Posts mit dem Label Beilage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Beilage werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 14. November 2013

Was macht man mit der übriggebliebenen Gans? Bröselknödel!

Bröselknödel.
Montag war Martini, die Gans war wunderbar, aber wie immer haben wir es nicht geschafft, sie komplett aufzuessen. Sie war einfach zu groß.

Aus den Resten koche ich Ganslsuppe. Das übrige Fleisch, die Innereien etc. werden mit Wurzelwerk zu einer guten Suppe verkocht. Als Suppeneinlage gibt es schnelle und gute Bröselknödel.

Rezept:

2 Eier
100 g Butter
200 g Brösel oder Knödelbrot oder altes Weißbrot
1/8 l Milch
Salz
Pfeffer
Petersilie
Muskatnuss

Zuerst Butter und Eier in eine Schüssel geben und gut verrühren.

Eier und Butter

Die Eier müssen nicht getrennt werden sondern können ganz verwendet werden.

Handwarme Butter dazugeben und verrühren.


Die Milch kommt mit dem Weißbrot oder den Bröseln in eine andere Schüssel. Gut durchmischen und 20 Minuten durchziehen lassen.

Man kann Brösel, Knödelbrot oder Weißbrotreste verwenden.

Milch in eine zweite Schüssel geben.
Milch und Weißbrot gut vermischen und durchziehen lassen.


Danach den Butter-Eier-Abtrieb mit den weichen Brotbröseln gut vermischen. Ich mache das mit dem Stabmixer, weil ich Knödelbrot verwendet habe. So wird die Masse ganz gleichmäßig.

Die Masse mit dem Mixer gut durchrühren, bis sie gleichmäßig und glatt ist.

Aus meinem Garten habe ich Tiefkühlpetersilie. Im Sommer habe ich etliche Portionen in kleinen Kunststoffboxen eingefroren - im Winter kann ich damit würzen. Obwohl - derzeit hätte ich sogar noch frische Petersilie im Garten. Aber es regnet so und ich will nicht hinausgehen.

Die Petersilie in der kleinen Box - natürlich ordentlich beschriftet.

Und so sieht die TK Petersilie aus - fertig zum Gebrauch.

Die Masse wird mit Petersilie, Salz, Muskatnuss und Pfeffer gewürzt und gut durchgemischt.

Alle Gewürze beigeben.

Masse gut durchmischen.


Danach kann man mit nassen Händen kleine Knödel formen. Ich stelle mich immer unmittelbar neben die Spüle, lasse das Wasser rinnen und befeuchte die Hände nach jedem zweiten Knödel. So bleibt nichts kleben und die Knödel werden glatt und rund.

Mit nassen Händen kleine Knödel formen und auf ein Brett legen.

Das Rezept ergibt 20 kleine Knödel.

Ein roher Knödel.

Jetzt Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, salzen und die Knödel vorsichtig einzeln einlegen. Zuerst sinken sie auf den Grund.

Den Topf offen lassen und die Hitze reduzieren. Das Wasser darf nur mehr ganz schwach wallen.


Zuerst sinken die Knödel auf den Grund.

Die Knödel etwa 10 Minuten im schwach wallenden Wasser ziehen lassen. Dabei steigen sie an die Oberfläche.

Die Knödel steigen langsam einer nach dem anderen an die Oberfläche.

Nach 10 Minuten die Knödel mit einem kleinen Schöpfer oder einem Löffel vorsichtig herausheben und auf ein Brett zu Abkühlen legen.

Die fertigen Knödel kühlen aus.

Die Knödel kühl lagern und vor dem Servieren in den Suppenteller geben und die heiße Suppe darübergießen.

Guten Appetit!

Marie

Montag, 8. Juli 2013

Gemüsebeilage - frisch aus dem Garten


Seit etwas über einem Jahr bin ich nun stolze Gartenbesitzerin. Ein großer Traum ist damit für mich Wirklichkeit geworden. Auf rund 500 m2 kann ich mich nun austoben - und die Anlage eines Gemüsegartens war eines der ersten Projekte.

Über meine Erfahrung damit und meine sensationellen Hochbeete werde ich demnächst berichten.

Gestern jedenfalls hatte ich eine Menge Gemüse zu ernten, allerdings nur kleinere Mengen. Was liegt also näher, als daraus eine bunte Gemüsepfanne für mich und meinen Mann zu zaubern.

Ich habe derzeit nämlich "frei" - die Kinder sind zwei Wochen bei den Großeltern.


Gemüse frisch geerntet.

Folgendes Gemüse konnte ich ernten:

4 kleine gelbe Zucchini
Die Zucchinipflanze setzt dieses Jahr viel zu viele Blüten an. Ich habe keine Ahnung warum. Alle Früchte kann ich nicht ausreifen lassen - und so winzigkleine Zucchini schmecken ja auch sensationell gut.

2 kleine rote Zwiebel aus der Herbstaussaat.
Letzten Herbst habe ich ohne viel zu überlegen einen Teil der Beete mit Steckzwiebeln und Knoblauch bepflanzt und über den Winter "vergessen". Im Mai konnte ich ernten - kiloweise Zwiebel und junger Knoblauch. Trotz des schrecklich langen Winters sind die Pflanzen gut gewachsen. Jetzt hängen etliche wunderschöne Zwiebelzöpfe in der Gartenhütte.

4 übriggebliebene, leicht verkrüppelte Mairüben
Die Ernte ist vorüber, jetzt werden die Rüben nur mehr holzig. Also heraus damit.

2 kleine Karotten
Von diesen Karotten bin ich nicht so begeistert. Sie sind klein und der Ertrag ist auch bescheiden. Trotzdem schmecken sie recht gut.

2 handvoll Zuckererbsen
Normalerweise kommen die Zuckererbsen nicht in die Pfanne - zuvor werden sie von meinen Buben roh vernascht. Ich habe extra die Zuckerschoten (Mangetout-Erbsen) angebaut, die sensationell gut schmecken. Aber die Buben sind nicht da, so bleiben uns ein paar Schoten übrig.

Das Gemüse habe ich klein geschnitten, nur die Erbsenschoten blieben ganz. Es ist wichtig, dass alles in etwa die gleiche Garzeit hat. Also müssen die Karotten und Rüben extrem fein geschnitten werden, die Zucchini darf ein wenig dicker bleiben. Man kann im Prizip jedes Gemüse nehmen, das im Garten gerade reif ist.

In einer Schüssel wurde alles mit etwas Salz und einer winzigen Prise Zucker vermischt.

Maries Tipp!
Wenn man das Gemüse mit ein wenig Salz und ein wenig Zucker (!) vermischt und kurz stehen lässt, dann ziehen Salz und Zucker Feuchtigkeit aus dem Gemüse. Man kann es anschließend mit ganz wenig Olivenöl im eigenen Saft durchrösten oder braten. Köstlich und kalorienarm!

Gemüse putzen, fein schneiden und mit ein wenig Salz vermischen.

Dann ging es ab in die Pfanne: ein wenig Olivenöl und 5 Minuten kurz durchbraten - fertig.


In der Pfanne ganz kurz durchbraten.


Dazu gab es ein im Ofen gegrilltes Hühnchen. Fertig in 20 Minuten.


Hühnchen mit frischem Gemüse.

Mahlzeit!


Guten Appetit und gutes Gelingen!

Marie

Komm mit, ich nehme wieder an Linkpartys teil! Aber vergiss dein Notizbuch nicht, dort gibt es sooooo viel zu entdecken!

Weitere Rezepte kannst du hier entdecken. Und wenn dir mein Garten gefällt, lade ich dich gleich noch zu einem Spaziergang ein.