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Wandern mit Kindern - vom Semmering auf den Sonnwendstein

Eine schöne und leichte Tour auch für Anfänger möchte ich heute vorstellen. Die Wanderung vom Ort Semmering auf den Sonnwendstein.




Diese Wanderung ist auch schon für kleinere Kinder möglich, ab rund 5 Jahren können sie - bei ausreichender Kondition - diese Tour machen.

  • Weglänge: ca. 15 km, es ist also eine Ganztagestour
  • Höhenunterschied: rund 600 m
  • Einen kleinen Teil der Strecke kann man mit der Seilbahn bewältigen - da ist allerdings sehr teuer!
  • Gehzeit mit Kindern: rund 5 bis 6 Stunden, je nach Alter und Kondition
  • Anreise: mit Auto oder Zug bis in den Ort Semmering. Mit dem Auto kann man bei der Talstation der Gondelbahn parken. Wenn man mit dem Zug anreist, führt der Weg vom Bahnhof relativ steil durch den Ort bis zum Parkplatz beim Hirschenkogel.
  • Kosten: eventuell für Gondelbahn oder Rast in der Hütte
  • Alter: für konditionsstarke Kinder ab rund 5 Jahren problemlos geeignet. Man muss nur ausreichend Pausen einplanen und genügend Proviant mitnehmen. Außerdem kann man jederzeit umkehren, da es sich nicht um einen Rundkurs handelt.
  • Wetter: der Semmering ist bekannt für schnelle Wetterumschwünge und heftige Gewitter. Nur bei wirklich gutem Wetter aufsteigen.
  • Wichtig ist gutes Schuhwerk, also Trekking- oder Wanderschuhe. Sandalen und Turnschuhe sind ungeeignet.

Wir starteten auf diese Tour an einem bewölkten, aber trockenen Augusttag. Daher wurden die Fotos der Umgebung nicht besonders gut. Man hat aber einen wunderbaren Rundumblick.




Der Aufstieg geht gemütlich über eine Forststraße bis fast auf den Hirschenkogel. Diese Strecke kann man auch mit der Gondelbahn bewältigen, der Preis für vier Personen von 37 Euro (!) für rund zehn Minuten Fahrt war uns aber definitiv zu teuer. Also gingen wir auch das erste Stück bergauf. Es ist wirklich weder steil noch besonders anstrengend. Die Gondelfahrt zahlt sich wirklich nicht aus.




Kurz vor dem Hirschenkogel kommt die Abzweigung zum Sonnwendstein. Hier gibt es drei Routen: über die Forststraße, über den Hochalmweg und über den Kammweg. Wir wählten für den Aufstieg den Kammweg, der ein wenig unterhalb des Kamms auf steirischer Seite verläuft. Er ist schattig und kühl und vor allem an heißen Tagen zu empfehlen.




Wunderbare Blumenwiesen luden zum Rasten ein. Enzian, Wetterdistel und jede Menge Arnika. Alle drei Pflanzen stehen unter strengem Naturschutz. Fotografieren und Schauen ist erlaubt, Pflücken nicht!














Auf dem Sonnwendstein gibt es eine Hütte, die Pollereshütte. Sie bietet kleine Speisen zu erschwinglichen Preisen an. Man sitzt sehr nett auf einer Terrasse mit Blick über die gesamte Region.

Vor 25 Jahren gab es einen uralten Einser - Sessellift nach Maria Schutz. Dieser ist aber längst abgebaut, also führte  uns der Rückweg über den Hochalmweg zurück zur Forststraße und über den Hirschenkogel wieder in den Ort Semmering.




Betreffend Altersangaben und Gehzeit: hier muss jeder seine Familie und seine Kinder selbst realistisch einschätzen und im Zweifelsfall eine leichtere oder kürzere Tour wählen.

Hier gibt es weitere Wandertipps für Familien mit Kindern. Hineinschauen, Gusto holen und die Wanderschuhe einpacken!

Wandern mit Kindern

Mit liebem Gruß
Marie

Jetzt gibt es wieder tolle Linkpartys mit vielen guten Ideen. Komm mit! Ich mach mit!

Wanderungen mit Kindern



Das Wetter ist herrlich und meine Familie wandert gerne. Hier stelle ich in unregelmäßigen Abständen verschiedene Wanderrouten und Ausflüge vor, die auch von Kindern leicht zu bewältigen sind. Wichtig sind natürlich immer gute Schuhe, eine gute Ausrüstung, eine genaue Wanderkarte, ausreichend Kondition - und eine gesunde Selbsteinschätzung.


Freizeitgestaltung mit Kindern - fernab von Fernseher, Handy und Co

Das Wetter wird besser, die Temperaturen steigen langsam und es drängt uns alle ins Freie. Neben der Gartenarbeit sind jetzt am Wochenende wieder Wanderungen und Spaziergänge angesagt. Also weg von Fernseher, Computer und Co und hinaus in die frische Luft.

Einen Spaziergang - also eher eine Wanderung - möchte ich heute wieder vorstellen. Auf zum Husarentempel in Mödling.
 


Der Weg führt von der Goldenen Stiege ausgehend über die Breite Föhre zum Husarentempel und über die Meiereiwiese zurück nach Mödling.

Wegstrecke rund 11 km, leicht zu gehen, auch für kleinere Kinder geeignet, soferne sie gut zu Fuß sind und man ausreichend Pausen einplant.

Wichtig: Proviant und Getränke mitnehmen.

Von der goldenen Stiege aus geht es durch die Föhrenwälder bergauf bis zur Breiten Föhre.





 Auf breiten Wanderwegen gelangt man zur Abzweigung Husarentempel.




Danach wird der Pfad etwas schmäler und tolle Felsformationen säumen den Weg.






Ankunft am Husarentempel mit traumhaftem Blick über das Wiener Becken.






Weiter geht es bergab Richtung Meiereiwiese. Hier ist es stellenweise recht steil.Gutes Schuhwerk ist also Pflicht, wobei für diese Wanderung - meiner Meinung nach - gute Sportschuhe mit Profilsole ausreichend sind




Die Meiereiwiese wird am äußeren Ende umrundet, der Weg führt etwas erhöht am Waldrand entlang.





Über eine breite Forststraße gelangt man wieder an den Ausgangspunkt.

Alle Wege sind gut beschildert und markiert und mit ein wenig Vorbereitung kann man auch als Ortsfremder den Weg nicht verfehlen. Eine gute und vor allem aktuelle (!) Karte ist aber, wie bei allen Ausflügen, Pflicht. Gerade im Wald oder in den Bergen darf man sich auf keinen Fall auf das Handy verlassen - meist gibt es nämlich kein Netz!

Eine schöne Wanderung für einen sonnigen Frühlingstag. Auch im Frühsommer gut geeignet, weil man fast die ganze Zeit durch den Wald geht, wo es auch bei hohen Temperaturen angenehm kühl bleibt.

Meine Familie wandert gerne und viel. Hier gibt es weitere Tipps für Wanderungen und Ausflüge mit Kindern, zum Beispiel auf den Zirbitzkogel oder entlang der Semmeringbahn.
Wenn das Wetter nicht mitspielt, kann man immer noch ins Bad gehen. Hier meine Tipps für das Badevergnügen mit Kindern.

Eine schönen Frühlingstag wünscht

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil.

Kinder und die neuen Medien

Kinder lieben jedes elektronische Spielzeug - wir Eltern können ein Lied davon singen. Fernseher, Ipod, Gameboy, Smartphone, Tablet, Notebook und wie sie alle heißen, nichts ist vor ihnen sicher. Und Kinder wollen damit Zeit verbringen, viel Zeit, viel zu viel Zeit, meiner Meinung nach.

Ich nutze selbst beruflich und privat viele dieser Medien und bin auch der Meinung, das Kinder damit umgehen lernen müssen. Unsere Welt funktioniert nun einmal so. Auf der anderen Seite ist der Suchtfaktor gerade für Kinder extrem hoch, die Angebote werden immer vielfältiger, und Kinder sind selbst auf gar keinen Fall in der Lage, ihren Medienkonsum zu organisieren.

Seit Jahren probiere ich verschiedene Lösungen aus, um eine vernünftige Balance zwischen Verbieten und Erlauben zu finden. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Als die Kinder noch kleiner waren ging es mit einem Zeitkonto und der Einschränkung der verfügbaren Medien recht gut. Jedes Kind hatte etwa ab der Volksschulzeit täglich eine halbe Stunde, die es mit elektronischem Spielzeug oder Fernsehen verbringen durfte. Für kleinere Kinder eine gute Lösung, man sucht gemeinsam Computerspiele oder Fernsehsendungen aus und diese dürfen dann konsumiert werden. Ist die Sendung vorbei, wird der Fernseher abgedreht. Eine Spielkonsole haben wir bis heute nicht.

Bei größeren Kindern funktioniert das leider nur mehr sehr eingeschränkt. Was mich am Medienkonsum stört ist weniger der Konsum an sich - obwohl er genug Gefahren birgt. Es ist vielmehr die Zeit, die den Kindern für andere Tätigkeiten fehlt. Freizeitaktivitäten, die ihnen, wenn sie erst damit begonnen haben, viel mehr Spaß machen.

Als mein Zwölfjähriger darüber klagte, dass er eigentlich keine Freizeit habe, obwohl er gerade stundenlang mit Freunden online war, schrillten bei mir die Alarmglocken. Kinder empfinden die Zeit, die sie mit den Medien verbringen, gar nicht als Freizeit. Es ist absolut tote, verlorene Zeit!

Also war es Zeit, den Medienkonsum neu zu überdenken.

Mit meinen Kinder entwickelte ich folgenden Plan: die Zeit für den wöchentlichen Medienkonsum muss mit anderen "Tätigkeiten" erworben werden. Ich spreche hier jetzt nur zu einem ganz kleinen Teil von Hilfe im Haushalt, etc. Vielmehr haben wir eine Liste von eigentlich spannenden Freizeitaktivitäten entwickelt, die viel erfüllender sind, für die man sich aber etwas mehr "anstrengen" muss, als fürs "Zocken"

Jede Stunde (oder eine andere Einheit) einer dieser Tätigkeiten ergibt eine halbe Stunde "Medienzeit":
  • 50 (25) Seiten in einem guten Buch lesen, das kein Comic ist
  • eine halbe Stunde mit dem Papa laufen
  • 20 Längen im Schwimmbad schwimmen
  • eine halbe Stunde Klavier (Gitarre) spielen
  • eine halbe Stunde zusätzlich Englisch oder Latein üben (Bonus: gibt eine Stunde Medienzeit)
  • eine halbe Stunde im Garten oder im Haushalt helfen (meine Kinder lieben Gartenarbeit und sind mir eine echte Hilfe, also kann ich sie dafür auch belohnen)
  • eine halbe Stunde Radfahren, Boarden oder Eislaufen
  • jede sportliche Betätigung, und sei es Seilspringen, Rad schlagen oder Diabolo im Garten
  • das Zimmer piccobello aufräumen und saugen
  • Malen, Zeichnen, Basteln, kreative Betätigung
  • mit Freunden abhängen ohne Handys, etc.
  • Lego Modelle bauen
  • mit dem Nachbarshund spazieren gehen
Die Liste wird fortgesetzt und angepasst. Sie ist einmal ein erster Entwurf.

Wir haben uns bemüht, Tätigkeiten aufzunehmen, die die Kinder eigentlich sowieso gerne machen oder machen müss(t)en, also einerseits Freizeitaktivitäten, andererseits auch Tätigkeiten, die nicht so beliebt sind, aber erledigt werden müssen.

Dazu ist zu sagen: meine Kinder lieben Bücher und lesen auch gerne. Aber in letzter Zeit konnte ich beobachten, dass das Lesen zugunsten des Smartphones immer weiter zurückgedrängt wurde. Da heute Zeugnisverteilung ist, durfte sich jedes Kind zur Belohnung gleich zwei neue Bücher aussuchen.

Ebenso ist es mit kreativen Tätigkeiten: es ist vordergründig weniger anstrengend, sich vor den Fernseher zu setzen als den Malkasten auszupacken. Wenn die Kinder allerdings einmal mit dem Malen angefangen haben, sind sie kaum zu bremsen und verbringen viele Stunden damit.

Wir beginnen am Anfang der Woche bei Null. Jede Tätigkeit erhöht die Zeit für den Medienkonsum. Und wer beispielsweise eine Stunde mit dem Rad gefahren ist, darf gerne eine Stunde Fernsehen, weil der Sport für guten Ausgleich sorgt. Denn auch hier musste ich beobachten, dass meine Kinder sich zunehmend weniger bewegten, vor allem im Winter. Sie sind zwar schlank, sportlich und aktiv, andererseits aber im "gefährlichen" Alter zu Beginn der Pubertät, wo viele den kindlichen Elan verlieren und mit der täglichen Bewegung aufhören. Das Ergebnis sieht man jeden Tag in der U-Bahn.

Im Prinzip ist diese Liste nichts anderes als eine Initialzündung, der Anreiz, etwas anderes zu machen als auf einen Bildschirm zu starren. Ob es funktioniert, werde ich sehen und berichten. Aber alleine die Liste und die Diskussion über mögliche Aktivitäten hat meinen Kindern viel Spaß und jetzt, zu Beginn der Ferien, Lust auf Alternativen zu Computer und Co gemacht.

Natürlich sind auch wir Eltern hier massiv gefordert. Denn wir müssen den Kindern das Umfeld bieten, in dem sie ihre Freizeit aktiv gestalten können.

Wie regelt ihr den Medienkonsum bei den Kindern? Gar nicht? Mit Verboten? Mit Belohnungen? Was funktioniert in welchem Alter? Ich freue mich auf viele Rückmeldungen und Ideen.

Mit liebem Gruß

Marie


 Linkparty Von Tag zu Tag

Meine Linkparty Von Tag zu Tag ist noch geöffnet. Mach mit, zeig uns deine Projekte und finde viele tolle Ideen zum Nachmachen.