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"Vorbereitung" für Weihnachten - im Mai???

Ja, ihr habt ganz richtig gelesen. Weihnachten! Nein, ich habe mich nicht in der Jahreszeit geirrt. Aber manchmal ist es gut - und vor allem billig - wenn man antizyklisch denkt.




Am Wochenende war ich (wieder einmal) im Gartenmarkt, um ein paar nette Kleinigkeiten zu besorgen. Das einzige, was diese Ausflüge immer trübt, sind die hohen Preise. Seufz!




Plötzlich sah ich, ganz in einer Ecke, eine etwas ramponierte Scheinbeere. Diese hübschen Bodendecker sind immergrün, haben ein glänzendes Laub, kleine rosaweiße Blüten und - rund im Weihnachten - wunderschöne rote Beeren. Die ideale Weihnachtsdeko für meine Cottotöpfe. Leider sind diese Scheinbeeren rund um Weihnachten auch sehr teuer.




Die kleine ramponierte Scheinbeere allerdings war im Abverkauf. 50 Cent statt, wie vor Weihnachten, rund 5 Euro. Schwupps, schon landete sie in meinem Einkaufswagen. Zu Hause gönnte ich ihr ein wenig Moorbeeterde (wichtig! Scheinbeeren brauchen sauren Boden!) und einen großen Cottotopf. Nun steht sie im Schatten, darf sich erholen und wird dann  - hoffentlich - zu Weihnachten eine tolle Deko vor dem Haus abgeben. Vielleicht erholt sie sich soweit, dass ich sie im Herbst noch teilen und mehr als einen Topf damit bepflanzen kann.




Rechtzeitige Planung kann helfen, unser Budget optimal einzusetzen. Vielleicht geht die Scheinbeere ein - dann sind 50 Cent futsch. Vielleicht habe ich aber über viele Jahre eine tolle Weihnachtsdeko. Ich bin gespannt, und berichte wieder im Advent!

Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. 

Vorfrühling in meinen Cottotöpfen

Im Herbst pflanzte ich mit meinem Sohn viele Blumenzwiebelchen in unsere Cottotöpfe. Und nun ... aber seht selbst...



Zauberhafte Kroki begrüßen mich täglich, wenn die Sonne scheint.

Am Morgen sind die Kroki noch recht zurückhaltend, die Nächte sind derzeit sehr kalt und wir haben täglich Frost.


Im November legte mein Sohn viele kleine Zwiebelchen in die Töpfe, die danach herbstlich und weihnachtlich geschmückt wurden und unseren Eingangsbereich verschönerten.






Ende Jänner entfernte ich die Deko aus Zweigen und Laub und gönnte den Töpfen eine Portion Kompost.
Dann hieß es warten. Erst im März schoben sich langsam erste grüne Spitzen aus der Erde.




Nun sind die Kroki voll erblüht und ich bin gespannt, was sonst noch in den Töpfen schlummert.




Wenn die Frühlingsblüher dann verblüht sind, werde ich sie in den Garten setzen. Mehr als eine Saison überstehen sie nicht im Topf.

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Trotz des relativ harten Winters mit vielen Tagen Minusgraden sind die Zwiebelchen im Topf nicht erfroren, sondern treiben schön aus, wenngleich etwas später als ihre Kollegen im nebenliegenden Beet.

Die Töpfe wurden übrigens nicht gegen Kälte isoliert, sie standen den ganzen Winter einfach nur so da.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil.
 

Wilder Herbst in meinen Cottotöpfen


Wilder Herbst in meinen Cottotöpfen.

Wenn der Sommer geht, sieht es in meinen Cottotöpfen immer traurig aus. Die einjährigen Blüher haben sich verabschiedet - und jetzt? Ehrlich gesagt, es ist mir zu teuer jedes Jahr Erika, Crysanthemen (die nur bis zum ersten Frost halten) oder winterharte Pflanzen für alle Töpfe zu kaufen. Meine Cottotöpfe möchte ich aber auch nicht einfach wegstellen oder unbepflanzt lassen, das sieht so traurig aus. Außerdem brauche ich sie dann für meine weihnachtliche Deko von Terrasse und Hauseingang.

Die Lösung: wilder Strauchschnitt.


Maries Tipp!
Aber zuerst denke ich an den Frühling und lege in den Topf eine ganze Menge Zwiebelchen. Ich lasse mir dabei helfen, mein Sohn ist da sehr geschickt und liebt Gartenarbeit fast so sehr wie ich. Die Zwiebelchen liegen auf einem Bett aus Hornspänen, damit sie viel Kraft für ihren Start ins Frühjahr haben. Sie bleiben nur eine Saison im Topf, blühen brav, aber danach dürfen sie in die gute Gartenerde übersiedeln und dort noch viele Jahre überdauern.


Blumenzwiebelchen dicht an dicht in den Topf legen.

Als Nahrung gibt es Hornspäne.


Auf die Zwiebelchen kommt eine Schichte gute Blumenerde. In diese Erde stecke ich nun alles, was der Garten so hergibt und keine dünnen Blätter hat.


Mahonien halten besonders lange.


Stechpalmen, Mahonie, Hagebutten, Liguster, Miscanthus, Efeu, Berberitze, Eibe, Fichtenzweige, Koniferen, Sanddorn - eben alles, was bunt aussieht und nicht gleich verwelkt.


Toll sind die Fruchstände vom uralten Efeu.


Dicht an dicht wird alles bunt gemischt in die Töpfe gesteckt. Hauptsache üppig. So lassen sich die vier Wochen bis zur weihnachtlichen Topfdeko noch gut überstehen, ohne dass alles kahl und leer ist.


Der Liguster hat heuer besonders viele  Beeren.
 

Wild und unsortiert, bunt und üppig. Ein wenig chaotisch und sehr interessant. Toll wird es, wenn der erste Frost die verschiedenen Blätter und Blütenstände silbrig überzuckert. Lange wird es ja nicht mehr dauern, seufz!


Mein wildes herbstliches Trio vor dem Nebeneingang.


Mit herbstlichem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalterinnen für ihre große Mühe!