Auf den Hund und die Katz gekommen oder Louise, Lilith und Leander

Update: hier gibt es Fotos von unseren drei neuen Hausbewohnern.

Ich liebe Tiere und hatte zeitlebens immer Haustiere - immer zuwenige, meiner Meinung nach, am liebsten wäre mir ein ganzer Zoo gewesen. Meine Eltern waren aus vernünftigen Gründen dagegen. In einer Stadtwohnung, auch wenn sie groß ist, sind viele Tiere einfach kaum artgerecht zu halten.




In den letzten Jahren durften zwei Katzen und ein großes Aquarium unser Leben bereichern. Lisa, unsere kapriziöse rot-schwarze Katzendame wurde bei guter Gesundheit 17 Jahre alt und schlief eines Abends friedlich hinter dem Sofa für immer ein. Luzifer, ihr großer schwarzer Gefährte - der größte Kater, den ich jemals hatte, er wog satte 8 kg, ohne fett zu sein - folgte seiner Freundin einige Zeit später mit stolzen 15 Jahren in den Katzenhimmel.

Nun war die "Bahn" quasi "frei" und wir überlegten, wer bei uns einziehen wird. Nach langen Diskussionen und Überlegungen kamen in der letzten Woche drei neue Tiere zu uns. Das ist auch der Grund, warum es hier im Blog im Moment recht ruhig ist.

Louise kam als erstes, eine quirlige, acht Wochen alte Hundedame. Schwarz-weiß, fidel, energiegeladen und kompromisslos stellt sie unser Leben total auf den Kopf. Wecker in der Nacht alle drei Stunden, brauche ich mehr sagen...

Kurz darauf kamen die beiden Katzengeschwister Lilith und Leander, beide 14 Wochen alt. Lilith ist eine zarte, getigerte Katzendame mit ungeheurem Appetit. Ihr Brüderchen Leander ist ein großer, schlanker zimtfarbener Tigerkater mit viel Energie.

Gemeinsam stellen unsere drei L's das Leben gehörig auf den Kopf und fressen, was das Zeug hält. Nun gilt es, die drei aneinander zu gewöhnen, sauber zu bekommen, ihnen den Garten zu zeigen, an ein halbwegs geregeltes Leben zu gewöhnen und vieles mehr.

Ach ja, und ein Vermögen muss ich derzeit beim Tierarzt lassen, chippen, impfen, entwurmen, entflohen - die gesamte Palette. Gottseidank ist unsere Tierärztin gleich bei uns um die Ecke zu Hause, so erspare ich mir zumindest lange Wege.

Fotos? Ja, Fotos sind so eine Sache. Louise ist so schnell, dass ich noch kein brauchbares Foto schießen konnte. Sie läuft immer aus dem Bild. Die Katzen sind erst seit zwei Tagen bei uns und auch hier gibt es noch keines. Aber ich verspreche es, die Fotos kommen.

Meine Kinder sind begeistert, wenngleich auch ein wenig überfordert. So viele Tiere, die geschmust und gestreichelt werden wollen... gottseidank sind noch Ferien!

Mit tierischen Grüßen
Marie

Kommentare:

Geschwister Keks hat gesagt…

Viel Spaß und jede Menge Abenteuer mit eurem Nachwuchs! Freu mich auf Fotos.
LG
Maxi

Anja...Mein Leben und ich hat gesagt…

Ach Du Heiliger liebe Marie,

da tust du dir aber was an. 3 Babys auf einen Haufen ? Mein Beileid :-)

Wir haben vor 7 Wochen Kitano zu unserem Zoo dazu bekommen. Seines Zeichens Galgo Espagnol Rude aus dem spanischen Tierschutz.
Als er kam 16 Wochen alt.
Auch er wirbelt unser Leben ganz schön durcheinander. Power pur hat der Kerl im Haus und auf dem Grundstück aber sobald wir die schützenden Dinge verlassen ein unglaubliches Seelchen und ein total großer Schisser.
Da kommt noch einiges auf uns zu habe ich so meine Bedenken denn der Kerl beansprucht einen ganz schön und die Flegelphase kommt ja erst noch.

Dir wünsche ich viel Freude mit deinen 3 Neuankömmlingen !!

Ganz liebe Grüße

Anja und Anhang

Marie VonTagzuTag hat gesagt…

Liebe Anja,
ja, es ist turbulent, aber derzeit kann ich mir die Zeit nehmen, die unsere drei Wildfänge brauchen. Außerdem unterstützen mich meine Kinder ganz toll, die beiden sind ja schon sehr vernünftige junge Herren und haben ausreichend Katzenerfahrung, um die beiden Tiger gut zu betreuen.
Der Hund ist für uns alle eine neue Herausforderung, aber sie ist so unglaublich süß, dass man ein paar Kollateralschäden in Kauf nimmt.
Louise ist zwar wild und ungestüm, aber sie lernt sehr schnell, ist im Haus fast ganz sauber (ok, wir gehen alle 2 bis 3 Stunden hinaus, aber immerhin) und die ersten "Kommandos" versteht sie auch schon: Spazieren gehen, Fressen, das wirklich Wichtige eben. Sitz, Platz, Hier, etc. müssen derzeit leider noch warten...
Viel Spaß auch mit deinem Neuzugang - ohne Tiere wäre uns doch unglaublich langweilig, oder?
Mit liebem Gruß
Marie

Jana Risse hat gesagt…

Wie schön, von dir zu lesen. Na da wissen wir ja nun Bescheid und haben volles Verständnis. Nach einer ganzen Weile ohne Haustiere wünscht sich unsere Große
einen Wellensittich. Naja, ich hab mich damit abgefunden, einer mehr, macht auch nichts. Für mehr Getier fehlt uns aber die Zeit. Ich mag ja Katzen, fahr aber auch gern mal weg. Wie macht ihr das denn?
Liebe Grüße und viel Erfolg bei der "Eingewöhnung", Jana

Petra Wollenberg hat gesagt…

Hallo Marie, bin ganz neu im Bloggeschehen und nun bei dir gelandet. Mein Blog ist erst ein paar Tage alt. Lieblingslandleben - auch mit einem Hund und drei Katzen. Wünsch euch viel Spaß mit den neuen Familienmitgliedern.
LG aus dem Sauerland Petra

LÖwin.g hat gesagt…

Hach Marie... die kann man keine paar Wochen alleine lassen, schon hast du 3 (DREI!!) Tierbabies aufgenommen ;-) ...
Spaß beiseite, ich finde das toll, dass du dir die Mühe machst.. ich kann mich noch gut erinnern als unsere Hundedame bei uns eingezogen ist, was es heißt einen Hund stubenrein zu bekommen (hinten nach besehen, waren es nur ein paar Wochen, aber wenn man mitten drin steckt ist es schon sehr anstrengend)
Ich wünsche euch ganz viel Spaß und dir, dass die Energien nicht ausgehen (höchstens die von den drei L's)
LG Birgit

Marie VonTagzuTag hat gesagt…

Liebe Birgit!

Also es ist zwar anstrengend, aber mittlerweile hat sich ein Rhythmus eingependelt und wir kommen gut mit den Tieren zurecht. Hilfreich ist natürlich, dass alle drei fast den ganzen Tag im Garten verbringen. Wie es wird, wenn die kalte Jahreszeit kommt, werden wir sehen.
Das mit dem Sauberbekommen ist nicht so tragisch, die Katzen sind schon sauber, mit dem Hund gehen wir eben alle 2 bis 3 Stunden hinaus, in der Nacht haben wir nur mehr einen Pinkelstop (um 2 h Nachts), das geht auch. Oft will sie um 2 h dann aber gar nicht aufstehen und ich muss sie hinaustragen, dann macht sie pro forma ein winziges Lackerl... ich denke, in ein paar Tagen hält sie von 23 h bis 5 h 30 aus.
Heute lassen wir sie erstmals untertags mehr als 2 Stunden alleine, mal sehen, was passiert. Bisher war sie immer sehr brav.
Liebe Grüße
Marie