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Silber putzen - ganz einfach

Zu Weihnachten wird auch das alte Tafelsilber meiner Großmutter ausgepackt. Für den täglichen Gebrauch ist es nicht geeignet, auch wenn Silberexperten diesen propagieren. Es ist zu schwer, zu unhandlich und außerdem muss man es mit der Hand abwaschen. Aber für die festliche Tafel passt es wunderbar.


Ein schwerer alter Silberschöpfer. Leider angelaufen und schwarz.


Leider läuft Silber an, egal wie gut und trocken man es im normalen Haushalt lagert. Durch diverse chemische Prozesse, bei denen unsere Luft gemeinsam mit dem darin enthaltenen Wasserdampf eine große Rolle spielt, wird Silber schwarz. Bei den neuen Bestecken ist das oft nicht mehr der Fall, sie sind mit einer Spezial-Schutzschichte versehen. Aber mein altes Silber aus den 1930-er Jahren muss regelmäßig geputzt werden.


Schon nach einigen Monaten Lagerung sieht das Silber so aus. Angelaufen und schmutzig.


Ich mag keine teuren und aufwändigen Putzmethoden mit tausenderlei Spezialreinigern. Und auch wenn meine Methode unter Silberexperten verpönt ist: sie funktioniert und mein Silber ist immer wunderschön. Möglicherweise wird es sich in einigen Jahren in seine Bestandteile auflösen, das kann schon sein, aber auch die im Handel erhältlichen Silberreinigungsmittelchen greifen die Oberfläche an.

Meine Reinigungsmethode ist billig, schnell und wenig aufwändig. Allerdings übernehme ich dafür keinerlei Haftung, da sie das Silber minimal angreift, weil mittels elektrochemischer Prozesse eine Rückumwandlung des Silbersulfids zu Silber stattfindet. Dabei wird die Oberfläche leicht angegriffen. Im Normalfall hält sie das aber problemlos aus. Und: teure Silberputzmittel arbeiten auch mit dieser Methode, auch hier wird ein wenig Silber abgetragen. Das muss man wissen.

Man braucht:

* eine hitzebeständige große Glasschüssel
* normales Kochsalz
* Alufolie
* kochendes Wasser

In die Glasschüssel gibt man ein Stück Alufolie, darauf kommt das Silber. Wichtig ist, dass sich Alufolie und Besteckteil berühren. Danach ordentlich Kochsalz daraufstreuen.


Die Anordnung mit Besteck, Alufolie und Salz. Wichtig: keine Metallgefäße verwenden!


Nun übergießt man das Besteck mit kochendem Wasser und lässt es rund 10 Minuten darin weichen.


Schon nach ein paar Minuten sieht man den Effekt. Und es riecht leicht nach faulen Eiern.


Sofort beginnen sich die dunklen Verfärbungen zu lösen - und es riecht leicht faulig, das kommt vom Umwandlungsprozess, bei dem ein wenig Schwefelgas freigesetzt wird, oder so ähnlich. Ich bin keine Chemikerin, definitiv nicht.

Ich habe diesmal das Besteck absichtlich nur zur Hälfte eingetaucht, um euch diesen Effekt zu zeigen. Schon nach wenigen Sekunden sieht man genau, was passiert, unterhalb der Wasserlinie wird das Silber sauber, darüber bleibt es fleckig.


Das saubere Silberstück.


Nach ein paar Minuten kann man das Besteck herausholen, gut abspülen und trocken polieren. Dann Alufolie und Salz erneuern und die nächsten Teile einlegen.



An der Rückseite ist es fast noch besser zu sehen.


Für billige, dünn versilberte Gegenstände, wie beispielsweise Tee-Eier oder Dosen eignet sich diese Methode allerdings gar nicht. Die Silberschichte auf diesen Dingen ist so dünn, dass sie sich tatsächlich binnen kurzer Zeit verabschieden würde. Gutes, massives Silberbesteck hingegen hält die Reinigung gut aus.

Die Weihnachtsvorbereitungen nehmen Gestalt an. Noch habe ich zwei Wochen Zeit und kann mich ganz entspannt auch mit diesen Kleinigkeiten beschäftigen. Dank meiner guten Vorbereitung wird es nicht stressig, im Gegenteil.

Einen schönen sonnigen Wintertag! Bei uns scheint heute erstmal seit Wochen wieder die Sonne. Ich muss gleich in den Garten und Fotos machen.

Liebe Grüße

Marie


Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei. Komm mit und hol die die tollsten Ideen für den Advent und für Weihnachten.

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Feste und Feiern - Tag 5




Heute ist der letzte Tag meiner vorweihnachtlichen Organisations-Challenge. Heute gehe ich festmäßig ein wenig ins Detail, soweit das bereits möglich ist.

Die Liste von Tag 1 hilft mir dabei.

Pro Fest, das in meinem Haus stattfindet oder für das ich in irgendeiner Weise verantwortlich bin, lege ich ein eigenes Blatt an.

Tischdekos werden ebenso geplant wie Gästelisten und Einkäufe.

Alles, was ich tun, beachten, organisieren, besorgen, herrichten, kochen, backen und dekorieren muss, wird nun detailliert notiert, ebenso wann ich es mache, was es ungefähr kostet - oder an wen ich es delegiere. Diesen Punkt nehme ich mir dieses Jahr besonders vor: es ist schon so, dass ich furchtbar gerne plane und organisiere und gestalte und werkle, oft wird es mir dann aber zu viel. Also werde ich dieses Jahr meine Umgebung intensiv mit einbeziehen. Je früher ich aber anfrage, ob mir jemand eine bestimmte Sache abnehmen kann, desto eher bekomme ich ein ja.

Wichtig ist: auch ein nein kann ich gut akzeptieren, dann suche ich entweder jemanden anderen dafür oder erledige es notfalls doch selbst. Jetzt kann ich mir noch alles gut einteilen.


Auch wenn spontane Partys hin und wieder ein absolutes Highlight sind und noch lange danach für gute Stimmung sorgen, so ist es doch wesentlich einfacher, Feste gut und genau zu planen. Ein Abend Planung, entspannt und in guter Umgebung erspart viel Geld, Ärger und Stress - und das Projekt läuft wie geschmiert.
  

Maries Tipp!

Heuer verwende ich erstmal ein neues Planungstool: Pinterest. Pro Ereignis lege ich eine (geheime) Pinnwand an, auf der ich erst einmal völlig ungefiltert Ideen sammle. Toll - aber nicht ungefährlich. Man verliert leicht Überblick und Zeitgefühl. Aber die Ideen, die man im gesamten Netz als Anregung sammeln kann, sind hilfreich, spornen meine Kreativität an und geben mir neue Impulse. 


Heute plane ich die Weihnachtskekse.  Was war toll? Und welche neuen Rezepte probiere ich aus?

Ein weiterer Punkt auf meiner Liste: Kekse. Was backe ich heuer? Also werden Kochbücher gewälzt, Rezepte verglichen und Listen erstellt.
Bei uns gibt es die Weihnachtskekse nämlich schon im Advent, ab dem ersten Adventwochenende. Das heißt, sie müssen bis dahin annähernd fertig sein. Im Advent schmecken sie besonders gut, dafür ist nach Weihnachten mit den Keksen bald Schluss. Im Normalfall reichen sie bis Silvester - und das ist gut so. Weihnachtskekse Mitte Jänner finde ich lähmend.

So, im Prinzip ist meine vorweihnachtliche Planung abgeschlossen. Gesamter Zeitaufwand: fünf Mal eine knappe Stunde, gemütlich, stressfrei und sehr organisiert verbracht.

Hier ist der Mini-Organisationsplan für eine entspannte Vorweihnachtszeit. Mach mit!

Tag 1: ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Mit liebem Gruß

Marie

Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Putzen, Termine Organisieren und Dekorieren - Tag 4




Wir sind schon bei Tag 4 der Weihnachtsvorbereitungen - und nein, heute putze ich nicht mein gesamtes Haus. Definitiv nicht!

In den letzten Tagen habe ich mir einen Plan für die Advent- und Weihnachtszeit gemacht, Geschenkelisten ausgearbeitet und meine Dekorationen festgelegt.

Heute überlege ich mir, wann ich die diversen Reinigungs,- Umräum-, und Dekorationsarbeiten am besten erledigen werde. Also wieder einmal ein Plan. Die Planer werden jubeln, die Spontanen dürfen gerne über mich den Kopf schütteln.

Über folgende Punkte werde ich mir heute ein wenig Gedanken machen. Entspannt, mit einer Tasse Kaffee und ohne die Hektik, die immer dann ausbricht, wenn man in letzter Sekunde noch tausend Dinge zu erledigen hat.

  • Kleine Reparaturen
Finde ich in meinem Haus oder meinem Garten kleine Reparaturen, die ich unbedingt noch vor Weihnachten erledigen will oder muss? Hier soll nur das stehen, was für das Fest wirklich notwendig ist, beispielsweise die defekte Außensteckdose, die endlich ersetzt werden muss, um die Weihnachtsbeleuchtung anschließen zu können. Oder der tropfende Wasserhahn im Gästebad, wenn man Logierbesuch erwartet.
Jetzt kann ich all diese Dinge noch entspannt erledigen.

  • Putzen und Reinigen
Der klassische Weihnachtsputz findet bei mir schon lange nicht mehr statt - also eigentlich hat es ihn in dieser Form nie gegeben. Ich bemühe mich, mein Haus das ganze Jahr über sauber und ordentlich zu halten und jede Woche oder jeden Tag eine kleine zusätzliche Putz- oder Organisieraufgabe zu bewältigen. Trotzdem sollen sich Haus und Garten im Advent und zu Weihnachten von ihrer besten Seite zeigen.
Außerdem kommen Gegenstände zum Einsatz, die ansonsten das ganze Jahr ein ruhiges Dasein im Keller, am Speicher oder in diversen Abstellräumen fristen, also beispielsweise der Feuerkorb, meine Keksdosen und Formen, die dicken Sitzkissen und Decken für die Terrasse, die Punschhäferln, um nur einiges zu nennen.
Diese Dinge, die in meinen normalen Putzroutinen nicht enthalten sind, plane ich für die nächsten zwei Wochen ein. Ganz entspannt. Im Notfall, wenn etwas kaputt oder zu abgenützt ist, kann ich es auch noch ersetzen, ohne in Stress zu geraten.

  • Adressen, Telefonnummern, Emailadressen, etc. prüfen
Als Teenager hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich Freunde und Bekannte haben könnte, die ich nur einmal im Jahr treffen würde. Die klassische Weihnachtspostliste meiner Eltern fand ich lächerlich und überflüssig.
Aber mit der Zeit, mit vielen Umzügen und Auslandsaufenhalten, ist die Liste meiner Bekannten, die ich tatsächlich nur einmal im Jahr kontaktiere, doch ein wenig angewachsen. Durch social media ist es auch leichter geworden, mit weit entfernten Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Außerdem freue ich mich jedes Jahr über ein persönliches Email oder eine Grußkarte, selbst wenn ich beispielsweise ansonsten von meiner Studienkollegin das Jahr über wenig höre.
Jetzt ist noch genug Zeit, um Kontaktdaten zu prüfen und mir notfalls die neuen Daten zu besorgen.
Noch ein Punkt: je älter man wird, desto mehr Bekannte und Freunde fallen weg, jenseits der 75 ist das, wie ich im älteren Verwandtenkreis sehen kann, dramatisch. Daher liegt es an uns, die wir noch mitten im Leben stehen, gerade an jene Verwandten und Bekannten zu schreiben, die vielleicht nicht mehr so viel Weihnachtspost bekommen. Meine alten Tanten beispielsweise freuen sich besonders über einen netten Brief, eine Kinderzeichnung und ein paar Fotos meiner Kinder. Es macht kaum Mühe und zu Weihnachten soll jeder das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, der gerne an ihn denkt.
Ein netter Brauch, der aus den USA kommt und auch bei uns immer mehr Anhänger findet, ist der Weihnachts-Rundbrief. Zahlreiche meiner Freunde und Bekannten verfassen bereits einen und ich freue mich sehr darüber, wenn ich lesen kann, wie es ihnen im letzten Jahr ergangen ist. Für alle, die das noch nicht kennen: im Prinzip ist dieser Brief ein kurzer Bericht über die persönlichen Ereignisse im letzten Jahr, meist ein bis zwei Seiten lang und mit ein paar Fotos ergänzt.

Darüber habe ich hier schon geschrieben. Jede Woche soll es dieses Jahr in meinem Haus ein wenig weihnachtlicher werden. Es wäre ja schade, wenn meine wunderschönen Dinge erst im letzten Moment im Haus verteilt werden - und dann dafür bis Mitte Jänner stehen bleiben und allen auf die Nerven fallen.
Also lieber früher mit der Deko beginnen - aber bitte nicht vor Anfang Dezember, die Weihnachtsmärkte und Dekos im Oktober gehen mir schrecklich auf die Nerven - und dafür nach Weihnachten relativ schnell wieder wegräumen.

  • Reisen und Besuche planen
Der Winterurlaub steht schon fest, ist auch schon gebucht, aber die kleinen Familienbesuche und Termine noch nicht. Heute plane ich diese Tage und telefoniere auch gleich mit Verwandten und Freunden. Angenehmer Nebeneffekt: wenn ich die erste bin, die ihre Termine festlegt, kann ich die Weihnachtszeit so gestalten, dass es für meine Familie schön und entspannend ist.
Wir bleiben beispielsweise am 25.12. prinzipiell zu Hause und gehen nicht zu Verwandten oder Großeltern. Am Christtag wollen meine Kinder vor allem eines: mit den neuen Geschenken spielen! Wenn ich diesen Tag verplane, ernte ich nur lange Gesichter.

Hier kannst du jederzeit mitmachen oder neu einsteigen, wenn du ein Posting versäumt hast.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen, Termin organisieren und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern


Morgen plane ich meine Feiern und Feste im Detail - und dann kann ich die nächsten zwei Monate entspannt angehen und die Advent und Weihnachtszeit richtig genießen.

Mit liebem Gruß

Marie


Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Dekomaterialien organisieren und Dekorationsplan erstellen - Tag 2

Mein Plan steht, ich weiß also, was sich in den Wochen rund um Weihnachten in meinem Haus abspielen wird. Wenn du den ersten Teil versäumt hast, kein Problem, hier kannst du gleich einsteigen und mitmachen.




Heute geht es daran, die Dekorationen und Dekomaterialien zu sichten, zu organisieren und zu ergänzen.

Prinzipiell kaufe ich ja am liebsten im Ausverkauf ein. Da gibt es die tollsten Dinge doch viel günstiger, vor allem, wenn man nicht nach etwas ganz Bestimmten sucht. Wie 99,5% aller Haushalte müssen auch wir uns sehr genau überlegen, wofür wir wieviel Geld ausgeben können, um dauerhaft gut über die Runden zu kommen.

Manchmal macht es aber auch Sinn, zu Beginn einer Saison einzukaufen, wenn die Geschäfte voll sind und das gesamte Sortiment noch vorhanden ist.

Ich hole sämtliche Kisten, Schachteln, Laden und sonstige Behälter heraus (uff, ist das mühsam!) und gehe die einzelnen Teile durch. Dabei hilft mir, dass ich Anfang Jänner eine ziemlich genaue Inventarliste meiner Weihnachtsdeko erstellt habe. Hier findest du den Post dazu.

So sieht meine "Inventarliste" aus. Bilder sagen mehr als tausend Worte.


So sieht meine "Inventarliste" aus.

Davor hatte ich auch schon Inventarlisten, aber ich hatte nach einem Jahr keine Ahnung mehr, was sich hinter dem Begriff  "Kugelkerze mit goldenen Spiralen" verbirgt.

Nun überlege ich mir anhand der gestrigen Liste, wie ich Haus und Garten dekoriere - und vor allem wann.


Maries Tipp!
Dieses Jahr möchte ich folgendermaßen vorgehen: jede Woche sollen Haus und Garten ein wenig weihnachtlicher werden. In den letzten Jahren habe ich die Wohnung eigentlich immer eher zufällig und spontan dekoriert, und es war immer wunderschön, wenngleich manchmal etwas stressig und oft erst recht spät. Dieses Jahr probiere ich ein anderes Konzept aus. Mal sehen.

(Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust: Planung versus Spontanität. Wenn ich der Spontanität gänzlich die Führung überlasse, läuft alles aus dem Ruder. Wenn ich nur plane, verkommt alles zu purer Langeweile. So versuche ich, die Balance zu halten.)

Generell bin ich ja eher traditionell und schmücke Haus und Garten jedes Jahr im gleichen Stil. Also nicht ein Jahr ganz rot, dann ganz gold, dann wieder retro, dann landhausmäßig, sondern eigentlich immer in ähnlicher Form. Manchen mag das langweilig erscheinen, mir gefällt es so. (Obwohl: diese durchgestylten Christbäume oder Tischdekorationen in einer Farbe finde ich, wenn es gut gemacht ist, einfach toll.)
Ich brauche also auch nicht sooo viele verschiedene Dekorationsmaterialien, weil alles zusammenpasst und fast jedes Jahr zum Einsatz kommt. Außerdem gibt es zahlreiche von den Kindern im Laufe der Jahre gebastelte Kleinigkeiten, die jedes Jahr wieder Freude machen.

Für meine Dekoideen suche ich nun die passenden Materialien zusammen und schreibe auf, was fehlt. Hier gibt es zwei Rubriken
  • Dinge, die ich für die diesjährige Deko unbedingt brauche, vor allem Verbrauchsmaterialien wie Bänder, Kerzen, Servietten, Blumen, Zweige, etc. - die muss ich in den nächsten Wochen besorgen.
  • Dinge, die ich gerne hätte, die aber eventuell auch erst im nächsten Jahr zum Einsatz kommen sollen. Das kaufe ich dann knapp nach Weihnachten im Ausverkauf. Ebenso versuche ich, Kerzen etc. gleich nach Weihnachten zu ergänzen. Den Lagerplatz dafür habe ich, und ich spare so wirklich viel Geld.

Mein Dekorationsplan bis Weihnachten
  • Mitte November: Cottotöpfe mit Frühlingsblühern bestücken, darüber Deko aus Hagebutten, Tannenzweigen, etc. Im Garten und auf der Terrasse aufstellen. Schon erledigt! Im Dezember werden die Töpfe dann mit Tannenreisig und Zapfen ergänzt.
  • Ende November: Blumenkisterln in ähnlicher Weise schmücken, Lichterketten im Vorgarten anbringen.
  • Anfang Dezember: Kranz an Vorder - und Hintertüre anbringen, Tisch vorweihnachtlich mit Kerzen dekorieren, wöchentlich neu gestalten, Terrassentisch dekorieren. Barbarazweige schneiden.
  • Nikolo: Tisch rot gestalten. So sah mein Nikolotisch letztes Jahr aus.
  • Mitte Dezember: Fenster innen weihnachtlich gestalten, Fensterbretter dekorieren.
  • Eine Woche vor Weihnachten: Türen innen weihnachtlich schmücken
  • Weihnachten: Weihnachtsbaum, Krippe.
Da ich am 8. Dezember traditionell Freunde zum Punsch einlade, muss mein Garten bis dahin dekoriert sein. Diese Dekos mach ich schon im November fertig. Am Tag selbst wird dann nur der ganze Garten mit Kerzen in Marmeladegläsern, Feuerkörben und Schwimmkerzen am Teich illuminiert.


Der Plan für die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit nimmt Gestalt an. Wenn du mitmachen willst, findest du hier alle Posts.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Freuen wir uns auf diese Zeit!

Mit liebem Gruß

Marie

Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

5 Tage Mini Organisations Challenge: Vorbereitung auf Advent und Weihnachten - ein Plan für die stillste Zeit im Jahr - Tag 1

Weil meine 5 Tage Mini - Challenge Winterfit mit Marie so viel Anklang gefunden hat (wow, so viele Klicks hatte ich noch nie!), kommt hier eine weitere. Vorbereitung auf Weihnachten.




In 5 Tagen organisiere ich die wichtigsten Dinge, die ich schon leicht jetzt erledigen kann, um den Streß zu minimieren. Denn: egal, wie man es dreht und wendet, Weihnachten bedeutet Streß für die ganze Familie, vor allem, wenn die Termine zu dicht liegen und sich die Vorbereitung in Hektik verwandelt.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Heute beschäftige  ich mich zunächst mit dem groben Plan rund um Advent, Weihnachten, Sylvester und die Zeit dazwischen.

Es ist doch so, dass wir uns einerseits jedes Jahr zu viel zumuten (lassen). Auf der anderen Seite kommen aber Dinge, die wir gerne machen möchten, zu kurz. Bei den vielen Pflicht-Weihnachtsfeiern geht sich der gemütliche Punsch mit der Freundin natürlich wieder nicht aus. Das gemeinsame Keksbacken mit den Freunden der Kinder muss leider auch entfallen, weil alle schon anderwertig verplant sind. Dafür kommen noch fünf Anfragen aus Pfarre, Schule oder Verein, ob man nicht noch Kekse backen, Adventkränze binden, den Bazar vorbereiten oder Tee ausschenken könnte. Das Haus will dekoriert, die Kekse gebacken, der Weihnachtsbaum geschmückt und die Geschenke wollen gekauft werden.


Welche Feste gab es im letzten Jahr? Anhand von Fotos und Kalender eine Liste machen.

Daher gehe ich die Sache heuer einmal anders an: ich überlege mir, was ich diesen Advent machen möchte und wo ich heuer einfach nein sagen werde. Wenn ich mir vornehme, für drei Aktivitäten in Pfarre und Schule zur Verfügung zu stehen, dann kann ich bei der vierten Anfrage guten Gewissens nein sagen.

Zunächst notiere ich alle Aktivitäten, Verpflichtungen, Feste, Termine und Veranstaltungen, die ich schon weiß bzw. aus den vorigen Jahren gut abschätzen kann. Also Firmenweihnachtsfeier, Weihnachtsbazar, Weihnachtsmarkt in den Schulen, Keksbacken, Heiliger Abend zu Hause, Sylvester bei Freunden, etc.

Maries Tipp!
Dann überlege ich mir, was ich davon heuer NICHT machen werde und lasse vor allem noch etwas Luft für unerwartete Termine und Verpflichtungen.

Sobald ich die Liste habe, schreibe ich alle erforderlichen Tätigkeiten und den zeitlichen und finanziellen Aufwand zu jedem Punkt. Ich schätze einfach, besser zu hoch als zu niedrig

Bei mir sieht es so aus:
  • 8. Dezember: traditioneller Punsch bei Marie im Garten
    • ca 30 Gäste
    • Dauer: ein Nachmittag + Abend
    • Vorbereitung + Nachbereitung: 1 Tag (einkaufen, Garten dekorieren, Feuerkörbe herrichten, Punsch kochen, Snacks vorbereiten, aufräumen)
    • Kosten: rund 70 Euro
    • heuer: Snacks und Obst von Freunden mitbringen lassen - Kostenersparnis rund 30 Euro, Zeitersparnis rund 2 Stunden

  • Firmenweihnachtsfeier: nur einen Abend verplanen

  • Punsch mit M., J. und S. am Weihnachtsmarkt! Das muss sich ausgehen!
    • Dauer: ein später Nachmittag
    • Termin sofort festlegen

  • Keksebacken mit Kindern + Freunden
    • 4 Kinder
    • Termin sofort festlegen! Sonst sind alle anderwertig verplant.
    • Dauer: 1 Nachmittag
    • Vorbereitung + Nachbereitung: etwa 5 Stunden (Planung, Einkaufen, Teige vorbereiten, Putzen)
    • Kosten: rund 40 Euro (vor allem für Dekomaterialien)
    • heuer: Lebkuchenteig von Freunden mitbringen lassen, Kostenersparnis rund 7 Euro, Zeitersparnis keine; M. als "Hilfe" anheuern

  • Erstes Adventwochenende: Pfarrweihnachtsmarkt
    • 20 Tassen Kekse backen
    • Dauer: 2 Abende
    • Kosten: rund 25 Euro

  • Bastelnachmittag: entfällt heuer


und so weiter...


Keksebacken ist Pflichtprogramm!

Mit etwas Zeit, dem Kalender, den Fotos vom vorigen Jahr und einer guten Tasse Kaffee plane ich alle Aktivitäten.


So, jetzt bist du dran, auf geht es!

Morgen geht es weiter!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalterinnen für ihre große Mühe!