schön war meine Pfefferoni-Pflanze Anfang September. Dunkelgrünes, gesundes Laub, viele schöne Früchte - aber leider war der Sommer zu kurz. Die Pfefferoni-Schoten können in unserem Klima kaum ausreifen.

Mein Pfefferoni Anfang September 2013.

Leider habe ich noch kein Glashaus und auch keine Möglichkeit, Paprika oder Pfefferoni direkt an einer warmen Hausmauer zu ziehen. Somit macht mir jedes Jahr der frühe Herbst einen Strich durch meine Ernte.


Die Früchte werden in unserem Klima nicht reif (rot).

In einer klugen Gartenzeitschrift habe ich gelesen, dass Paprikapflanzen eigentlich mehrjährig sind. Nur bei uns überstehen sie den Winter nicht und müssen jedes Jahr neu gezogen werden.

Mehrjährig? Das wäre doch einen Versuch wert, dachte ich, grub die Pflanze Ende September vor dem ersten Frost aus und setzte sie in einen Blumentopf. Dann schnitt ich sie gründlich zurück - und sie nahm mir meine Behandlung gleich sehr übel! Binnen Tagen war nur mehr ein Gerippe übrig.

Ich ließ das Gerippe auf der warmen Fensterbank stehen und goss es hin und wieder.

Und jetzt - schau an, viele neue Blätter und sogar eine kleine weiße Blüte. Mein Pfefferoni lebt!


Das "Gerippe" bekommt Blätter.


Bislang noch keine Schädlinge. Freu!


Sogar eine kleine weiße Blüte. Süß!

Ich weiß, der Winter ist noch nicht vorbei und es dauert noch lange, bis ich im Mai die Pflanze wieder hinaussetzen kann. Aber vielleicht überlebt sie es. Und vielleicht setzt sie dann so schnell Blüten an, dass sich das Ausreifen der Früchte auch noch ausgehen wird.

Ich berichte weiter davon.

Gruß
Marie

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Hier gibt es das Update zu Paprika und Pfefferonipflanzen. 

Montag, 27. Januar 2014

Runter mit den Fotos ... (jedes Monat ein Fotoprojekt)

... von der Festplatte.

Ich fotografiere viel, oft und gerne - vor allem unser tägliches Leben. Natürlich sammeln sich da tausende und abertausende von Fotos an. Hin und wieder schaue ich sie durch oder schicke einzelne Fotos an Freunde und Verwandte. Das wars aber leider schon.

(Ach ja, meine Projektfotos seht ihr hier im Blog, aber das ist ja nur ein kleiner Teil.)

Schade, wieviel Freude mir und meiner Familie entgeht.

Es gibt sooooo viele Möglichkeiten. Mir fallen auf Anhieb folgende ein:

  • Fotos ausdrucken, rahmen und aufhängen - die klassische Variante. Schnell, billig und immer erfreulich. Bei mir hängen viiieeel zu wenige Fotos an den Wänden.
  • Fotobücher, Fotohefte, Fotoalben. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter, die schnell, kostengünstig und qualitativ hochwertig die tollsten Fotobücher drucken. Es geht doch so einfach: Software herunterladen, Motive oder Vorlagen auswählen, Fotos einsortieren und abschicken. Ein paar Tage später hat man das Fotobuch in Händen. Halt: es ist NICHT wichtig, dass dieses Fotobuch absolut perfekt ist. Das optimale Layout, perfekt bearbeitete Fotos, witzige Texte, tolle Zusammenstellung - so wird das Fotobuch NIE fertig. Verabschieden wir uns von der Perfektion und machen einfach ein nettes kleines Album. Sofort.
  • Klassische Fotoalben: oft bekommt man einzelne Fotos von Hochzeiten, Festen, den Großeltern, etc. nur auf Papier. Damit diese Fotos nicht herumfliegen und früher oder später verschwinden, sollte man sie in ein eigenes Album kleben, sobald man sie bekommt. Wieder ohne Anspruch auf Perfektion. Allerdings nur die Fotos, die wirklich schön sind und Erinnerungswert haben. Alle anderen wandern am besten sofort in die Mülltonne.
  • Fotocollagen: auch hier sind die Möglichkeiten mit dem Computer unendlich. Von Motiven, die professionell aus hunderten Fotos zusammengestellt sind bis hin zu einfachen Postern. Ausprobieren
  • Fotodruck auf verschiedene Objekte. Vielleicht freut sich ja Oma oder Tante über eine Einkaufstasche mit Fotos, ein Kaffeehäferl, etc. Das ist nicht so ganz mein Stil, aber vielen Leuten machen diese Geschenke durchaus viel Freude.
  • T-Shirts für die Kids mit witzigen Motiven. Das finde ich schon lustiger. Mit etwas Geschick kann man in vielen Programmen Fotos freistellen und danach drucken lassen.
  • Fotos + Erinnerungsstücke in tiefen Rahmen arrangieren. Dieses Projekt steht auch auf meiner Liste - dazu gibt es bald ein Posting.
  • Kisten, Boxen, Mappen, Kalender, Umschläge, Bucheinbände mit Fotos gestalten. 
  • Fotos mit diversen Filtern verfremden und ausdrucken - als Aquarell, Bleistiftzeichnung, Ölbild, etc.

Mein ganz konkretes Fotoprojekt für Jänner / Feber 2014: das Lauf"tage"buch meiner beiden Buben. (Jänner und Feber weil ich ja zwei machen muss)

Seit meine zwei kids laufen können, tun sie das auch - teilweise sehr erfolgreich. In ihren Zimmern stapeln sich Urkunden, Medaillen und Pokale - und fangen Staub (da muss ich mir auch noch etwas überlegen). Außerdem habe ich bei jedem Rennen als brave Mama viele viele Fotos gemacht.

Aus diesen Materialien mache ich jetzt für jedes Kind ein Fotobuch. Ich habe es gerade noch geschafft, anhand der vielen Erinnerungsstücke, der Homepage von Pentek Timing und der Fotos eine lückenlose Liste aller bisherigen Rennen zusammenzustellen.

Zuerst habe ich alle Medaillen und Pokale fotografiert und die Urkunden gescannt. Dann die Fotos nach Läufen sortiert und extra abgespeichert.

Danach habe ich sofort alle Fotos gelöscht, die für das Fotobuch nicht in Frage kommen und bei den Läufen, wo ich zu wenig Bildmaterial habe, nach Quellen im Internet gesucht. Logos, Streckenpläne, Fotos des Veranstalters, etc.

Ich musste bis 2007 zurückgehen, damals haben meine beiden den ersten Kinderlauf absolviert. Mein Kleinster noch mit Windeln, er war damals erst zwei Jahre alt - und lief an meiner Hand laut lachend wie ein Wiesel den anderen Kindern davon ... mittlerweile läuft er mir davon, und wie schnell auch noch ...

Nun gestalte ich die beiden Fotobücher. Das Ergebnis zeige ich euch, sobald es fertig ist.

Also, los geht es, ran an die Fotos! Machen wir etwas daraus! Es ist viel zu schade, sie auf der Festplatte vergammeln zu lassen.

Mit liebem Gruß
Marie

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Mittwoch, 22. Januar 2014

Was wollen wir heute essen?


Das tägliche Kochen und Zubereiten von bis zu drei Mahlzeiten pro Tag stellt uns Mamas (und Papas) vor große Herausforderungen. Natürlich kochen wir gerne, werkeln in der Küche, probieren neue tolle Rezepte aus und freuen uns über ein gelungenes Ergebnis.

Das tägliche Kochen hat damit nur leider manchmal nicht allzuviel zu tun. Eine schnelle, gute, ausgewogene, gesunde, kostengünstige Mahlzeit muss zeitgerecht auf den Tisch kommen. Und dann gibt es oft lange Gesichter, weil es "nur" Gemüse oder "nur" Nudeln sind.

Viele Familien haben angesichts des Zeitmangels und des Anspruchs der Sprösslinge kapituliert und ernähren ihren Nachwuchs mit Fertiggerichten. Abgesehen davon, dass es teuer ist, führt diese Art der Nahrungszufuhr zwangsläufig früher oder später zu Übergewicht. Mag sein, dass es auch viele tolle ausgewogene (und noch teurere) Fertiggerichte gibt, alleine der Blick auf die Zutatenlisten lässt mich regelmäßig erschauern. Was da nicht alles drinnen ist...

Manchmal geht es wirklich nicht anders. Und schmeckt dann auch wirklich gut. Aber oft kann man mit ein wenig Planung und Organisation der dauernden Fast-Food-Falle entkommen.

Ich beziehe meine Familie in die Menüplanung ein. Mit diesem Plakat. Es hängt gut sichtbar in unserer Organisationszone, neben Stundenplänen, Kalender, Trainingszeiten und Einladungskarten.


Meine Wunschliste. Gratis.

Wer eine Idee hat, trägt sie einfach ein. Es müssen keine großartigen Menüvorschläge sein, ein Stichwort genügt. Oder eine Beilage, oder eine Suppe, oder "die Mascherlnudeln".

Bei der wöchentlichen Menüplanung versuche ich, möglichst viele Vorschläge einzubeziehen. Somit höre ich viel seltener den Standardsatz: "Du kochst ja nie ... bei uns gibt es nie....". Jeder kann jederzeit sein Lieblingsessen vorschlagen.

Das Plakat könnt ihr hier gratis herunterladen und ausdrucken. Es ist auf A4 zugeschnitten, kann aber natürlich auch auf A3 gedruckt werden.

Viel Vergnügen bei der Menüplanung.

Marie

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Dienstag, 21. Januar 2014

Samenbox und Gartentagebuch

Samenbox und Gartentagebuch.

Dieses Jahr werde ich erstmals ein richtiges Gartentagebuch führen. Dazu habe ich mir einen ganz billigen Kalender mit einer Seite pro Tag gekauft. Das Design gefällt mir trotzdem recht gut - und mit den diversen Sprüchen und Tipps auf den Seiten kann ich leben. Sie stören nicht wesentlich und ich habe genug Platz für Notizen.


Mein Gartentagebuch

Ich notiere täglich kurz das Wetter und was ich an diesem Tag im Garten gemacht oder beobachtet habe. Stichwortartig, kurz und ohne besonderen Anspruch. Nur eine Sammlung von Infos, die ich vielleicht wieder brauchen kann.


Eine Seite pro Tag. Ich notiere Wetter, Tätigkeiten und Ideen.

Außerdem notiere ich Ideen, Pflanzvorschläge und Tipps, die mir bei meiner Lektüre von Gartenzeitschriften oder Gartenbüchern so unterkommen. Ob ich sie dann weiterverfolge, halte ich mir offen.


Meine Blumenkisterln werde ich mit Petunien, Lobelien und Verbenen bepflanzen.

Dann habe ich meine Samen neu organisiert. Dazu dient eine einfache hölzerne unbehandelte Weinkiste, die gerade übrig war. Den Trennsteg in Längsrichtung habe ich herausgenommen, abgesägt und quer wieder eingefügt. Er trennt jetzt Gemüse- von Blumensamen.


Eine alte Weinkiste als Samenbox

Das Logo des Winzers habe ich mit einem Schild überklebt. Dazu habe ich das Design meines Gartentagebuchs eingescannt, den Titel Samen dazugefügt und ein passendes Schild wieder ausgedruckt.


Das Winzerlogo habe ich mit einem Schild überklebt.

 Innen sind die Samentütchen gut verstaut.


Links die Blumensamen, rechts die Gemüsesamen.

Da auf den Samenpackungen der Inhalt oft oben angeschrieben ist, ich die offenen Tüten aber umgefalzt aufbewahre, sehe ich den Titel so nicht. Also habe ich einfach den Inhalt unten nochmals dazunotiert - und auch gleich die Auspflanz- bzw. Saatzeit dazugeschrieben. 3-5 heißt also März bis Mai. So sehe ich auf einen Blick, was ich wann anpflanzen muss.


Die Samentüten beschrifte ich, damit ich auf einen Blick sehe, was ich habe.

Auch meine selbstgeernteten Samen sind hier gut verstaut und beschriftet.


Meine selbstgeernteten Tomatensamen.

Ein nettes Paar - mein Gartentagebuch und die dazupassende Samenkiste. Kosten des Projekts: 2,99 für den Kalender und 0 Euro für die Box.


Samenbox und Gartentagebuch.


Liebe Grüße

Marie

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Montag, 20. Januar 2014

Gute Gewohnheiten etablieren

Vor einigen Jahren fiel mir ein Buch in die Hände, das ich zwar nicht besonders gut fand, dessen Grundidee mich aber seit dieser Zeit beschäftigt. Leider kann ich mich weder an den Titel erinnern, noch habe ich es über Stichwörter im Internet gefunden.

(Wer das Buch vielleicht kennt, bitte melden, dann kann ich den Titel hier anführen.)

Das Grundprinzip war folgendes: man nimmt sich ein Jahr lang für jede Woche eine kleine neue Aufgabe vor. Bei dieser Aufgabe sollte es um die Etablierung einer neuen guten Gewohnheit gehen, die man ab sofort in seinen Tagesablauf integriert.

Beispiele: täglich einen Apfel essen, täglich eine Tasse grünen Tee trinken, etc.

Die in dem Buch angeführten Ideen beschränkten sich, soweit ich mich erinnern kann, hauptsächlich auf Gewohnheiten, die die Gesundheit verbessern sollten und waren teilweise recht banal.

Aber die Grundidee ist gut - und diese möchte ich ab sofort ausprobieren. Ich weiß, wir schreiben schon Woche 4, aber das macht nichts. Im Prinzip kann man ja jederzeit damit beginnen und einfach 52 (oder 25 oder 100 oder 10) Wochen lang ein wenig achtsamer werden und genauer darauf achten, was man tut.

Dazu fällt mir der Ausspruch von Moshe Feldenkrais ein, der sich zwar auf einen anderen Bereich bezog, hier aber auch gut passt.

"Wenn du weisst, was du tust, kannst du tun, was du willst."

Neue Gewohnheiten und Routinen müssen ja nicht tägliche Aktivitäten sein. Man kann auch wöchentliche, monatliche oder sogar jährliche Fixpunkte schaffen, die das Leben verbessern und auf die man sich freuen kann.

Beispiel: vor drei Jahren hatte ich nach einem Skiunfall den rechten Arm sechs Wochen eingegipst. Blöde Situation mit zwei kleinen Kindern, einem Job, bei dem man auf das Auto und die rechte Hand angewiesen ist und haufenweise Hausarbeit. Ich konnte nicht arbeiten, nicht zeichnen, nicht autofahren, nicht kochen, nicht putzen, nicht einkaufen, nicht schreiben, nicht am Computer arbeiten, ...
Meine drei Männer waren in dieser Zeit (besonders) toll und gemeinsam mit vielen lieben Freunden und Nachbarn konnten wir die Zeit gut meistern.
In diese vor allem für meinen Mann sehr anstrengenden Wochen fiel auch mein Geburtstag, und um mir eine besondere Freude zu machen, überraschte mich mein Mann an diesem Tag mit einem Riesenkarton Petit Fours. Ich liiiiiebe Petit Fours (und meinen Mann!).
Seit diesem Zeitpunkt ist es bei uns Tradition, dass es an meinem Geburtstag immer Petit Fours gibt. Darauf bestehen schon meine Kinder, die sich erstens freuen, wenn ich mich freue und zweitens diese winzigen Köstlichkeiten ebenso gerne essen wie ich.
So konnte sich eine gute Familientradition (sogar mit einer Hintergrundgeschichte) entwickeln, die allen jedes Jahr wieder Freude macht.

Nun ist es sicher auch möglich, gute Gewohnheiten und Traditionen ganz bewusst zu schaffen und zu etablieren. Einerseits, um das Leben allgemein leichter und lebenswerter zu machen. Andererseits um schlechteren Gewohnheiten gar kein Feld zu geben. Und drittens, um der Familie eine unverwechselbare Identität zu geben, ein Umfeld, in dem sich alle Mitglieder wohl fühlen.

Im Internet habe ich ein paar ähnliche teilweise recht lustige Blogideen dazu gefunden, wer hineinschnuppern (oder mitmachen) möchte:

12 von 12 (ein Fotoprojekt)
30 in 300 Tagen
101 in 1001


Hier sind ein paar meiner Ideen für die nächsten Wochen (Änderungen möglich).

* täglich zum Abendessen zusätzlich einen Salat oder eine Portion Obst
* (wieder) einmal pro Monat ins Theater, Konzert oder Museum
* eine zusätzliche Portion Milch pro Tag (für mich - Osteoporose-Prophylaxe)
* einmal pro Monat Zahnfärbetabletten für die Kinder - zur Kontrolle des Putzverhaltens
* mindestens ein englisches Buch pro Monat (für die Kinder, ich lese sowieso viel auf Englisch)
* ein französisches Buch pro Monat (für mich!)
* Frühstück wieder abwechslungsreicher gestalten (Müsli, Obst)
* jede Woche ein neues Rezept ausprobieren

Fortsetzung folgt.

Eine schöne Woche wünscht!

Marie

Freitag, 17. Januar 2014

Badutensilos, die nichts kosten

Praktische Utensilos.

Meine Familie ist eine Entenfamilie. Ehrlich. So viel, wie hier gebadet wird, vor allem im Winter....

Ja, das ist nicht gut für die Umwelt, ich habe auch ein wenig ein schlechtes Gewissen deswegen.

Auf der anderen Seite sind wir aber kaum jemals krank. Wenn jemand eine Verkühlung ausbrütet - ab in die heiße Badewanne, danach mit einem Tee ins Bett, und am nächsten Tag ist alles vorbei.

Dabei fallen nun jede Menge leere Dosen von unserem Lieblings-Erkältungsbad an. Diese Dosen sind, im Gegensatz zu den meisten anderen Kosmetikverpackungen, ziemlich haltbar und spülmaschinenfest (ausprobiert).

Originaldose.

Also habe ich sie zweckentfremdet und praktische Utensilos daraus gemacht.

Zunächst wurden alle Aufkleber entfernt und die Dose im Geschirrspüler gewaschen. Das entfernt alle Gerüche. Trotzdem verwende ich die Dosen ausschließlich für Kosmetika.


Die gereinigte Dose nach dem Bad in der Spülmaschine.

Mit einem feinen Marker zeichne ich die Höhe etwa fünfmal an. Die Markierung wird danach weggeschnitten.


Gewünschte Höhe rundherum etwa 5 x markieren.

Danach klebe ich ein einfaches Scotchband als Schneidehilfe exakt rundherum.


Scotch- oder Klebeband exakt aufkleben, etwas tiefer als die Markierung.

Jetzt heißt es bitte aufpassen! Mit einem scharfen (!) Stanleymesser mit neuer (!) Klinge wird entlang des Scotchbandes geritzt. Noch nicht ganz durchschneiden, sondern leicht und exakt ritzen. Man braucht etwa drei Runden mit leichtem Druck, bis die Klinge den Kunststoff durchschneidet.


Entlang der Kante des Klebebandes wird geritzt.


Nach etwa drei Runden durchschneidet die Klinge den Kunststoff. Aufpassen!

Nun muss der Rand mit einer einfachen Sandpapierfeile oder feinem Schleifpapier geglättet werden. Vorsichtig arbeiten und wirklich nur den Rand abschleifen, sonst gibt es unschöne Kratzer.

 
Mit einer einfachen Sandpapierfeile die Ränder glattschleifen.

Fertig sind kostenlose, praktisch unzerstörbare, neutrale und leicht zu reinigende Badutensilos. Darin lassen sich all die vielen Kleinigkeiten aufbewahren, die sonst immer "frei" im Badezimmerschrank umherfliegen.


Die Höhe der Dose kann man auf den Inhalt abstimmen - in diesem Fall auf Wattestäbchen.

Auch die vielen Tuben, Tiegel und Fläschchen finden hier ein Zuhause.

Viel Spaß beim Organisieren!

Marie

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Freitag, 10. Januar 2014

X-mas Deko verstauen

So, jetzt ist die Weihnachtszeit endgültig vorbei, die Dekos weggeräumt, der Baum entsorgt und der Frühling kann kommen. Naja, das wird noch eine Weile dauern...

Alles ist gut in Kartons verpackt und im Keller verstaut. Weit hinten. Schließlich brauche ich die Sachen erst in einem Jahr wieder. Beim Verpacken habe ich auch gleich aussortiert und überlegt, was ich nächsten Advent ergänzen könnte.

Nur: im Oktober und November erinnere ich mich garantiert nicht mehr daran, was alles da ist - und vor allem nicht, was fehlt oder nachgekauft werden muss. (Ich weiß, es gibt toll organisierte Leute, die knapp nach Weihnachten in den Ausverkauf gehen und den Weihnachtsschmuck fürs nächste Jahr supergünstig kaufen. Ich verpasse jedes Jahr diese Gelegenheit, leider!)

Vor allem den Christbaumschmuck kann ich ja erst ganz knapp vor dem Baum-Aufputzen herausräumen. Also am Vorabend des Heiligen Abends. Zumindest war das in den letzten Jahren so. Immerhin kam der Baum ja in der Nacht vom Christkind!

Vor etlichen Jahren stand ich vor demselben Dilemma im Ferienhaus meiner Eltern. Da ich nur ein paar Mal im Jahr und zu verschiedenen Jahreszeiten dort war, konnte ich mich nie erinnern, welche Kleidung ich bei ihnen gelassen hatte. Also packte ich regelmäßig zu viel ein - oder vergaß etwas Wichtiges. Blöd!

Damals löste ich das Problem so - noch lange, bevor ich eine Digitalkamera hatte:
Sämtliche Kleidungsstücke wurden am Bett ausgebreitet und fotografiert. Diese Fotos waren quasi mein virtueller Kleiderschrank. Sie steckten in meinem Timer und ich wusste immer, was ich einpacken sollte.

Etwas ähnliches habe ich diese Jahr auch mit meinen Weihnachtsdekosachen und dem Christbaumschmuck gemacht. Beim Wegräumen wurde alles fotografiert und die Fotos werden am Computer abgespeichert - als virtuelle Kisten. So weiß ich, was ich alles habe und kann beizeiten nachschauen, was fehlt, ohne die Kisten schon hervorholen und auspacken zu müssen.

Eine reine Liste habe ich auch schon probiert - aber ohne Erfolg. Ich konnte mich einfach an vieles nicht genau erinnern. Ein Bild sagt einfach mehr aus tausend Worte.


Meine Dekokiste. Inklusive Weihnachtskarten, Geschenkbändern, etc.

Die Kiste mit dem Christbaumschmuck. Alles gut verstaut und dokumentiert.

Mit dem Fotografieren habe ich mir diesmal nicht allzuviel Mühe gemacht. Mit Blitz und Kunstlicht am Abend ist das schwierig. Kamera beim Baumabräumen hinlegen und hin und wieder abdrücken. Es geht hier ja nicht um tolle Arrangements sondern lediglich um eine Gedächtnisstütze.

Die Collagen kann ich auch beizeiten ausdrucken und in meiner Haushaltsmappe ablegen, oder sogar zu den Einkäufen mitnehmen. Praktisch.

So gehe ich gut organisiert ins nächste Jahr.

Mit liebem Gruß!

Marie

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Donnerstag, 9. Januar 2014

Dezember 2013



Noch einmal ein kurzer Rückblick, dann geht es schnell weiter ins Neue Jahr und hoffentlich bald in den Frühling.

Ich bin so glücklich, dass ich seit einem guten halben Jahr diesen Blog schreiben kann. Obwohl ich noch sehr von Anfängerfehlern geplagt werde, viele Dinge erst mühsam lernen muss und meine Fotos oft noch sehr bescheiden sind, macht mir das Schreiben immer mehr Freude. Danke an euch, meine lieben Leser.

Im Dezember hat sich, trotz Weihnachtsstreß, doch einiges getan. Dank meiner Geschenkeliste bin ich allerdings mit allen Dingen gut fertig geworden.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/12/weihnachtsgeschenke.html

Am Anfang des Monats war Nikolo - und meine Kinder feiern diesen Tag sehr gerne. Es gibt immer ein paar kleine Geschenke, ein gutes Essen an einem schön dekorierten Tisch und natürlich viele Süßigkeiten. Meine diesjährige Tischdeko gibt es hier zu sehen.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/12/nikolo.html

Am 5. Dezember habe ich Kirschzweige geschnitten, die klassischen Barbarazweige. So schön wie dieses Jahr sind sie noch nie aufgeblüht. Schon nach einer Woche waren die ersten Knospen zu sehen. 2014 wird ein gutes Jahr!

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/12/jetzt-bluhen-meine-barbarazweige.html

Mitte des Monats konnte ich euch meine Projektplanung vorstellen. Eine Gestaltung für ein Schlafzimmer, das von vielen Familienmitgliedern in einem Sommerhaus genützt wird. Das Projekt ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber es war sehr kostengünstig, in einer knappen Woche fix und fertig umgesetzt und funktioniert schon seit mehr als 5 Jahren sehr gut.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/12/projektplanung.html


Natürlich haben wir auch Kekse gebacken. Meine Kinder waren diesmal besonders eifrig und verkauften die fertigen Kunstwerke auf einem Weihnachtsmarkt für einen guten Zweck. Der Erfolg war toll, die Kekse wurden ihnen geradezu "aus der Hand gerissen". Toll! Ich bin sehr stolz, dass meine Kinder so sozial denken und viele Mühen auf sich nehmen (und es waren wirklich sehr viele Kekse, die sie gebacken und verziert haben).

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/11/kekse-backen-mit-kindern.html

Mein kleiner Sohn hat für die ganze Familie einen zauberhaften Adventkalender gebastelt. Ganz alleine. Auf dieses Adventhaus sind wir alle besonders stolz. Es hatte im Advent einen Ehrenplatz, jetzt wird es vorsichtig verpackt und nächstes Jahr wieder neu bestückt.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/12/das-adventhaus.html


Und schließlich mussten noch viele, viele Geschenke eingepackt werden. Diesmal in weiß und gold, eine besonders edle Kombination.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/12/kleine-geschenke-in-wei-und-gold.html

So sind der Advent und Weihnachten wieder einmal blitzschnell vergangen, angefüllt mit wunderbaren Aktivitäten und viel Freude.

Ich wünsche allen ein gutes Neues Jahr 2014
Marie