Posts mit dem Label Blumenzwiebel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Blumenzwiebel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Vorfrühling in meinen Cottotöpfen

Im Herbst pflanzte ich mit meinem Sohn viele Blumenzwiebelchen in unsere Cottotöpfe. Und nun ... aber seht selbst...



Zauberhafte Kroki begrüßen mich täglich, wenn die Sonne scheint.

Am Morgen sind die Kroki noch recht zurückhaltend, die Nächte sind derzeit sehr kalt und wir haben täglich Frost.


Im November legte mein Sohn viele kleine Zwiebelchen in die Töpfe, die danach herbstlich und weihnachtlich geschmückt wurden und unseren Eingangsbereich verschönerten.






Ende Jänner entfernte ich die Deko aus Zweigen und Laub und gönnte den Töpfen eine Portion Kompost.
Dann hieß es warten. Erst im März schoben sich langsam erste grüne Spitzen aus der Erde.




Nun sind die Kroki voll erblüht und ich bin gespannt, was sonst noch in den Töpfen schlummert.




Wenn die Frühlingsblüher dann verblüht sind, werde ich sie in den Garten setzen. Mehr als eine Saison überstehen sie nicht im Topf.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Trotz des relativ harten Winters mit vielen Tagen Minusgraden sind die Zwiebelchen im Topf nicht erfroren, sondern treiben schön aus, wenngleich etwas später als ihre Kollegen im nebenliegenden Beet.

Die Töpfe wurden übrigens nicht gegen Kälte isoliert, sie standen den ganzen Winter einfach nur so da.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil.
 

Meine weihnachtlichen Blumenkisterln

Letztes Jahr hatte ich meine Blumenkisterln nur mit einjährigen Schönheiten bepflanzt. Teilweise selbst gezogen (mit unterschiedlichem Erfolg), teilweise gekauft. Sie waren schön und bunt, aber Mitte Oktober war die Saison in einer einzigen Frostnacht zu Ende. Schade.


Weihnachtlich dekorierte Blumenkästen.


Ein ganzjähriges Blumenkisterlkonzept musste her, nach langem Überlegen und dem Wälzen einiger Fachliteratur habe ich mir folgendes überlegt.
  • Im Frühjahr möchte ich Frühlingsblüher in den Kistchen haben. Diese kann ich nach der Saison in den Vorgarten setzen.
  • Im Sommer sollen weiterhin einjährige Blüher wie Petunien etc. ein üppiges Bild abgeben.


Hier sind Efeu und Koniferen gut zu sehen, der Rest ist Deko und wird nach Weihnachten entfernt.


Und der Rest des Jahres???

Im Winter stecke ich normalerweise Tannenreisig, Zapfen, etc. in die Kisterln, aber das ist für den Herbst zu wenig. Meine Cottotöpfe dekoriere ich herbstlich, aber alle Blumenkisterln? Das erscheint mir zu viel.

Meine Lösung: mehrjährige immergrüne Pflanzen mit Blumenzwiebeln und Einjährigen kombinieren.


Das "Rückgrat" der Kisterln. Frisch gepflanzt. Konifere, Gräser und Efeu.

Im kleinen Kistchen Koniferen und Pfennigkraut.


So sieht es jetzt über das Jahr aus:

  • In jedem Kistchen wächst etwas, das fast das ganze Jahr grün ist bzw. dem Kistchen Struktur gibt Ich habe mich für kleine Koniferen entschieden.
  • Im Vordergrund sollen immergrüne Mehrjährige herunterhängen, Efeu, Immergrün und Pfennigkraut. Das hatte ich im Garten, schnell ein paar Ableger gemacht, Kosten 0 Euro.
  • Ein paar Gräser sorgen für aufgelockerte Stimmung, sie bleiben im Winter stehen und werden abgeschnitten, wenn die Frühlingsblüher Hochsaison haben.
  • Im Frühjahr läuten die Zwiebelpflanzen die Gartensaison ein. Bunt gemischt, in der Höhe gestaffelt und mit unterschiedlichem Blühzeitraum.
  • Wenn die Frühlingsblüher verwelken, bekommen die einjährigen Sommerblumen ihren Auftritt und verdecken das einziehende Laub.
  • Im Herbst muss ich die Kisterln ausräumen, die Zwiebelchen in den Garten setzen, frische Erde nachfüllen und neue Blumenzwiebeln setzen. Mehr als eine Saison halten sie nicht durch.
  • Im Winter dekoriere ich die Kisterln wie bisher mit Reisig, Zapfen, Kugeln und allem, was der Garten hergibt. 

Hier sind die einzelnen Elemente gut zu erkennen. Noch sehr klein, da ganz frisch bepflanzt.


Jetzt, vor Weihnachten, habe ich die Kistchen zusätzlich mit Reisig, Zapfen, Zieräpfeln, Wacholder und kleinen Plastikkugeln dekoriert. Hier ist das Ergebnis, es ist einfach zauberhaft vorweihnachtlich.


Zwischen Gras und Koniferen stecken zapfen, Reisig, Wacholder, Zieräpfel und kleine Kugeln.


Die Materialien stammen aus Wald und Garten, sind also gratis und wunderschön-


Um dem Kitsch die Krone aufzusetzen, habe ich heute kleine Lichterketten um einen Spottpreis erstanden, die mit Batterie funktionieren. Ideal für Blumenkisterln.

Jetzt geht es daran, den Adventkalender für die ganze Familie fertigzumachen. Leider kann ich ihn erst nächste Woche zeigen, ich will ja die Überraschung nicht verderben.

Ein schönes entspanntes erstes Adventwochenende!

Marie

 Auf geht es zu den vielen vorweihnachtlichen Linkpartys. Komm mit, es ist für jeden etwas dabei.

Wilder Herbst in meinen Cottotöpfen


Wilder Herbst in meinen Cottotöpfen.

Wenn der Sommer geht, sieht es in meinen Cottotöpfen immer traurig aus. Die einjährigen Blüher haben sich verabschiedet - und jetzt? Ehrlich gesagt, es ist mir zu teuer jedes Jahr Erika, Crysanthemen (die nur bis zum ersten Frost halten) oder winterharte Pflanzen für alle Töpfe zu kaufen. Meine Cottotöpfe möchte ich aber auch nicht einfach wegstellen oder unbepflanzt lassen, das sieht so traurig aus. Außerdem brauche ich sie dann für meine weihnachtliche Deko von Terrasse und Hauseingang.

Die Lösung: wilder Strauchschnitt.


Maries Tipp!
Aber zuerst denke ich an den Frühling und lege in den Topf eine ganze Menge Zwiebelchen. Ich lasse mir dabei helfen, mein Sohn ist da sehr geschickt und liebt Gartenarbeit fast so sehr wie ich. Die Zwiebelchen liegen auf einem Bett aus Hornspänen, damit sie viel Kraft für ihren Start ins Frühjahr haben. Sie bleiben nur eine Saison im Topf, blühen brav, aber danach dürfen sie in die gute Gartenerde übersiedeln und dort noch viele Jahre überdauern.


Blumenzwiebelchen dicht an dicht in den Topf legen.

Als Nahrung gibt es Hornspäne.


Auf die Zwiebelchen kommt eine Schichte gute Blumenerde. In diese Erde stecke ich nun alles, was der Garten so hergibt und keine dünnen Blätter hat.


Mahonien halten besonders lange.


Stechpalmen, Mahonie, Hagebutten, Liguster, Miscanthus, Efeu, Berberitze, Eibe, Fichtenzweige, Koniferen, Sanddorn - eben alles, was bunt aussieht und nicht gleich verwelkt.


Toll sind die Fruchstände vom uralten Efeu.


Dicht an dicht wird alles bunt gemischt in die Töpfe gesteckt. Hauptsache üppig. So lassen sich die vier Wochen bis zur weihnachtlichen Topfdeko noch gut überstehen, ohne dass alles kahl und leer ist.


Der Liguster hat heuer besonders viele  Beeren.
 

Wild und unsortiert, bunt und üppig. Ein wenig chaotisch und sehr interessant. Toll wird es, wenn der erste Frost die verschiedenen Blätter und Blütenstände silbrig überzuckert. Lange wird es ja nicht mehr dauern, seufz!


Mein wildes herbstliches Trio vor dem Nebeneingang.


Mit herbstlichem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalterinnen für ihre große Mühe!