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Gärtnern ohne Garten - Holland

Grünes und Blühendes gedeiht überall - auch ohne Garten. Zeitweise müssen auch die grünsten Daumen ohne eigene Beete auskommen, auf welche Ideen sie dabei kommen, zeige ich auch heute wieder. Diesmal am Beispiel Holland.

Gärtnern ohne Garten in Venedig ist hier zu sehen. Schau vorbei!

Gärntner in Töpfen, Schalen, Kisterln etc. ist die Standardvariante. In Holland gibt es wunderbare und teilweise auch sehr große Beispiele für kreative Pflanzgefäße. Vor jeder Türe steht irgendetwas Grünes. Toll!




Brückengeländer werden ebenso selbstverständlich begrünt wie bei uns Balkone. Im Hintergrund ist ein kleiner Kanal, ganz grün von Wasserlinsen. Man sieht gar kein Wasser mehr.




Große Töpfe mit kleinen Bäumen werden farbenprächtig unterpflanzt.




Vor vielen Häusern, unmittelbar am Gehweg, finden sich winzige schmale Rabatten, oft nur wenige cm breit. Dort wächst alles, was man sich vorstellen kann, sogar Küchenkräuter. Ob ich sie ernten würde, wage ich zu bezweifeln, in Holland gibt es auch viele Hunde, aber Basilikum und Co machen sich auch als Dekopflanzen gut.







Wenn kein Platz am Boden da ist, geht es eben in die Höhe. Kletterpflanzen am Regenrohr. Wunderschön.




Ein großer Trog und schon geht es die Fassade hinauf. Hauptsache grün. Clematis und Efeu im wunderbaren Zusammenspiel.




Auch dort, wo eigentlich überhaupt kein Platz mehr ist, in Ritzen zwischen Hausmauer und Gehsteig, wachsen sie - meine absoluten Lieblinge. Stockrosen und Stockmalven.







Und auf dieser Bank unter den Rosen hätte ich gerne auf jemanden gewartet.




Sogar Poller werden begrünt - eine absolut innovative Idee.




Für alle Liebhaber von Grünem und Blühendem: auch wenn der Garten klein, winzig oder gar nicht vorhanden ist, es gibt unzählige Ideen, um sich Freude ins (oder vor das) Haus, auf den Balkon oder das Fensterbrett zu holen.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Blumenkisterln im Sommer - Gärtnern ohne Garten

Meine Gartenleidenschaft ist hier bereits hinlänglich bekannt, aber auch ich musste viele Jahre ohne eigenen Garten auskommen. Aus dieser Zeit ist mir die Liebe zu Blumenkisterln, Töpfen und Balkonarrangements geblieben, denn auch winzigste Freiflächen kann man toll gestalten. Wie zum Beispiel in Venedig.




Unsere jetzige Straßenfront ist leider ziemlich eintönig, und da unser Haus unter Denkmalschutz steht, haben wir auf Gestaltung und Farbgebung leider keinen Einfluss. Seufz! Manchmal habe ich das Gefühl, dass derjenige im Amt oder wo auch immer, der für unsere Farbgestaltung zuständig ist, farbenblind sein muss. Er schafft es, immer genau den Farbton auszuwählen, der nicht passt.

Ich wohne in einem Haus, das fast 100 Jahre alt ist, und in ihrer Entstehungszeit in den 1920-er Jahren des vorigen Jahrhunderts war diese Siedlung definitiv viel bunter und fröhlicher. Weiß, gelb, grün, rot! Erst in den letzten 30 Jahren muss behördlicherseits alles gatschbraun, unterhosenrosa und schlammfarben angestrichen werden. Nun, den Vorgaben der Behörden kann ich leider nicht entkommen - aber das Rundherum kann ich so bunt, fröhlich, hell und geschmackvoll gestalten, wie ich will.

Da unsere Vorderfront einen zartgatschigen Unterhosenrosaton trägt, verzichte ich im Vorgarten auf die Farben rot und gelb, die das noch betonen würden. Stattdessen setze ich auf viel rosa, lila, blau und vor allem weiß, das hellt auf und die Fassadenfarbe tritt in den Hintergrund.

Wichtig in diesem Zusammenhang sind mir auch die Blumenkisterln, da unsere Fenster vorgeschriebenermaßen dunkelbraun sein müssen. Generell liebe ich ein schönes warmes dunkelbraun - nur eben nicht in Kombination mit - richtig - gatschrosa...

Weiße Blumenkisterln und neue weiße Fensterfaschen (die sowieso beim Fenstertausch notwendig wurden) hellen die Fassade jetzt unglaublich auf.

Meine Blumenkisterln stehen das ganze Jahr über am Fensterbrett und sollen
1. pflegeleicht sein
2. immer gut aussehen, sommers wie winters
3. mein Budget nicht sprengen
4. sich saisonal anpasssen lassen

Hier und hier habe ich mir darüber bereits in den letzten Jahren Gedanken gemacht.

Heute zeige ich euch den aktuellen Stand, denn der Wetterbericht ist gut und so durften die Petunien auch bereits ins Freie übersiedeln. Hoffentlich kommt wirklich kein Frost mehr!



Das Grundkonzept bilden die Immergrünen. Kleine Koniferen, Gräser und hängende Schönheiten wie Pfennigkraut, Efeu und Kleines Immergrün. Sie bleiben in den Kistchen und werden saisonal ergänzt.

Vor Weihnachten, als ich die Kistchen adventlich schmückte, setzte ich auch etliche Blumenzwiebeln für die Frühjahrsbepflazung hinein. Die Mühe war leider vergeblich, denn die Blumenzwiebelchen trieben nicht aus. In den Cottotöpfen allerdings klappte es wunderbar. Für nächstes Jahr muss ich also eine andere Lösung finden.

Die Sommerbepflanzung ist bereits fertiggestellt.




In der Mitte die Konifere, die den Winter gut überstanden hat.




Links und rechts davon Gräser, Pfenningkraut (das sehr gut angewachsen ist) und Efeu (der noch ein wenig kümmerlich aussieht).




Zwischen Gräser und Efeu wachsen Petunien mit kleinen weißen Blüten. Diese habe ich nicht selbst angezogen (drei vergebliche Versuche!), sondern als winzige Pflanzen gekauft.




Vor den Petunien wurde Steinkraut in weiß und rosa direkt ins Kistchen ausgesät. Die ersten Sämlinge sind schon da. Bald kann ich sie vereinzeln.




Für alle Gartenfreaks hier nochmals im Detail:










Hinter die Petunien werde ich vielleicht noch kleine rosa und lila Astern pflanzen, damit die Kistchen auch im Herbst noch blühen. Die Sämlinge dafür sind schon im Anzuchtbeet.

Im Moment ist Gartenarbeit pur angesagt. Das gesamte Gemüse will ins Beet, die Blumenbeete verlangen Aufmerksamkeit,  nur mit den Tomaten warte ich noch ein wenig. Sie dürfen untertags bereits in Freie, aber in der Nacht müssen sie wieder ins Haus. Über meinen Gemüsegarten berichte ich nächste Woche.

Mit liebem Gruß
Marie

Meine Linkparty von Tag zu Tag #4 ist noch offen! Mach mit und zeig uns deine Projekte, Ideen und Tipps.

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil.

Komm mit in meinen Garten!

Seit 2011 bin ich glückliche Gartenbesitzerin. Ich bin zwar mit Gärten und Gartenarbeit aufgewachsen, dieser jedoch ist mein erster eigener und daher etwas ganz Besonderes.

Mein Garten ist nicht besonders groß, rund 500 m2, für städtische Verhältnisse allerdings riesig. Er ist lang und schmal, ein typischer Reihenhausgarten eben. Aber gerade durch seine Länge bietet er sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten.

2011 war der Garten eine totale Wildnis. Wunderschön, romantisch und völlig verwachsen. Nach und nach gestalteten mein Mann und ich das Grundstück nach unseren Wünschen. Dabei versuchten wir, so viele Gehölze wie möglich und den Gartenteich zu erhalten und den Garten nicht völlig "auszuräumen".

Heute lade ich dich ein, meinen Garten zu besuchen oder andere grüne Ideen zu finden.

Viel Spaß beim Stöbern.

Marie


Der immerblühende Garten
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Grünes für unbelichtete Räume
Sträucher richtig schneiden
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Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalterinnen für ihre große Mühe!