Freitag, 27. Juni 2014

1. Bloggeburtstag - Hurra!

Vor genau einem Jahr habe ich meinen Blog gestartet. Als Ideensammlung, Tagebuch, Begleiter VON TAG ZU TAG durch mein Leben.

Viele Leser haben mich begleitet und tolle Kommentare und Anregungen hinterlassen. Vielen Dank dafür! Es ist wunderbar, Ideen zu posten, Fotos zu machen und Texte zu formulieren - noch toller ist es, eine Reaktion zu sehen. Danke für die vielen netten Kommentare, die Awards, die netten Mails, die Likes und die Followships.

Mein Blog ist so bunt wie das Leben - und so soll er auch bleiben. Manchmal poste ich viel, manchmal weniger, manchmal kurz, oft lang über all die Themen, die mich beschäftigen.

Ich koche gerne, meine Familie isst gerne (und kocht auch ganz toll), also nehmen Rezepte einen recht großen Teil des Blogs ein. Ob eine schnelle Gemüsepfanne frisch aus dem Garten, eine tolle Nachspeise, Kekse backen mit Kindern, schnelle Cupcakes oder ausgefallene Dinge wie selbstgemachter Lavendelzucker - die Ideen gehen mir selten aus.



Ohne Organisation läuft in meinem Haushalt gar nichts. Als freiberufliche Mama mit Ehemann, zwei Kindern, einem Kater, einem Haus, einem großen Garten, vielen Freunden und unzähligen ehrenamtlichen Aktivitäten muss ich schauen, dass alles gut läuft, ohne dass ich permanent gestresst bin.
Viele kleine Organisationstipps, Listen und Routinen helfen mir, dass erledigt wird, was erledigt werden muss und der Spaß nicht zu kurz kommt.


Leben mit Kindern ist laut, anstrengend, aktiv, täglich neu, fordernd, spannend, lustig und wunderbar. Hier sind meine Tipps, wie wir diese spannende Reise täglich neu erleben und gestalten.

Als Architektin liebe ich gutes Design und klare reduzierte Formen. Im täglichen Leben bin ich bunt und überschwänglich, liebe Kitsch und Dekorationen.  Zwei Seelen leben...
Meine Liebe zur Dekoration kann ich hier in meinem Blog ausleben, in üppigen Tischdekos und dem jahreszeitlichen Schmuck von Haus und Garten.


Apropos Garten, das ist eines meiner Lieblingsthemen. Als begeisterte Hobbygärtnerin darf ich euch immer wieder auf einen Spaziergang durch mein grünes Reich einladen. In den winterlichen Garten im November oder Feber,  zum Strauchschnitt oder zur Begrünung meines Flachdaches.


Auch die Architektur findet zeitweise hier Eingang,  wenn ich euch Grundrisse für ein Einfamilienhaus vorstelle oder meine Prinzipien der Projektplanung zeige.

Natürlich nehme ich auch regelmäßig an Linkpartys teil. Ich liebe diese Partys und danke allen, die sich so viel Mühe machen. 

Ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit vielen kreativen Ideen, Abenteuern mit meiner Familie und mit meinen treuen Lesern!

Gruß
Marie

Donnerstag, 26. Juni 2014

Koffer packen

Es ist ein uraltes und entsprechend abgenütztes Thema - und trotzdem hilft es mir jedesmal wieder beim Packen: die Packliste.

Heute habe ich die Koffer für meine beiden Buben gepackt. Sie dürfen morgen für zwei Wochen zu den Großeltern fahren, danach machen wir noch zwei Wochen Familienurlaub. Also muss ich alles Nötige für vier Wochen Sommerurlaub in Österreich einpacken. Und wer das Wetter im Sommer in Österreich, noch dazu im Mittelgebirge kennt, weiß, dass so ziemlich der gesamte Kleiderschrank mitgenommen werden muss. Von wochenlangem Dauerregen mit 8°C Höchsttemperatur, Nächten im Bereich des Gefrierpunktes bis zu Tropennächten mit 28°C und Hitzetagen ist wettermäßig alles möglich.

Schon vor Jahren habe ich daher für die diversen Urlaubsformen meine Packlisten in den Computer getippt. Diese werden jährlich ergänzt und adaptiert. Windeln und Wickelzubehör konnte ich schon vor langer Zeit streichen, dafür werden die Sportutensilien jährlich mehr.

Heute habe ich also meine Liste "Sommerurlaub Österreich" für jedes Kind ausgedruckt, die Mengen der benötigten Kleidungsstücke grob geschätzt und auf die Liste geschrieben. Eine kurze Adaptierung, weil der Urlaub heuer sehr lang ist - und die neue Liste mit dem Jahr 2014 neu gespeichert.


Das Packen geht anhand einer solchen Liste dann Ruck-Zuck. Kleiderschrank auf, alles benötigte herausgenommen, auf der Liste abgehakt und in den Koffer gelegt. Was ich morgen noch bedenken oder einpacken muss, wird mit Leuchtstift markiert.

In der letzten Woche habe ich schon darauf geachtet, dass die Kinder nur mehr Dinge trugen, die nicht in den Urlaub mitgenommen werden sollten. Und das schöne und warme Wetter war mir beim Wäschetrocknen sehr behilflich. Ich bin nämlich ein strikter Gegner des Trockners und lasse meine Wäsche lieber im Sonnenschein und Wind im Freien trocknen. Besser fürs Budget, besser für die Umwelt und ein unvergleichlich frischer Wäscheduft, ganz ohne Weichspüler und Parfums.

Eigentlich kann ich Kofferpacken nicht ausstehen, so gerne ich auch verreise. Kofferpacken für andere, wenn ich noch nicht verreisen darf, ist doppelt hart. Aber mit meiner Packliste geht es eigentlich schnell und stressfrei und ich vergesse nur sehr selten etwas. Und einem schönen Urlaub steht jetzt auch nichts mehr im Wege - hoffentlich spielt auch das Wetter noch mit.

Mit liebem Gruß
Marie

Dienstag, 24. Juni 2014

Ferienanfang und Schulsachen

Diese Woche haben meine beiden Buben säckeweise Schulsachen nach Hause gebracht. Bücher, Hefte, Malkästen, Zeichnungen, Turnsachen, Schwimmbeutel, und noch tausend andere Dinge.
Angesichts der nahen Ferien und der Urlaubsstimmung wäre es wunderbar, diese Dinge einfach in den Schrank zu räumen (außer das verschwitzte Turnzeug und die Jausenbrotboxen natürlich) und bis Ende August zu vergessen.

Leider habe ich Ende August angesichts des nahenden Schulanfangs noch weniger Lust, mich mit diesen Dingen zu beschäftigen als jetzt. Darum habe ich gemeinsam mit meinen Kindern alle Schulsachen in Angriff genommen und soweit wie möglich wieder in Ordnung gebracht. Außerdem ist derzeit überall Ausverkauf, daher können verlorene oder ausgediente Dinge viel billiger ersetzt werden als im August. Die "Aktionen" zu Schulanfang sind nämlich meist gar keine!

Für alle Hefte, Bücher etc. eines Jahres habe ich in einem Möbelhaus schöne bunte Boxen etwa im Format A4 gekauft. In diese kommt alles hinein, was im nächsten Jahr nicht mehr benötigt wird, vor allem Hefte und Bücher. Die unzähligen Zettel und Kopien werfen wir ins Altpapier. Kein Mensch braucht 75 Mathematik-Übungsblätter, auch nicht als Erinnerung. Ein bis zwei Boxen pro Schuljahr reichen aus. Mit wenig Aufwand sind so alle Schulsachen weggeräumt. Die Boxen werden mit Namen und Schuljahr beschriftet - und wenn meine Kinder dereinst mein Haus verlassen werden, dürfen sie all diese Kisten mitnehmen und entscheiden, was damit geschehen soll. Vielleicht wollen sie die Schulsachen auch schon vorher entsorgen, derzeit werden Hefte und Bücher aber noch aufgehoben.

Turnzeug, Tennissachen, Schwimmzeug, Sportschuhe, Fussballschuhe und  dergleichen werden durchgesehen, gewaschen und fix fertig weggeräumt. Fehlende, beschädigte oder zu klein gewordene Dinge und Kleidungsstücke werden repariert oder ersetzt.

Malkoffer, Bastelkoffer, Handarbeitskoffer, Schultasche, Federpennal und Inhalt, Heftmappe etc. werden ebenfalls gereinigt und eventuell neu befüllt. Meine Kinder gehen, trotz ihres Temperaments, eigentlich recht sorgsam mit den Schulutensilien um. Dieses Jahr musste ein Malkasten und ein Federpennal ersetzt werden (nach immerhin drei Schuljahren), zwei Turnhosen sind zu klein, die Badehosen habe ich bereits unterm Jahr neu gekauft, und beide Federpennale werden mit neuen Buntstiften, Bleistiften und Radiergummis ausgestattet. Auch ein paar Filzstifte muss ich nachkaufen und natürlich noch neue Hausschuhe besorgen. Diese überleben - selbst wenn sie nicht zu klein geworden sind - niemals länger als maximal ein Schuljahr.

Die vielen tollen Bastelarbeiten, Bilder, Kunstwerke und Handarbeiten habe ich einzeln abfotografiert und an einem Ort zur Präsentation ausgestellt. Bilder und Zeichnungen hängen an den jeweiligen Kinderzimmertüren (siehe Tipp unten), die Basteleien und Handarbeiten haben einen Ehrenplatz in einem Regal bekommen. Nach einiger Zeit, wenn neue Basteleien dazukommen, werden die alten entsorgt. Aber es gibt von allen Kunstwerken Fotos und jedes wird eine gewisse Zeit zu Hause ausgestellt. Einige wenige besonders gelungene Arbeiten schaffen es in die "Schatzkiste", eine (kleine!) Box, die für Sachen reserviert ist, die wir längerfristig aufheben wollen.

Die Werke der Kinder werden fotografiert, ausgestellt, und nach einer Weile entsorgt.


Die ganze Sache - konzentriert auf einmal erledigt nimmt nicht viel mehr als einen halben Tag in Anspruch. Und nun können wir die Ferien bis zum letzten Tag genießen.

Tipp zur Türgalerie:
Meine Türen sind lackiert und ich mag es gar nicht, wenn etwas mit Klebeband darauf geklebt wird. Auch auf Holztüren hinterlässt der Klebstoff sehr bald hässliche Spuren, bei lackierten Türen blättert der Lack binnen kurzer Zeit unweigerlich ab. Um die Türen nicht zu beschädigen und trotzdem als Galerie nützen zu können, habe ich großen weißen Bastelkarton im Format 80x80 cm besorgt. Dieser Karton ist exakt so breit wie meine Türen (bei schmäleren Türen muss der Karton eben genau auf Türbreite zugeschnitten werden).
An den Kanten (vor allem oben) klebe ich den Karton nun vorsichtig mit Scotch-Band an der Türe an, wobei das Klebeband nur im Türfalz befestigt wird (wenn dort der Lack ein wenig abblättert, sieht man es kaum und kann es auch leicht wieder ausbessern). Damit habe ich eine große leere Präsentationsfläche für die Zeichnungen und Malereien meiner Kinder. Die Zeichnungen werden einfach auf den Karton geklebt, verschönern die Kinderzimmertüren und sind rückstandfrei wieder zu entfernen.

Noch ein paar Tage bis zu den großen Ferien!

Gruß
Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil! Schaut auch vorbei und holt euch tolle Ideen.

Weitere Organisationsideen von Marie

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