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Mittwoch, 11. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 3

Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.




Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte



Tag 3: Badezimmerschränke

Woran es liegt, habe ich bis heute nicht durchschaut. Aber es ist so: mindestens 50% der Tuben, Tiegeln, Flaschen und Dosen im Badezimmer sind LEER. Das neue Duschbad wird geöffnet, die leere Flasche bleibt stehen, wandert ganz nach hinten und wird dort vergessen. Ebenso geschieht es mit Deo, Haarshampoo, Sonnencreme, Medikamentenpackungen, etc.

Hier darf ich meiner Familie keinen Vorwurf machen - denn es sind durchaus auch meine Produkte, die sich hier finden. Warum? Ich weiß es nicht, es passiert weder bewußt noch absichtlich, aber es ist so.
Eine kleine Umfrage unter meinen Freundinnen ergab übrigens, dass ihnen das Problem ebenso bekannt ist. Erklärung haben wir allerdings keine gefunden.

Nur: mein Badezimmer ist nicht riesig groß und der Platz in den Schränken und Regalen ist beschränkt. Leere Gebinde haben hier also auf keinen Fall etwas verloren.
Heute kümmere ich mich einerseits um die vielen leeren Flaschen, Tuben und Tiegelchen und kontrolliere andererseits auch die restlichen Kosmetikprodukte auf Verwendbarkeit und Haltbarkeit.

Was ich so alles finde:
  • Leeren oder eingetrockneten Nagellack. Na, hier kann ich meiner Familie wohl keinen Vorwurf machen, ich bin das einzige weibliche Wesen hier und meine boys verwenden definitiv keinen Nagellack. Ich schon, ich liebe schöne bunte Nägel.
  • Leere Flaschen und Tiegel von Duschbad, Shampoo, Haarwachs, Fönschaum, Haarspray (bei den Haarstylingprodukten habe ich meine Söhne im Visier - denn Haarwachs verwende ich wirklich nicht!)
  • Kosmetika, die ich nicht (mehr) verwende oder die ihre Haltbarkeit definitiv überschritten haben, wie Lidschatten, Mascara oder Lippenstift.
  • Jede Menge Sonnencreme. Da ich nicht genau weiß, wann ich die einzelnen Produkte gekauft habe und das meiste weniger als halbvoll ist, werfe ich alles weg und werde dieses Jahr den kompletten Sonnenschutz aufstocken. Sonnencreme hält eigentlich nicht länger als zwei Jahre.
  • Leere Verpackungen von allen möglichen und unmöglichen Kosmetikartikeln. Weg damit.
  • Unzählige Produktproben und Kosmetika in Reisegröße. Superpraktisch, wenn man sie auch verwendet. Aber leider nur extrem begrenzt haltbar. Aufgrund der kleinen Füllmenge verderben diese Kosmetika nämlich wesentlich schneller als diejenigen in normal großen Gebinden. Also: weg mit allem und vor dem nächsten Urlaub wird wieder aufgestockt.
  • Nagelfeilen, die nicht mehr gut feilen und Nagelscheren, die stumpf geworden sind. Weg damit. Ich habe genug davon.
  • Einweg-Rasierer, die nicht mehr richtig scharf sind.
  • Ausgeleierte Gummiringerln (Haarschmuck) und kaputte Haarspangen. Da ich mein Leben lang langhaarig unterwegs bin, sammelt sich da so einiges an. Weg mit allem, was nicht mehr einwandfrei in Ordnung ist.
  • Bürsten und Kämme. Auch hier kann getrost aussortiert werden.
  • Contactlinsen-Zeug von meinem Mann. Etliche Reisepackungen von Reiniger und Aufbewahrung, deren Haltbarkeit mir fraglich erscheint. Weg damit, das kann sogar gefährlich werden.
  • Putzmittel. Da ich diese teilweise auch in diesem Bereich aufhebe, werden sie gleich mitsortiert. Wobei hier kaum etwas zu tun ist. Eine leere Flasche muss weg, weiters ein oder zwei Spezialreiniger, die ich nie verwende. Seit ich meine Putzgewohnheiten umgestellt habe, kommen bei mir eigentlich nur mehr umweltschonende Reiniger zur Anwendung.
  • Parfum, das schon länger gelagert wird, auch wenn die Flasche vielleicht noch nicht leer ist. Der Duft verändert sich, wenn er älter wird, und meistens nicht zum Besseren. Also: weg damit.
So meine Badezimmerschränke sind nur mehr halb so voll wie vorher und sehen richtig gut aus. Die Aktion ging schnell und problemlos und es ist gleich viel ordentlicher. Morgen geht es weiter, da wird es ein wenig emotionaler. Dekoration und Kinderbasteleien.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

Schau doch auch einmal auf meiner Blogroll vorbei. Wenn du einen tollen Blog hast und dort auch verlinkt werden willst, dann schick mir bitte eine Nachricht.

Dienstag, 18. Februar 2014

Ordnung im Badezimmer

In unserem letzten Badezimmer hatten wir keinen Spiegelschrank für alle Tuben, Tiegelchen, Fläschchen und sonstiges Kleinzeug. Neben dem Waschbecken stand ein hoher 35 cm tiefer Kasten, eigentlich ein Küchenkasten von Ikea. Er war aufgrund seiner Tiefe und Größe zwar superpraktisch, aber das diverse Kleinzeug flog ständig durch die Gegend. Wer kennt das nicht?

Badezimmerorganisation an der Schranktüre.

Ein paar kleine Regale von TCM - eigentlich für die Organisation rund um die Badewanne gedacht - schufen Abhilfe.

Die kleinen Metallutensilos wurden mit Saugnäpfen geliefert, was für unsere Zwecke unbrauchbar war. Sie hätten das Gewicht der Fläschchen niemals getragen, außerdem verrutschen sie leicht und haften auf folierten Platten auch nicht richtig. Kleine feste Schrauben waren die Lösung.

Da die Türen nur knapp 12 mm stark sind, mussten wir extrem kurze Schrauben besorgen, um nicht durch die Türe durchzuschrauben. Trotzdem durften sie nicht zu dünn sein, um das Gewicht zu tragen. Außerdem musste der Kopf groß genug sein, um die Metallstäbe des Körbchens zu tragen.

Kleine feste Holzschrauben fixieren die Körbchen.


Wir entschieden uns für Holzschrauben 3,5 auf 16 mm, die wir nicht ganz hineinschraubten, und fixierten jeden Korb mit 2 bis 3 Schrauben.

Die Scharniere waren starke belastbare Küchenkastenscharniere, die das doch beträchtliche zusätzliche Gewicht leicht tragen konnten.

Wichtig war die Aufteilung:
  • die Regalböden gehen bis ganz nach vorne - in diesem Bereich durften also keine Körbchen befestigt werden
  • wir wollten unterschiedliche Kosmetika unterbringen - also füllten wir die Körbchen einmal probeweise an und fixierten sie mit den Saugnäpfen - so lange, bis wir die optimale Aufteilung gefunden hatten.
  • dann wurde alles exakt angezeichnet
Um die Kasteninnenseite nicht unnötig zu zerstören, wurde jede Schraube mit einem feinen Bohrer vorgebohrt. Aufpassen! Sonst ist man auf der anderen Seite gleich wieder durch!

Die Körbchen sind hoch genug, dass beim Aufmachen der Türe nichts herausfällt. Trotzdem kann man die einzelnen Produkte gut herausnehmen. Die Gitterstäbe stehen eng genug, dass auch kleinere Tuben nicht durchrutschen. Ganz kleine Produkte bewahre ich allerdings in diesen Utensilos auf.


Auch kleinere Tuben finden Halt und rutschen nicht durch.


Nachdem die Aufteilung klar war, wurden die Körbchen endgültig befestigt. Wenn man die Schrauben ganz leicht löst (nur eine halbe Umdrehung), kann man die Körbchen zu Reinigungszwecken abnehmen - eine sehr praktische Lösung.

Größere Kosmetika finden ebenfalls Halt und kippen nicht, wenn man die Türe auf- oder zumacht.

Sogar meine Kinder verstauen die Zahnpasta seither immer am richtigen Platz, weil es so einfach ist.

Zusätzlicher Stauraum ist überall versteckt. Man muss sich nur auf die Suche machen.

Kosten des Projektes: ca. 32 Euro
ca. 30 Euro (3 x 2 Körbchen à 10 Euro)
Kleinmaterial ca. 2 Euro

Zeitaufwand des Projektes: ca. 1,5 Stunden

Viel Spaß beim Organisieren!
Marie