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Montag, 12. Januar 2015

Wunderbar für Wintertage - Geschnetzeltes mit Pilzen

In einem Beitrag über meine Menüplanung habe ich ein Foto gepostet, zu dem ich immer wieder Anfragen bekomme. "Bitte um das Rezept!" Gerne, hier ist es.


Geschnetzeltes mit frischen Pilzen



Ein gutes, schnelles und gesundes Rezept für die ganze Familie. Ich habe Eierschwammerln (Pfifferlinge) verwendet (wir hatten sie am Wochenende davor selbst gefunden), aber man kann auch Champignons oder andere Pilze nehmen, ganz nach Geschmack und Verfügbarkeit.

Zutaten für 4 Portionen
  • 600 g Hühnerfilet oder Truthahnfilet
  • mindestens 500 g Pilze oder Schwammerln
  • 4 EL Rapsöl
  • 2 EL Mehl
  • 1/4 l Sauerrahm
  • 1/4 l Suppe
  • Salz, Pfeffer
  • frische Petersilie
Eierschwammerln putzen, waschen, kurz in Essigwasser aufkochen und abseihen. Dieser Schritt ist nur bei Pfifferlingen notwendig, weil sie sonst bitter schmecken.
Hühnerfilets in Streifen schneiden, salzen, pfeffern und in Rapsöl anbraten. Aus der Pfanne nehmen.
Mit dem verbliebenen Öl, Mehl und Suppe eine sogenannte Einbrenn herstellen (wie heißt das in Deutschland?), Fleisch und Pilze dazugeben und alles etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme dünsten.
Rahm einrühren, abschmecken, mit viel Petersilie garnieren.

Guten Appetit!

Marie

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei.

Dienstag, 25. Februar 2014

Vollkornpizza mit Artischocken und Mozzarella

Gestern habe ich Pizza mit Vollkornteig gemacht. Fertigpizzas kaufe ich eigentlich nie, es geht so schnell, den Belag selbst zu machen. Aber oft lasse ich mir helfen und kaufe den fertigen Pizzateig.

Vollkornpizza mit Artischocken, Pfefferoni, Schinken und Mozzarella.

Gestern hatte ich aber Zeit und konnte auch den Teig selbst machen. Pizzateig ist eigentlich weder besonders viel Arbeit noch besonders kompliziert. Aber er braucht Zeit. Denn wenn der Germteig nicht "gehen" kann, dann schmeckt er nicht und wird hart.

Das Rezept für den Vollkorn - Pizzateig stammt von einer Freundin. Wenn man statt Honig braunen Zucker nimmt, dann ist er sogar vegan. Man kann auch die Mehlsorten variieren, ich habe einfaches Roggenvollkornmehl und Weizenvollkornmehl gemischt.

Rezept für Vollkorn-Pizzateig:

500 g Vollkornmehl
ca. 1/4 l warmes Wasser (das differiert je nach Mehlsorte - nach Gefühl dosieren)
1 EL Honig oder brauner Zucker
2 EL Olivenöl
Salz

Das Rezept ergibt 2 Backbleche mit Pizza.

Also habe ich gleich in der Früh ein sogenanntes "Dampfel" gemacht. Germ (Hefe) mit Honig, etwas Mehl und warmem Wasser verrühren, mit einem Tuch abdecken und eine Stunde in der warmen Küche stehen lassen.

Nach etwa 30 Minuten schaut das "Dampfel" so aus.

Danach wurden alle Zutaten gut verknetet und wiederum abgedeckt. Der Teig geht auf das doppelte Volumen auf. Zusammenschlagen und nochmals gehen lassen. Das dauert alles seine Zeit, aber es ist für einen richtig guten Germteig notwendig.

Der Teig nach dem gründlichen Kneten (Knethaken).

Der aufgegangene Teig. Luftig und locker.


Als Belag gab es diesmal Tomatensauce, Schinken, Artischocken, Mozzarella und Pfefferoni.
Für 2 Blech Pizza braucht man:

Tomatensauce
1 Dose Schältomaten
Knoblauch
Oregano
Salz

Belag
200 g Schinken
2 Dosen Artischocken
2-3 Packungen Mozarella
1/2 Glas Pfefferoni


Hmmmh.

Tomatensauce mit Gewürzen.

Für die Tomatensauce habe ich eine Dose Tomaten mit Salz, Knoblauch und Oregano passiert. Die Sauce soll würzig sein, denn die Pizza wird ansonsten nicht mehr gewürzt.

Der Pizzateig wurde auf dem Backblech ausgerollt und gut verteilt.

Die Tomatensauce vollflächig auf dem Teig verteilen.

Die Tomatensauce auf dem Teig verteilen, dann Schinken, Artischocken, Pfefferoni und Mozzarella.







Bei 220°C Umluft ca. 20 Minuten backen, bis der Käse leichte braune Blasen wirft und der Teig gut durchgebacken ist. Danach genießen.






Guten Appetit.
Marie

Das ist das erste meiner Rezepte zu "Maries Project 52, Woche 4". Den Vollkornpizzateig meiner Freundin wollte ich schon lange einmal ausprobieren. Jetzt habe ich mich dazu aufgerafft und sie nach dem Rezept gefragt - und die Pizza dann gleich ausprobiert.

Leckere Rezepte von Marie

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2014/02/lavendelzucker-und-vanillezucker.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/11/kekse-backen-mit-kindern.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/11/was-macht-man-mit-der-ubriggebliebenen.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/07/schnelle-gemusebeilage-frisch-aus-dem.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/07/schnelle-cupcakes.html

Donnerstag, 20. Februar 2014

Maries Project 52: Woche 4: auf zu neuen Ufern (Rezepten)

Meine lieben Leserinnen und Leser!

Heute möchte ich mich vor allem einmal für die vielen lieben und freundlichen Kommentare bedanken. Es ist eine Freude, von euch zu lesen. Ein ganz dickes Danke! Und bitte schreibt mir weiter, ich bekomme so viele tolle Anregungen und Ideen durch euch.

Ich bemühe mich sehr, jeden Kommentar zu beantworten, manchmal geht es nicht gleich - bitte um etwas Nachsicht.

So - jetzt geht es auf zu neuen Ufern - sprich neuen Rezepten!

Wer hier schon eine Weile mitliest, hat sicher schon gemerkt, dass ich immer auf der Suche nach neuen Dingen, Projekten und Herausforderungen bin. Die Welt und das Leben sind so spannend und so vielseitig, dass es sich lohnt, immer wieder etwas Neues in Angriff zu nehmen. Das ist die eine Seite.

Die zweite Seite heißt Alltag, Stress, der innere Schweinehund, der tägliche Kram oder wie auch immer man es nennen möchte. Und manchmal gewinnt dieser Bereich leider über die natürliche Neugier und Lebensfreude.

Für meine Familie und mich sind die gemeinsamen täglichen Mahlzeiten ein absoluter Fixpunkt. Wenn es irgendwie möglich ist, und es geht derzeit noch fast immer, versammeln wir uns abends um den Esstisch. Unsere Kinder sind einerseits schon groß genug, um abends am Familientisch teilnehmen zu können, andererseits noch klein genug, um abends (fast) immer zu Hause zu sein. Mir ist klar, dass diese Zeit bald zu Ende sein wird. Sobald die Kinder abends später heimkommen dürfen, reduzieren sich die gemeinsamen Mahlzeiten drastisch.

Weil meine Familie gerne gut isst, werde ich (wieder) mehr neue Rezepte ausprobieren. Sobald man sich nämlich einen Grundstock an möglichen Mahlzeiten erkocht und zusammengestellt hat, läuft man Gefahr, dann immer nur diese Dinge zu kochen.

Mein neues Project 52: jede Woche ein neues Rezept ausprobieren.

Hier habe ich gleich eine weitere Idee. Als Blog-Addict lese ich täglich viele tolle Postings und auch viele tolle Rezeptideen von genialen Bloggerinnen. Ich werde meine Fühler also nach Rezepten ausstrecken, die ich bei euch lese. Und natürlich dann die Quelle verlinken, wenn ich über einen besonders gelungenen Kochvorschlag berichte.

Wer hat einen Vorschlag auf seinem Blog für mich?

Ich suche vor allem folgende Rezepte:
  • Schnelle Kuchen und Torten für das Wochenende. Nichts besonders Aufregendes, einfach eine Mehlspeise für eine gemütliche gemeinsame Sonntagsjause mit Familie und Freunden.
  • Mahlzeiten, die ich abends schnell zubereiten kann, wenn wir alle nach Hause kommen.
  • Rezepte mit viel Gemüse - wir sind weder vegetarisch noch vegan unterwegs, aber unter der Woche essen wir nicht an jedem Tag Fleisch.
  • Spannende Rezepte aus aller Welt.

Zwischenbericht der Wochen 1 - 3:

In Woche 1 habe ich drei Fotoprojekte gestartet. Diese gehen in die Endphase - morgen schicke ich die Fotobücher zum Drucken. Es war wesentlich aufwändiger als gedacht, aber auch sehr spannend. Das nächste Fotoprojekt für März ist schon geplant.

In Woche 2 habe ich die Kultur wiederentdeckt. Das ruht derzeit ein wenig - leider. Um günstige Karten für wirklich gute Spielstätten zu bekommen, muss man früher dran sein. Gleich dann, wenn der neue Spielplan erscheint. Aber ich habe die Newsletter abbonniert und bekomme die Programme jetzt immer gleich in die Mailbox.

In Woche 3 habe ich beschlossen, dass wir (wieder) mehr Salat essen sollten! Das klappt großartig. Jeden Abend ein Salatteller. Meine Familie liebt es. Und es macht wirklich kaum Arbeit.

Wer möchte bei Maries Project 52 mitmachen? Und sein eigenes Project 52 starten? Hier geht es los!

Mit lieben Grüßen
Marie

Donnerstag, 14. November 2013

Was macht man mit der übriggebliebenen Gans? Bröselknödel!

Bröselknödel.
Montag war Martini, die Gans war wunderbar, aber wie immer haben wir es nicht geschafft, sie komplett aufzuessen. Sie war einfach zu groß.

Aus den Resten koche ich Ganslsuppe. Das übrige Fleisch, die Innereien etc. werden mit Wurzelwerk zu einer guten Suppe verkocht. Als Suppeneinlage gibt es schnelle und gute Bröselknödel.

Rezept:

2 Eier
100 g Butter
200 g Brösel oder Knödelbrot oder altes Weißbrot
1/8 l Milch
Salz
Pfeffer
Petersilie
Muskatnuss

Zuerst Butter und Eier in eine Schüssel geben und gut verrühren.

Eier und Butter

Die Eier müssen nicht getrennt werden sondern können ganz verwendet werden.

Handwarme Butter dazugeben und verrühren.


Die Milch kommt mit dem Weißbrot oder den Bröseln in eine andere Schüssel. Gut durchmischen und 20 Minuten durchziehen lassen.

Man kann Brösel, Knödelbrot oder Weißbrotreste verwenden.

Milch in eine zweite Schüssel geben.
Milch und Weißbrot gut vermischen und durchziehen lassen.


Danach den Butter-Eier-Abtrieb mit den weichen Brotbröseln gut vermischen. Ich mache das mit dem Stabmixer, weil ich Knödelbrot verwendet habe. So wird die Masse ganz gleichmäßig.

Die Masse mit dem Mixer gut durchrühren, bis sie gleichmäßig und glatt ist.

Aus meinem Garten habe ich Tiefkühlpetersilie. Im Sommer habe ich etliche Portionen in kleinen Kunststoffboxen eingefroren - im Winter kann ich damit würzen. Obwohl - derzeit hätte ich sogar noch frische Petersilie im Garten. Aber es regnet so und ich will nicht hinausgehen.

Die Petersilie in der kleinen Box - natürlich ordentlich beschriftet.

Und so sieht die TK Petersilie aus - fertig zum Gebrauch.

Die Masse wird mit Petersilie, Salz, Muskatnuss und Pfeffer gewürzt und gut durchgemischt.

Alle Gewürze beigeben.

Masse gut durchmischen.


Danach kann man mit nassen Händen kleine Knödel formen. Ich stelle mich immer unmittelbar neben die Spüle, lasse das Wasser rinnen und befeuchte die Hände nach jedem zweiten Knödel. So bleibt nichts kleben und die Knödel werden glatt und rund.

Mit nassen Händen kleine Knödel formen und auf ein Brett legen.

Das Rezept ergibt 20 kleine Knödel.

Ein roher Knödel.

Jetzt Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, salzen und die Knödel vorsichtig einzeln einlegen. Zuerst sinken sie auf den Grund.

Den Topf offen lassen und die Hitze reduzieren. Das Wasser darf nur mehr ganz schwach wallen.


Zuerst sinken die Knödel auf den Grund.

Die Knödel etwa 10 Minuten im schwach wallenden Wasser ziehen lassen. Dabei steigen sie an die Oberfläche.

Die Knödel steigen langsam einer nach dem anderen an die Oberfläche.

Nach 10 Minuten die Knödel mit einem kleinen Schöpfer oder einem Löffel vorsichtig herausheben und auf ein Brett zu Abkühlen legen.

Die fertigen Knödel kühlen aus.

Die Knödel kühl lagern und vor dem Servieren in den Suppenteller geben und die heiße Suppe darübergießen.

Guten Appetit!

Marie

Dienstag, 8. Oktober 2013

Abendessen

Unter der Woche kommen wir nachmittags oft erst zwischen 17 h und 18 h nach Hause. Sport und diverse Freizeitaktivitäten, zu denen ich meine Kinder meist noch hinbringen und abholen muss, daneben Beruf und sonstige Verpflichtungen, unsere Nachmittage sind eng verplant. Mein Mann kommt sogar noch später, meist erst gegen 19 h. Die Kinder essen mittags in der Schule, die Mahlzeiten dort sind schmackhaft und recht ausgewogen. Als Selbständige esse ich mittags meist nur eine kalte Kleinigkeit, auch bei meinem Mann wird keine Kantine angeboten.

Spargelrisotto mit frischem Gemüse

Mein Mann und ich essen untertags also nur Weckerln, Obst und Joghurt - und sind dann abends entsprechend hungrig. Die beiden Buben könnten sowieso den halben Tag essen und geben sich auch zum Nachtmahl nicht mit einer Kleinigkeit zufrieden. Sport und Hausaufgaben am Nachmittag lassen den Kalorienbedarf am Abend ordentlich steigen.

Nun stehe ich also täglich vor der Herausforderung, abends ein gutes, gesundes, schmackhaftes, ausgewogenes, warmes, preiswertes Essen auf den Tisch zu stellen. Zwischen Hausarbeit und Hausaufgabenkontrolle von 17 bis 19 Uhr keine ganz leichte Aufgabe.

Geschnetzeltes mit Eierschwammerln - die Pfifferlinge haben wir am Wochenende selbst gefunden

Ich habe mir eine Rezeptmappe speziell für meine Abendmahlzeiten zusammenstellt. Diese enthält Rezepte mit viel Gemüse, Vollkorn und hochwertigem Eiweiß und - das wichtigste - alle Gerichte sind am Vortag oder am Vormittag zuzubereiten und benötigen meist nur einen Topf. Meine Sammlung umfasst zahlreiche Lasagnevariationen, Vollkornpizza mit unterschiedlichen Belägen, diverse Gulaschvariationen (Kartoffelgulasch - mhh), Nudeln mit diversen Saucen, Risottogerichte, Eintöpfe, Suppentöpfe, Aufläufe, etc. Mit ein wenig Einfallsreichtum und der Hilfe der vielen Rezeptideen im Internet kann man für jede Jahreszeit und für jeden Geschmack viele tolle Speisen finden.

Wenn wir nach Hause kommen, muss ich das jeweilige am Vortag zubereitete Gericht nur aufwärmen oder maximal Reis oder Nudeln frisch kochen. Das geht problemlos in 30 Minuten neben der Hausaufgabenkontrolle, meist geht sich sogar noch ein frischer Salat oder ein Obstteller aus. Zur Essenszeit gegen 18 h 30 ist alles fertig, vor allem, wenn die Kinder das Tischdecken übernehmen. Die Gerichte sind einfach zuzubereiten, meist recht kostengünstig (Saisonware oder Gemüse aus dem Garten), schmackhaft und gesund. Und wenn mein Mann etwas später kommt, macht das auch nichts, die Speisen sind gut warmzuhalten oder nochmals aufzuwärmen.

Schneller Eintopf mit Gemüse und Fleisch

Wenn die Kinder dann ins Bad gehen und ich die Küche fertig mache, koche ich oft auch das Gericht für den nächsten Tag. Derzeit ist mein Tiefkühlschrank leider noch zu klein, also kann ich kaum einmal die doppelte Menge kochen und etwas einfrieren. Aber sobald wir übersiedelt sind, habe ich einen richtig großen Schrank - und dann muss ich wirklich nur mehr alle zwei Tage abends kochen.

Am Beginn der Woche erstelle ich einen Speiseplan, somit kann ich nach der Arbeit noch einzelne frische Zutaten oder Salat kaufen. Am Wochenende kann dann, je nach Lust und Laune, auch aufwändiger gekocht werden.

Gruß
Marie

Donnerstag, 19. September 2013

Freunde einladen - so klappt es ohne Stress

Kinder brauchen Freunde - und es bereitet ihnen viel Freude diese auch nach Hause einladen zu dürfen. Ich spreche hier jetzt nicht von Kinderparties und Geburtstagsfesten, sondern einfach von Nachmittagen, an denen ein Freund zu Besuch kommen darf.

In meiner Kindheit war es einfach. Die meisten Mütter waren nicht berufstätig, viele Freunde wohnten buchstäblich um die Ecke und ein kurzer Anruf nach den Hausaufgaben genügte, damit eine Freundin für zwei Stunden zum Spielen kommen durfte.

Heutzutage gestaltet sich die Sache ungleich schwieriger: die meisten Eltern sind berufstätig, die Kinder nachmittags im Hort, jeder hat zahlreiche Verpflichtungen und Kurse und normalerweise wohnen die Freunde nicht mehr nur um die Ecke. Und selbst wenn sie in der Nähe wohnen, sind sie entweder nicht zu Hause oder der Weg ist für ein Kindergarten- oder Volksschulkind einfach zu gefährlich.

Trotzdem bemühe ich mich regelmäßig Freunde einzuladen. Es lassen sich mit ein wenig Planung immer wieder Tage finden, an denen ich nicht oder nur kürzer arbeiten muss und meine Kinder keine Hausaufgaben haben, beispielsweise Freitag Nachmittag. Ohne Planung geht leider auch in diesem Fall eigentlich nichts mehr.

Weiters hat es sich bei meinen Kindern bewährt, dass jeder einen Freund einladen darf, damit minimiere ich Streitereien. Vier Kinder im Haus sind wesentlich pflegeleichter als drei und bei manchen "Kombinationen" habe ich einen völlig stressfreien Nachmittag erlebt, weil die vier Kinder buchstäblich "nicht zu spüren" waren - so sehr sind sie im gemeinsamen Spiel aufgegangen.

Da es sich meist um Schulfreunde handelt, die ich direkt von der Schule abhole, habe ich immer mindestens einen zusätzlichen Kindersitz im Auto, ein Sitzerhöhungskissen, das es überall um wenig Geld gibt.

Und um die Kinder kulinarisch zu verwöhnen haben sich Joghurt und Vollkornbrot zur Jause und Pizza zum Abendessen bewährt. Pizza isst wirklich jedes Kind und nachdem ich sie immer frisch mache (ich gestehe, den Teig und den Pizzakäse kaufe ich fertig), kann ich gut auf individuelle Wünsche eingehen. Manchmal belegen die Kinder die Pizza sogar selbst und haben viel Spaß dabei.

Ein Kaffee für abholende Mütter oder Väter und ein netter Plausch - und fertig ist ein gelungener Nachmittag.

Montag, 8. Juli 2013

Gemüsebeilage - frisch aus dem Garten


Seit etwas über einem Jahr bin ich nun stolze Gartenbesitzerin. Ein großer Traum ist damit für mich Wirklichkeit geworden. Auf rund 500 m2 kann ich mich nun austoben - und die Anlage eines Gemüsegartens war eines der ersten Projekte.

Über meine Erfahrung damit und meine sensationellen Hochbeete werde ich demnächst berichten.

Gestern jedenfalls hatte ich eine Menge Gemüse zu ernten, allerdings nur kleinere Mengen. Was liegt also näher, als daraus eine bunte Gemüsepfanne für mich und meinen Mann zu zaubern.

Ich habe derzeit nämlich "frei" - die Kinder sind zwei Wochen bei den Großeltern.


Gemüse frisch geerntet.

Folgendes Gemüse konnte ich ernten:

4 kleine gelbe Zucchini
Die Zucchinipflanze setzt dieses Jahr viel zu viele Blüten an. Ich habe keine Ahnung warum. Alle Früchte kann ich nicht ausreifen lassen - und so winzigkleine Zucchini schmecken ja auch sensationell gut.

2 kleine rote Zwiebel aus der Herbstaussaat.
Letzten Herbst habe ich ohne viel zu überlegen einen Teil der Beete mit Steckzwiebeln und Knoblauch bepflanzt und über den Winter "vergessen". Im Mai konnte ich ernten - kiloweise Zwiebel und junger Knoblauch. Trotz des schrecklich langen Winters sind die Pflanzen gut gewachsen. Jetzt hängen etliche wunderschöne Zwiebelzöpfe in der Gartenhütte.

4 übriggebliebene, leicht verkrüppelte Mairüben
Die Ernte ist vorüber, jetzt werden die Rüben nur mehr holzig. Also heraus damit.

2 kleine Karotten
Von diesen Karotten bin ich nicht so begeistert. Sie sind klein und der Ertrag ist auch bescheiden. Trotzdem schmecken sie recht gut.

2 handvoll Zuckererbsen
Normalerweise kommen die Zuckererbsen nicht in die Pfanne - zuvor werden sie von meinen Buben roh vernascht. Ich habe extra die Zuckerschoten (Mangetout-Erbsen) angebaut, die sensationell gut schmecken. Aber die Buben sind nicht da, so bleiben uns ein paar Schoten übrig.

Das Gemüse habe ich klein geschnitten, nur die Erbsenschoten blieben ganz. Es ist wichtig, dass alles in etwa die gleiche Garzeit hat. Also müssen die Karotten und Rüben extrem fein geschnitten werden, die Zucchini darf ein wenig dicker bleiben. Man kann im Prizip jedes Gemüse nehmen, das im Garten gerade reif ist.

In einer Schüssel wurde alles mit etwas Salz und einer winzigen Prise Zucker vermischt.

Maries Tipp!
Wenn man das Gemüse mit ein wenig Salz und ein wenig Zucker (!) vermischt und kurz stehen lässt, dann ziehen Salz und Zucker Feuchtigkeit aus dem Gemüse. Man kann es anschließend mit ganz wenig Olivenöl im eigenen Saft durchrösten oder braten. Köstlich und kalorienarm!

Gemüse putzen, fein schneiden und mit ein wenig Salz vermischen.

Dann ging es ab in die Pfanne: ein wenig Olivenöl und 5 Minuten kurz durchbraten - fertig.


In der Pfanne ganz kurz durchbraten.


Dazu gab es ein im Ofen gegrilltes Hühnchen. Fertig in 20 Minuten.


Hühnchen mit frischem Gemüse.

Mahlzeit!


Guten Appetit und gutes Gelingen!

Marie

Komm mit, ich nehme wieder an Linkpartys teil! Aber vergiss dein Notizbuch nicht, dort gibt es sooooo viel zu entdecken!

Weitere Rezepte kannst du hier entdecken. Und wenn dir mein Garten gefällt, lade ich dich gleich noch zu einem Spaziergang ein.