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Donnerstag, 12. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 4

Heute wird es emotional! Dekoartikel und Kinderbasteleien sind an der Reihe. Uff!




Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte
 

Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen


Meine Kinder sind eifrige Maler, Bastler und Gestalter und ich habe das auch immer unterstützt. Ihr Output ist gewaltig und wenn ich die Menge der Kunstwerke nicht regelmäßig reduziere, würden wir daran ersticken. Also habe ich - schon im Kindergarten - eine Methode entwickelt, die für uns sehr gut funktioniert. Einerseits will man den Kindern ja Gelegenheit geben, ihre Kunstwerke zu präsentieren, schließlich steckt - gerade bei kleinen Kindern - oft unglaublich viel Liebe darin. Auf der anderen Seite kann und will ich nicht alles aufheben.





Unsere Methode funktioniert folgendermaßen:
  • An bestimmten Orten (Küche, Türen, Fensterbrettern, etc.) dürfen Kunstwerke ausgestellt werden - und zwar eine gewisse Zeit. Wir haben eine Türgalerie gestaltet, auf Fensterbrettern finden sich saisonal passende Basteleien als Dekoration, in der Küche hängen und stehen ebenfalls Kunstwerke dort, wo sie nicht stören. Auch in den Kinderzimmern ist Platz dafür.
  • Alle (oder fast alle) Kunstwerke werden fotografiert und somit dokumentiert. Irgendwann mache ich vielleicht einmal ein Fotoalbum damit.
  • Nach einer gewissen Zeit werden die Kunstwerke dann dem Müll oder Altpapier zugeführt.
  • Nur ganz wenige besonders gute Arbeiten bleiben.
  • Kunstwerke werden verwendet. Beispielsweise die bemalten Kaffeehäferln. Sie wurden benützt, in der Spülmaschine gewaschen und waren dann - nach einigen Jahren - kaputt. Also weg damit. Aber in der Zwischenzeit haben sie mir beim morgendlichen Kaffee viel Freude bereitet. Es muss ja nicht alles für "die Ewigkeit" sein.


Heute fotografiere und entsorge ich sämtliche Kunstwerke, die uns die letzten Monate begleitet haben.Nur ganz wenige Dekorationen (vor allem für Weihnachten) werden aufgehoben. Damit haben meine Kinder aber wieder freie Bahn für neue Kunstwerke und Basteleien, was ihre Kreativität durchaus anregt.


Außerdem sind die Dekoartikel an der Reihe - und alle Dinge, die nicht mehr ganz in Ordnung sind. Dekoartikel, die ich nicht mehr mag, die man aber noch verkaufen oder zum Flohmarkt geben kann, sind erst beim nächsten Durchgang dran. Heute geht es um den Müll!

Ich entsorge folgendes:
  • Zimmerpflanzen, die entweder schon kaputt sind oder demnächst eingehen werden. Das passiert mir leider immer wieder. So wunderbar mein Garten gedeiht, für Zimmerpflanzen habe ich leider kein Händchen. Die Luft im Haus ist den meisten zu trocken, es ist im Winter auch zu dunkel und immer wieder nisten sich Schädlinge ein. Ein paar Pflanzen mögen mein Haus und gedeihen wunderbar (auch deshalb, weil sie den Sommer im Freien verbringen dürfen), aber vor allem die rund um Weihnachten schnell hochgezüchteten Dekopflanzen wie Azaleen, Weihnachtssterne etc. überleben bei mir nicht lange. Außerdem stelle ich alle Frühlingsblüher wie Primeln oder Hyazinthen, die unseren Tisch in den letzten Wochen schmücken durften, ins Freie. Sobald der Boden aufgetaut ist, setze ich sie in den Garten und im nächsten Jahr kommen sie wieder.
  • Blumentöpfe und Blumenuntersetzer, die so beschädigt sind, dass ich sie nicht mehr gebrauchen kann.
  • Heruntergebrannte Kerzen, etc.
  • Schalen, Teller, etc., die beschädigt sind.
  • Potpourris, die nicht mehr duften, ebenso die Lufterfrischer.
  • Einen verstaubten Trockenblumenstrauß.
  • Duftkerzen, die nicht mehr duften und auch sonst nicht besonders hübsch sind.
  • Ein paar Körbchen, die ich nicht mehr brauche und die mir auch nicht gefallen.
  • Zwei Bilder, deren Rahmen leicht beschädigt ist und die eigentlich im neuen Haus nicht mehr so richtig passen
  • Zwei Sofakissen, die schon bessere Tage gesehen haben
Das Haus atmet auf und ich habe plötzlich viel Platz für neue Ideen und Dekorationen. Frühlingsfrisch sozusagen. Wunderbar!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

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Montag, 9. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 1




Raus mit dem Ramsch! In den nächsten fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 1: Küche und Speisekammer

Heute gehe ich alle meine Küchen- und Vorratschränke durch. Alles was beschädigt und unbrauchbar ist oder das Haltbarkeitsdatum überschritten hat, wandert in den Müll.

Dinge, die ich dabei so finde:
  • Beschädigtes Geschirr. Auch wenn Shabby Chic in ist und leicht ramponierte Dinge tolle Dekoobjekte abgeben - Gläser mit Sprung, Kaffeehäferln mit abgeplatzten Stellen, verrostete Siebe, Backformen, in denen immer alles anbrennt, etc. haben in meiner Küche nichts verloren. Auch als Dekoobjekte mag ich die meisten davon nicht. Beim Verkaufen bringen sie so wenig, dass der Aufwand sich nicht lohnt. Weg damit.
  • Abgelaufene Lebensmittel. Trotz ordentlicher Vorratshaltung passiert das leider manchmal. Weg damit!
  • Lebensmittel, die bei uns keiner mag, die aber noch in Ordnung sind. Manchmal kauft man Dinge, die dann niemandem in der Familie schmecken. Oder man bekommt sie geschenkt. Aber diese Dinge müssen definitiv nicht in meinen Schränken stehen, bis sie nur mehr reif für den Müll sind. Also sammle ich sie in einem eigenen Korb und bringe sie am nächsten Sonntag zur Caritas. Wer das Projekt Le+O noch nicht kennt, hier ist der Link. Dieses Projekt läuft in Österreich, aber in den meisten Kommunen gibt es ähnliche Initiativen, man muss sich nur erkundigen.
  • Leere Verpackungen. Ups! Davon gibt es eine Menge. Leere Cornflakesschachteln sind nur ein Beispiel. Weg damit!
  • Plastiksackerln und sonstiges Verpackungszeug. Nur die besten werden aufgehoben. Ebenso die tausend Klammern und Verschlüsse.
  • Leergut zum Zurückbringen. Das kommt sofort ins Auto, dann ist es beim nächsten Großeinkauf sicher mit dabei (und wird nicht wieder vergessen, wie so oft).
  • Wertstoffmüll, den ich auch jedesmal vergesse, wenn ich einkaufen fahre, also Batterien und Co. Gleich ins Auto damit, siehe Leergut.
  • Leere Marmeladegläser, Flaschen, etc., die keinen gut schließenden Deckel mehr haben oder einfach zu zahlreich vorhanden sind. Ein Teil davon wandert in die Gartenhütte, der Rest in den Wertstoffmüll.
  • Geschirrtücher: einige taugen wirklich nur mehr als Putzfetzen. Davon habe ich aber genug. Ab in den Müll.
  • Ein fleckiges Tischtuch, das nicht mehr sauber wird und auch sonst schon die besten Tage hinter sich hat. Weg damit.
In meiner prinzipiell aufgeräumten und ordentlichen Küche haben sich ganz heimlich still und leise mehrere große Plastiksackerln mit Müll angesammelt. Wow! Kaum zu glauben, oder??? Es ist ein gutes Gefühl, das alles los zu werden.

Die ganze Aktion hat kaum eine halbe Stunde in Anspruch genommen und meine Küche atmet sichtlich auf. Morgen geht es weiter mit dem Papiermüll.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!


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Dienstag, 17. September 2013

Nachhaltigkeit oder wie man defekte Haushaltsgeräte ganz einfach los wird

Wer kennt das nicht: kaum ist die Garantiezeit vorbei, ist das Gerät auch schon kaputt. Waschmaschine, Geschirrspüler, Kühlschrank, Kaffeemaschine - meine Liste ist endlos. Nein, ich kaufe NICHT nur die billigsten Sonderangebote, im Gegenteil. Trotzdem überleben viele Geräte nur knapp die ersten drei Jahre.

Das soll allerdings nicht mein Thema sein, dazu gibt es unzählige Foren und solange wir uns als Konsumenten diese Praktiken der Industrie gefallen lassen, wird sich nichts ändern.

Aber ich habe zumindest eine kostenlose und schnelle Methode gefunden, um defekte Geräte los zu werden.

Meist fehlt den Geräten ja nicht viel: ein kleiner Defekt an der Elektronik, ein undichter Schlauch, eine defekte Pumpe, etc. Für einen Fachmann ist das leicht zu beheben.

Wenn ich aber nach Ablauf der Garantie den Gerätekundendienst anrufe, um das Gerät reparieren zu lassen, zahle ich im Minimum 70 Euro für die Anfahrt und mindestens 40 Euro für eine halbe Arbeitsstunde. Auch dann, wenn das Gerät nicht reparabel ist. Und dann kommen noch die Kosten für die Ersatzteile oder noch eine weitere Anfahrt bzw. Arbeitsstunde, falls doch etwas gemacht werden kann. Bei einigen Geräten übersteigen die Kosten für eine kleine Reparatur leicht die Anschaffungskosten.

Dieses Kostenrisiko ist mir einfach zu groß. Und leider kann ich elektrische und elektronische Geräte nicht selbst reparieren. Auch mein Mann scheut dieses Risiko. Wir kennen uns einfach zu wenig damit aus.

(Vorgestern habe ich versucht, einen defekten Dreikantschleifer zu reparieren. Er war innen völlig verstaubt. Geendet hat die Sache damit, dass ich ihn in den Müll werfen musste. Ich lasse also lieber die Finger von Elektrogeräten.)

Aber es gibt viele Leute, die sich mit derartigen Geräten sehr gut auskennen. Für die es nur ein Klax ist, einen kaputten Waschmaschinenschlauch zu ersetzen. Die problemlos eine defekte Pumpe im Geschirrspüler tauschen.

Wenn eines meiner Geräte also den Geist aufgibt, inseriere ich dieses mit genauer Angabe des Schadens auf Willhaben oder im Bazar. Als Gratis abzugeben. Im Normalfall wird das Gerät binnen 24 Stunden von einem glücklichen Heimwerker abgeholt und ich muss mich zumindest nicht mehr um die Entsorgung kümmern.

Es gibt mittlerweile auch zahlreiche soziale Initiativen, bei denen defekte Elektrogeräte kostengünstig repariert werden können. Meist muss man das Gerät dort aber vorbeibringen, was bei Waschmaschine und Co. etwas schwierig ist. Für meine Kleingeräte werde ich mich aber einmal genauer darüber informieren.

Nachhaltigkeit im täglichen Leben wird uns Konsumenten von der Industrie leider sehr schwer gemacht - trotz aller gegenteiliger Behauptungen. Aber es gibt doch oft einen Weg, um nicht sofort alles wegwerfen zu müssen.