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Bilder malen - mit der Kamera

Schon länger faszinieren mich diverse Bilder, die eigentlich wie Stoffmuster aussehen, aber richtige Fotos sind. Auf Instagram gibt es da viel zu entdecken und so wagte ich mich vor einiger Zeit selbst daran. Mit Hilfe der neuen Kamera meines Teenies versuchte ich ein Rosenbild zu malen. Eigentlich ganz einfach....


Zunächst sammelt man irgendwelche Dinge, Blüten, Blätter, der Fantasie ist keine Grenze gesetzt.

Danach arrangiert man die Dinge möglichst musterartig - gleichmäßig oder nicht ist egal - auf einer neutralen Oberfläche. In meinem Fall eine weiße Tortenplatte.


Ein gut belichtetes Foto machen ....


... und dieses dann entsprechend nachbearbeiten.

Fertig ist mein neuer Background für Laptop und Handy.


Und weil es so schön war und ich noch ein paar Kirschen parat hatte, gleich noch ein Versuch.


Was machen eure Sommerprojekte? Hier gibt es eine Linkparty für alles, was unseren Sommer schöner macht.

Mit liebem Gruß


Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe! 

Was man durch DIY tatsächlich sparen kann - am Beispiel Malerarbeiten

Meine lieben Leser kennen bereits meinen Hang zu DIY in allen Bereichen. Der Grund dafür ist mehrschichtig. Einerseits liebe ich es, Dinge selbst zu machen und meine Hände zu gebrauchen. Ich plane im Geist. zeichne und entwerfe am Papier - aber dann muss ich etwas in die Hand nehmen. Der reine Entwurfsprozess ist für mich nur eine halbe Sache. Zweitens, und das ist leider immer wichtiger, können wir uns mit unserem durchschnittlichen Einkommen Handwerker nur dann leisten, wenn die Arbeit für uns zu gefährlich oder schlichtweg verboten ist. Den Rest müssen wir selbst erledigen, oder es bleibt eben unerledigt.


Schon als Kind bastelte und werkte ich an allem herum, was erlaubt war und mein Vater gestattete mir schon früh das Verwenden von Werkzeug. Meine Mutter war weniger davon begeistert, aber da ich eigentlich ein vorsichtiges Kind war, verletzte ich mich nie ernstlich.

Im Teenageralter begann ich im alten Haus meiner Großmutter in den Ferien mit größeren Aktionen, strich Kommoden, restaurierte alte Fenster, legte Beete an und malte Wände aus. Anfangs recht dilettantisch, aber mit der Praxis stieg auch die Qualität meiner Arbeiten.


Dann lernte ich mit Anfang 20 meinen Mann kennen. Mein Mann ist handwerklich ein absoluter Wunderwuzzi, er kann nämlich alles. Auch er bastelte, schraubte und renovierte zu diesem Zeitpunkt schon am Haus seiner Großmutter (das wir schlussendlich jetzt bewohnen dürfen) und an der elterlichen Wohnung herum und hatte absolut keine Scheu vor schwierigen Arbeiten. Fliesenlegen - das probieren wir aus. Einen Dachboden ausbauen - los geht es.

Als wir dann in die erste eigene Wohnung zogen, die leider total saniert war, blieb uns trotzdem genug Zeit und Möglichkeit, selbst handwerklich tätig zu werden und mein Mann brachte mir nun alles bei, was ich bisher nicht selbst wagte. Wir erweiterten einen Fliesenspiegel in der Küche, rissen den Teppichboden bei erster Gelegenheit heraus, um Parkett zu verlegen, bauten unsere eigene Küche und renovierten einen uralten Kellerraum, den wir mitgemietet hatten, um daraus einen Modellbahnkeller zu machen.


Ab diesem Zeitpunkt gab es kein Halten mehr. Unsere nächste winzigkleine Wohnung, ein Bau aus den 1960-er Jahren und völlig abgewohnt, wurde in mehreren Wochen generalsaniert. Leitungen, Böden, Wände, Küche, Fliesen, alles neu. Die Leitungen verlegte natürlich ein konzessionierter Elektriker, die Vor- und Stemmarbeiten erledigten wir aber selbst um Kosten zu sparen. Wir arbeiteten an Abenden und Wochenenden, schließlich hatten wir damals noch keine Kinder.

Hier sind wir nun beim zentralen Punkt: wieviel kann man mit DIY tatsächlich sparen? Zahlt es sich aus? Und wie lange dauert es, wenn man es selbst macht?

Ich habe ein Beispiel mit aktuellen Preisen und Arbeitszeiten herausgesucht, gespickt mit meinen persönlichen Erfahrungswerten, was die Dauer der Arbeiten betrifft.


Malerarbeiten 

Je nach Untergrund und Größe des Zimmers sind Malerarbeiten sehr unterschiedlich zu bewerten. Hat man ein kleines Zimmer mit guten Wänden, so ist ein Anstrich in ein paar Stunden erledigt. Die meiste Arbeit werden Ausräumen und Abkleben machen.

Kinderzimmer mit 12 m2, Raumhöhe 2,6 m. Decke glatt weiß, Wände färbig. Die Wände sind in gutem tragfähigen Zustand und müssen nur stellenweise leicht ausgebessert werden.

Kosten Maler: Das Ausmalen einer Wand, bei der nicht allzuviele Spachtelarbeiten anfallen, kostet rund 8 Euro pro m2. Das Ausmalen der Decke rund 10 Euro pro m2. Abdeckarbeiten, etc. sind schon inkludiert, nicht aber das Material, soferne es über einen weißen matten Anstrich hinausgeht.

Ausmalen Wand inklusive kleine Spachtelarbeiten, Abdecken und Abkleben  (37 m2) 296 Euro
Ausmalen Decke ebenso inklusive Nebenarbeiten (12 m2) 120 Euro
Materialkosten für andere Farbe: ca. 1 bis 2 Euro pro m2, je nach Qualität
Kosten Maler für 12 m2 also rund 520 Euro 
Zeitaufwand Maler: maximal einen Tag


Die Materialkosten, weiters Kosten für Pinsel, Spachtelmasse, Schleifpapier, Abdeckband, Folie, Grundierung etc. muss man selbst auch kalkulieren und fallen mit rund 40 Euro (maximal) ins Gewicht.
Kosten selbst ausmalen: 40 Euro Zusatzmaterialien und 60 Euro Farbe -> rund 100 Euro
Zeitaufwand: mit Ausräumen, Abkleben, Abdecken, Spachteln etc. sollte man mit etwa 5 bis 10 Minuten pro m2 Malerei rechnen. Das ergibt aber auch rund 6 bis 8 Stunden echte Arbeitszeit.

Somit ist auch die Kostenkalkulation des Malers zu verstehen, eine Arbeitsstunde kostet rund 45 Euro.

Einsparungspotential: hoch. Gefahrenpotential: gering. Wichtig ist, auf gutes Material, festes Schuhwerk und eine gute Leiter zu achten. Ansonsten besteht maximal die Gefahr, dass die Malerei nicht ganz so gleichmäßig wird wie vom Profi.


Sind die Wände wirklich schlecht und müssen gespachtelt und eventuell auch genetzt werden, ist das Einsparungspotential noch viel höher. Der Arbeitsaufwand aber auch, vorsicht! Denn wenn der Maler die Wand erst vorbereiten muss, ist die Arbeit auf keinen Fall in einem Tag erledigt, weil die Spachtelmasse trocknen muss. Dann ist man beim Preis pro m2 ganz schnell bei mehr als 12 bis 20 Euro angelangt, je nach Zustand der Wand, zusätzlich zu den Materialkosten, die auch höher liegen.

Schlechte Wände spachteln und herrichten ist allerdings keine lustige Arbeit und erfordert ein gewisses Maß an Humor. Es staubt nämlich grauslich. Je nach Untergrund muss die Wand zunächst einmal grob geschliffen, Altanstriche angeraut und alle losen Putzteile entfernt werden. Dann sollte mit Haftgrund gestrichen werden, damit überhaupt etwas hält. Nun muss gespachtelt werden, wenn die Wände sehr rissig sind, wird die Wand komplett genetzt, es wird also ein Baunetz eingespachtelt oder einzelne Risse mit Glasfasernetzen verstärkt. Danach wird geschliffen, gespachtel, geschliffen und grundiert. Erst jetzt kann man daran denken, die Farbe aufzubringen.

Fazit: wer wirklich schlechte Wände hat, sollte das erste Mal eher einen Handwerker beauftragen, eventuell auch nur damit, die Wände malerfertig herzurichten. Das Ausmalen kann man dann selbst erledigen und auch alle weiteren Anstriche und kleinere Ausbesserungsarbeiten alle paar Jahre.

Teuer wird es auch, wenn man Spezialwünsche hat, beispielsweise eine gestreifte Wand. Hier lohnt sich Selbermachen auf jeden Fall.


Wie soll man also vorgehen? Bei guten Wänden lohnt es sich, die Arbeit selbst zu machen. Es macht Spaß, es dauert nicht allzu lange und spart doch eine Menge Geld. Bei schlechten Wänden würde ich das Angebot eines Malers einholen, getrennt nach Arbeiten, also die Untergrundvorbereitung extra anbieten lassen und die Malerei auch. Dann kann man überlegen, ob man beide Arbeiten beauftragt oder doch vielleicht teilweise selbst tätig wird.

Wie wir es machen: bei unserer Renovierung haben wir uns die meisten, aber nicht alle Wände malerfertig herrichten lassen. Dort, wo der Baumeister sowieso zu tun hatten, Gipskartonwände aufstellte oder eine Türe vermauerte und verputzte. Alle Malerarbeiten erledigten wir selbst, auch Wandausbesserungen in den Nebenräumen.

Mit liebem Gruß
Marie



Vorzimmer und Eingangsbereich

Das Vorzimmer war lange ein Stiefkind in der Planung und Gestaltung des Hauses. Es ist klein, unregelmäßig geformt, aber sehr hell durch die Eingangstüre mit Glaseinsätzen und ein relativ großes Fenster.
Ursprünglich war es gar kein abgemauerter Raum sondern nur eine vorgebaute Veranda, die dann, irgendwann in den 1950-er Jahren, als Vorzimmer geschlossen wurde.


Zunächst standen im Zuge der Renovierung des Hauses wichtigere Bereiche an. Das Vorzimmer war nur ein Durchgangsraum und diente zum Abstellen von all dem, was gerade geliefert wurde oder sonst auf den Einsatz wartete. Wenig attraktiv.

Im Herbst nahmen wir uns dieses Stiefkindes endlich an, strichen Türen und Fenster, malten die Wände aus und verlegten die Bodenfliesen. Bis zu diesem Zeitpunkt war es im Rohbauzustand. Zwar waren alte Wand- und Bodenbeläge entfernt, ein neuer Zugang zum Atelier vom Baumeister durch die Wand gebrochen, die Nische für die Garderobe abgemauert, alle Elektroleitungen erneuert, die Heizung eingebaut und die diversen Altlasten wie Gas- und Stromzähler vom Haustechniker sachgerecht entfernt und alles wieder verputzt - danach passierte aber einmal eine ganze Weile nichts. Aus Kostengründen, aus Zeitgründen, man kennt das ja.

Natürlich könnte man sich eine Fachfirma nehmen und alles wie von Zauberhand in einer Woche erledigen lassen. Dagegen sprechen für mich zwei Gründe. Erstens: der Preis. Fachfirmen sind leider mittlerweile unerschwinglich teuer, man kann sie als Otto Normalverbraucher nur dort engagieren, wo es nicht anders geht oder Selbermachen definitiv verboten bzw. zu gefährlich ist. Zweitens: die Freude am handwerklichen Arbeiten. Ich liebe es einfach, Dinge selbst zu gestalten. Für mich wäre ein fixfertiges Haus vermutlich eher Alptraum als Traum. 

Ein paar Projekte für das Vorzimmer stellt ich schon hier und hier vor. Beispielsweise das Schlüsselbrett und die Wandgestaltung. Hier packte mich irgendwann der Frust über den schrecklichen Zustand und ich gestaltet die Wand, auch wenn das restliche Vorzimmer noch eher nackt war.
 

Mittlerweile werden die Dinge schön langsam fertig - oder kommen zumindest in die finale Phase.
  • Wände und Boden sind verlegt und ausgemalt, die Grundfarbe ist weiß, eine Wand wurde grün akzentuiert
  • Der Garderobekasten steht und ist eingeräumt
  • Der Durchgang ins Atelier ist fast fertig und wartet nur noch auf den letzten Anstrich. Durch die beengte Raumsituation in unserem kleinen Knusperhaus konnten wir hier auf keine Standardzarge zurückgreifen. Also baute mein Mann kurzerhand eine Zarge nach Maß. Sieht toll aus.
  • Die Garderobe in der Nische ist fertig. Auch eine Maßanfertigung nach eigenen Entwürfen. Klingt toll, nicht? In Wirklichkeit ließen wir MDF Platten im Baumarkt zuschneiden und strichen sie weiß. Aber das Ergebnis überzeugt.
  • Die kleine Organisationswand gibt es schon länger und sie funktioniert richtig gut. Alles ist an seinem Platz und es entsteht auch im täglichen Betrieb kein Chaos. 
  • Die MDF Platten für die Sitzbank und die Kindergarderobe sind zugeschnitten und harren des Anstrichs. Zunächst muss aber der Schrank an die Zarge angepasst werden - und davor die Zarge fertig gestrichen. Eigentlich hasse ich solche Arbeitsketten, wenn man immer warten muss, aber hier geht es nicht anders.
  • Die grünen Ikea Schuhschränke sind ebenfalls bereits in Betrieb. Sie sind zwar nicht unbedingt ein optisches Highlight, passen in der Nische aber recht gut und nehmen immerhin alle Flip-Flops, alle Sportschuhe und das gesamte Hundezubehör wie Leinen, Halsbänder, Gacki-Sackis, etc. auf. Klappe auf, Schuhe rein, Klappe zu, das schaffen sogar meine Kinder.
  • Eine Lampe gibt es schon, nach einer zweiten über der Türe suche ich noch. 


Die beiden schwarze Körbchen kaufte ich um 50 cent in einem Billigstore. Den Boden lackierte ich mit der grünen Farbe, auch die grünen Polkadots sind schnell aufgemalt. Die Körbchen dienen dazu Krimskrams aufzunehmen, also Schlüsselbund, Handy, Sonnenbrillen, was man so im Vorzimmer "fallen" lässt.


Das kleine schwarze Regal ist ein Gewürzregal von Ikea, 2,99 Euro, das ich schwarz lackierte. Der Stiftehalter ist eigentlich ein Teelicht ebenfalls aus einem Billigstore um unter einen Euro. Mir gefiel die unregelmäßige Musterung. Beides hat sich im Betrieb bereits bewährt.


Körbe und Matten aus Naturmaterialien bilden einen neutralen Kontrast und geben dem Vorzimmer Wärme. Sie mildern die schwarzen Akzente ab und verbinden den mandelfarbenen Fliesenboden mit den dunklen Elementen. Neutrale Farben und Naturmaterialien sind, richtig dosiert eingesetzt, ein tolles Element, das ausgleichend und beruhigend wirkt. Außerdem haben alle diese Körbe die wunderbare Eigenschaft, dass sie fast überall im Haus einsetzbar sind. Ich dekoriere oft um, die Bedürfnisse meiner Familie ändern sich rasend schnell. Von der StudentenWG zum Zwei-Personen-Vollzeitarbeit-Haushalt zum Haushalt mit zwei Kleinkindern zum Haushalt mit zwei Teenagern in wenigen Jahren. Neutrale Organisationselemente lassen sich wunderbar im ganzen Haus einsetzen, sind praktisch und robust und passen zu jedem Konzept.



Der dunkle Spiegel hängt tief genug, dass auch der jüngste Hausbewohner noch die Frisur checken kann, bevor er aus der Türe stürmt, und hoch genug, dass auch Erwachsene sich gut darin sehen können. Darunter sind drei Löcher - so oft musste ich ihn umhängen, bis die Höhe endlich passte. 

Nochmals zu den Arbeiten: so gerne ich an meinem Haus herumbastle - und wir haben die Innengestaltung großteils in Eigenregie erledigt - so klar ist auch, wovon ich definitiv die Finger lasse. Alle Arbeiten im Bereich der Haustechnik, also Elektro, Heizung, Installateur, Gas, alle Arbeiten am Dach und an der Außenhaut des Hauses, alle Arbeiten an tragenden Bauteilen, Fenstern und Türen gehören ausschließlich in die Hände eines Fachmanns. Da gibt es keinerlei Diskussion, nur Fachleute haben das Wissen und die Erfahrung, um diese Arbeiten sachgerecht auszuführen. Dafür muss man eben entsprechend ansparen.
Alle Arbeiten, die im Bereich des Innenausbaus liegen und im Prinzip ungefährlich sind, erledigen wir selbst. Da haben wir dann maximal damit zu kämpfen, dass unsere Wände eben nicht ganz so perfekt sind wie vom Maler oder man auf unseren Selbstbaumöbeln Pinselstriche sieht.

Noch ein Tipp: eine gute Fachfirma und ein seriöses Unternehmen wird immer dazu bereit sein Eigenleistungen zu akzeptieren, soferne sie besprochen und ordnungsgemäß ausgeführt sind. Es lohnt sich also, vorher mit dem Handwerker abzuklären, welche Arbeiten notwendig sind und was man davon leicht selbst erledigen kann und darf, um Kosten zu sparen. Eine Handwerkerstunde kostet derzeit je nach Gewerk zwischen 45 und 120 Euro netto. Das Einsparungspotential für den Privatkunden ist hier also durchaus gegeben.

Leider gibt es aber immer noch Firmen, die einen Auftrag nur dann annehmen, wenn sie alles komplett von Grund auf selbst erledigen. Aus Gewährleistungsgründen ist das durchaus zu verstehen, allerdings sehe ich täglich in meinem Job, dass es bei vielen Arbeiten auch mehr als nur eine mögliche Version der Sanierung gibt. Grob und salopp gesagt, zwischen durchaus für einige Zeit brauchbarer sachgerechter Oberflächenkosmetik mit einem gehörigen Schuss Eigenleistung und einem kompletten Neubau durch einen Handwerker liegen natürlich Welten, nicht nur preislich. Fachfirmen tendieren dazu, den Neubau als einzige Möglichkeit darzustellen. Hier muss man hartnäckig bleiben, selbst recherchieren und einen zweiten Handwerker oder Architekten befragen. Dabei stellt sich meist schnell heraus, ob der Neubau wirklich die einzige Alternative ist oder ob es doch noch kostengünstigere Lösungen gibt.

UPDATE: weil ich einige Fragen bekommen habe, ob ich nicht viel billiger bauen würde, weil ich ja Firmen kenne und in der Branche arbeite. Antwort: ein klares NEIN. Ja, ich kenne gute und seriöse Firmen, mit denen ich gerne zusammenarbeite, aber diese sind für mich ebenso teuer wie für alle anderen Kunden. Der Preisgestaltung der Firmen liegt im Normalfall eine strikte Kostenrechnung zugrunde und von den 120 Euro Stundenlohn, die der Bauherr zahlen muss, bekommt der Arbeiter maximal 10 Euro netto. Der Firmenchef will auch halbwegs leben können, ein kleines Büro muss finanziert werden, niemand ißt "goldene Nockerln". Den Rest des Geldes - ratet mal! Den frisst leider unser völlig aus dem Ruder gelaufenes Steuersystem auf. Also muss ich die gleichen Preise zahlen wie alle anderen Kunden auch, denn keine Firma kann heute etwas verschenken. Nicht, weil sie nicht will - sondern weil alle KMUs schlicht und einfach immer extrem hart am Wind segeln. Traurige Tatsache. Somit geht es mir nicht besser als allen anderen, ich muss genauso mit einem durchschnittlichen Einkommen meine Renovierung zu ortsüblichen Preisen finanzieren. Das geht nur mit einer gehörigen Portion Eigenleistung und guter Finanzplanung, wie bei euch allen auch.

Ich wünsche allen DIY Freaks und natürlich auch allen anderen eine tolle Woche. Die Sonne scheint, die ersten Frühlingsblüher stecken die Köpfchen heraus und abends ist es schon länger hell. Jaaa! Wir Sommerkinder beginnen langsam wieder zu leben. Morgen ist meteorologischer Frühlingsbeginn, der Winter ist vorbei!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!


Mit alten Möbeln wohnen - und wie werde ich den alten Geruch los?

Ich liebe alte Dinge, richtig alte Dinge, kombiniert mit aktuellen Stücken und einer Prise Kreativität. Shabby Chic ist nicht so ganz meines, vor allem nicht der Shabby Chic, der nur so tut, als wäre er alt. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.




Egal, ob Shabby Chic, Antiquitäten, Flohmarktfunde oder Familienerbstücke - alle alten Dinge haben ein gemeinsames Problem, wenn sie länger gelagert oder nicht benützt wurden: Holzwürmer, Ungeziefer, alter Schmutz und - vor allem - muffiger Geruch. Was man dagegen tun kann, verrate ich heute.

Zu Allerheiligen auf den Friedhof - oder: ein Gesteck für viele Gelegenheiten

Zu Allerheiligen, also eigentlich zu Allerseelen, geht man in Österreich auf den Friedhof. Mindestens. Man zündet eine Kerze an und schmückt das Grab mit einem netten Gesteck, einem Kranz, einem Blumenstrauß. Nie sind Friedhöfe schöner als zu Allerheiligen in der Dämmerung - soferne man da noch hineinkann. Verwischte Konturen, Stille und tausende rote Lichter. Huch, ich bin morbide!




Die Grabgestecke werden in unterschiedlicher Ausführung von allen rundumliegenden Geschäften angeboten, je nach Ausführung hat das durchaus seinen Preis. Unter 15 Euro bekommt man gar nichts, die wirklich netten fangen weit darüber an.




Aber wozu in die Ferne (oder ins Geschäft) schweifen, wenn unser Garten alles liefert, was man für eine Grabdeko brauchen kann. Zweige von Nadelgehölzen, Frucht- und Samenstände in allen Farben, immergrüne Laubgehölze.


 

Eine scharfe Schere, ein wenig grüner Blumendraht und eine halbe Stunde Zeit - fertig ist das Gebinde. Nur die Kerze muss zugekauft  werden.




Die Basis bilden Fichtenzweige, dazwischen stecken Zweige von Eibe und Tamariske. Die grünen festen Blätter liefert die Mahonie. Rote Hagebutten und weiße Schneebeeren, Blütenstände vom Efeu und schon ganz trockene Blüten der Fetten Henne. Fertig.




Diese Art von Gestecken kann man für tausend verschiedene Zwecke verwenden, nicht nur als Grabgesteck. Man kann Blumentöpfe damit bestücken, um sie für den Winter zu schmücken, Tischschmuck für den Gartentisch herstellen, die Blumenkisterln damit auffüllen und vieles mehr. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Also raus in die Natur oder in den Garten mit einer scharfen Schere und ein wenig Ideen.
Hier findest du Ideen für Blumentöpfe, hier für Blumenkisterln vor dem Fenster. Und hier gibt es noch viele weitere Ideen für den Herbst.




Machen wir uns den Herbst bunt und gemütlich!

Mit liebem Gruß

Marie


Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Schau doch auch vorbei, es lohnt sich immer!

Alte Rezepte - neu interpretiert: Kunst für die Küche

Im Laufe eines mittlerweile doch schon recht langen Lebens habe ich recht viele Dinge angesammelt. Obwohl ich Meisterin im Reduzieren und Entrümpeln bin, bleiben doch immer wieder schöne Dinge bei mir hängen. Besser gesagt, Dinge, die es nur einmal gibt, Unikate, die ein ganzes Universum an Geschichten beinhalten.




Ein Hobby, von dem ich bisher nichts verraten habe, ist die Familienforschung. Seit mittlerweile fast 30 Jahren sammle und horte ich Familienerbstücke und weil es sich bereits herumgesprochen hat, dass mein Archiv recht umfangreich ist, bekomme ich von allen Seiten auch viele Dinge, die im Verlassenschaftsfall übrigbleiben.




Eine wunderbare kleine Sammlung, die sich im Laufe der Jahre ergab, sind alte Kochrezepte von Großmüttern, Großtanten und oft auch unbekannten Vorfahren. Wenn ich also bisher ein Rezept vorstellte und berichtete, es sei von meiner Großmutter, wie hier und hier und hier und hier, so sind das weder leere Worte noch ein Gag, sondern Tatsachen. In meinem Besitz befinden sich mehrere hundert handschriftliche Rezepte aus den letzten rund 120 Jahren unserer Familie.




Diese Rezepte sind in unterschiedlichem Zustand und bunt zusammengewürfelt. Meist schrieben die Leute in einfache billige Schulhefte. Viele Rezepte sind nur auf losen Zetteln vorhanden, oft auf der Rückseite eines Kalenderblattes notiert. Etliche Rezepte kann ich keiner bestimmten Person mehr zuordnen, manche machten mir allerdings die Freude, sogar Ort und Datum zu notieren, wie dieses zauberhafte Rezeptbüchlein meiner Großtante Anna aus Annabichl. Sogar das Datum, der 20. Dezember 1935, ist angegeben.




Ob ich all diese Rezepte lesen kann: natürlich! Ich beschäftige mich seit fast 30 Jahren mit den Handschriften der letzten 400 Jahre - vor allem in Kirchenbüchern - und so ist es gar nicht so schwer, verschiedene Handschriften des letzten Jahrhunderts zu entziffern. Interessant ist vor allem die Mischung aus der alten Kurrentschrift und der neuen Schreibschrift, an die sich meine Großmutter beispielsweise nie gewöhnen konnte.




Diese wunderbaren Unterlagen lagen viele Jahre gut geschützt in säurefreien Kartons herum, weil mir Zeit und Platz fehlten, um sie zu bearbeiten oder auch nur systematisch zu sichten. Mit Beruf, zwei Kindern, Hausbau und vielem mehr kommt man wenig zu so zeitintensiven Hobbys wie Familienforschung. Die meiste Forschung konnte ich während meines Studiums erledigen. Immer, wenn ich sowieso in einem Archiv zu tun hatte - ich beschäftigte mich damals viel mit Architekturtheorie, Denkmalpflege und Archäologie - nahm ich mir einfach auch ein wenig Zeit, um die Familienforschung weiter zu treiben.




Auslöser für die neuerliche Beschäftigung mit den Familienunterlagen war, dass wir in den letzten Wochen endlich nach etlichen Jahren den Schweinestall in ein Arbeitszimmer und Atelier umbauten. Dazu mehr in den folgenden Tagen. Nein, das ist keine nette Umschreibung für ein Gerümpelzimmer, unser Atelier befindet sich in einem winzigen Anbau und war tatsächlich einmal der Schweinestall! In den letzten 50 Jahren wurde es allerdings eher als Rumpelkammer genützt.





Da die vielen Familienunterlagen endlich ein ordentliches Zuhause fanden, nachdem sie jahrelang am Dachboden ihr Dasein fristen mussten, wollte ich ein schon lange gehegtes Projekt verwirklichen. Das Rezeptbild für die Küche.

Seit vielen Jahren hing, in mittlerweile drei Küchen, ein zauberhaftes Bild von Tomatensorten. Es war das Bild, an dem ich meine Gartenzukunft festmachte, auch als ich noch lange keinen eigenen Garten hatte und auch keiner realistisch in Reichweite war. Irgendwann, so sagte ich mir immer, werde ich auch diese vielen Tomatensorten in meinem eigenen Garten ziehen. Manche Träume gehen in Erfüllung...




Das Tomatenbild jedenfalls war in die Jahre gekommen und die letzten zwei an einer Westwand machten ihm endgültig den Garaus. Die Farben waren nur mehr blau statt grün.




Also sammelte ich eine Menge meiner alten Rezepte, kopierte passende mit dem Farbkopierer auf 160 g/m2 Papier (das ist etwas dicker und glänzender), weil ich die Originale nicht verwenden wollte.




Aus diesen verschiedenen handschriftlichen Rezepten gestaltete ich in weniger als einer Stunde mit dem alten Rahmen ein neues Bild für die Küche. Kosten: praktisch null, den Rahmen hatte ich, die Kopien konnte ich zuhause machen, ansonsten war nichts notwendig.




Ein neues Bild für die nicht mehr ganz neue Küche, das auch eine Verbindung zu diesem alten Haus darstellt. Das Tomatenbild als Motivationsbild brauche ich nicht mehr, der Garten beginnt gleich vor dem Küchenfenster.








Ich werde euch noch ein paar dieser alten Rezepte vorstellen, vielleicht auch in Kooperation mit Maxi von Geschwisterkeks. Sie ist die Backspezialistin und hat bestimmt Lust, hundert Jahre alte Leckereien nachzukochen und nachzubacken.

Hat vielleicht sonst noch jemand Lust mitzumachen? Ein hundert Jahre altes Rezept nachzukochen, zu kosten, zu fotografieren, einen Post darüber zu schreiben? Bitte melden, vielleicht wird das eine coole Gemeinschaftsaktion im Bloggerland.

Die Fotos sind heute ziemlich schlecht geworden, es ist so dunkel draußen und schüttet wie aus Kübeln, dass man kaum ordentlich fotografieren kann. Aber das ist das ideale Wetter für Indoorprojekte.

Mit liebem Gruß

Marie


Weitere Rezepte findest du hier. Und wenn du gerne mit Kindern kochst und bäckst, gibt es hier noch ein tolles Rezept fürs Kekse backen mit Kindern.

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Schau doch auch vorbei, es lohnt sich immer!

Speisekammer - kleine Räume mit großer Wirkung

Ich bin in der glücklichen Lage fast neben der Küche eine winzigkleine Speisekammer zu haben. Mehr einen kleinen Raum unter der Treppe, der aber dunkel, gut gelüftet und gleichmäßig temperiert ist. Eine absolute Notwendigkeit, da unser kleines Cottage keinen Keller hat. Irgendwo muss man ja seine Sachen deponieren.



Als wir unser Häuschen übernahmen, sah die Speis so aus. Oh mein Gott!




Dann stellte sich heraus, dass die darüberliegende Treppe im Ansatz leider völlig durchgemorscht war, also sah es so aus.




Dann fiel noch die Seitenwand um. Normal bei Baustellen in alter Bausubstanz, aber lustig war es nicht, ehrlich nicht. Ich war so geschockt, dass ich nicht einmal ein Foto machte. Die Baufirma stellte die Wand auch blitzschnell wieder neu auf, weil ja der Termin für die neue Stiege schon fixiert war - hach, wer kennt das nicht, eine Überraschung nach der anderen beim Bauen. Spannend, niemals langweilig und furchtbar teuer.

Bevor wir dann einzogen, malten wir die Speis weiß aus, montierten provisorisch ein paar Regale und fertig. So blieb die kleine Kammer nun fast zwei Jahre. Ein praktisches aber bisher nicht wirklich durchdachtes und vor allem ziemlich grobes Provisorium.




Vor einer Woche machten wir uns daran, dem Raum ein neues Gesicht zu geben. Zunächst wurde alles, wirklich alles ausgeräumt und der Fliesenboden, der leider in Kontakt mit einem (teuren!) Rotwein kam, ordentlich gereinigt. Katze Lilith sei Dank, wir wischen den Barolo vom Boden auf statt ihn zu trinken.

Auch ein Grund, um Vorräte etc. besser zu verstauen und sicher zu verwahren. Unsere Tiere sind einfach überall und wenn Hund Katze jagt, geht schon einmal etwas zu Bruch.




Weil normale Dispersion oder Innenraumfarbe im täglichen Gebrauch (vor allem in engen Räumen und Durchgängen) sehr schnell unansehnlich wird, entschieden wir uns für eine abwaschbare Latexfarbe. Zunächst war ich skeptisch, zu sehr erinnerte mich die Farbe an gatschgrüne ekelige abwaschbare Turnsaalgarderoben meiner Schulzeit. Heutige Latexfarbe hat aber mit der ursprünglichen Ölfarbe wirklich gar nichts mehr gemein. Sie ist farbenfroh, leicht zu verarbeiten und in verschiedenen Oberflächen zu erhalten. Im seidenmatten Finish ist sie von Innenraumdispersion kaum zu unterscheiden, aber sehr gut zu reinigen.




Wir kombinierten weiße Latexfarbe mit einem Rest roter, die uns von Küche und Kamin übrig geblieben war. Dazu weiße Regalschienen und weiße Sesselleisten. Ich liebe diese klassischen Sesselleisten im AltWienStil. Wenn man die rohen Leisten kauft und selbst lackiert, sind sie kaum teurer als einfache Sesselleisten, dafür Vollholz und hundertmal schöner. Kleiner Luxus auch in der Speis.




Die Regale bleiben aus hellem Naturholz und sind nur klar lackiert. Unbehandelte Bretter haben sich absolut nicht bewährt, sie sind nicht reinigbar und für eine Speis ungeeignet.




So sieht die Speis also derzeit aus. Fliesenboden wieder ordentlich sauber und alle Fugen frisch versiegelt. Rückwand rot, der Rest der Wände weiß. Sockelleisten weiß, Regalschienen weiß, ein einfache Lampe, die aber gutes Licht gibt.




Betreffend Funktionen und Aufbewahrungslösungen überlege ich schon seit einigen Wochen, was wir brauchen und wie wir das umsetzen. Dazu mehr, wenn alles eingeräumt ist.

Die Türe fehlt auch noch. Zunächst wollten wir eine einfach Schiebetüre montieren, sind von der Idee aber wieder abgekommen. Da der Eingang extrem schmal ist und zusätzlich noch etliche haustechnische Nischen Beachtung finden müssen, werden wir ein leichte Lamellendrehtüre selbst bauen. Pläne gibt es schon, die Ausführung lässt noch auf sich warten, DIY dauert seine Zeit. Dafür bekomme ich genau die Lösungen, die ich will.

Fortsetzung folgt jedenfalls.

Und ihr? Wer renoviert, malt, verschönert oder dekoriert sein Haus? Wer hat noch Ideen, Projekte oder Tipps? Bitte gleich hier verlinken.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Linkparty #11 Von Tag zu Tag ist noch offen. Mach mit und zeig uns deine Projekte. Ich freue mich! 









Günstige Kunst an der Wand

In unserem Haus gibt es wenig "echte" Kunst. Obwohl ich mit großer Begeisterung auch Moderne Kunst und zeitgenössische Malerei verfolge, fehlt für ein Original im Normalfall immer das nötige Kleingeld. Selbst junge Künstler wollen leben und Bilder gibt es selten unter einigen hundert Euro. Also ist originale Kunst in unserem Haus in ziemlich überschaubarem Maß vorhanden.

Aber es gibt zahlreiche tolle Alternativen. Kunstdrucke, Fotos, eigene Kreationen, Kinderkunst und manchmal einfach nur eine Seite aus einem Katalog.




Für das Vorzimmer, das langsam Gestalt annimmt, fehlte mir noch ein Bild, das die ansonsten rein funktionelle Wand ein wenig aufhübschen sollte. Der Platz ist begrenzt, ein langer schmaler Rahmen passt aber gut hinein und soll den oberen Abschluss bilden.

Eigentlich möchte ich in diesem Rahmen einmal farblich passende Skizzen oder Radierungen haben, eventuell von unserem Wohnbezirk und dessen Umgebung, beispielsweise einen Ausschnitt aus einem alten Katasterplan, eine alte Ansicht etc. Derzeit fehlen mir diese Dinge aber noch, gerade alte Ansichten muss man oft länger suchen, also brauchte ich einen günstigen Platzhalter - ein leerer Bilderrahmen sieht nur kurz gut aus.

Fündig wurde ich diesmal in meinen zahlreichen Gartenkatalogen. Dort finden sich teilweise fast künstlerisch anmutende Gartenstilleben, Rosenportraits, etc. Ein heißer Tipp für solche Dinge sind auch Gartenzeitschriften oder Wohnmagazine.




Also sichtete ich die alten Kataloge und riss alles heraus, was passend schien. Danach wurde ausprobiert, farblich und vom Format passte nicht alles in das vorgegebene Passepartout.




Schließlich schnitt ich die passenden Fotos zurecht und klebte sie mit einem kleinen Strich Uhu-Stic an das Passepartout. Das kann man eventuell einmal leicht entfernen.




Das Ergebnis sieht fröhlich aus, auch wenn das Bild eigentlich sehr hoch hängt und die Fotos kaum als Einzelne zu sehen sind. Wahrscheinlich wären auch Postkarten oder Pläne zu klein und zu wenig sichtbar.




Die Bildqualität ist leider nicht berauschend, die Ecke ist schwer zugänglich und eher dunkel, auch wenn sie so ziemlich das erste ist, was man beim Betreten des Hauses sieht. Aus diesem Grund soll sie funktionell, aufgeräumt und optisch ansprechend sein, auch wenn das auf den Fotos nicht so leicht einzufangen ist. Aber die Ecke ist definitiv eine Verbesserung zum Vorher - Zustand mit einer alten Wand, auf der irgendwann einmal der Stromzähler montiert war, wovon noch einige alte Leitungen und ein alter Zählerkasten zeugten.




Ja, es ist ein langer, teurer und mühsamer Weg, ein uraltes Haus zu renovieren - und ich möchte keine Minute  davon missen. Ich glaube, es wäre für mich wirklich schrecklich, wenn ich in einem neuen, fixfertigen Haus leben müsste. Was würde ich dann bloß machen? Keine Pinsel, keine Farbe, keine Power-Tools, nichts, das ich neu gestalten kann, welch schreckliche Vorstellung. Gottseidank haben wir unser kleines Cottage, in dem wir jeden Tag aufs Neue werkeln können.

Weitere Ideen für kostengünstige Kunstwerke oder Wandgestaltungen sind hier und hier und hier und hier zu finden. Die Anleitung für das Schlüsselkasterl gibt es hier.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich mache ich auch wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und schau, was es alles Neues gibt.