Freitag, 28. November 2014

Meine weihnachtlichen Blumenkisterln

Letztes Jahr hatte ich meine Blumenkisterln nur mit einjährigen Schönheiten bepflanzt. Teilweise selbst gezogen (mit unterschiedlichem Erfolg), teilweise gekauft. Sie waren schön und bunt, aber Mitte Oktober war die Saison in einer einzigen Frostnacht zu Ende. Schade.


Weihnachtlich dekorierte Blumenkästen.


Ein ganzjähriges Blumenkisterlkonzept musste her, nach langem Überlegen und dem Wälzen einiger Fachliteratur habe ich mir folgendes überlegt.
  • Im Frühjahr möchte ich Frühlingsblüher in den Kistchen haben. Diese kann ich nach der Saison in den Vorgarten setzen.
  • Im Sommer sollen weiterhin einjährige Blüher wie Petunien etc. ein üppiges Bild abgeben.


Hier sind Efeu und Koniferen gut zu sehen, der Rest ist Deko und wird nach Weihnachten entfernt.


Und der Rest des Jahres???

Im Winter stecke ich normalerweise Tannenreisig, Zapfen, etc. in die Kisterln, aber das ist für den Herbst zu wenig. Meine Cottotöpfe dekoriere ich herbstlich, aber alle Blumenkisterln? Das erscheint mir zu viel.

Meine Lösung: mehrjährige immergrüne Pflanzen mit Blumenzwiebeln und Einjährigen kombinieren.


Das "Rückgrat" der Kisterln. Frisch gepflanzt. Konifere, Gräser und Efeu.

Im kleinen Kistchen Koniferen und Pfennigkraut.


So sieht es jetzt über das Jahr aus:

  • In jedem Kistchen wächst etwas, das fast das ganze Jahr grün ist bzw. dem Kistchen Struktur gibt Ich habe mich für kleine Koniferen entschieden.
  • Im Vordergrund sollen immergrüne Mehrjährige herunterhängen, Efeu, Immergrün und Pfennigkraut. Das hatte ich im Garten, schnell ein paar Ableger gemacht, Kosten 0 Euro.
  • Ein paar Gräser sorgen für aufgelockerte Stimmung, sie bleiben im Winter stehen und werden abgeschnitten, wenn die Frühlingsblüher Hochsaison haben.
  • Im Frühjahr läuten die Zwiebelpflanzen die Gartensaison ein. Bunt gemischt, in der Höhe gestaffelt und mit unterschiedlichem Blühzeitraum.
  • Wenn die Frühlingsblüher verwelken, bekommen die einjährigen Sommerblumen ihren Auftritt und verdecken das einziehende Laub.
  • Im Herbst muss ich die Kisterln ausräumen, die Zwiebelchen in den Garten setzen, frische Erde nachfüllen und neue Blumenzwiebeln setzen. Mehr als eine Saison halten sie nicht durch.
  • Im Winter dekoriere ich die Kisterln wie bisher mit Reisig, Zapfen, Kugeln und allem, was der Garten hergibt. 

Hier sind die einzelnen Elemente gut zu erkennen. Noch sehr klein, da ganz frisch bepflanzt.


Jetzt, vor Weihnachten, habe ich die Kistchen zusätzlich mit Reisig, Zapfen, Zieräpfeln, Wacholder und kleinen Plastikkugeln dekoriert. Hier ist das Ergebnis, es ist einfach zauberhaft vorweihnachtlich.


Zwischen Gras und Koniferen stecken zapfen, Reisig, Wacholder, Zieräpfel und kleine Kugeln.


Die Materialien stammen aus Wald und Garten, sind also gratis und wunderschön-


Um dem Kitsch die Krone aufzusetzen, habe ich heute kleine Lichterketten um einen Spottpreis erstanden, die mit Batterie funktionieren. Ideal für Blumenkisterln.

Jetzt geht es daran, den Adventkalender für die ganze Familie fertigzumachen. Leider kann ich ihn erst nächste Woche zeigen, ich will ja die Überraschung nicht verderben.

Ein schönes entspanntes erstes Adventwochenende!

Marie

 Auf geht es zu den vielen vorweihnachtlichen Linkpartys. Komm mit, es ist für jeden etwas dabei.

Mittwoch, 26. November 2014

Lauter Lieblingskekse - heute gibt es Schokotaler

Hier darf ich in den nächsten Tagen meine absoluten Lieblingskekse samt Rezepte vorstellen. Die Rezepte stammen alle aus unserem "Familienschatz", wurden also seit Generationen so gebacken. Manche, so wie das heutige Rezept für die Schokotaler, stammen auch von lieben Freunden.




Ich erinnere mich noch gut daran, als ich zum ersten Mal H.s Weihnachtskekse probieren durfte. H. ist mit einem unserer ältesten Freunde verheiratet und eine begnadete Bäckerin, Köchin, Mama, Hausfrau, Pädagogin und erfolgreiche Kinderbuchautorin. Eine Frau also, die mit Leichtigkeit und Humor alle Rollen unter einen Hut bekommt - bewundernswert.
H.s Kekse sind einfach wunderbar und dieses Rezept auch.


Schokotaler

Zutaten für etwa 60 Stück

150 g Butter
100 g Rohrzucker oder brauner Zucker
150 g Bitterschokolade (fein gerieben, das ist mühsam, aber notwendig)
150 g Mehl
75 g Speisestärke
75 g geriebene Nüsse, zb Mandeln oder Walnüsse, je nach Geschmack
etwas Zimt, geriebene Nelken oder andere dezente Aromastoffe, zb. ein Stamperl Cointreau (mit diesen Stoffen kann man den Geschmack jedes Jahr ein wenig variieren)

Glasur
200 g dunkle Kuvertüre

Alle Zutaten schnell zu einem festen Teig verkneten und kalt stellen. Wichtig ist, dass die Schokolade gerieben und nicht einfach nur geschmolzen und unter den Teig gemischt wird. Wirklich! Eine dicke schöne Rolle formen (ca. 5 cm Durchmesser) und davon fingerdicke Scheiben abschneiden. Im Rohr bei rund 180°C Umluft ca. 10 Minuten backen (aufpassen, jedes Rohr ist anders).
Nach dem Abkühlen die Kekse etwa zur Hälfte in flüssige Kuvertüre tauchen und gut trocknen lassen.

Kinder ab dem Volksschulalter können bei diesen Keksen schon mitbacken. Wichtig ist, dass der Teig relativ schnell verknetet wird und nicht ewig in heißen Kinderhänden bleibt.

Guten Appetit! Und nicht alles gleich aufessen!!! Diese Kekse haben Suchtfaktor!

Hier gibt es das Rezept für die sensationellen Husarenkrapferln meiner Großmutter Maria-Katharina. Und demnächst folgen Vanillekipferln, Dominosteine und Rumkugeln.




Der Teller (leider sieht man nur den Rand) wurde von meinen Kindern liebevoll bemalt. Hier findest du Ideen für Porzellanmalerei und weitere Basteleien mit Kindern. Und hier gibt es Rezepte und Ideen, die auch (sehr kleine) Kinder backen können.


Gutes Backen, Dekorieren und Basteln! Auch wenn ich den Herbst (und vor allem den November) gar nicht mag - das Werkeln und Backen macht schon viel Spaß!

Marie

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei. Komm mit und hol die die tollsten Ideen für den Advent und für Weihnachten.

Dienstag, 25. November 2014

Lauter Lieblingskekse - Husarenkrapferln


Das Keksebacken ist voll angelaufen. Im ganzen Haus duftet es und ich freue mich riesig, dass mein neuer Backofen so gut funktioniert. In den letzten Jahren, mit dem alten Herd und Backofen, war es schon etwas mühsam, aber heuer ist es toll.

Lauter Lieblingskekese auf einem bunten Teller, den die Kinder selbst gestaltet haben.


Hier stelle ich ein paar meiner Lieblingsrezepte vor. Jahr(zehnt)elang erprobt, die meisten Rezepte stammen von meinen Großmüttern oder der Familie meines Mannes. Manche habe ich ein wenig abgewandelt, aber im Prinzip schmecken die Kekse wie in meiner Kindheit.


Husarenkrapferln

Ein Dauerbrenner. Das Rezept stammt von meiner Namensgeberin, meiner Großmutter Maria-Katharina, angeblich hat es schon ihre Großmutter so gebacken.
Husarenkrapferln bestehen eigentlich nur aus einem Mürbteig, in den ein kleines Loch (mit dem Ende eines Kochlöffels) gemacht und mit Marmelade gefüllt wird. Die Füllung muss vor dem Backen erfolgen, das ist wichtig.
Traditionell erfolgte die Füllung mit Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade für alle Nicht-Österreicher), weil diese verfügbar und im Sommer aus dem eigenen Garten frisch eingekocht war. Ich bevorzuge allerdings die Füllung mit Himbeermarmelade, aber das ist Geschmackssache. Auf dem Foto habe ich es einmal mit Marillenmarmelade probiert, aber das ist weder optisch noch geschmacklich optimal. Ich emfpfehle Himbeermarmelade.
Wichtig ist, wie bei allen Keksen, dass die Husarenkrapferln so klein wie möglich gemacht werden. Sie gehen beim Backen auch ziemlich auf.

Teig (reicht für ca. 2 Bleche voll)

  • Himbeer- oder Ribiselmarmelade zum Füllen
  • Puderzucker zum Bestreuen

Aus den Zutaten einen Mürbteig kneten (oder die Küchenmaschine kneten lassen) und den Teig mindestens 2 Stunden kaltstellen. Danach eine etwa  fingerdicke Rolle formen, kleine Stücke abschneiden und zu Kugeln rollen. Auf das Backblech legen, einmal fest draufdrücken (damit sie flach werden) und mit dem Stiel eines Kochlöffels ein Loch hineinbohren (etwa bis zur Hälfte, Achtung, Loch nicht durchdrücken). VOR dem Backen Marmelade einfüllen. Das geht am besten mit einer dicken Spritze (ohne Nadel) aus der Apotheke. Wenn die Marmelade zu zäh ist, kann man sie mit ein wenig Rum verdünnen und leicht erwärmen.

Backen: rund 8 Minuten bei 170°C Umluft. Aber das variiert je nach Backrohr. Die Husarenkrapferln sollen leicht gebräunt, aber nicht dunkel werden. Sofort nach dem Fertigbacken, noch vor dem Auskühlen, mit Puderzucker bestreuen.

Dieses Rezept kann man auch gut mit Kindern backen, aber sie müssen schon etwas größer sein. Ab ca. 6 Jahren geht es gut, dann sind sie flink und koordinert und können auch schon regelmäßige kleine Kugeln formen. beim Einfüllen der Marmelade muss man aber immer helfen.


Heute sind die Husarenkrapferln an der Reihe.


Bald geht es weiter mit Schokotalern, Dominosteinen, Rumkugeln und Vanillekipferln.


Der Teller (leider sieht man nur den Rand) wurde von meinen Kindern liebevoll bemalt. Hier findest du Ideen für Porzellanmalerei und weitere Basteleien mit Kindern. Und hier gibt es Rezepte und Ideen, die auch (sehr kleine) Kinder backen können.

Eine schöne Adventzeit und gutes Gelingen!

Marie

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei.

Montag, 24. November 2014

Weiche, saubere Wäsche - und wenig Bügelarbeit

Seit ich ein Kind bin, vertrage ich keine Weichspüler. Obwohl ich an keinerlei Hautkrankheiten leide, wird meine Haut rot und juckt - und binnen kurzer Zeit entwickelt sich ein Kontaktekzem. Bei meinem Vater ist es ähnlich und auch mein kleiner Sohn hat die empfindliche Haut geerbt.

Nun, so wir mir geht es vielen, und trotzdem möchte ich, dass meine Wäsche angenehm weich ist und gut duftet.


Mein "Weichspüler".


Ein weiterer Punkt ist, dass ich aus Prinzip keinen Trockner habe. Ich halte es für Stromverschwendung und war bisher auch immer in der glücklichen Lage, dass ich meine Wäsche irgendwo im Freien trocknen konnte. In winzigen Wohnungen ohne Balkon oder in innerstädtischen Lagen mag ein Trockner unbedingt notwendig sein, ich brauche jedoch keinen.

Wäsche, die im Freien getrocknet wird - ohne Weichspüler und fest geschleudert - wird hart. Unweigerlich. Sie wird steif, hart und schwer zu bügeln.

Hier meine Tipps zu natürlich weicher und sauberer Wäsche, die auch kaum gebügelt werden muss.
  • Ich verwende ein ganz einfaches Vollwaschmittel in Pulverform, möglichst ohne Farbstoffe, Geruchsstoffe, Bleichmittel, etc. und dosiere es genau (wenig, aber nicht zu wenig!) - allerdings kein Biowaschmittel und auch keine Seifenflocken etc. Mit alternativen Waschmitteln habe ich bisher überhaupt keine guten Erfahrungen gemacht, die Wäsche vergraut und wird nicht sauber. Aber vielleicht hat hier jemand einen guten Tipp, den ich noch nicht ausprobiert habe?
  • Ich fülle die Waschmaschine voll, aber nicht zu voll. Damit hat die Wäsche genug Platz.
  • Ich schleudere die Wäsche bei maximal 1000 Touren, außer Handtücher, das spart eine ganze Menge Bügelarbeit, auch wenn das Trocknen etwas länger dauert.
  • Ich habe das Glück, dass unser Wasser nicht besonders hart ist. Nun, das ist nicht mein Verdienst, aber es hilft!
  • Ich trockne die Wäsche bei jedem Wetter (außer bei Starkregen) zunächst im Freien. Wobei: derzeit wird sie im Freien nicht wirklich trocken. Also lasse ich sie ein paar Stunden draußen hängen und trockne danach im Haus fertig. Das ist eine Menge Arbeit, ja, aber es lohnt sich. Die Wäsche riecht unvergleichlich frisch und durch den leichten Wind (der bei uns eigentlich immer bläst), erspare ich mir viel Bügelarbeit.
  • Ich habe mir meinen eigenen "Weichspüler" zusammengestellt. Pro Maschinenladung 1/8 l ganz billigen Essig (weiß und ungefärbt) und 5 Tropfen Lavendel- oder Zitronenöl ins Weichspülerfach. Wirkt toll, macht die Wäsche weich und duftig. Und: sie riecht NICHT nach Essig, gar nicht, nicht einmal, wenn man die Maschine unmittelbar nach dem Waschen öffnet. Plus: die Maschine bleibt kalkfrei. Auf Essig und die essentiellen Öle reagiert auch die Haut meines Sohnes nicht allergisch.
  • Alles, was auch im Schrank auf Kleiderbügeln hängt, trockne ich auch auf diesen. Damit muss man vieles gar nicht mehr bügeln (auch manche Hemden, wirklich), der Rest lässt sich viel leichter bügeln.
  • Wichtig ist, dass man sich beim Aufhängen der Wäsche ein wenig Zeit nimmt, jedes Stück ordentlich ausschlägt und schön, gerade und unzerknittert auf die Leine hängt. Damit spare ich mit ein paar Minuten Zusatzmühe mindestens eine Stunde Bügelarbeit ein.
  • Mit meinem "Weichspüler" spare ich viel Geld. Eine Ladung wäsche kostet rund 3 cent. Welcher Weichspüler schafft das?
  • Grobe Flecken behandle ich mit Schmierseife vor. Das hilft, ist billig und viel effektiver, als teure Flecklöser. Oder ich weiche das Kleidungsstück über Nacht mit ein wenig Waschpulver ein.

Maries Tipp

Jeans, vor allem Kinderjeans und alle Jeans ohne Stretchanteil kann man problemlos mit 95° waschen. Sie gehen dann ein wenig ein, aber nur beim ersten Mal.
Kinderjeans kaufe ich ja sowieso immer etwas größer, vor dem ersten Gebrauch wasche ich sie einmal mit 95°. Wenn Jeans nun wirklich sehr schmutzig sind, kann ich sie jederzeit mit 95° waschen und damit komplett sauber bekommen, ohne dass sie dann nochmals die Passform verändern. Im Normalfall wasche ich aber mit möglichst niedrigen Temperaturen, das schont Kleidung und die Umwelt.

Noch eine Geschichte aus der "Waschmittelbranche": im Zuge einer Betriebsbesichtigung bei einem großen Waschmittelhersteller konnte ich vor einigen Jahren den Produktionsprozess beobachten. Zuerst gibt es in einem großen Silo das sogenannte "Grundwaschmittel". Einfach, ohne Duft- und Zusatzstoffe, dieses wird in großen Säcken relativ billig unter einem Handelsnamen an die Gastronomie verkauft. Dann gibt es die kleinen Silos mit Zusatzstoffen, Duftstoffen, etc. - und je nach Marke (der Hersteller vertreibt zahlreiche verschiedene bekannte Waschmittelmarken) wird das Grundpulver mit diesen Zusatzstoffen (die oft einfach nur farbige Kügelchen ohne waschaktiven Nutzen sind) gemischt und unter vielen verschiedenen Handelsnamen zu unterschiedlichen Preisen verkauft.
Tatsache ist: die waschaktive Substanz ist bei allen diesen Pulvern annähernd gleich. Der Preisunterschied ergibt sich aus eventuellen Zusatzstoffen, deren Nutzen oft nicht ganz klar ist. Im Gegenteil, diese Stoffe sind oft sogar allergieauslösend. Das muss man einfach wissen.


Nochmals mein Weichspülerrezept
In eine große Flasche fülle ich 1 l Essig und ca. 40 Tropfen Lavendel- oder Zitronenöl. Gut schütteln und pro Waschgang rund 1/8 l in das Weichspülerfach geben. Reicht für etwa 8 bis 10 Waschladungen und kostet ca. 30 cent.

Einen schönen Wochenanfang wünscht

Marie


Da jedes Kleidungsstück, jeder Hauttyp und jede Waschmaschine anders ist, übernehme ich für meine Tipps keine Haftung, auch wenn sie bei mir seit Jahren sehr gut funktionieren.

Dienstag, 18. November 2014

Ein wichtiges Thema in der kalten Jahreszeit: Brandschutz rund um Öfen und Feuerstellen

Als Architektin muss ich mich täglich damit beschäftigen: baulicher Brandschutz. Was unglaublich langweilig klingt, hat es in Wirklichkeit in sich. Geht es doch darum, dass im Ernstfall nichts bis möglichst wenig passiert.

Baulicher Brandschutz umfasst Themen wie Brandschutztüren, Brandschote (das sind Abgrenzungen beispielsweise in Schächten, damit es nicht von einer Wohnung in die andere brennt), zulässige Materialien, Abstände, Fluchtwege, etc. Ein spannendes und wichtiges Thema, aber nicht Thema des heutigen Posts.


Brandschutz ist wichtig - vor allem im eigenen Zuhause!


Vielmehr soll es heute - rechtzeitig vor der kalten und dunklen Jahreszeit - um den Brandschutz gehen, der uns im täglichen Leben betrifft: die sichere Verwendung von offenem Feuer.

Öfen und Feuerstellen

Wie so viele andere auch, habe ich zusätzlich zu meiner Zentralheizung (in meinem Fall Fußbodenheizung mit Wärmepumpe) noch einen Schwedenofen im Wohnzimmer stehen. Durch die Dimensionierung des Ofens, die Lage im Haus und die gute Dämmung heizt dieser Ofen im Notfall auch mein ganzes Haus problemlos.In der Übergangszeit stellt er eine unentbehrliche Wärmequelle dar, gerade an kühlen Frühlingsabenden, wenn sich das Einschalten der Zentralheizung nicht lohnt und das Wohnzimmer ein wenig Wärme gebrauchen kann.

Wenn ich allerdings die vielen sehr stimmungsvollen Bilder von Schwedenöfen betrachte, kommt mir das kalte Grausen. Denn Kaminöfen werden, auch mit Specksteinummantelung, außen sehr heiß. Im Umkreis von rund 80 bis 90 cm darf dort also absolut nichts Brennbares stehen. Aufgrund der Oberflächentemperatur kann es sonst leicht zu Selbstentzündung kommen. Auf den Fotos stehen allerdings immer malerische Körbe mit Brennmaterial unmittelbar neben den Öfen, liegen Teppiche knapp davor und stehen Dekomaterialien daneben oder darauf herum. Das kann zu einer ernsthaften Gefahr werden.

Gebt einfach einmal  "Kaminofen" in Google ein und seht euch die Bilder kritisch an. Leider kann ich aus rechtlichen Gründen hier keine Fotos zeigen und kommentieren. Aber ich denke, das kann jeder für sich selbst feststellen, wenn man weiß, worauf man achten muss.


Dass Schwedenöfen außen sehr heiß werden, sollte man auch bedenken, wenn man kleine Kinder hat oder Kinder plant. Verbote reichen sicher nicht aus, denn oftmals ist es nicht das eigene Kind, das dem Ofen zu nahe kommt, sondern ein kleiner Freund, der zu Besuch ist. Hier müssen unbedingt zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, damit kein Kind zu Schaden kommt.


Daher: neben Holz- und Kohleöfen darf im Umkreis von ca. 1 m absolut nichts Brennbares stehen. Damit ist man auf der sichere Seite. Wand, Boden und Decke müssen ebenfalls aus unbrennbaren bzw. schwer entflammbaren Materialien sein, beispielsweise eine Ziegelwand mit Verputz, eine Stahlbetondecke, etc. Holzdecken, Holzverschalungen, etc. können problematisch werden, hier muss der Fachmann feststellen, ob eine konkrete Gefährdung besteht, bzw. wie heiß diese Materialien im Betrieb tatsächlich werden. Meist berät die örtliche Feuerwehr hier gratis und kompetent.

Das Holzfach unter dem Ofen darf allerdings problemlos genutzt werden, dort wird der Ofen nicht so heiß, dass es eine Gefahr darstellen könnte.

Die vorgeschriebenen Wartungen durch den Rauchfangkehrer, der Betrieb mit geeigneten Brennmaterialien und die regelmäßige Reinigung sind Pflicht. Holzasche ist übrigens ein toller Dünger, sehr reich an Kalk und Kalium. Unter Sträuchern kann man sie gut verteilen, auch am Kompost ist sie willkommen. Nur das Moorbeet freut sich nicht darüber - das mag keinen Kalk!

Bevor die Wintersaison und das Dekorieren losgeht, bitte prüft alle Eure Öfen. Sind sie sauber und ist der Umkreis von ca. 1 m frei von brennbaren Materialien? Dann steht einem beschaulichen Kaminfeuer nichts mehr im Wege.


Maries Tipp

Besonders wichtig beim Betrieb von Holz- und Kohlefeuern sind noch
  • ein Feuerlöscher, regelmäßig gewartet und griffbereit in naher Umgebung
  • Rauch- und Kohlenmonoxid Melder
Der Kohlenmonoxid Melder ist vor allem bei neuen, gut gedämmten Gebäuden wichtig, wenn der Ofen seine Frischluft nicht über den Rauchfang (zweischaliges Ofenrohr) sondern über die Raumluft bekommt. Wer unsicher ist, fragt den Schornsteinfeger, er weiß Bescheid. Kohlenmonoxid ist unsichtbar, man riecht es nicht und es ist in hoher Konzentration absolut tödlich. Die permanente Frischluftzufuhr, die bei alten undichten Fenstern kein Problem war, ist bei neuen Fenstern und gedämmten Fassaden nicht mehr ausreichend gegeben.

Prüfen wir heute unsere Feuerstellen, sprechen mit Feuerwehr und Rauchfangkehrer und räumen alles weg, was in der Umgebung des Ofens brennbar ist. Jedes Jahr gibt es zahlreiche Unfälle mit schlecht gewarteten Öfen und Zimmerbränden. Beugen wir dem in unseren Wohnungen vor.

Mit liebem Gruß

Marie

Montag, 17. November 2014

Advent - und Weihnachtsspecial: Basteln und Backen mit Kindern

Hier ist der zweite Teil meiner Vorweihnachtsvorschläge (tolles Wort) für und mit Kindern. Im ersten Teil ging es um verschiedene Basteleien, heute sind auch Backideen dabei. Alle Ideen wurden von meinen Kindern in den letzten Jahren mit viel Spaß und Begeisterung realisiert. Die Fotos sind nicht so toll, denn wenn man mitten im Geschehen ist, bleibt nur Zeit für schnelle Schnappschüsse.



Lebkuchenhäuser




Die Bauteile habe ich vorgebacken, danach eine sehr steife Zuckerglasur zum Zusammenkleben hergestellt. Wenn man kleinen Kindern hilft, können sie schon mit rund drei Jahren das Verzieren übernehmen. Größere Kinder bauen auch das Haus alleine zusammen, eine hilfreiche Hand da und dort, die Einzelteile abstützt, ist aber notwendig.


Kekse backen



Ab rund zwei Jahren können alle Kinder mitbacken. Wichtig: ein Teig, der keine Bauchschmerzen verursacht, auch wenn er in größeren Mengen gegessen wird. Hier gibt es eine genaue Anleitung zum Kekse backen mit Kindern.


Porzellanmalerei




Ab rund 4 Jahren möglich. Es gibt sehr gute Porzellanmalstifte, die fast wie Filzstifte funktionieren, aber auch die gewöhnlichen Porzellanfarben sind für geschickte Kindergartenkinder kein Problem. Die Farben werden im Backrohr fixiert und halten auch durchaus ein paar hundert Wäschen im Geschirrspüler aus. Ausprobiert.


Tischdeko mit Weihnachtsbäumen



Diese Idee stammt aus einem Dekobuch, ich kann mich aber nicht mehr erinnern, aus welchem. Leider, ich hatte es aus der Bibliothek ausgeborgt. Für Hinweise bin ich dankbar.
Es werden einfache Tannebaumschablonen aus grünem und weißem Bastelkarton ausgeschnitten und von den Kindern verziert. Danach zusammenkleben, in einen Blumentopf stecken und mit Moos dekorieren.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Marie

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei.

Freitag, 14. November 2014

Advent - und Weihnachtsspecial: eine wunderbare Zeit mit und für Kinder - Basteln wir doch etwas Schönes!

Seit mehr als einem Jahrzehnt wird unser Leben zu einem großen Teil von unseren Kindern bestimmt. Jugend, Studentenleben und die Zeit als junge berufstätige Erwachsene liegen weit hinter uns. Einerseits erscheint mir diese Zeit sehr lang. Auf der anderen Seite ist es kaum einen Augenblick her, seit ich meinen ersten positiven Schwangerschaftstest in Händen hielt...

Über all die Jahre haben wir immer versucht, unsere Kinder in alles einzubinden, in die Tätigkeiten im Haushalt, in unsere Freizeit, in Kultur und Kunst, in Sport und Spiel.




Basteln und Kochen war von Anfang an für uns wichtig. Erstens machen wir es sehr gerne. Und zweitens wird dadurch Kreativität und Motorik vor allem bei kleinen Kindern wunderbar und spielerisch gefördert. Im Advent veranstalten wir regelmäßig einen Bastel- und einen Keksbacknachmittag. Jedes Kind darf dazu einen Freund oder eine Freundin einladen, mit vier Kindern bleibt es auch für mich überschaubar.

Hier kommt ein unsortierter Überblick über mehr als 10 Jahre Advent und Weihnachten mit Kindern. Entschuldigt die teilweise schlechte Fotoqualität. Alle Fotos sind mittem im Geschehen schnell fotografiert worden, denn meine helfenden Hände waren permanent gefragt, so blieb nicht viel Zeit fürs Fotografieren.

Alle Ideen habe ich mit meinen Kindern und ihren Freunden tatsächlich realisiert. Soweit es ging, durften die Kinder ihre eigenen Ideen einbringen und ich war jedes Mal wieder erstaunt über ihre Kreativität und ihr Geschick.

Hier ein kleiner Überblick aus 10 Jahren Werkeln mit Kinder. Vielleicht ist die eine oder andere Idee dabei, die du gerne nachmachen möchtest.


Kerzen aus Kerzenwachsgranulat


Mit einem Löffel kann schon ein Zweijähriger das Wachs problemlos einfüllen.

Diese Idee habe ich bereits mit meinem damals Zweieinhalbjährigen erfolgreich verwirklicht. Wachsgranulat gibt es in allen Farben, dazu braucht man noch ein hitzebeständiges Glas und Dochte. Dochte am Boden fixieren, Wachsgranulat nach Belieben einfüllen und danach kurz im Backofen festigen.



Window Colors

Bei den Konturen hilft die Mama, ansonsten geht es schon ganz alleine.

Der Klassiker. Ab rund 4 Jahren möglich, die Kinder sollten schon Kraft und Koordination in den Händen haben, da die Farbtuben teilweise etwas unhandlich sind. Ich habe dazu die Motive aus einfachen Weihnachtsmalbüchern mit Konturenstift auf Klarsichtfolien übertragen und gut trocknen lassen. Die Kinder haben diese dann ausgemalt. Ab rund 6 bis 7 Jahren können sie auch eigene Motive vorzeichnen. Wichtig: die Konturen gut trocknen lassen, am besten also in zwei Etappen arbeiten.
Wichtig ist, dass die Motive nicht zu kleinteilig sind. Je kleiner die Kinder desto großzügiger das Motiv.


Gestecke mit Kerzen und Goldfarbe

Das Foto ist schrecklich, aber die Kinder waren sehr kreativ. Man beachte die Baby-Trinkflasche...
 
Diese Idee wurde von zwei Vierjährigen und einem Zweijährigen umgesetzt. Zweige und Gräser in einen Steckschwamm stecken und danch mit Goldfarbe besprühen. Sieht toll aus, macht aber ziemlich viel Mist. Wichtig bei allen Basteleien: Tisch und Boden gut abdecken oder dort arbeiten, wo man nachher leicht putzen kann.


Adventkalenderdorf

Der Kreativität ist kaum ein Grenze gesetzt, jedes Kind baut sein eigenes Dorf.


Für diese Idee müssen die Kinder schon größer sein, ab der Volksschule ist es gut möglich. Die Häuser habe ich vorgezeichnet und aus stabilem Karton ausgeschnitten. Die Kinder durften sie bemalen (vor dem Zusammenkleben!) und dann eine Stadt auf einer großen Unterlage gestalten. Die Dächer der Häuser waren öffenbar, darin versteckten sich die Süßigkeiten.
Mit etwas Schneespray komplettieren, fertig!


Adventhaus

Das Adventhaus.

Dieses Projekt hat mein Neunjähriger ganz alleine verwirklicht. Dazu gibt es einen ganzen Post. Toll!

Kinder sind kreativ und freuen sich über ihre selbstgeschaffenen Werke. Es ist wichtig, dass wir uns vor allem im Advent viel Zeit für Projekte dieser Art nehmen. Wenn ich mir die Fotos anschaue, die teilweise bereits 10 Jahre alt sind, bin ich froh, dass ich all diese Dinge mit meinen Kindern - und teilweise mit ihren Freunden - gemacht habe, auch wenn es anstrengend und arbeitsintensiv war. Nach einem Bastelnachmittag mit vier Kindern ist man total erledigt, abgesehen davon, dass sich  auch das Putzen danach nicht von selbst macht. Aber es ist es wert, jede Minute davon, nehmen wir uns die Zeit!

Hier findest du noch weitere Ideen zum Basteln und Backen mit Kindern.

Mit liebem Gruß

Marie
Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei. 

Donnerstag, 13. November 2014

Weihnachtsgeschenke - die tollsten Ideen kreativer Bloggerinnen





In diesem Posting habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie ich heuer mein Weihnachtsbudget "anlegen" möchte. Heute stelle ich ein paar ganz entzückende Dinge vor, die andere Bloggerinnen in ihren Webshops anbieten. Ich bin sicher, dass du dort auch ein paar schöne Ideen findest.


Idee 1: Wickelunterlage

Wer viel mit kleinen Kindern unterwegs ist, braucht sie: die Wickelunterlage. So eine schöne hätte ich mir damals auch gewünscht, als meine Kinder noch klein waren. Eine tolle Idee, um (werdende) Eltern oder Großeltern zu beschenken.



Wickelunterlage von Ommella. {via}


 
Hier ist der Blog dazu: http://ommella.blogspot.com
Und hier geht es in den Shop: http://de.dawanda.com/shop/ommella
Danke an Tanja, dass ich ihre Idee hier posten darf.



Idee 2: Adventskalender

Die kommerziellen Adventkalender mit den ewig gleichen Bildern und der picksüßen Schokolade müssen nicht sein. Mit ein wenig Vorbereitung und Ideen kann man seinen Lieben schon vor Weihnachten täglich eine kleine Freude bereiten. Dieser Adventkalender gefällt mir besonders gut.


Adventkalender aus kleinen weißen Tüten. Schlicht und schön. {via}

Adventskalender zum selbst befüllen von Annette. {via}


 
Hier ist der Blog dazu: http://www.blick7blog.de/
Und hier geht es in den Shop: http://de.dawanda.com/shop/blick7
Danke an Annette, dass ich ihre Idee hier posten darf.



Idee 3: Für Näherinnen

Ein wunderschöner Stoff  mit winzigkleinen Tannenbäumen für Näherinnen oder nähende Freundinnen. Egal, ob du selbst etwas daraus zauberst oder nur den Stoff verschenkst, der Erfolg ist sicher. Schade, dass ich so gar nicht nähen kann.


 Ein toller Stoff für ein schönes Geschenk. {via}



 
Hier ist der Blog dazu: http://naneschoenesausstoff.blogspot.com
Und hier geht es in den Shop: http://de.dawanda.com/shop/nane-schoenesausstoff
Danke an Christiane, dass ich ihre Idee hier posten darf.



Idee 4: Flusskiesel - Deko

Eine wunderbare und außergewöhnliche Dekoidee von Mausimom. Für Leute, die entweder "schon alles haben" (wobei das eigentlich das schlechteste Argument ist), besser: für liebe Freunde, die ihr Haus oder ihren Tisch gerne schön und schlicht dekorieren und Freude an gutem Handwerk haben. Einfach wunderschön!


Flusskiesel im Häkelkleid. Wunderschön. {via}


  
Hier ist der Blog dazu: http://mausimom.blogspot.com
Und hier geht es in den Shop: http://de.dawanda.com/shop/mausimom
Danke an Ute, dass ich ihre Idee hier posten darf.



Idee 5:Tragehilfe für die Babyschale

Wer jemals mit einer Babyschale samt Baby mehr als nur ein paar Meter unterwegs war, weiß, wie schwer diese werden kann. Vor allem, wenn das Kleine nicht mehr nur 3 kg wiegt. Mit dieser fantastischen Idee gehören blaue Unterarme der Vergangenheit an.


Tolle Tragehilfe für Babyschalen. {via}


 
Hier ist der Blog dazu: http://die-bommelfrau.blogspot.de/
Und hier geht es in den Shop: http://de.dawanda.com/shop/babylees
Danke an Michele, dass ich ihre Idee hier posten darf.



Idee  6: Für Strickerinnen und Häklerinnen

Ich habe im Winter immer kalte Füße. Immer. Und ich weiß, dass es vielen, vielen anderen genauso geht. Warme Socken sind also quasi ein Pflichtprogramm. Und über selbst gestrickte freut sich der Beschenkte sicherlich besonders, vor allem, wenn die Wolle so wunderschöne Farbeffekte hat.

http://de.dawanda.com/product/35723121-Sockenwolle-natur-pur-mit-Pflanzen-handgefaerbt
Naturgefärbte Sockenwolle. Das gibt ein tolles Muster! {via}


 
Hier ist der Blog dazu: http://mamimadeit.blogspot.com
Und hier geht es in den Shop: http://de.dawanda.com/shop/MamiMadeIt
Danke an Petra, dass ich ihre Idee hier posten darf.




Idee  7: Ein wunderbares Bild für alle

Die Idee, Bilder mit hübschen Sprüchen aufzuhängen, kommt ursprünglich aus den USA und findet langsam auch bei uns Eingang in die Gestaltung unserer Wohnungen. Selten wird es aber so hübsch umgesetzt wie bei diesem entzückenden Beispiel. Für Freunde, die gerade umgezogen sind, und für alle, die noch irgendwo eine freie Wand haben.


So schön und bunt. {via}

Hier ist der Blog dazu: http://elf19.de
Und hier geht es in den Shop: http://elf19.de/shop
Danke an Kerstin, dass ich ihre Idee hier posten darf.


So wunderbar, bunt, vielfältig und gar nicht teuer sind die Ideen, auf die kreative Bloggerinnen kommen. Schau auch in den Shops vorbei, die meisten bieten noch viele andere wunderschöne Dinge an.

Auf ein kreatives Schenken freut sich

Marie

Dieser Post ist nicht gesponsert. Ich habe alle Ideen selbst gesammelt und die Meinung über die Produkte ist ausschließlich meine eigene. Die Inhaber der Shops /  Blogs haben allerdings der Veröffentlichung ihres Produkts auf meinem Blog schriftlich zugestimmt. 

Mittwoch, 12. November 2014

DIY

Schon immer habe ich mit Begeisterung gebastelt und gewerkelt. Handarbeiten war nie so meine Sache, bei mir mussten es eher immer die großen und "gefährlichen" Werkzeuge sein. Und so probiere ich immer wieder neue Sachen aus.

Ich liebe kostengünstige DIY Projekte rund um Haus und Garten, die mit einfachen Mitteln tolle und funktionelle Ergebnisse zeigen. In Zeiten wie diesen, in denen gute Handwerker selten und leider kaum mehr zu bezahlen sind, müssen wir (wieder) lernen, selbst zuzupacken.

Auf geht es, was ich kann, kannst du auch!

Marie


Hochbeete bauen
Ein Flachdach begrünen
Projektplanung
Ordnung im Badezimmer
Ein Zuhause für schöne Erinnerungen
Blumenkisterln













Wovon ich die Finger lasse: alle Projekte, die mit (Elektro)Installationen zu tun haben, weiters alle Arbeiten am Steildach und an statisch relevanten Bauteilen. Hier kann einfach zu viel passieren.

Dienstag, 11. November 2014

Weihnachtsgeschenke - einmal anders. Oder: unterstützen wir doch die Kleinen!

Beim Einkaufen für Weihnachten werde ich heuer umdenken. "Shop local", diese Devise habe ich mir schon lange auf meine Geldbörse geschrieben. Bis vor kurzem lebte ich in einer mittelgroßen Stadt am Rande einer Großstadt, in unmittelbarer Nähe von riesigen Shopping-Malls. Trotzdem bot die Stadt auch im Zentrum viele Einkaufsmöglichkeiten kleiner Familienbetriebe. Es war ungemein praktisch, nicht wegen jeder Kleinigkeit ins Auto springen zu müssen, sondern in annehmbarer Entfernung auch zu Fuß viele Dinge erledigen zu können.


Um diese Bequemlichkeit für uns alle zu erhalten, ist es aber notwendig, dass wir nicht nur die vergessenen Zwiebeln beim Gemüsehändler kaufen, denn davon kann er auf Dauer nicht leben. Und so sehr ich aufs Geld schauen muss, wie fast alle anderen auch, ist es mir doch wichtig, dass die Vielfalt der Geschäfte in meiner unmittelbarer Wohnumgebung erhalten bleibt. Also muss ich auch dort auch mein Geld ausgeben.

Vor einiger Zeit bin ich wieder in eine größere Stadt gezogen, aber auch hier wohne ich am Rande und es gibt durchaus noch ein kleines lokales Stadtteilzentrum mit einer nicht zu verachtenden Vielfalt an Geschäften. Wann immer es möglich ist, kaufe ich dort, einerseits, weil es bequem ist, andererseits, um diese kleinen Kaufleute bewusst zu unterstützen.

Und damit bin ich beim Thema Weihnachtsgeschenke. Abgesehen von den Dingen, die sich meine Familie ganz konkret wünscht, gibt es viele Kleinigkeiten, die ich selbst entscheiden und aussuchen kann. Diese Dinge werde ich heuer überall dort kaufen, wo Klein- und Familienbetriebe davon profitieren.

Maries Tipp!
Außerdem habe ich die diversen Online-Shops von vielen Bloggerinnen durchforstet. Einfach toll, was hier alles angeboten wird, mit Liebe und ungeheuer viel Kreativität gemacht.

Daher: unterstützen wir heuer die Kleinen - und unsere Mitbloggerinnen. Ich persönlich habe keinen Online-Shop, meine beruflichen Leistungen lassen sich derzeit nicht bei DaWanda, Etsy, etc. verkaufen. Aber viele Blogs meiner Blogroll betreiben nebenbei ein kleines Geschäft, mit dem sie ihre Familie teilweise ernähren.


Vor einiger Zeit eröffnete meine liebe Freundin A. eine wirklich sensationelle kleine Wohnboutique. Damals verschenkte ich zu Weihnachten an alle Bekannten und Verwandten fast ausschließlich Gutscheine für dieses Geschäft. Nein, ich bekam sie nicht billiger, dass hätte A. sich nicht leisten können, abgesehen davon wollte ich das auch nicht. Aber mit den Gutscheingeschenken konnte ich dieses tolle Projekt meiner Freundin auch anderen Leuten bekannt machen.

Also, denken wir nach, wo wir dieses Jahr Geschenke kaufen und wen wir damit unterstützen wollen. Großkonzerne oder lokale Anbieter, wirtschaftliche Vielfalt oder kommerziellen Einheitsbrei.

Mit liebem Gruß

Marie

Um diese Aktion auch weiter bekannt zu machen: ich werde nächste Woche ein Post mit Einkaufsideen toller Bloggerinnen veröffentlichen. Wenn Dein Shop dabei sein soll, schick mir doch bitte eine kurze Nachricht, dann verlinke ich dich gerne. Natürlich gratis und unverbindlich.

Freitag, 7. November 2014

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Feste und Feiern - Tag 5




Heute ist der letzte Tag meiner vorweihnachtlichen Organisations-Challenge. Heute gehe ich festmäßig ein wenig ins Detail, soweit das bereits möglich ist.

Die Liste von Tag 1 hilft mir dabei.

Pro Fest, das in meinem Haus stattfindet oder für das ich in irgendeiner Weise verantwortlich bin, lege ich ein eigenes Blatt an.

Tischdekos werden ebenso geplant wie Gästelisten und Einkäufe.

Alles, was ich tun, beachten, organisieren, besorgen, herrichten, kochen, backen und dekorieren muss, wird nun detailliert notiert, ebenso wann ich es mache, was es ungefähr kostet - oder an wen ich es delegiere. Diesen Punkt nehme ich mir dieses Jahr besonders vor: es ist schon so, dass ich furchtbar gerne plane und organisiere und gestalte und werkle, oft wird es mir dann aber zu viel. Also werde ich dieses Jahr meine Umgebung intensiv mit einbeziehen. Je früher ich aber anfrage, ob mir jemand eine bestimmte Sache abnehmen kann, desto eher bekomme ich ein ja.

Wichtig ist: auch ein nein kann ich gut akzeptieren, dann suche ich entweder jemanden anderen dafür oder erledige es notfalls doch selbst. Jetzt kann ich mir noch alles gut einteilen.


Auch wenn spontane Partys hin und wieder ein absolutes Highlight sind und noch lange danach für gute Stimmung sorgen, so ist es doch wesentlich einfacher, Feste gut und genau zu planen. Ein Abend Planung, entspannt und in guter Umgebung erspart viel Geld, Ärger und Stress - und das Projekt läuft wie geschmiert.
  

Maries Tipp!

Heuer verwende ich erstmal ein neues Planungstool: Pinterest. Pro Ereignis lege ich eine (geheime) Pinnwand an, auf der ich erst einmal völlig ungefiltert Ideen sammle. Toll - aber nicht ungefährlich. Man verliert leicht Überblick und Zeitgefühl. Aber die Ideen, die man im gesamten Netz als Anregung sammeln kann, sind hilfreich, spornen meine Kreativität an und geben mir neue Impulse. 


Heute plane ich die Weihnachtskekse.  Was war toll? Und welche neuen Rezepte probiere ich aus?

Ein weiterer Punkt auf meiner Liste: Kekse. Was backe ich heuer? Also werden Kochbücher gewälzt, Rezepte verglichen und Listen erstellt.
Bei uns gibt es die Weihnachtskekse nämlich schon im Advent, ab dem ersten Adventwochenende. Das heißt, sie müssen bis dahin annähernd fertig sein. Im Advent schmecken sie besonders gut, dafür ist nach Weihnachten mit den Keksen bald Schluss. Im Normalfall reichen sie bis Silvester - und das ist gut so. Weihnachtskekse Mitte Jänner finde ich lähmend.

So, im Prinzip ist meine vorweihnachtliche Planung abgeschlossen. Gesamter Zeitaufwand: fünf Mal eine knappe Stunde, gemütlich, stressfrei und sehr organisiert verbracht.

Hier ist der Mini-Organisationsplan für eine entspannte Vorweihnachtszeit. Mach mit!

Tag 1: ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Mit liebem Gruß

Marie

Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

Donnerstag, 6. November 2014

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Putzen, Termine Organisieren und Dekorieren - Tag 4




Wir sind schon bei Tag 4 der Weihnachtsvorbereitungen - und nein, heute putze ich nicht mein gesamtes Haus. Definitiv nicht!

In den letzten Tagen habe ich mir einen Plan für die Advent- und Weihnachtszeit gemacht, Geschenkelisten ausgearbeitet und meine Dekorationen festgelegt.

Heute überlege ich mir, wann ich die diversen Reinigungs,- Umräum-, und Dekorationsarbeiten am besten erledigen werde. Also wieder einmal ein Plan. Die Planer werden jubeln, die Spontanen dürfen gerne über mich den Kopf schütteln.

Über folgende Punkte werde ich mir heute ein wenig Gedanken machen. Entspannt, mit einer Tasse Kaffee und ohne die Hektik, die immer dann ausbricht, wenn man in letzter Sekunde noch tausend Dinge zu erledigen hat.

  • Kleine Reparaturen
Finde ich in meinem Haus oder meinem Garten kleine Reparaturen, die ich unbedingt noch vor Weihnachten erledigen will oder muss? Hier soll nur das stehen, was für das Fest wirklich notwendig ist, beispielsweise die defekte Außensteckdose, die endlich ersetzt werden muss, um die Weihnachtsbeleuchtung anschließen zu können. Oder der tropfende Wasserhahn im Gästebad, wenn man Logierbesuch erwartet.
Jetzt kann ich all diese Dinge noch entspannt erledigen.

  • Putzen und Reinigen
Der klassische Weihnachtsputz findet bei mir schon lange nicht mehr statt - also eigentlich hat es ihn in dieser Form nie gegeben. Ich bemühe mich, mein Haus das ganze Jahr über sauber und ordentlich zu halten und jede Woche oder jeden Tag eine kleine zusätzliche Putz- oder Organisieraufgabe zu bewältigen. Trotzdem sollen sich Haus und Garten im Advent und zu Weihnachten von ihrer besten Seite zeigen.
Außerdem kommen Gegenstände zum Einsatz, die ansonsten das ganze Jahr ein ruhiges Dasein im Keller, am Speicher oder in diversen Abstellräumen fristen, also beispielsweise der Feuerkorb, meine Keksdosen und Formen, die dicken Sitzkissen und Decken für die Terrasse, die Punschhäferln, um nur einiges zu nennen.
Diese Dinge, die in meinen normalen Putzroutinen nicht enthalten sind, plane ich für die nächsten zwei Wochen ein. Ganz entspannt. Im Notfall, wenn etwas kaputt oder zu abgenützt ist, kann ich es auch noch ersetzen, ohne in Stress zu geraten.

  • Adressen, Telefonnummern, Emailadressen, etc. prüfen
Als Teenager hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich Freunde und Bekannte haben könnte, die ich nur einmal im Jahr treffen würde. Die klassische Weihnachtspostliste meiner Eltern fand ich lächerlich und überflüssig.
Aber mit der Zeit, mit vielen Umzügen und Auslandsaufenhalten, ist die Liste meiner Bekannten, die ich tatsächlich nur einmal im Jahr kontaktiere, doch ein wenig angewachsen. Durch social media ist es auch leichter geworden, mit weit entfernten Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Außerdem freue ich mich jedes Jahr über ein persönliches Email oder eine Grußkarte, selbst wenn ich beispielsweise ansonsten von meiner Studienkollegin das Jahr über wenig höre.
Jetzt ist noch genug Zeit, um Kontaktdaten zu prüfen und mir notfalls die neuen Daten zu besorgen.
Noch ein Punkt: je älter man wird, desto mehr Bekannte und Freunde fallen weg, jenseits der 75 ist das, wie ich im älteren Verwandtenkreis sehen kann, dramatisch. Daher liegt es an uns, die wir noch mitten im Leben stehen, gerade an jene Verwandten und Bekannten zu schreiben, die vielleicht nicht mehr so viel Weihnachtspost bekommen. Meine alten Tanten beispielsweise freuen sich besonders über einen netten Brief, eine Kinderzeichnung und ein paar Fotos meiner Kinder. Es macht kaum Mühe und zu Weihnachten soll jeder das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, der gerne an ihn denkt.
Ein netter Brauch, der aus den USA kommt und auch bei uns immer mehr Anhänger findet, ist der Weihnachts-Rundbrief. Zahlreiche meiner Freunde und Bekannten verfassen bereits einen und ich freue mich sehr darüber, wenn ich lesen kann, wie es ihnen im letzten Jahr ergangen ist. Für alle, die das noch nicht kennen: im Prinzip ist dieser Brief ein kurzer Bericht über die persönlichen Ereignisse im letzten Jahr, meist ein bis zwei Seiten lang und mit ein paar Fotos ergänzt.

Darüber habe ich hier schon geschrieben. Jede Woche soll es dieses Jahr in meinem Haus ein wenig weihnachtlicher werden. Es wäre ja schade, wenn meine wunderschönen Dinge erst im letzten Moment im Haus verteilt werden - und dann dafür bis Mitte Jänner stehen bleiben und allen auf die Nerven fallen.
Also lieber früher mit der Deko beginnen - aber bitte nicht vor Anfang Dezember, die Weihnachtsmärkte und Dekos im Oktober gehen mir schrecklich auf die Nerven - und dafür nach Weihnachten relativ schnell wieder wegräumen.

  • Reisen und Besuche planen
Der Winterurlaub steht schon fest, ist auch schon gebucht, aber die kleinen Familienbesuche und Termine noch nicht. Heute plane ich diese Tage und telefoniere auch gleich mit Verwandten und Freunden. Angenehmer Nebeneffekt: wenn ich die erste bin, die ihre Termine festlegt, kann ich die Weihnachtszeit so gestalten, dass es für meine Familie schön und entspannend ist.
Wir bleiben beispielsweise am 25.12. prinzipiell zu Hause und gehen nicht zu Verwandten oder Großeltern. Am Christtag wollen meine Kinder vor allem eines: mit den neuen Geschenken spielen! Wenn ich diesen Tag verplane, ernte ich nur lange Gesichter.

Hier kannst du jederzeit mitmachen oder neu einsteigen, wenn du ein Posting versäumt hast.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen, Termin organisieren und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern


Morgen plane ich meine Feiern und Feste im Detail - und dann kann ich die nächsten zwei Monate entspannt angehen und die Advent und Weihnachtszeit richtig genießen.

Mit liebem Gruß

Marie


Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.