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Sparpedia Koch Blog Award 2017 - bitte um eure Stimmen

Ich freue mich total - und bin auch ein wenig überrascht - dass ich für den Koch Blog Award von Sparpedia nominiert wurde. Obwohl mein Blog doch gar kein richtiger Kochblog ist.


Sparpedia Koch Blog Award 2017


Die Leute von Sparpedia haben es aber entzückend formuliert, lest selbst:

Der Blog Von Tag zu Tag von Marie ist ein sogenannter Homeblog, neben dem Kochen geht es also auch um vielen andere Dinge die einem im Haushalt nützlich sein können. Ihre stattliche Liste an ganz unterschiedlichen Rezepten sind uns eine Nominierung wert!

Ist das nicht nett? Ich freue mich riesig, neben mir sind noch zahlreiche wirklich tolle Blogs dabei, schaut vorbei. Und bitte - gebt mir eure Stimme, ich würde mich wahnsinnig darüber freuen. Achtung, man kann nur einmal abstimmen, aber ich bin auch nicht böse, wenn euch ein anderer Blog besser gefällt, zum Beispiel der von meiner Freundin Maxi von Geschwisterkeks. Auch sie ist nominiert und freut sich über viele Stimmen.

Was Sparpedia so macht? Nun, das ist einfach erklärt: Sie helfen uns beim Geld sparen. Wie meine treuen Leserinnen ja wissen, ist dieser Punkt auch bei mir sehr wichtig und ich schreibe immer wieder über Ideen, Tips und Tricks, um das Maximum aus dem vorhandenen Budget herauszuholen.

Sparpedia ist im Prinzip eine Seite, auf der man länderspezifische Rabattcodes findet, weiters Aktionen, Schnäppchen, Sonderangebote und vieles mehr. Vor einem Einkauf sollte man also auf jeden Fall dort vorbeischauen, vielleicht gibt es ja gerade für die gewünschten Produkte einen Preisnachlass.

Wer nicht aus Österreich ist, kann auf sparpedia.de oder sparpedia.ch länderspezifische Angebote finden.

Danke für eure Stimme und danke, dass ich bei diesem Award mitmachen darf.

Mit liebem Gruß
Marie


Katzen - Kistchen. Schlafplatz für Lilith und Leander

Unsere Tiere leben luxuriös. Tägliches Menü vom Feinsten, eigene Bettchen, ein privater Abenteuerspielplatz (Hurra, der Hund wühlt im Teichschlamm), regelmäßiges Animationsprogramm (Hund jagt Katze, Katze ärgert Hund und so weiter...), das reinste Paradies.




Da wir in der Nacht derzeit Hund und Katzen noch trennen müssen - sonst würde in diesem Haus niemand Schlaf finden, irgendein Tier ist immer lustig und ausgeschlafen - wollte ich schöne und praktische Schlafplätze für die Katzen gestalten.




Die Kistchen bestehen aus einfachen aber stabilen Holzkisten aus dem Bauhaus. Lackiert wurden sie mit schadstoffarmem Lack, eines hellgrau, eines dunkelgrau. Die goldenen Griffe sind reine Spielerei, aber mir gefällt es. Die Kistchen waren zwar auch unlackiert sehr schön und gut verarbeitet, aber ich wollte etwas, das man gut reinigen und vor allem feucht abwischen kann. Grauer Lack war vorhanden, los ging es.






Mit einer 3 cm dicken Schaumstoffeinlage und passendem Stoff sind die Schlafkistchen ein absoluter Renner, bei den Katzen und bei mir. Sie sehen nett aus, sind leicht zu reinigen und können auch schnell den Platz wechseln. Das komplette Innenleben, Bezug und Schaumstoff, kann ich in die Waschmaschine stecken.




Der Stoff war ein Reststück aus einer Wühlkiste bei Betten Reiter um weniger als 3 Euro, das ich vor kurzem fand, als ich Vorhangstoffe suchte. Es war genau groß genug für zwei Überzüge.




Der Acryllack ist von Hornbach, seidenmatt, Farbtöne lichtgrau und anthrazitgrau. Er ist schadstoffarm und leicht zu verarbeiten, zwei Anstriche genügten völlig. Mir gefällt vor allem, dass die Holzstruktur sichtbar bleibt und die Kistchen nicht plastikmäßig aussehen.








Die Griffe lackierte ich mit Acrylfarbe in Gold, Winsor und Newton, wie immer.




Obwohl ich zwei Kistchen machte schlafen die beiden Tiger meist nur in einem. Anfangs war das recht leicht möglich, sie waren ja noch so klein. Mittlerweile ist schon weniger Platz, die beiden wiegen schon mehr als drei Kilo, aber sie quetschen sich immer noch gemeinsam in ihr Schlafkistchen. Katzengeschwister eben.

Vor ein paar Tagen wurde Katze Lilith kastriert, so früh wie möglich und gesetzlich zulässig, sie ist eine Freigängerin, hat einen derzeit noch unkastrierten Bruder und ich will auf gar keinen Fall Katzenbabys haben! In der ersten Nacht nach der Operation schlief sie bei meinem kleinen Sohn - unserem Tierfan - im Zimmer, gut geschützt und gewärmt im großen Hunde - Reisekäfig. Der Kater war völlig verzweifel, weil er alleine bleiben musste und versuchte doch tatsächlich, mich in dieses Schlafkistchen zu ziehen. Er ließ meine Hand einfach nicht mehr los. Aber er hat die Nacht alleine gut überstanden, ebenso wie sein Schwesterchen, das schon wieder fidel und lustig durch Haus und Garten tobt.




Projektkosten:
Kistchen Bauhaus, 25 x 35 cm je 7 Euro
Lack (hatten wir zu Hause) je Gebinde 12 Euro
Acrylfarbe (hatten wir zu Hause) 5 Euro
Stoff (Rest) 3 Euro
Schaumstoff je Stück 1,50 Euro

Da wir den Lack und die Acrylfarbe zu Hause hatten, war das Projekt sehr billig, 20 Euro für zwei stylische Katzenschlafkisten. Die Farbe extra zu kaufen, lohnt sich nicht, dann wird es teuer, bei diesem Projekt sollte man verwenden, was man hat. Wenn man einen alten Polster recyclen kann und noch einen Stoffrest hat, wird es sogar noch billiger. Auch lassen sich vorhandene Holzkisten verwenden, in diesem Fall gehen die Kosten dann gegen Null.

Meine Linkparty "Von Tag zu Tag" #8 ist noch offen, komm, mach mit, zeig uns deine Projekte. Ich freue mich!


Linkparty


Marie

Natürlich mache ich auch wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und schau, was es alles Neues gibt.


Erntezeit für Blumensamen


Meine Blumenbeete stehen in voller Blüte - trotz Hitze, Starkregen und sonstigen Wetterkapriolen. Aber die ersten Blumen setzen auch schon Samenstände an. Damit der Garten im nächsten Jahr wieder so wunderbar blüht, beginnt nun die Samenernte.




Ich nehme vor allem Samen von ein- und zweijährigen Pflanzen, wenn ich sie auch im nächsten Jahr in meinem Garten haben möchte. Beispielsweise Jungfer im Grünen, Bartnelken, Sonnenblumen, Akkelei, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Vexiernelke und allem, was so bunt und üppig blüht.




Akkeleien säen sich sehr gut selbst aus, allerdings möchte ich im Wäldchen auch ein paar der zarten Tänzerinnen haben. Daher habe ich Samen geerntet. Außerdem ist die Samenbox auch Quelle für Samengeschenke ("Wow, das blüht schön, hast du vielleicht Samen für mich?"). Manchmal macht auch ein nasser oder trockener Sommer einer selbstaussäenden Pflanze zu schaffen und sie verschwindet aus meinem Blumenbeet. Dann habe ich Samen, um sie wieder auszusäen.




Bei einjährigen ist es sowieso klar, die müssen jährlich neu gepflanzt werden. Manches Saatgut ist billiger, manches teurer, aber auch wenn die kleinen Samentütchen nicht die Welt kosten, erspare ich mir mit meiner eigenen Samensammlung jährlich doch einige Euros.




Die Samen werden mitsamt den reifen Samenständen einfach abgeschnitten und kopfüber in ein kleines Glas gestellt. Nach ein paar Tagen vertrocknen die Samenstände und die Samen fallen aus. Dann kommen sie in kleine Papiersackerln und warten in meiner Samenbox auf die Aussaat.






Samen zu nehmen ist wenig Aufwand und lohnt sich auf jeden Fall. Interessant ist auch, dass die "Kinder" oft gar nicht wie die "Eltern" aussehen, weil Bienen und andere Insekten eine lustige Kreuzung erfunden haben. Das macht die Sache spannend. Genmanipulation "by bee" sozusagen.




Samen von sogenannten F1-Hybriden, manche besonders gezüchtete Einjährige aber vor allem viel Gemüse, braucht man gar nicht zu sammeln. Im Normalfall sind die Tochterpflanzen zu vergessen und haben völlig andere (meist schlechtere) Eigenschaften. Auf den Samentüten steht ein Hinweis, wenn es sich um F1-Hybriden handelt. Aus diesem Grund achte ich schon beim Samenkauf auf sogenannte "samenechte" oder "samenfeste" Pflanzen. Überraschungen kann man trotzdem laufend erleben, denn die Bienen machen, was sie wollen - somit schaffe ich in meinem Garten durch die bunte Mischung eigentlich selbst immer wieder F1-Hybriden. Trotzdem sind die meisten selbst gesammelten Samen gut zu verwenden und haben ein schönes Erscheinungsbild und gute Tochterpflanzen.

Gemüsesamen sind demnächst an der Reihe. Dieses Jahr habe ich ein paar Salate - teils freiwillig, teils unfreiwillig - zum Blühen gebracht. Da sie aber vor der Blüte richtig knackig waren, dürfen die Samen auch in meine Samenbox. Bin gespannt, was nächstes Jahr daraus wird.

Mit liebem Gruß

Marie

 Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil!

Es ist nicht ok! This is not OK!

Mit diesem Post möchte ich mich der Aktion von Susanne anschließen. Susanne betreibt den Blog mamimade und schreibt gegen die Ausbeutung von Textilarbeitern durch große Konzerne. Aber ihre tollen Artikel zu diesem Thema solltet ihr direkt bei ihr lesen.


This is not ok



Ich kann jetzt nur von mir sprechen: jedesmal, wenn ich Kleidung einkaufen gehe (oder gehen muss), habe ich ein wirklich schlechtes Gewissen. Denn es ist mir völlig klar, unter welchen Bedingungen die meisten Textilien hergestellt werden.

Ich bemühe mich, nachhaltig und ökologisch zu leben, im Bereich meiner Möglichkeiten, ohne ein Ökofuzzi zu sein. Bei der Nahrung ist es einfacher: ich baue selbst Gemüse an, kaufe wenn möglich lokal ein, bevorzuge regionale und saisonale Produkte, mag Bauernmärkte und den kleinen Bioladen um die Ecke.
Mit guter Planung und ein wenig Geschick kann man die täglichen Nahrungsmittel durchaus umweltschonend einkaufen, ohne das Budget zu sprengen. Vom Genuss und den gesundheitlichen Vorteilen, die frische und biologisch hergestellte Ware bringt, ganz zu schweigen.

Bei Kleidung sieht es leider anders aus. Hier habe ich bisher noch keinen wirklich guten Weg gefunden, um mein Gewissen zu beruhigen und gegen die Macht der Großkonzerne anzukämpfen.

Problematik:
  • Ich nähe nicht selbst. Ich kann es einfach nicht, es macht mir keinen Spaß, ich will es nicht lernen und meine Familie würde die Dinge, die ich produziere, sicher nicht anziehen.
  • Selbst wenn ich nähen könnte, bliebe immer noch die Frage, woher die Stoffe kommen, die ich verarbeite. Allerdings gibt es hier schon recht gute Firmen, die genau angeben, woher und unter welchen Umständen sie ihre Ware beziehen.
  • Der Markendruck. Ich bemühe mich, meine Kinder zu kritischen und selbstbewussten Konsumenten zu erziehen. Aber ich möchte auch nicht, dass sie aufgrund ihrer Kleidung zu Außenseitern werden.
  • Es gibt auch in meinem Umfeld durchaus Firmen, die ökologisch im Inland produzierte Kleidung anbieten. Hierbei gibt es zwei Schwierigkeiten. Erstens: die meisten Sachen gefallen weder mir noch meinen Kindern. Zweitens: die Preise sind schlicht und einfach unerschwinglich, außer einige wenige Stücke kann ich nicht für meine ganze Familie so einkaufen, das sprengt unser Budget. Es ist schon klar, dass nachhaltig produzierte Kleidung diesen Preis haben MUSS, aber nichtsdestotrotz KANN ich nicht 100 Euro für ein T-Shirt hinlegen, selbst wenn es das wirklich Wert ist. 
  • Nein, wir sind nicht arm, wir sind eine ganz normale mittelständische Familie, die mit ihrem Budget auskommen muss.

Aber nach einigem Nachdenken bin ich auf folgende Punkte gekommen, die zumindest für mich einen Lösungsansatz bieten:
  • Ich kaufe nur das, was wir wirklich brauchen - und zwar in guter und für mich maximal leistbarer Qualität. Auch teurere Marken produzieren unter denselben miserablen Arbeitsbedingungen, das ist klar, aber gute Produkte halten länger und ich muss seltener einkaufen gehen.
  • Gute Produkte sind für mich Kleidungsstücke aus qualitativ hochwertigen Stoffen, gut verarbeitet und halbwegs zeitlos. Diese findet man durchaus nicht nur in hochpreisigen Geschäften, man muss nur ein wenig schauen.
  • Wann immer es möglich ist, tausche ich, gebe ich Kleidung weiter oder borge Dinge aus. Beispielsweise ein Cocktailkleid, das ich nur für einen Abend brauche. Über mein Kinderkleidungstauschkarussell habe ich bereits vor längerer Zeit berichtet.
  • Gebrauchte Kleidung, die ich nicht mehr trage, spende ich an wohltätige Organisationen oder tausche im Freundeskreis.
  • Flohmärkte sind eine tolle Möglichkeit, um vor allem kostengünstige Kinderkleidung zu erwerben. Natürlich wurde diese Kleidung auch einmal unter miserablen Bedingungen hergestellt, aber immerhin wird sie lange getragen.
  • Wann immer es möglich und finanziell leistbar ist, kaufe ich Produkte heimischer Hersteller, die genau sagen können, woher ihre Artikel stammen und unter welchen Bedingungen sie verarbeitet wurden.
Ich kann die Welt nicht sofort total ändern, ich kann auch nicht von heute auf morgen nur mehr alles absolut nachhaltig einkaufen. Aber jedes T-Shirt, jede Jeans, die ich NICHT von ausbeuterischen Großkonzernen kaufe, ist ein Tropfen im großen Fass der Gewinne. Wenn wir alle solche Tropfen aus diesem Fass abziehen, dann fällt es hoffentlich irgendwann auf.

Ich kann nicht ALLES regional kaufen, aber ich kann versuchen, SOVIEL WIE MÖGLICH durch ökologisch und ethisch einwandfrei produzierte Artikel zu ersetzen.

Etliche Bloggerinnen haben sich dieser Aktion bereits angeschlossen, beispielweise Frau Pappelheim.

Machen wir mit! Entscheiden wir uns für ein nachhaltigeres Leben, jeden Tag, im Kleinen. Denn viele kleine ehtisch richtige und ökologisch durchdachte Kaufentscheidungen (oder nicht gekaufte Dinge!) tragen viel dazu bei, dass die Welt für alle ein kleines Stückchen lebenswerter wird. Abgesehen davon stärken wir dadurch die heimische Wirtschaft, was uns allen zugute kommt. Heimische Betriebe zahlen hier Steuern und schaffen Arbeitsplätze in unserer unmittelbaren Umgebung.

Mit nachdenklichen Grüßen
Marie 


Recycling - Bodenbelag im Garten

Vor einigen Tagen habe ich von unserer Recycling - Ziegelmauer rund um das Rosenbeet berichtet. Wir bekamen ja vor einiger Zeit ein uraltes Haus mit dazugehörigen alten Baumaterialien, das wir sanierten. Und so landete vieles im Garten statt auf dem Bauschutt und wurde wiederverwertet.




Diese alten Bodenfliesen waren früher einmal im gesamten "Hofbereich" verlegt, wie mein Mann sich noch aus seiner Kindheit erinnern kann. Dann kam irgendwann die neue Wasserleitung und der Hof wurde "sauber" zubetoniert. Arghhh! Im Zuge unserer Bauarbeiten kamen aber doch etliche dieser alten Fliesen wieder zum Vorschein. Wir wollten sie unbedingt verwerten, aber es waren leider nicht allzu viele.




Eine liebe Nachbarin kam vorbei und - "durchs Reden kommen die Leut' z'samm", wie man bei uns sagt - sie hatte auch ein paar so alte Steine, die sie nicht wirklich brauchen konnte. Aber sie hatte großes Interesse an unseren uralten Kastenfenstern, die wir gerade herausgebrochen hatten...




(Einschub: die Kastenfenster waren leider absolut nicht mehr zu retten, leider. Außerdem war es uns wichtig, unser Haus dem energetischen Standard von Heute anzupassen, und damit jedes Jahr massiv Heizkosten zu sparen. Das ging mit diesen alten Fenstern leider nicht. Sogar das Denkmalamt war dieser Ansicht und erlaubte uns neue Fenster, wenngleich mit ziemlich vielen Auflagen.)

Gesagt getan: wir bekamen die alten Fliesen, sie zog glücklich mit den alten Fenstern ab, die sie zur Dekoration und für ihr Frühbeet nützen wollte.




Somit hatten wir genug Fliesen, um den Vorplatz vor der neuen Gartenhütte damit zu pflastern. Wobei, Fliesen ist eigentlich der falsche Ausdruck. Es handelt sich hierbei um Grunde um sehr helle Klinkerziegel, im Quadrat als Bodenbelag gebrannt. Die gelbe Farbe kommt daher, dass das Grundmaterial sehr wenig Eisen enthält (Ziegel sind umso röter und beliebter, je mehr Eisen enthalten ist). Die Bodenziegel waren also eigentlich ein billiges Abfallprodukt in den 1920-er und 1930-er Jahren. Jeder Stein sieht ein wenig anders aus und hat einen anderen Farbton. Toll!




Die quadratischen Klinkerfliesen sind auch dick, rund 4 cm. Damit sind sie stabil und frostfest und, wie man sieht, jahrzehntelang haltbar.




Wir jedenfalls finden unseren Bodenbelag zauberhaft. Er sieht aus, als ob es ihn schon ewig gäbe. Besser als Waschbeton, oder?

Verlegt wurden die Platten ganz einfach schwimmend im Sandbett. In den Fugen darf sich Bewuchs einstellen, wenn es zu viel wird, jäten wir es aus. Mein Mann ist nicht nur der beste Ehemann der Welt, er ist auch handwerklich ein Ass. Und so schmücke ich mich in diesem Post wieder einmal mit fremden Federn, denn dieses Ziegelpflaster ist sein Werk.




Ein paar der Ziegelfliesen waren kleiner im Format, also verlegten wir sie am Rand, danach die größeren Platten, wie es sich eben ausging.




Ich liebe es, mit alten Materialien zu experimentieren und sie einer neuen Verwendung zuzuführen. Es muss nicht immer alles neu sein. Gerade im Garten sind Recyclingmaterialien billig, funktionell und wunderschön.

Einen wunderschönen Frühsommertag wünscht

Marie

Jetzt gibt es wieder tolle Linkpartys mit vielen guten Ideen. Komm mit! Ich mach mit!

Heute organisiere ich meine Versicherungsverträge - und spare mehr als 450 Euro im Jahr!

Wir alle haben unzählige Versicherungsverträge, oft bewußt abgeschlossen, um ein Risiko abzuwenden, manchmal auch völlig unnötig, weil die Versicherung durch sogenannte Doppelversicherungen sowieso niemals zur Anwendung kommen kann - gut verkauft durch clevere Versicherungsmakler. Heute organisiere ich alle Versicherungsverträge neu und erkundige mich auch gleich
  • welche Verträge definitiv notwendig sind
  • welche Verträge unnötig sind
  • ob es nicht Möglichkeiten gibt, die Risiken billiger zu versichern (Internet sei Dank, es gibt genug Versicherungsvergleiche)
Zunächst einmal suche ich alle Versicherungsverträge heraus. Wirklich alle. Und in Zukunft liegen auch alle Versicherungen in einem einzigen Ordner. Somit bleibt der Überblick gewahrt und in Schadensfall habe ich die Unterlagen gut im Griff. Bisher hatte ich die Haushaltsversicherung in der Haushaltsmappe, die Autoversicherung beim Auto, die Unfallversicherung - ja, wo eigentlich? Und so war die unnötige Sucherei wieder einmal vorprogrammiert.

Es gilt ja zu bedenken: Versicherungen braucht man oft im Notfall. Und im Notfall kann es auch sein, dass sich ein Verwandter oder Freund in den Unterlagen zurechtfinden muss. Ich möchte ja nicht unbedingt den Ernstfall zitieren, dass eine Lebensversicherung schlagend werden muss. Es reicht, dass man im Urlaub die Polizzennummer der Krankenversicherung für einen Arztbesuch braucht - und natürlich nicht mit dabei hat.

Es ist strittig, welche Unterlagen man wie lange aufheben muss - gerade bei Versicherungen sammelt sich ja jede Menge Papier an. Ich hebe immer den unterschriebenen Versicherungsantrag, die erste Originalpolizze und die aktuelle Folgepolizze samt den aktuellen Geschäftsbedingungen in Papierform auf. Weiters sämtliche Einzahlungsbestätigungen, soferne die Zahlung nicht über das Konto lief. Das ist wichtig, Versicherunsunternehmen kommen schon manchmal auf die Idee, Prämien "irrtümlich" mehrfach zu berechnen, vor allem, wenn es sich um Bareinzahlungen handelt. Auch diese Unternehmen sind vor Computerfehlern natürlich nicht gefeit...

Alle weiteren Folgepolizzen und den diversen Schriftkram scanne ich ein, danach wird er vernichtet. Viele Anbieter versenden ihren Schriftverkehr auch schon per Mail. Wo immer es möglich ist, nutze das papierlose Service. Es spart Ressourcen und Platz.


Also: ein Ordner für alle Versicherungen, einfache Trennblätter und die Unterlagen dahinter abgeheftet.

Danach werden alle Kontoauszüge durchforstet: was wird von wem abgebucht? Wie oft? Zu welchem Zeitpunkt? Welcher Betrag?

Nun kommen die Verträge an die Reihe: alle werden mit Namen, Zweck, Nummer, Versicherungsnehmer, Ablaufdatum und jährlicher Zahlung erfasst.


Ganz schön viele Verträge - nicht? Und ganz schön viel Geld, das diese Verträge im Jahr kosten...

Als nächstes erforsche ich das Einsparungspotential: welche Verträge brauche ich wirklich?

Ich bin keine Versicherungsfachfrau, daher sind meine Tipps nur meine ganz private Meinung. Aber vielleicht helfen sie ja doch weiter.

Welche Verträge meiner Meinung nach unbedingt notwendig sind, natürlich je nach persönlicher Lebenssituation:
  • Wenn man ein Haus oder eine Wohnung hat: eine Haus- oder Haushaltsversicherung. Diese deckt existenzbedrohende Schäden ab, beispielsweise Einbruch, Feuer, etc.
  • IMMER: eine ordentliche Haftpflichtversicherung. Es kann jedem passieren, dass er aus Versehen einen großen Schaden verursacht, der existenzbedrohend sein kann. Haftpflichtversicherungen sind allerdings in fast allen Haushaltsversicherungen inkludiert, auch Kinder, Lebenspartner, Tiere, etc. sind darin enthalten. Wichtig ist, dass diese Personen / Tiere im Versicherungsvertrag ausdrücklich erwähnt sind, sonst kann es schon passieren, dass die Versicherung versucht, die Zahlung nicht zu leisten...
  • Wenn jemand von mir finanziell abhängig ist: eine Lebensversicherung. Nur dann ist eine Ablebensversicherung sinnvoll, und zwar in entsprechender Höhe. Sie sichert beispielsweise hinterbliebenen Ehepartnern oder Kindern ein finanzielles Polster, um die Ausbildung zu beenden oder sich beruflich neu zu orientieren, wenn sonst kein Vermögen vorhanden ist.
  • Wenn man ein Auto, ein Motorrad, etc. hat: eine Haftpflichtversicherung fürs KFZ (aber die ist sowieso gesetzlich vorgeschrieben).
  •  IMMER: eine normale Krankenversicherung (ich meine keine Kranken-Zusatzversicherung). Im Normalfall ist man entweder bei Eltern oder Ehemann mitversichert, durch das Angestelltenverhältnis sowieso pflichtversichert - aber es gibt doch Ausnahmen, beispielsweise bei Selbständigkeit, in manchen Ausbildungsverhätnissen, etc. Eine Standard-Krankenversicherung muss sein.
  • Bei risikoreichen Sportarten oder Hobbies: eine Unfallversicherung, die diese Risiken definitiv versichert. Als Taucher beispielsweise ist eine gute Versicherung bei Tauchunfällen Pflicht. Aber: in ganz vielen Mitgliedschaften sind solche Versicherungen inkludiert. Beispielsweise bietet der Alpenverein seinen Mitgliedern kostenlos eine umfangreiche Unfallversicherung. Also: erkundigen, recherchieren und viel Geld sparen.
  • Da wir in einer immer komplexeren Welt leben, ist eine Rechtsschutzversicherung manchmal sinnvoll. Streitigkeiten, die vor Gericht landen, werden leider immer häufiger.
Alle weiteren Versicherungen gilt es zu überdenken. Brauche ich sie wirklich? Wie groß kann der Schaden maximal sein? Und zahlt die Versicherung im Ernstfall überhaupt, oder gibt es so viele Ausnahmen, dass das Geld nur verschwendet ist?

Als bestes Beispiel fallen mir dazu die divesen Produktversicherungen ein, die gerne mitverkauft werden, also eine Diebstahlversicherung mit dem Fahrrad, eine Brillenversicherung, eine Versicherung für Handy oder Computer, eine Garantieverlängerung für das Elektrogerät (ja, auch das ist eine Versicherung!) etc.

Hier stellen sich folgende Fragen:
  • Was kostet die Versicherung tatsächlich?
  • Wie groß ist mein maximaler Schaden, wenn der absolute Ernstfall eintritt? Bedroht mich dieser Schaden existentiell? Oder ist es nur ärgerlich?
  • Ist der Schadensfall nicht bereits durch eine andere Versicherung gedeckt?
  • Welche Schäden werden tatsächlich abgedeckt? Und wie wahrscheinlich sind diese Schäden? Oft sind nämlich bei diesen Produktversicherungen, Garantieverlängerungen, etc. so viele Schadensfälle und Möglichkeiten im Kleingedruckten ausgeschlossen, dass die Versicherung de facto niemals zur Auszahlung kommen kann.
Ich persönlich finde es besser, einen kleinen persölichen „Notfallsfond“ (zb. Ein Sparbuch) einzurichten und ein wenig Geld dort zu parken. Eventuell sogar im Sparstrumpf, angesichts der nicht vorhandenen Sparzinsen. Tritt ein Ernstfall ein, kann ich mit dem Geld das Produkt ersetzen oder zumindest den Schaden verkleinern. Tritt kein Schaden ein, so bleibt mir das Geld - und nicht der Versicherung.

Auch die privaten Pensionsversicherungen halte ich für mäßig seriös. Wenn man einmal richtig scharf rechnet, ist es besser, den gleichen Betrag einfach nur monatlich auf die Seite zu legen. Die Zinsen sind dann zwar so gut wie nicht vorhanden, aber angesichts der horrenden Vertrags- und Maklergebühren, die tatsächlich anfallen (und die ein Makler und das Unternehmen nur dann bekannt geben, wenn man ihnen Bambusstäbchen unter die Fingernägel treibt), bleibt unterm Strich trotzdem mehr übrig. Außerdem hat man im äußersten Notfall das Geld zur Verfügung und muss nicht den Vertrag kündigen und noch mehr Verluste in Kauf nehmen. Trotzdem gilt natürlich: von der zu erwartenden staatlichen Pension werden wir derzeit 30 bis 40 Jährige einmal sicher nicht leben können, auch wenn wir unser ganzes Leben gearbeitet haben! Punkt! Private Vorsorge ist also unumgänglich - aber eben auf meine Weise.

Ich checke auch gleich meine Kreditkarten und alle Mitgliedschaften. Bei vielen Karten oder Vereinen sind gratis eine Menge Versicherungen dabei. Also Daueraufträge über die Kreditkarte laufen lassen und einmal das Kleingedruckte genau lesen. Kinder sind beispielsweise in der Schule und am Schulweg unfallversichert.

Sämtliche Versicherungen, die nur ein seltenes Risiko abdecken sollen, kann man im Bedarfsfall bequem als Einmalversicherung abschließen. Beispiele dafür sind die diversen Kranken- und Rückholversicherungen aus dem Ausland. Weil ich nur hin und wieder privat im Ausland auf Urlaub bin, schließe ich dafür dann anlassbezogen eine zeitlich begrenzte Versicherung ab. Das ist wesentlich günstiger. Hier sind wieder die Unterlagen der Reiseanbieter, die diversen Mitgliedschaften beispielweise auch im Automobilclub und die Kreditkarten zu prüfen: vieles ist hier nämlich schon automatisch mitversichert.

So, nun geht es an die Auswertung:
  • Typ 1: Pflichtversicherung, zb. Krankenversicherung, die vom Gehalt abgezogen wird oder Pensionskasse, etc. Hier kann ich nicht frei wählen und auch nichts tun, daher einfach ablegen.
  • Typ 2: Versicherung, die ich unbedingt brauche, aber frei wählen kann. Hier wird nun recherchiert, ob es nicht woanders besser und billiger ist. Das macht Arbeit, klar, aber es lohnt sich.
  • Typ 3: Versicherung, die ich nicht (mehr) brauche. Sofort kündigen. Da es manchmal nicht ganz einfach ist, aus einer Versicherung wieder "herauszukommen", findet man gute Vordrucke und Musterbriefe bei den diversen Konsumentenschutzorganisationen. Oft hilft beim höflichen Kündigungsschreiben auch der freundliche Hinweis, dass man den Vorgang beim Konsumentenschutz prüfen lassen wird (vor allem, wenn man Geld zurück haben möchte). Dann läuft es meist problemlos ab, wenngleich die Kündigungsfristen oft unverschämt lange sind.
  • Typ 4: Versicherung, die ich brauche, aber nicht habe: umsehen, prüfen, Angebote einholen, nochmals prüfen und klug abschließen.

Mein persönliches Einsparungspotential:
  • Krankenhaus - Zusatzversicherung der Kinder gekündigt. Sie war praktisch, so lange die Kinder wirklich klein waren und wir haben sie auch einige Male in Anspruch genommen. Sie deckte vor allem die Leistung ab, dass Mama oder Papa (oder auch einmal Oma) mit dem Kind im Spital aufgenommen wurden und das Kind nicht alleine bleiben musste. Allerdings ist das sowieso nur bis zum Alter von rund 10 Jahren möglich. Die Unfall - Zusatzversicherung, die damit verbunden war, deckt nun eine Gratis-Kreditkarte ab.Einsparung: 186 Euro pro Jahr
  • Unfall - Versicherung: mit der Krankenversicherung verbunden bzw. eine eigene für uns Eltern. Hier deckt eine Vereinsmitgliedschaft die Versicherung wesentlich besser ab. Einsparung: 170 Euro pro Jahr. Außerdem war das ein Versicherungsunternehmen, das ziemlich oft "versehentlich" wegen eines "Computerfehlers" und einer "Systemumstellung" die Prämie zweimal abgebucht hat. Zwar immer mit Entschuldigungen und Rückbuchung, etc., aber den Ärger und die Arbeit hat man ja doch.
  • Haushaltsversicherung online gecheckt und einen besseren Anbieter gefunden. Einsparungspotential: 35 Euro pro Jahr
  • Kreditkarte gekündigt, die nicht gratis mit dem Konto verknüpft war und auch sonst keinerlei zusätzlichen Nutzen bot. Einsparungspotential: 60 Euro pro Jahr

Summe der Einsparungen (und ich habe NICHT viele Verträge, weil ich seit Jahren darauf achte, was ich abschließe): über 450 Euro!!!! Pro Jahr! Und ich bin immer noch genauso gut versichert, wie vorher, in Teilbereichen sogar besser!
 
Irgendwann einmal gab es den Werbeslogan eines Finanzdienstleisters: "In jedem Haushalt ist Geld versteckt!" Ja, aber das entdecke ich ganz alleine. Von Finanzdienstleistern halte ich persönlich nicht viel, sie verdienen einfach zu viel Geld damit, wenn sie mir Verträge verkaufen. Und ich lasse mir auch ungern Angst machen, auch wenn das auf sehr subtile Weise geschieht! Aber auch das ist wieder nur meine ganz persönliche Meinung und ich habe natürlich nur Erfahrung mit einzelnen Anbietern ;-).

Ein wenig Arbeit macht das natürlich schon, alleine für die Online - Vergleiche der Versicherungen (Haftpflicht, Auto, etc.) habe ich fast einen Tag gebraucht. Den Tageslohn von 450 Euro lasse ich mir aber gefallen, das könnte es ruhig öfter geben!

Wichtig ist mir, wie bei allem im Leben, dass ich die Verantwortung für unser "Geldleben" übernehme, mich selbst informiere und weiß, was ich tue und warum.

Ich kann aus rechtlichen Gründen hier natürlich keinerlei Namen, etc. nennen. Aber wer mir privat schreibt, dem kann ich auch ganz privat antworten.

Mit liebem Gruß

Marie

Wer möchte auf meine Blogroll? Ich organisiere einen Linktausch. Hier geht es zur Anleitung.

Und wer mir einen lieben Kommentar hinterlässt, erscheint rechts in meiner Seitenleiste.

Silber putzen - ganz einfach

Zu Weihnachten wird auch das alte Tafelsilber meiner Großmutter ausgepackt. Für den täglichen Gebrauch ist es nicht geeignet, auch wenn Silberexperten diesen propagieren. Es ist zu schwer, zu unhandlich und außerdem muss man es mit der Hand abwaschen. Aber für die festliche Tafel passt es wunderbar.


Ein schwerer alter Silberschöpfer. Leider angelaufen und schwarz.


Leider läuft Silber an, egal wie gut und trocken man es im normalen Haushalt lagert. Durch diverse chemische Prozesse, bei denen unsere Luft gemeinsam mit dem darin enthaltenen Wasserdampf eine große Rolle spielt, wird Silber schwarz. Bei den neuen Bestecken ist das oft nicht mehr der Fall, sie sind mit einer Spezial-Schutzschichte versehen. Aber mein altes Silber aus den 1930-er Jahren muss regelmäßig geputzt werden.


Schon nach einigen Monaten Lagerung sieht das Silber so aus. Angelaufen und schmutzig.


Ich mag keine teuren und aufwändigen Putzmethoden mit tausenderlei Spezialreinigern. Und auch wenn meine Methode unter Silberexperten verpönt ist: sie funktioniert und mein Silber ist immer wunderschön. Möglicherweise wird es sich in einigen Jahren in seine Bestandteile auflösen, das kann schon sein, aber auch die im Handel erhältlichen Silberreinigungsmittelchen greifen die Oberfläche an.

Meine Reinigungsmethode ist billig, schnell und wenig aufwändig. Allerdings übernehme ich dafür keinerlei Haftung, da sie das Silber minimal angreift, weil mittels elektrochemischer Prozesse eine Rückumwandlung des Silbersulfids zu Silber stattfindet. Dabei wird die Oberfläche leicht angegriffen. Im Normalfall hält sie das aber problemlos aus. Und: teure Silberputzmittel arbeiten auch mit dieser Methode, auch hier wird ein wenig Silber abgetragen. Das muss man wissen.

Man braucht:

* eine hitzebeständige große Glasschüssel
* normales Kochsalz
* Alufolie
* kochendes Wasser

In die Glasschüssel gibt man ein Stück Alufolie, darauf kommt das Silber. Wichtig ist, dass sich Alufolie und Besteckteil berühren. Danach ordentlich Kochsalz daraufstreuen.


Die Anordnung mit Besteck, Alufolie und Salz. Wichtig: keine Metallgefäße verwenden!


Nun übergießt man das Besteck mit kochendem Wasser und lässt es rund 10 Minuten darin weichen.


Schon nach ein paar Minuten sieht man den Effekt. Und es riecht leicht nach faulen Eiern.


Sofort beginnen sich die dunklen Verfärbungen zu lösen - und es riecht leicht faulig, das kommt vom Umwandlungsprozess, bei dem ein wenig Schwefelgas freigesetzt wird, oder so ähnlich. Ich bin keine Chemikerin, definitiv nicht.

Ich habe diesmal das Besteck absichtlich nur zur Hälfte eingetaucht, um euch diesen Effekt zu zeigen. Schon nach wenigen Sekunden sieht man genau, was passiert, unterhalb der Wasserlinie wird das Silber sauber, darüber bleibt es fleckig.


Das saubere Silberstück.


Nach ein paar Minuten kann man das Besteck herausholen, gut abspülen und trocken polieren. Dann Alufolie und Salz erneuern und die nächsten Teile einlegen.



An der Rückseite ist es fast noch besser zu sehen.


Für billige, dünn versilberte Gegenstände, wie beispielsweise Tee-Eier oder Dosen eignet sich diese Methode allerdings gar nicht. Die Silberschichte auf diesen Dingen ist so dünn, dass sie sich tatsächlich binnen kurzer Zeit verabschieden würde. Gutes, massives Silberbesteck hingegen hält die Reinigung gut aus.

Die Weihnachtsvorbereitungen nehmen Gestalt an. Noch habe ich zwei Wochen Zeit und kann mich ganz entspannt auch mit diesen Kleinigkeiten beschäftigen. Dank meiner guten Vorbereitung wird es nicht stressig, im Gegenteil.

Einen schönen sonnigen Wintertag! Bei uns scheint heute erstmal seit Wochen wieder die Sonne. Ich muss gleich in den Garten und Fotos machen.

Liebe Grüße

Marie


Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei. Komm mit und hol die die tollsten Ideen für den Advent und für Weihnachten.

Noch schnell das Weihnachtsbudget aufbessern

Weihnachten ist eine finanzielle Herausforderung und obwohl ich klug plane und gezielt einkaufe, ist der monetäre Aufwand gewaltig. Auf der anderen Seite hat man so viele Dinge zu Hause, die einfach nicht mehr gebraucht werden oder aus denen man selbst bzw. die Kinder herausgewachsen sind - und damit meine ich nicht nur Spielzeug.


Machen wir also einen kritischen Durchgang durch unser Haus, sammeln alles ein, was nicht mehr gebraucht wird, aber noch brauchbar ist - und verkaufen es noch schnell vor Weihnachten.


Gut erhaltene Bücher kann man gut über Rebuy oder Momox verkaufen.


Folgende Dinge lassen sich leicht verkaufen und noch vor Weihnachten zu Geld machen.

* Bücher
* CDs
* Computer- und Konsolenspiele
* Wintersportausrüstung
* Kinderspielzeug
* Dekoartikel
* Elektronisches Spielzeug, Konsolen, etc.

Folgende Anbieter habe ich persönlich schon ausprobiert und damit Erfahrungen gesammelt. Dieser Post ist nicht gesponsert und stellt ausschließlich meine persönliche Meinung dar. Wenn jemand Genaueres über einen Anbieter von mir erfahren möchte, bitte ich um eine Nachricht. Ebenso interessieren mich natürlich eure Erfahrungen brennend - und nicht nur mich! Bitte kommentieren, wo ihr verkauft habt, welche Erfahrungen ihr gemacht habt und was man beachten sollte.


Spielzeug bei lokalen Flohmarktplattformen inserieren.


Bücher, CDs und Spiele habe ich schon bei Rebuy und Momox verkauft. Rebuy zahlt etwas höhere Preise, dafür ist das Mindesankaufsvolumen sehr hoch. Momox zahlt fast nichts, aber man braucht weniger Artikel für das Gratispaket.
Fazit: die Preise sind zwar ein Witz (durchschnittlich 15 cent für ein Buch), aber wenn man richtig viele gut erhaltene Bücher und CDs hat, zahlt es sich aus. Beide Anbieter zahlen auch pünktlich, bei Rebuy wurden mir 2 Artikel unverständlicherweise zurückgewiesen, bei Momox noch kein einziger.

Update: derzeit kann ich Momox leider nicht mehr empfehlen, es werden im Moment zu viele Artikel aus meiner Meinung nach recht fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Seltsamerweise handelt es sich immer um die Artikel, für die ein höherer Ankaufspreis gelten würde. Man kann sich die Ware dann auf eigene Kosten zurückschicken lassen (15 Euro!!!), aber das kostet mehr, als der gesamte Verkauf bringt. 

Fazit: Buch- und Medienverkäufe im Internet lohnen sich derzeit meiner Meinung nach nicht, es ist besser (und nachhaltiger), die Dinge bei lokalen Flohmärkten einer sozialen Einrichtung für einen guten Zweck zu spenden.
 
Kleiderkreisel: zu vergessen, schade um die Mühe, ebenso Kleiderkorb. Gebrauchte Kleidung (außer Kinderkleidung) lässt sich nicht verkaufen. Ich habe einige neue Stücke um einen Spottpreis eingestellt, keine einzige Rückmeldung. Aber dafür jede Menge Werbemails und Mails von anderen Anbietern, die mich zum Kauf ihrer Artikel "einladen" wollen. Da mache ich nicht mehr mit, Spam brauch ich wirklich nicht. Kleidung kommt zur Caritas oder zum Pfarrflohmarkt.

Kinderkleidung (vor allem Markenkleidung) und alles weitere habe ich bereits erfolgreich über Willhaben oder den Bazar verkauft. Aber hier muss man mit den Preisen wirklich sehr tief liegen, bei neuwertigen Artikeln maximal 30% vom Neupreis, bei gebrauchten Artikeln rund 10%. Dann gehen die Dinge oft sehr schnell weg. Praktisch ist auch, dass ich diese Artikel nur zur Selbstabholung inserieren kann. Wer etwas möchte, muss kommen, den Artikel anschauen und den Preis bar bezahlen. Damit fällt viel Ärger und Mühe beim Versenden weg.

Kinderkleidung tausche ich aber auch sehr oft mit Bekannten und Freunden, ebenso Sportgeräte und Ausrüstungen, aus denen die Kinder herausgewachsen sind. Ebenso eine Möglichkeit, das Budget aufzubessern. Gerade kleine Kinder merken es definitiv nicht, wenn der Bob oder die Schlittschuhe unterm Weihnachtsbaum nicht nagelneu sind und freuen sich sehr darüber. Größeren Kindern kann man sehr gut erklären, dass nicht nur geschäftsneue Artikel Freude bereiten können.


Kinderspielzeug, vor allem Markenspielzeug lässt sich gut verkaufen, wenngleich der Ertrag auch hier nicht sehr groß ist. Die Menge macht es. Bei Kinderspielzeug hat es sich bewährt, nicht zu große Pakete zu schnüren, sondern mehrere mittelgroße in der Größenordnung von 10 Euro gleichzeitig anzubieten. Wenn ich beispielsweise vier  Legopakete um je 10 Euro inseriere, dann kommen die Leute eher und kaufen eventuell mehr als nur eines. Ein großes Paket um 35 Euro würde sich nicht so leicht verkaufen lassen.

Praktisch ist auch, dass man bei Willhaben Dinge verschenken kann. Beispielsweise eine alte Küche. Das habe ich bei meinem letzten Umzug so gemacht. Da ich die Wohnung leer übergeben musste, die Küche nicht mitnehmen konnte und wollte, aber auch nichts für die Entsorgung zahlen wollte, habe ich sie als gratis inseriert. Bedingung. Abbau und Abholung. Binnen 3 Stunden hatte ich 598 Anfragen, die Küche war binnen zwei Tagen demontiert und abgeholt - und der Abholer hat uns aus Dankbarkeit sogar noch unsere Sofas ins neue Haus transportiert. Dafür haben wir ihm dann noch den alten Kühlschrank geschenkt. Eine richtige Win-Win Situation. Über die Abholung von defekten Haushaltsgeräten habe ich hier schon berichtet.

Ebay habe ich bis vor ein paar Jahren begeistert genützt, großteils war der Ertrag passabel, auch die Versandmodalitäten waren in Ordnung. Seit es eigentlich nur mehr professionelle Anbieter gibt und auch das Bewertungs- und Bezahlsystem so kompliziert wurde, habe ich es aufgegeben. Ich nützte Ebay schon seit einigen Jahren nicht mehr, vor allem, seit es diverse oft lokale Flohmarktseiten gibt.

Ich biete niemals zu sogenannten Psychologiepreisen wie 9,99 an, sondern immer nur gerade Eurobeträge. Viele Kunden wollen handeln, das macht mir auch viel Spaß, aber ich habe immer eine Untergrenze, unter die ich nicht gehe. Es kommt also durchaus vor, dass ein potentieller Käufer unverrichteter Dinge von dannen ziehen muss, wenn er einen Artikel, den ich um 30 Euro inseriert habe, um weniger als 10 Euro kaufen will.

Also: noch kurz vor Weihnachten Platz schaffen und ein wenig Geld dazuverdienen. Der Aufwand hält sich in Grenzen, die finanzielle Seite ist erfreulich, ebenso das gestiegene Platzangebot in Schränken und Regalen.

Mit liebem Gruß

Marie



Weiche, saubere Wäsche - und wenig Bügelarbeit

Seit ich ein Kind bin, vertrage ich keine Weichspüler. Obwohl ich an keinerlei Hautkrankheiten leide, wird meine Haut rot und juckt - und binnen kurzer Zeit entwickelt sich ein Kontaktekzem. Bei meinem Vater ist es ähnlich und auch mein kleiner Sohn hat die empfindliche Haut geerbt.

Nun, so wir mir geht es vielen, und trotzdem möchte ich, dass meine Wäsche angenehm weich ist und gut duftet.


Mein "Weichspüler".


Ein weiterer Punkt ist, dass ich aus Prinzip keinen Trockner habe. Ich halte es für Stromverschwendung und war bisher auch immer in der glücklichen Lage, dass ich meine Wäsche irgendwo im Freien trocknen konnte. In winzigen Wohnungen ohne Balkon oder in innerstädtischen Lagen mag ein Trockner unbedingt notwendig sein, ich brauche jedoch keinen.

Wäsche, die im Freien getrocknet wird - ohne Weichspüler und fest geschleudert - wird hart. Unweigerlich. Sie wird steif, hart und schwer zu bügeln.

Hier meine Tipps zu natürlich weicher und sauberer Wäsche, die auch kaum gebügelt werden muss.
  • Ich verwende ein ganz einfaches Vollwaschmittel in Pulverform, möglichst ohne Farbstoffe, Geruchsstoffe, Bleichmittel, etc. und dosiere es genau (wenig, aber nicht zu wenig!) - allerdings kein Biowaschmittel und auch keine Seifenflocken etc. Mit alternativen Waschmitteln habe ich bisher überhaupt keine guten Erfahrungen gemacht, die Wäsche vergraut und wird nicht sauber. Aber vielleicht hat hier jemand einen guten Tipp, den ich noch nicht ausprobiert habe?
  • Ich fülle die Waschmaschine voll, aber nicht zu voll. Damit hat die Wäsche genug Platz.
  • Ich schleudere die Wäsche bei maximal 1000 Touren, außer Handtücher, das spart eine ganze Menge Bügelarbeit, auch wenn das Trocknen etwas länger dauert.
  • Ich habe das Glück, dass unser Wasser nicht besonders hart ist. Nun, das ist nicht mein Verdienst, aber es hilft!
  • Ich trockne die Wäsche bei jedem Wetter (außer bei Starkregen) zunächst im Freien. Wobei: derzeit wird sie im Freien nicht wirklich trocken. Also lasse ich sie ein paar Stunden draußen hängen und trockne danach im Haus fertig. Das ist eine Menge Arbeit, ja, aber es lohnt sich. Die Wäsche riecht unvergleichlich frisch und durch den leichten Wind (der bei uns eigentlich immer bläst), erspare ich mir viel Bügelarbeit.
  • Ich habe mir meinen eigenen "Weichspüler" zusammengestellt. Pro Maschinenladung 1/8 l ganz billigen Essig (weiß und ungefärbt) und 5 Tropfen Lavendel- oder Zitronenöl ins Weichspülerfach. Wirkt toll, macht die Wäsche weich und duftig. Und: sie riecht NICHT nach Essig, gar nicht, nicht einmal, wenn man die Maschine unmittelbar nach dem Waschen öffnet. Plus: die Maschine bleibt kalkfrei. Auf Essig und die essentiellen Öle reagiert auch die Haut meines Sohnes nicht allergisch.
  • Alles, was auch im Schrank auf Kleiderbügeln hängt, trockne ich auch auf diesen. Damit muss man vieles gar nicht mehr bügeln (auch manche Hemden, wirklich), der Rest lässt sich viel leichter bügeln.
  • Wichtig ist, dass man sich beim Aufhängen der Wäsche ein wenig Zeit nimmt, jedes Stück ordentlich ausschlägt und schön, gerade und unzerknittert auf die Leine hängt. Damit spare ich mit ein paar Minuten Zusatzmühe mindestens eine Stunde Bügelarbeit ein.
  • Mit meinem "Weichspüler" spare ich viel Geld. Eine Ladung wäsche kostet rund 3 cent. Welcher Weichspüler schafft das?
  • Grobe Flecken behandle ich mit Schmierseife vor. Das hilft, ist billig und viel effektiver, als teure Flecklöser. Oder ich weiche das Kleidungsstück über Nacht mit ein wenig Waschpulver ein.

Maries Tipp

Jeans, vor allem Kinderjeans und alle Jeans ohne Stretchanteil kann man problemlos mit 95° waschen. Sie gehen dann ein wenig ein, aber nur beim ersten Mal.
Kinderjeans kaufe ich ja sowieso immer etwas größer, vor dem ersten Gebrauch wasche ich sie einmal mit 95°. Wenn Jeans nun wirklich sehr schmutzig sind, kann ich sie jederzeit mit 95° waschen und damit komplett sauber bekommen, ohne dass sie dann nochmals die Passform verändern. Im Normalfall wasche ich aber mit möglichst niedrigen Temperaturen, das schont Kleidung und die Umwelt.

Noch eine Geschichte aus der "Waschmittelbranche": im Zuge einer Betriebsbesichtigung bei einem großen Waschmittelhersteller konnte ich vor einigen Jahren den Produktionsprozess beobachten. Zuerst gibt es in einem großen Silo das sogenannte "Grundwaschmittel". Einfach, ohne Duft- und Zusatzstoffe, dieses wird in großen Säcken relativ billig unter einem Handelsnamen an die Gastronomie verkauft. Dann gibt es die kleinen Silos mit Zusatzstoffen, Duftstoffen, etc. - und je nach Marke (der Hersteller vertreibt zahlreiche verschiedene bekannte Waschmittelmarken) wird das Grundpulver mit diesen Zusatzstoffen (die oft einfach nur farbige Kügelchen ohne waschaktiven Nutzen sind) gemischt und unter vielen verschiedenen Handelsnamen zu unterschiedlichen Preisen verkauft.
Tatsache ist: die waschaktive Substanz ist bei allen diesen Pulvern annähernd gleich. Der Preisunterschied ergibt sich aus eventuellen Zusatzstoffen, deren Nutzen oft nicht ganz klar ist. Im Gegenteil, diese Stoffe sind oft sogar allergieauslösend. Das muss man einfach wissen.


Nochmals mein Weichspülerrezept
In eine große Flasche fülle ich 1 l Essig und ca. 40 Tropfen Lavendel- oder Zitronenöl. Gut schütteln und pro Waschgang rund 1/8 l in das Weichspülerfach geben. Reicht für etwa 8 bis 10 Waschladungen und kostet ca. 30 cent.

Einen schönen Wochenanfang wünscht

Marie


Da jedes Kleidungsstück, jeder Hauttyp und jede Waschmaschine anders ist, übernehme ich für meine Tipps keine Haftung, auch wenn sie bei mir seit Jahren sehr gut funktionieren.