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Der immerblühende Garten

Der immerblühende Garten ist ein wunderbarer Traum. Leider leben wir in einem Klima, das dafür nicht gerade optimal geeignet ist.


Ein paar Ringelblumen blühen trotz tiefer Temperaturen noch unermüdlich.

Als wir den Garten vor etwas mehr als zwei Jahren übernahmen, war er eine verwilderte "grüne Höhle". Außer ein paar Sträuchern im Frühjahr und etlichen vergessenen Frühlingsblühern gab es rund ums Jahr kaum Blüten oder Farbe.

In den vergangenen zwei Jahren setzten wir etwa 2000 Frühlingsblüher, zahlreiche neue Sträucher und viele Stauden und einjährige Blumen. Kinder und Ehemann unterstützen mich dabei mit allen Kräften.

Mein Ziel ist es, den Garten zu jeder Jahreszeit zu einem Erlebnis zu machen. Dazu gehören auch blühende Pflanzen.

Was meinem Garten derzeit noch Farbe gibt:

Der Kerzenknöterich war dieses Jahr ein wenig übereifrig und wuchs fast 1,5 m hoch. Seltsam. Dafür war er nach dem heißen Sommer am Ende. Es half nur mehr abschneiden. Seit Ende August hatte er aber Zeit, sich zu erholen und bezaubert mit diesem zarten rosa Blütenflor.

Kerzenknöterich am Teich.
 
Die Schafgarbe durfte, als sie verblühte, stehen bleiben, damit ihre festen Blütenstände dem Garten im Winter ein wenig Struktur geben. Trotzdem zeigt sie ein paar neue gelbe Blüten.

Schafgarbe - verblühte und gelbe Blütenstände.

Die Scheinbeere bezaubert mit buntem Laub und roten Beeren. Ich habe sie ganz frisch an einen schattigen Platz gesetzt. Hoffentlich wächst sie gut ein und bedeckt bald den Boden.

Scheinbeere mit roten Früchten.

Rund um den Teich wachsen kleine weiße Blumen, die ein wenig an Kamille oder Margeriten erinnern. Sie sind definitiv Unkraut, aber wenn man sie ein wenig im Zaum hält, blühen sie von Juli bis November immer wieder. Nur den Namen kenne ich noch nicht, bin daher für Hinweise dankbar.

Kleine weiße Blumen am Teichrand.

Auch zwischen den Sträuchern fühlen sich diese Blumen wohl.


Letztes Frühjahr bekam ich ein paar Töpfe mit Primeln geschenkt. Als sie verblüht waren und am Tisch nicht mehr so attraktiv aussahen, setzte ich sie unter einen großen Hartriegelstrauch - und vergaß sie. Irgendwann im Laufe des Sommers, beim Unkraujäten, konnte ich keine Spur von ihnen entdecken und war der Meinung, dass sie den Umzug in den Garten wohl nicht überlebt hatten.
Doch Primelchen sind robust. Und so verschönern sie derzeit meinen Novembergarten. Wobei ich mich zu erinnern glaube, dass sie ursprünglich rot waren. Im Garten finden sie zu ihrer natürlichen gelben Farbe zurück.

Kleine gelbe Primeln unter dem Hartriegel.

Ursprünglich waren sie rotblühend - aber im Garten werden sie wieder gelb.

Besonders haben es mir jene Sträucher angetan, die mitten im Winter blühen - Zaubernuss, Winterjasmin und Duftschneeball. Einen rosa blühenden Duftschneeball setzten wir unmittelbar neben die Terrasse - und er zeigt neben sehr hübschen Blättern auch schon ganz leichte rosa Blütenansätze. Hoffentlich hält er im Jänner, was er verspricht.

Der Duftschneeball zeigt schon ganz zarte Blütenansätze.

Im Gemüsegarten ist der Winter eingekehrt. Ein paar Pflanzen sind allerdings noch auf den Beeten zu finden. Ein wunderschöner Kohlkopf, den wir diese Woche verspeisen werden - für nächste Woche ist strenger Frost angesagt.

Ein Kohlkopf im Gemüsebeet.

Wunderschön und tiefrot und gelb präsentiert sich auch noch der Mangold. Angeblich ist diese Sorte winterhart. Ich bin gespannt, ob das stimmt, bei uns kann es vor allem im Jänner und Feber  viele Wochen lang Frost geben.

Mangold im Gemüsebeet.

Soweit zu meinem Garten im November. Bisher wurden wir vom Frost verschont und es ist noch relativ grün. Und ich freue mich schon, wenn Anfang Jänner die ersten Kaukasusschneeglöckchen ihre Köpfe durch den Schnee stecken werden.

Gruß
Marie