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Vergnügt in den Herbst - Linkparty #11 Von Tag zu Tag ist offen

Obwohl es noch 30°C hat, fühlen sich die Tage schon sehr spätsommerlich an. Die Terrasse liegt schon viel länger im Schatten. Die Abende brechen früher herein, aber man kann noch mit Windlichtern im Freien sitzen - wunderbar. Die ersten Blätter werden gelb und rot und die Heckerosen sind voller Hagebutten. Bald wird auch der Efeu wieder blühen, die letzte große Mahlzeit für Schmetterling und Co. Aus diesem Grund schneide ich die Efeuhecke - die es eigentlich bitter nötig hätte - nur zur Hälfte zurück. Den Rest lasse ich meinen Insektenfreunden als letzte Nahrung vor dem Winter.




Herbst ist Abschied und Aufbruch in einem, eine spannende und sehr kreative Zeit. Zeigt mir, woran ihr arbeitet, was ihr plant, kocht, bastelt, näht, malt, renoviert, klebt und gestaltet. Hier ist Platz für alle herbstlichen Projekte, auch für ältere Sachen, die ihr gerne herzeigen möchtet. Und natürlich darf jeder mehrere Posts verlinken, man hat ja meist mehr als nur eine tolle Idee, nicht?


Linkparty bei Marie - Von Tag zu Tag


Bitte folgende Regeln beachten:
  • Link zum jeweiligen Post setzen, nicht zum gesamten Blog
  • Es dürfen auch mehrere (oder ältere) Projekte je Blog verlinkt werden
  • Bitte keine kommerziellen Links bzw. Links zu Shops etc. 
  • Backlink im Post 
Anmerkung: manchmal funktionieren Backlinks nicht sofort, inlinkz hat damit öfters ein Problem, leider. Ich ärgere mich auch damit herum. Daher: bitte unbedingt verlinken, manuelle Freigabe anklicken, ich schalte dann alles frei, was ihr uns zeigen möchtet. Keine Scheu, ich freue mich über jedes Projekt.

Und jetzt verlinkt eure Projekte nach Herzenslust und zeigt uns, was für euch den Herbst schöner macht!





Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Wilder Herbst in meinen Cottotöpfen


Wilder Herbst in meinen Cottotöpfen.

Wenn der Sommer geht, sieht es in meinen Cottotöpfen immer traurig aus. Die einjährigen Blüher haben sich verabschiedet - und jetzt? Ehrlich gesagt, es ist mir zu teuer jedes Jahr Erika, Crysanthemen (die nur bis zum ersten Frost halten) oder winterharte Pflanzen für alle Töpfe zu kaufen. Meine Cottotöpfe möchte ich aber auch nicht einfach wegstellen oder unbepflanzt lassen, das sieht so traurig aus. Außerdem brauche ich sie dann für meine weihnachtliche Deko von Terrasse und Hauseingang.

Die Lösung: wilder Strauchschnitt.


Maries Tipp!
Aber zuerst denke ich an den Frühling und lege in den Topf eine ganze Menge Zwiebelchen. Ich lasse mir dabei helfen, mein Sohn ist da sehr geschickt und liebt Gartenarbeit fast so sehr wie ich. Die Zwiebelchen liegen auf einem Bett aus Hornspänen, damit sie viel Kraft für ihren Start ins Frühjahr haben. Sie bleiben nur eine Saison im Topf, blühen brav, aber danach dürfen sie in die gute Gartenerde übersiedeln und dort noch viele Jahre überdauern.


Blumenzwiebelchen dicht an dicht in den Topf legen.

Als Nahrung gibt es Hornspäne.


Auf die Zwiebelchen kommt eine Schichte gute Blumenerde. In diese Erde stecke ich nun alles, was der Garten so hergibt und keine dünnen Blätter hat.


Mahonien halten besonders lange.


Stechpalmen, Mahonie, Hagebutten, Liguster, Miscanthus, Efeu, Berberitze, Eibe, Fichtenzweige, Koniferen, Sanddorn - eben alles, was bunt aussieht und nicht gleich verwelkt.


Toll sind die Fruchstände vom uralten Efeu.


Dicht an dicht wird alles bunt gemischt in die Töpfe gesteckt. Hauptsache üppig. So lassen sich die vier Wochen bis zur weihnachtlichen Topfdeko noch gut überstehen, ohne dass alles kahl und leer ist.


Der Liguster hat heuer besonders viele  Beeren.
 

Wild und unsortiert, bunt und üppig. Ein wenig chaotisch und sehr interessant. Toll wird es, wenn der erste Frost die verschiedenen Blätter und Blütenstände silbrig überzuckert. Lange wird es ja nicht mehr dauern, seufz!


Mein wildes herbstliches Trio vor dem Nebeneingang.


Mit herbstlichem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalterinnen für ihre große Mühe!

Mein Garten im Oktober


Dieses Jahr war kein Gartenjahr, zu viel Regen, zu wenig Sonne, zu viele Schnecken, zu viele Läuse, zu viel Mehltau - die Liste ist endlos.

Mein Garten hat sich trotzdem in sein Herbstkleid gehüllt und bemüht sich nach Kräften. Von der verschwenderischen Blütenfülle eines normalen Herbstes ist zwar nicht allzuviel zu bemerken, aber ich entdecke doch viele Highlights.

Kommt mit in meinen Garten und erfreut euch an dem, was noch blüht.

Kerzenknöterich am Teich. Ihn hat der viele Regen nicht gestört.


Rotes Weinlaub am Zaun. Ein Spektakel.
 
Der Liguster hat heuer viele Beeren. Vorsicht: giftig!

The Fairy hat sich nach dem nassen Sommer erholt.

Diese Rose, The Fairy, habe ich als ROSA Bodendeckerrose wurzelnackt im Herbst beim Gärtner gekauft. 9 Stück davon. Allerdings ist sie nicht rosa, nicht einmal annähernd, sie zeigt ein tiefes, sattes ROT. Da sie aber so gut angewachsen ist, darf sie bleiben. Soweit zur Farbgestaltung, es läuft nicht alles wie geplant.


Die Akkeleien haben sich im Garten etabliert. Hoffentlich bleiben sie auch!

Der Rosmarin gedeiht an der warmen Mauer.

Den Rosmarin habe ich an eine warme Ziegelmauer gesetzt, windgeschützt und an einer sehr sonnigen Stelle. Er gedeiht prächtig. Mit Winterschutz wird er hoffentlich auch die kalten Monate überleben.
Und ja, rundherum ist jede Menge Unkraut zu sehen. Ich sollte mal wieder jäten..


Im Feuerbeet blüht das Mädchenauge. Die Ringelblumen daneben sind schon verblüht.

Den Namen dieser Blume kenne ich nicht. Sie ist eingewandert.

Die Heidelbeeren im Moorbeet färben sich rot und lila.

Letzte Brombeeren. Sie werden vermutlich nicht mehr reif.
Herbsthimbeeren am Gartenzaun.

Die Sommerernte meiner Himbeeren ist heuer total ausgefallen. Zu kalt, zu naß, zu wenig Sonne. Diese Sorte, Himbo Top, ist eine Herbsthimbeere. Sie trägt zwar nicht allzu viel, aber die Früchte sind gesund und sehr süß.

Das Jahr im Gemüsegarten war zu vergessen. Die Ernte war so schlecht wie schon lange nicht mehr. Kaum Salat, verfaulte Tomaten, keine Erbsen oder Bohnen und sogar die Zucchini wollten nicht so recht gedeihen.

So sieht mein Kohl heuer aus: Schnecken und Regen haben ihm sehr zugesetzt. Er wird kaum essbar sein.

Kohl 2014. Schnecken und Regen mag er gar nicht.

Zum Vergleich, so sah mein Kohl letztes Jahr aus. 2013 war auch kein so guter Sommer, vor allem der Herbst war kalt, aber trotzdem konnte man ihn wenigstens essen.


Kohl 2013.


Im Winter habe ich den Versuch gestartet, eine Pfefferonipflanze zweijährig zu züchten. Ich habe sie im Herbst ausgegraben und ins Zimmer gestellt, im Frühjahr begann sie zeitig zu blühen. Ende Mai durfte sie dann in den Garten übersiedeln.
So sieht sie heute aus.


Pfefferoni im Garten.

Fazit: kein Wachstumsvorsprung, die Pfefferoni werden genauso schnell reif (oder eben nicht reif), wie die in diesem Jahr gezogenen. Man kann Paprika und Pfefferoni also zwei- und mehrjährig ziehen, aber es lohnt sich nicht.

Naja, nächstes Jahr baue ich ein kleines Glashaus. Die Pläne sind schon weit gediehen, aber zuerst kommt leider noch der Winter.


Diesen Hibiskus schicke ich euch als Gruß!

Einen schönen Gruß aus meinem herbstlichen Garten
Marie

Weitere Gartenspaziergänge kannst du hier nachlesen, meinen Traum vom immerblühenden Gartenim November oder den frühlinserwachenden Garten im Feber. Weitere Gartenposts gibt es hier

Auch auf Linkpartys bin ich wieder zu finden. Komm mit!

Kresse als Beetbegrenzung - Gärtnern im Quadrat

Beetbegrenzung mit Kresse, etwa eine Woche nach Aussaat.

Ich gärtnere im "Quadrat". Seit zwei Jahren habe ich meine Hochbeete entsprechend eingerichtet und bin vom Erfolg begeistert. Auch wenn das heurige Jahr im Gemüsegarten wetterbedingt leider zu vergessen war.

Für die Herbstsaat habe ich eine neue Form der Begrenzung ausprobiert: Kleine Reihen aus Kresse. Diese Begrenzung eignet sich natürich für jede Form des Beetes, nicht nur im Quadratgarten.

Kresse in eine schmale Rille säen und nicht mit Erde bedecken, nur leicht andrücken und gießen.

Kresse wächst schnell und dicht. Nach etwa einer Woche ist sie schon so groß.

Meine Karrées sind ca 35 x 35 cm groß und für die Herbstsaat habe ich Anfang September folgendes gepflanzt.
2 Quadrate mit Radieschen
3 Quadrate mit schnellwachsenden Pflücksalaten
2 Quadrate mit Spinat
2 Quadrate mit Feldsalat

Bepflanzung von 9 Karrées Anfang September.

Wenn das Wetter noch halbwegs mitspielt und mir die Schnecken keinen Strich durch die Rechnung machen, dann kann ich bis in den Dezember hinein frischen Salat ernten. So richtig kalt wird es bei uns erst im Jänner und Feber.

Die Kresse wächst schnell und markiert die Beetgrenzen.

Apropos Schnecken: trotz aller, wirklich aller Maßnahmen (absammeln, Schneckenzäune, Schneckenkorn, Miscanthusmulch, Hochbeete, Bierfallen, etc.) haben diese Biester heuer meine Salaternte im Sommer de facto komplett vernichtet. Ebenso das gesamte Kraut. Die Kresse lassen sie komischerweise in Ruhe - und auch die ersten Radieschen sind noch nicht abgeknabbert. Vielleicht hilft diese Barriere gegen Schnecken.


Nach etwas über einer Woche sind auch schon die ersten Radieschen sichtbar.

Der einzige Salat, den die gefräßigen Schnecken derzeit verschonen, ist meine Winterendivie. Die schmeckt scheinbar nicht und hat schon eine recht ordentliche Größe erreicht.

Wer jetzt noch schnell ein wenig Pflücksalat oder Spinat sät, kann noch bis Dezember ernten. Frisches Grün ist gerade im Herbst ein toller Vitaminlieferant, schmeckt gut und bereichert den Speiseplan. Auch am Balkon, im Topf oder am Fensterbrett (außen) lassen sich ein paar Pflanzen ziehen.

Also auf in den Garten, so lange das Wetter hält.

Mit liebem Gruß
Marie

Weitere Posts aus Maries Garten

Mein Garten im Feber   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2014/01/paprika-und-pfefferoni.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/11/der-immerbluhende-garten.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/11/ein-flachdach-begrunen.html   http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2013/07/schnelle-gemusebeilage-frisch-aus-dem.html  

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Es macht so viel Spaß, dort zu stöbern und tolle Ideen zu finden. Schaut vorbei, es lohnt sich immer!

Der immerblühende Garten

Der immerblühende Garten ist ein wunderbarer Traum. Leider leben wir in einem Klima, das dafür nicht gerade optimal geeignet ist.


Ein paar Ringelblumen blühen trotz tiefer Temperaturen noch unermüdlich.

Als wir den Garten vor etwas mehr als zwei Jahren übernahmen, war er eine verwilderte "grüne Höhle". Außer ein paar Sträuchern im Frühjahr und etlichen vergessenen Frühlingsblühern gab es rund ums Jahr kaum Blüten oder Farbe.

In den vergangenen zwei Jahren setzten wir etwa 2000 Frühlingsblüher, zahlreiche neue Sträucher und viele Stauden und einjährige Blumen. Kinder und Ehemann unterstützen mich dabei mit allen Kräften.

Mein Ziel ist es, den Garten zu jeder Jahreszeit zu einem Erlebnis zu machen. Dazu gehören auch blühende Pflanzen.

Was meinem Garten derzeit noch Farbe gibt:

Der Kerzenknöterich war dieses Jahr ein wenig übereifrig und wuchs fast 1,5 m hoch. Seltsam. Dafür war er nach dem heißen Sommer am Ende. Es half nur mehr abschneiden. Seit Ende August hatte er aber Zeit, sich zu erholen und bezaubert mit diesem zarten rosa Blütenflor.

Kerzenknöterich am Teich.
 
Die Schafgarbe durfte, als sie verblühte, stehen bleiben, damit ihre festen Blütenstände dem Garten im Winter ein wenig Struktur geben. Trotzdem zeigt sie ein paar neue gelbe Blüten.

Schafgarbe - verblühte und gelbe Blütenstände.

Die Scheinbeere bezaubert mit buntem Laub und roten Beeren. Ich habe sie ganz frisch an einen schattigen Platz gesetzt. Hoffentlich wächst sie gut ein und bedeckt bald den Boden.

Scheinbeere mit roten Früchten.

Rund um den Teich wachsen kleine weiße Blumen, die ein wenig an Kamille oder Margeriten erinnern. Sie sind definitiv Unkraut, aber wenn man sie ein wenig im Zaum hält, blühen sie von Juli bis November immer wieder. Nur den Namen kenne ich noch nicht, bin daher für Hinweise dankbar.

Kleine weiße Blumen am Teichrand.

Auch zwischen den Sträuchern fühlen sich diese Blumen wohl.


Letztes Frühjahr bekam ich ein paar Töpfe mit Primeln geschenkt. Als sie verblüht waren und am Tisch nicht mehr so attraktiv aussahen, setzte ich sie unter einen großen Hartriegelstrauch - und vergaß sie. Irgendwann im Laufe des Sommers, beim Unkraujäten, konnte ich keine Spur von ihnen entdecken und war der Meinung, dass sie den Umzug in den Garten wohl nicht überlebt hatten.
Doch Primelchen sind robust. Und so verschönern sie derzeit meinen Novembergarten. Wobei ich mich zu erinnern glaube, dass sie ursprünglich rot waren. Im Garten finden sie zu ihrer natürlichen gelben Farbe zurück.

Kleine gelbe Primeln unter dem Hartriegel.

Ursprünglich waren sie rotblühend - aber im Garten werden sie wieder gelb.

Besonders haben es mir jene Sträucher angetan, die mitten im Winter blühen - Zaubernuss, Winterjasmin und Duftschneeball. Einen rosa blühenden Duftschneeball setzten wir unmittelbar neben die Terrasse - und er zeigt neben sehr hübschen Blättern auch schon ganz leichte rosa Blütenansätze. Hoffentlich hält er im Jänner, was er verspricht.

Der Duftschneeball zeigt schon ganz zarte Blütenansätze.

Im Gemüsegarten ist der Winter eingekehrt. Ein paar Pflanzen sind allerdings noch auf den Beeten zu finden. Ein wunderschöner Kohlkopf, den wir diese Woche verspeisen werden - für nächste Woche ist strenger Frost angesagt.

Ein Kohlkopf im Gemüsebeet.

Wunderschön und tiefrot und gelb präsentiert sich auch noch der Mangold. Angeblich ist diese Sorte winterhart. Ich bin gespannt, ob das stimmt, bei uns kann es vor allem im Jänner und Feber  viele Wochen lang Frost geben.

Mangold im Gemüsebeet.

Soweit zu meinem Garten im November. Bisher wurden wir vom Frost verschont und es ist noch relativ grün. Und ich freue mich schon, wenn Anfang Jänner die ersten Kaukasusschneeglöckchen ihre Köpfe durch den Schnee stecken werden.

Gruß
Marie


Noch eine herbstliche Tischdeko

Im Herbst haben wir immer viele Gäste - zahlreiche Fest- und Geburtstage fallen bei uns in die Monate September und Oktober.
Ich liebe üppige und kostengünstige Tischdekos.

Für diese Deko habe ich Herbstfrüchte - in diesem Fall Mandarinen, Trauben und Feigen - in einfache Schüsseln gefüllt und mit ein paar bunten Blättern dekoriert. Die Früchte sind gewaschen, sodass jeder Gast gleich zugreifen kann.
Zwischen den Schüsseln habe ich buntes Herbstlaub arrangiert. Ein kleiner Spaziergang durch den Garten oder die Umgebung und schon hat man kostenloses Material zur Hand.

Vorteil: schnell, bunt und kostengünstig
Nachteil: nach dem Fest ist die Deko verwelkt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Marie