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Dienstag, 19. Januar 2016

Kinderkunst

Meine Kinder malen und basteln viel, auch aus Schule und Kindergarten kamen und  kommen immer wieder Werke mit nach Hause. Je nach Phantasie der Lehrer und dem Willen des Kindes sind diese Kunstwerke wunderschön, hübsch oder einfach nur fürchterlich. (Obwohl ich das natürlich niemals so sagen würde!)

Um meinen Kindern eine Möglichkeit zu bieten, ihre Werke zu präsentieren, gibt es bei uns seit vielen Jahren wechselnde Ausstellungen. Hier ist ein Beispiel zu sehen.

Ein paar der Werke allerdings sind so schön, dass sie permanent bleiben dürfen. Weil ich in der letzten Woche damit begann, die neue Galleriewand rund um den (endlich an die Wand gehängten) Flachbildfernseher zu gestalten, gelangten auch zwei uralte Kunstwerke zu neuen Ehren.




Das erste Kunstwerk ist das definitiv allererste Bild, das eines meiner Kinder jemals gemalt hat. Es stammt aus einer Babyspielgruppe, die mein damals knapp Einjähriger mit mir und mit großem Eifer besuchte. Einen Nachmittag lang durften sie mit Fingerfarben auf großen Packpapierbögen klecksen. Ein Erlebnis.




Gerührt und engagiert wie junge Eltern sind, rahmten wir das große Bild sofort und es hing fast zwölf Jahre in unserem alten Vorzimmer. Dort war es vor Sonnenlicht sicher, daher erhielten sich die Farben sehr gut.




Nach dem Umzug wollte ich es nicht wieder aufhängen und so ruhte es jetzt mehr als ein Jahr am Dachboden. Bei der Gestaltung meiner Wand erinnerte ich mich daran und beschloss, es mit Erlaubnis meines Sohnes natürlich, ein wenig zu verkleinern. Nun schmückt ein Teil davon die Wohnzimmerwand, wenn man genau hinsieht, ist auch die winzigkleine Patschhand gut zu erkennen.




Das zweite Kunstwerk stammt von meinem kleineren Sohn, der sehr genau und geduldig ist und - im Gegensatz zu mir - sogar mit Nadel und Faden etwas anfangen kann. Ein zauberhaftes kleines Herz, wunderschön gearbeitet, hergestellt im Werkunterricht mit etwa 8 Jahren. Es bekommt den Platz neben der allerersten "Kleckserei".




Da das Herz sehr zart ist und der Hintergrund auch wenig Kontrast bietet, musste ich das Passepartout ein wenig anpassen. Gute Passepartouts kannt man sehr einfach mit guter Acrylfarbe einfärben, das Ergebnis ist absolut streifenfrei und gleichmäßig. Ich verwende immer die Acrylfarben von Winsor und Newton, Profiqualität, man braucht sehr wenig davon und das Ergebnis stimmt.




Die Acrylfarben auf einem einfachen Porzellanteller im gewünschten Farbton anmischen und relativ schnell verarbeiten, Acryl trocknet sehr schnell. Mit einem breiten Borstenpinsel gleichmäßig auf dem Passepartout verteilen, trocknen lassen, fertig.




Generell bin ich kein Fan davon, das ganze Haus wahllos mit Kinderkunst zu schmücken und jedes Fitzelchen, das meine Kinder jemals produziert haben, gnadenlos aufzuheben. Aber eine Auswahl an wirklich schönen Werken präsentiere ich gerne.




Nebeneffekt: die Kinder sind unheimlich stolz darauf, etwas wirklich Schönes geschaffen zu haben. Etwas, das zwischen "Erwachsenenkunst" und "echten" Bildern bestehen kann und dort auch noch gut aussieht. Sie selbst sind ja ihre stärksten Kritiker und wissen meist sehr genau, ob sie bei einem Kunstwerk ihr Bestes gegeben haben.

Die Rahmen sind von Ikea, Modell Knoppäng. Der Preis ist moderat und die Bilderrahmen sind auch in den Ecken leidlich schön gearbeitet. Das "Glas" ist zwar nur Kunststoff, hat aber den großen Vorteil, dass es kaum spiegelt, was es für Aquarelle und zarte Bilder besonders geeignet macht. Das Passepartout ist schön geschnitten und relativ dick, somit lassen sich kleine dünne Kunstwerke sehr schön präsentieren. Mit professionellen Rahmen aus einem Rahmengeschäft lassen sie sich aber natürlich nicht vergleichen, weder von der Verarbeitung noch vom Preis.

Die Galleriewand wächst langsam rund um den Fernseher, weitere Ideen dazu folgen.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich mache ich auch wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und schau, was es alles Neues gibt.






Donnerstag, 12. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 4

Heute wird es emotional! Dekoartikel und Kinderbasteleien sind an der Reihe. Uff!




Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte
 

Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen


Meine Kinder sind eifrige Maler, Bastler und Gestalter und ich habe das auch immer unterstützt. Ihr Output ist gewaltig und wenn ich die Menge der Kunstwerke nicht regelmäßig reduziere, würden wir daran ersticken. Also habe ich - schon im Kindergarten - eine Methode entwickelt, die für uns sehr gut funktioniert. Einerseits will man den Kindern ja Gelegenheit geben, ihre Kunstwerke zu präsentieren, schließlich steckt - gerade bei kleinen Kindern - oft unglaublich viel Liebe darin. Auf der anderen Seite kann und will ich nicht alles aufheben.





Unsere Methode funktioniert folgendermaßen:
  • An bestimmten Orten (Küche, Türen, Fensterbrettern, etc.) dürfen Kunstwerke ausgestellt werden - und zwar eine gewisse Zeit. Wir haben eine Türgalerie gestaltet, auf Fensterbrettern finden sich saisonal passende Basteleien als Dekoration, in der Küche hängen und stehen ebenfalls Kunstwerke dort, wo sie nicht stören. Auch in den Kinderzimmern ist Platz dafür.
  • Alle (oder fast alle) Kunstwerke werden fotografiert und somit dokumentiert. Irgendwann mache ich vielleicht einmal ein Fotoalbum damit.
  • Nach einer gewissen Zeit werden die Kunstwerke dann dem Müll oder Altpapier zugeführt.
  • Nur ganz wenige besonders gute Arbeiten bleiben.
  • Kunstwerke werden verwendet. Beispielsweise die bemalten Kaffeehäferln. Sie wurden benützt, in der Spülmaschine gewaschen und waren dann - nach einigen Jahren - kaputt. Also weg damit. Aber in der Zwischenzeit haben sie mir beim morgendlichen Kaffee viel Freude bereitet. Es muss ja nicht alles für "die Ewigkeit" sein.


Heute fotografiere und entsorge ich sämtliche Kunstwerke, die uns die letzten Monate begleitet haben.Nur ganz wenige Dekorationen (vor allem für Weihnachten) werden aufgehoben. Damit haben meine Kinder aber wieder freie Bahn für neue Kunstwerke und Basteleien, was ihre Kreativität durchaus anregt.


Außerdem sind die Dekoartikel an der Reihe - und alle Dinge, die nicht mehr ganz in Ordnung sind. Dekoartikel, die ich nicht mehr mag, die man aber noch verkaufen oder zum Flohmarkt geben kann, sind erst beim nächsten Durchgang dran. Heute geht es um den Müll!

Ich entsorge folgendes:
  • Zimmerpflanzen, die entweder schon kaputt sind oder demnächst eingehen werden. Das passiert mir leider immer wieder. So wunderbar mein Garten gedeiht, für Zimmerpflanzen habe ich leider kein Händchen. Die Luft im Haus ist den meisten zu trocken, es ist im Winter auch zu dunkel und immer wieder nisten sich Schädlinge ein. Ein paar Pflanzen mögen mein Haus und gedeihen wunderbar (auch deshalb, weil sie den Sommer im Freien verbringen dürfen), aber vor allem die rund um Weihnachten schnell hochgezüchteten Dekopflanzen wie Azaleen, Weihnachtssterne etc. überleben bei mir nicht lange. Außerdem stelle ich alle Frühlingsblüher wie Primeln oder Hyazinthen, die unseren Tisch in den letzten Wochen schmücken durften, ins Freie. Sobald der Boden aufgetaut ist, setze ich sie in den Garten und im nächsten Jahr kommen sie wieder.
  • Blumentöpfe und Blumenuntersetzer, die so beschädigt sind, dass ich sie nicht mehr gebrauchen kann.
  • Heruntergebrannte Kerzen, etc.
  • Schalen, Teller, etc., die beschädigt sind.
  • Potpourris, die nicht mehr duften, ebenso die Lufterfrischer.
  • Einen verstaubten Trockenblumenstrauß.
  • Duftkerzen, die nicht mehr duften und auch sonst nicht besonders hübsch sind.
  • Ein paar Körbchen, die ich nicht mehr brauche und die mir auch nicht gefallen.
  • Zwei Bilder, deren Rahmen leicht beschädigt ist und die eigentlich im neuen Haus nicht mehr so richtig passen
  • Zwei Sofakissen, die schon bessere Tage gesehen haben
Das Haus atmet auf und ich habe plötzlich viel Platz für neue Ideen und Dekorationen. Frühlingsfrisch sozusagen. Wunderbar!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

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