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Montag, 1. Juni 2015

Ferienplan 2015

Die großen Ferien stehen fast schon vor der Türe, bei einigen geht es ja schon in den nächsten Tagen los. Bei uns dauert es noch ein bisschen, Zeugnisverteilung ist am 3. Juli, aber schon jetzt ist es dringend notwendig, die letzten Vorbereitungen für die Kinderbetreuung zu treffen.

Ferienplan

In Österreich haben wir 9 Wochen Sommerferien, dazu Weihnachts-, Semester-, Oster-, Pfingst- und Herbstferien, schulautonome Tage und sonstige freie Tage. Die Kinder haben insgesamt fast 14 Wochen frei. Uff! Der normale Arbeitnehmer hingegen hat 5 bis 6 Urlaubswochen.

Um Kinder und Beruf irgendwie unter einen Hut zu bekommen, hilft nur eines: gute Nerven und exakte Planung. Hierbei kann mein Ferienplaner helfen. Auf einem großen Blatt im Format A3 ist alles übersichtlich notiert.

Heuer habe ich meine Freundin Bella gebeten, diesen exemplarisch auszufüllen, da sie drei Kinder hat und beide Elternteile voll berufstätig sind.



Der Ferienplaner hat 6 Spalten. Diese können beliebig ausgefüllt werden. Bella wählte eine Spalte pro Kind und drei Spalten für Infos, etc. So sieht sie beispielsweise, dass sie sich am 3. Juli freinehmen muss, weil Zeugnisverteilung ist (ja, auch Fiona bekommt ein "Zeugnis" im Kindergarten, sie kommt im Hebst in die Schule). Weiters muss am Samstag gepackt werden, weil Sebastian am Sonntag ins Pfadfinderlager fährt. In der ersten Woche sind Lena und Fiona bei den Großeltern, von wo sie am Freitag um 14 h wieder abgeholt werden müssen (das muss Max machen), Sebastian ist bei den Pfadfindern. Zur Info: Lena ist 12, Sebastian 11 und Fiona 6 Jahre alt. Alle drei Kinder sind also in einem Alter, in dem man sie in den Ferien de facto noch nicht einen ganzen Tag alleine lassen kann.
Andere Lösungen sind natürlich auch möglich, je nach Familie und Situation.




Bella wählte bunte Farben je Ereignis und trug diese in die Legende ein. Somit sieht sie nicht nur sofort, wo ein Kind ist, sondern auch, wer es abholt, etc.




Im Notizfeld werden noch Daten und Telefonnummern der Camps, Betreuer, etc. eingetragen. Diese werden erst nachträglich ausgefüllt. Bella und Max sind eine echte Familie und wollen nicht alle Daten im Netz bekanntgeben. 


Ferienplan


Der Vordruck kann gratis heruntergeladen und beliebig oft ausgedruckt werden. Es gibt für jedes Monat ein eigenes Blatt, von Juni bis September.


Ferienplan


Der Plan hängt bei uns an zentraler Stelle, kann täglich geprüft und bei Bedarf auch adaptiert werden.

Viel Spaß mit dem bunten Ferienplaner 2015.

Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Es sind ein paar neue dabei! Komm mit, es lohnt sich! 

Donnerstag, 6. November 2014

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Putzen, Termine Organisieren und Dekorieren - Tag 4




Wir sind schon bei Tag 4 der Weihnachtsvorbereitungen - und nein, heute putze ich nicht mein gesamtes Haus. Definitiv nicht!

In den letzten Tagen habe ich mir einen Plan für die Advent- und Weihnachtszeit gemacht, Geschenkelisten ausgearbeitet und meine Dekorationen festgelegt.

Heute überlege ich mir, wann ich die diversen Reinigungs,- Umräum-, und Dekorationsarbeiten am besten erledigen werde. Also wieder einmal ein Plan. Die Planer werden jubeln, die Spontanen dürfen gerne über mich den Kopf schütteln.

Über folgende Punkte werde ich mir heute ein wenig Gedanken machen. Entspannt, mit einer Tasse Kaffee und ohne die Hektik, die immer dann ausbricht, wenn man in letzter Sekunde noch tausend Dinge zu erledigen hat.

  • Kleine Reparaturen
Finde ich in meinem Haus oder meinem Garten kleine Reparaturen, die ich unbedingt noch vor Weihnachten erledigen will oder muss? Hier soll nur das stehen, was für das Fest wirklich notwendig ist, beispielsweise die defekte Außensteckdose, die endlich ersetzt werden muss, um die Weihnachtsbeleuchtung anschließen zu können. Oder der tropfende Wasserhahn im Gästebad, wenn man Logierbesuch erwartet.
Jetzt kann ich all diese Dinge noch entspannt erledigen.

  • Putzen und Reinigen
Der klassische Weihnachtsputz findet bei mir schon lange nicht mehr statt - also eigentlich hat es ihn in dieser Form nie gegeben. Ich bemühe mich, mein Haus das ganze Jahr über sauber und ordentlich zu halten und jede Woche oder jeden Tag eine kleine zusätzliche Putz- oder Organisieraufgabe zu bewältigen. Trotzdem sollen sich Haus und Garten im Advent und zu Weihnachten von ihrer besten Seite zeigen.
Außerdem kommen Gegenstände zum Einsatz, die ansonsten das ganze Jahr ein ruhiges Dasein im Keller, am Speicher oder in diversen Abstellräumen fristen, also beispielsweise der Feuerkorb, meine Keksdosen und Formen, die dicken Sitzkissen und Decken für die Terrasse, die Punschhäferln, um nur einiges zu nennen.
Diese Dinge, die in meinen normalen Putzroutinen nicht enthalten sind, plane ich für die nächsten zwei Wochen ein. Ganz entspannt. Im Notfall, wenn etwas kaputt oder zu abgenützt ist, kann ich es auch noch ersetzen, ohne in Stress zu geraten.

  • Adressen, Telefonnummern, Emailadressen, etc. prüfen
Als Teenager hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich Freunde und Bekannte haben könnte, die ich nur einmal im Jahr treffen würde. Die klassische Weihnachtspostliste meiner Eltern fand ich lächerlich und überflüssig.
Aber mit der Zeit, mit vielen Umzügen und Auslandsaufenhalten, ist die Liste meiner Bekannten, die ich tatsächlich nur einmal im Jahr kontaktiere, doch ein wenig angewachsen. Durch social media ist es auch leichter geworden, mit weit entfernten Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Außerdem freue ich mich jedes Jahr über ein persönliches Email oder eine Grußkarte, selbst wenn ich beispielsweise ansonsten von meiner Studienkollegin das Jahr über wenig höre.
Jetzt ist noch genug Zeit, um Kontaktdaten zu prüfen und mir notfalls die neuen Daten zu besorgen.
Noch ein Punkt: je älter man wird, desto mehr Bekannte und Freunde fallen weg, jenseits der 75 ist das, wie ich im älteren Verwandtenkreis sehen kann, dramatisch. Daher liegt es an uns, die wir noch mitten im Leben stehen, gerade an jene Verwandten und Bekannten zu schreiben, die vielleicht nicht mehr so viel Weihnachtspost bekommen. Meine alten Tanten beispielsweise freuen sich besonders über einen netten Brief, eine Kinderzeichnung und ein paar Fotos meiner Kinder. Es macht kaum Mühe und zu Weihnachten soll jeder das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, der gerne an ihn denkt.
Ein netter Brauch, der aus den USA kommt und auch bei uns immer mehr Anhänger findet, ist der Weihnachts-Rundbrief. Zahlreiche meiner Freunde und Bekannten verfassen bereits einen und ich freue mich sehr darüber, wenn ich lesen kann, wie es ihnen im letzten Jahr ergangen ist. Für alle, die das noch nicht kennen: im Prinzip ist dieser Brief ein kurzer Bericht über die persönlichen Ereignisse im letzten Jahr, meist ein bis zwei Seiten lang und mit ein paar Fotos ergänzt.

Darüber habe ich hier schon geschrieben. Jede Woche soll es dieses Jahr in meinem Haus ein wenig weihnachtlicher werden. Es wäre ja schade, wenn meine wunderschönen Dinge erst im letzten Moment im Haus verteilt werden - und dann dafür bis Mitte Jänner stehen bleiben und allen auf die Nerven fallen.
Also lieber früher mit der Deko beginnen - aber bitte nicht vor Anfang Dezember, die Weihnachtsmärkte und Dekos im Oktober gehen mir schrecklich auf die Nerven - und dafür nach Weihnachten relativ schnell wieder wegräumen.

  • Reisen und Besuche planen
Der Winterurlaub steht schon fest, ist auch schon gebucht, aber die kleinen Familienbesuche und Termine noch nicht. Heute plane ich diese Tage und telefoniere auch gleich mit Verwandten und Freunden. Angenehmer Nebeneffekt: wenn ich die erste bin, die ihre Termine festlegt, kann ich die Weihnachtszeit so gestalten, dass es für meine Familie schön und entspannend ist.
Wir bleiben beispielsweise am 25.12. prinzipiell zu Hause und gehen nicht zu Verwandten oder Großeltern. Am Christtag wollen meine Kinder vor allem eines: mit den neuen Geschenken spielen! Wenn ich diesen Tag verplane, ernte ich nur lange Gesichter.

Hier kannst du jederzeit mitmachen oder neu einsteigen, wenn du ein Posting versäumt hast.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen, Termin organisieren und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern


Morgen plane ich meine Feiern und Feste im Detail - und dann kann ich die nächsten zwei Monate entspannt angehen und die Advent und Weihnachtszeit richtig genießen.

Mit liebem Gruß

Marie


Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

Mittwoch, 5. November 2014

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Geschenkelisten und Einkäufe planen - Tag 3




Schön langsam wird es auch Zeit, dass wir uns um die Weihnachtsgeschenke kümmern. Trotz Wirtschaftskrise und Diskussionen um die Sinnhaftigkeit des Schenkens bin ich trotzdem noch davon überzeugt, dass Weihnachten ohne Geschenke kein richtiges Fest ist. Und so wie ich denken viele, zumindest interpretiere ich die vorweihnachtlichen Verkaufszahlen und das Gedränge an den Einkaufssamstagen so.

Für mich spiegeln Geschenke immer auch eine gewisse Wertschätzung wider. Meine Packerln sollen, abgesehen vom materiellen Wert (der ist oft gar nicht hoch), vor allem eines ausdrücken:

Danke für das vergangene Jahr, ich habe an dich gedacht, 
schön, dass es dich in meinem Leben gibt.


Trotzdem bedeuten die Weihnachtseinkäufe Stress und finanzielle Belastung, keine Frage. Ein wenig Planung muss da schon sein, sonst klappt es nicht so, wie es ich mir vorstelle.

Maries Tipps!
  1. Budget festlegen! Wichtig! Ein Gesamtbudget und ein Budget je Person. Und daran halte ich mich.
  2. Fragen, fragen, fragen. Ich habe herausgefunden, dass die Leute sich tatsächlich mehr über Geschenke freuen, die sie sich selbst gewünscht oder ausgesucht haben. 
  3. Geschenkelisten der eigenen Familie führen. Wer wünscht sich was? Und diese Wünsche rechtzeitig bei allen Schenkenden bekanntgeben.
  4. Im Zweifelsfalle, vor allem bei größeren Kindern und Teenagern: Geld schenken. Das ist nie verkehrt, mit vielen anderen gut gemeinten Geschenken kann man ordentlich danebenliegen.
  5. Eine ausführliche und detaillierte Geschenkeliste erstellen. So sah mein Vorschlag 2013 aus.
  6. Nicht auf die vielen guten Geister vergessen, die uns das ganze Jahr (oft unsichtbar) das Leben erleichtern. Müllabfuhr, Rauchfangkehrer, Postbote, Hausmeister, Schulwart, Zeitungsausträger, um nur einige zu nennen. Eine winzige Aufmerksamkeit haben sie alle verdient, entweder man gibt ein paar Euros in ein hübsches und diskretes Kuvert oder überreicht ein kleines Dankeschön.
  7. Ein kleiner Vorrat an unbeschrifteten Kleinigkeiten kann manch peinliche Situation ersparen, beispielsweise wenn die nette neue Nachbarin plötzlich mit einem Weihnachtskaktus vor der Türe steht. Dann hat man immer etwas parat.

Ein kleiner Vorrat an einfachen Dankeschöns kann in der Vorweihnachtszeit Stress ersparen.


Um die Menge an unbrauchbaren und überflüssigen Dingen vor allem in den Kinderzimmern zu reduzieren, gehe ich bei meinen beiden Buben folgendermaßen vor:
  • Ich rege einen größeren Wunsch an, der sinnvoll ist und dem Kind wirklich Freude machen wird. In der Diskussion finden sich immer solche "größeren" Wünsche, beispielsweise ein tolles Fahrrad, neue Ski, ein Waveboard, eine Gitarre, die Teilnahme am Skilager, etc. Dann bitten wir die Verwandtschaft um Bargeldgeschenke oder Gutscheine für ein bestimmtes Geschäft.
  • Dinge, die meine Kinder sowieso brauchen, dürfen sie sich zu Weihnachten in teurerer Qualität wünschen, also beispielsweise Designerjeans, die ich sonst nicht kaufen würde oder einen Skianorak mit entsprechendem Label. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Reduktion des Gerümpels und die Kinder ziehen die Dinge richtig gerne an.
  • Als meine Kinder noch kleiner waren (und noch ans Christkind glaubten), bat ich um Spielzeug einiger Qualitätsmarken oder Bücher bestimmter Autoren, etc. - und hatte auch eine Übersicht, was schon vorhanden war. Was dann aber genau geschenkt wurde, bestimmte der Schenkende selbst.

Jetzt ist noch genug Zeit, um alle Geschenke in Ruhe zu besorgen oder online zu bestellen und die Preise zu vergleichen. Auch damit lässt sich das Budget etwas entlasten, außerdem fallen nicht alle Kosten geballt an. In den nächsten Wochen plane ich auch ausreichend Zeit ein, um alles zu besorgen.

Hier ist der Mini-Organisationsplan für eine entspannte Vorweihnachtszeit. Mach mit!

Tag 1: ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Mit liebem Gruß

Marie

Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen

Donnerstag, 26. Juni 2014

Koffer packen

Es ist ein uraltes und entsprechend abgenütztes Thema - und trotzdem hilft es mir jedesmal wieder beim Packen: die Packliste.

Heute habe ich die Koffer für meine beiden Buben gepackt. Sie dürfen morgen für zwei Wochen zu den Großeltern fahren, danach machen wir noch zwei Wochen Familienurlaub. Also muss ich alles Nötige für vier Wochen Sommerurlaub in Österreich einpacken. Und wer das Wetter im Sommer in Österreich, noch dazu im Mittelgebirge kennt, weiß, dass so ziemlich der gesamte Kleiderschrank mitgenommen werden muss. Von wochenlangem Dauerregen mit 8°C Höchsttemperatur, Nächten im Bereich des Gefrierpunktes bis zu Tropennächten mit 28°C und Hitzetagen ist wettermäßig alles möglich.

Schon vor Jahren habe ich daher für die diversen Urlaubsformen meine Packlisten in den Computer getippt. Diese werden jährlich ergänzt und adaptiert. Windeln und Wickelzubehör konnte ich schon vor langer Zeit streichen, dafür werden die Sportutensilien jährlich mehr.

Heute habe ich also meine Liste "Sommerurlaub Österreich" für jedes Kind ausgedruckt, die Mengen der benötigten Kleidungsstücke grob geschätzt und auf die Liste geschrieben. Eine kurze Adaptierung, weil der Urlaub heuer sehr lang ist - und die neue Liste mit dem Jahr 2014 neu gespeichert.


Das Packen geht anhand einer solchen Liste dann Ruck-Zuck. Kleiderschrank auf, alles benötigte herausgenommen, auf der Liste abgehakt und in den Koffer gelegt. Was ich morgen noch bedenken oder einpacken muss, wird mit Leuchtstift markiert.

In der letzten Woche habe ich schon darauf geachtet, dass die Kinder nur mehr Dinge trugen, die nicht in den Urlaub mitgenommen werden sollten. Und das schöne und warme Wetter war mir beim Wäschetrocknen sehr behilflich. Ich bin nämlich ein strikter Gegner des Trockners und lasse meine Wäsche lieber im Sonnenschein und Wind im Freien trocknen. Besser fürs Budget, besser für die Umwelt und ein unvergleichlich frischer Wäscheduft, ganz ohne Weichspüler und Parfums.

Eigentlich kann ich Kofferpacken nicht ausstehen, so gerne ich auch verreise. Kofferpacken für andere, wenn ich noch nicht verreisen darf, ist doppelt hart. Aber mit meiner Packliste geht es eigentlich schnell und stressfrei und ich vergesse nur sehr selten etwas. Und einem schönen Urlaub steht jetzt auch nichts mehr im Wege - hoffentlich spielt auch das Wetter noch mit.

Mit liebem Gruß
Marie

Dienstag, 1. Oktober 2013

Anleitungen, Rechnungen und Garantiescheine

Zu jedem Gerät bekommt man mittlerweile fingerdicke Anleitungen mitgeliefert, wobei die Anzahl der Seiten definitiv nichts mit der Qualität der Information zu tun hat. Meist sind es kurze Texte in miserablem Deutsch und in fünfzehn weiteren Sprachen und nach dem Lesen ist man so klug wie zuvor.

Die meisten Geräte sind gottseidank relativ selbsterklärend. Außerdem habe ich das Glück, einen technisch sehr begabten Sohn zu haben. Er sieht sich ein Gerät an und weiß, wie es funktioniert Also lasse ich mir neue Dinge meist von ihm erklären.

Nichtsdestotrotz muss man Rechnungen, Anleitungen, etc. irgendwo aufbewahren. Bei der Fülle der Geräte und der Dicke und Anzahl der Manuals nimmt das ganz schön viel Platz in Anspruch.

Daher bin ich schon vor einigen Jahren dazu übergegangen, nur mehr den deutschen (oder englischen) Teil der Anleitung aufzuheben und den Rest einfach wegzuschmeißen. Mittlerweile mache ich nicht einmal mehr das. Zu den meisten Geräten gibt es nämlich Anleitungen auf den diversen Homepages der Hersteller. Ich lade mir diese herunter und speichere sie in meinem Computer. Wenn das Gerät einmal läuft, sieht man ohnehin nur mehr sehr selten in den Anleitungen nach - und wenn es notwendig ist, finde ich sie auf einen Klick.

Ich habe in meinem Computer ein Verzeichnis Inventar angelegt, darunter Unterordner mit den Titeln Unterhaltungselektronik, Möbel, Haushaltsgeräte, Computer, etc. In diesen Unterordnern gibt es weitere Unterordner mit den Gerätenamen - und in diese Ordner speichere ich alles, was mit diesem Gerät zu tun hat. Ich scanne die Rechnung (und hebe sie nur so lange in Papierform auf, bis die Garantie abgelaufen ist), und speichere die Anleitungen dazu. Bei Computerzubehör speichere ich eventuell auch Treiber in dieses Verzeichnis - und ich mache ein Foto.

Screenshot des Inventarordners Drucker. Treiber, Rechnung, Anleitungen und ein Foto sind gemeinsam abgelegt.

Wenn ich nun über irgendeines meiner Geräte eine Info brauche, habe ich alles bei der Hand. Sehr praktisch ist das auch, wenn man schnell nachschauen will, ob ein Gerät noch Garantie hat bzw. im Versicherungsfall zum Nachweis des Anspruchs.

Eine Kopie aller dieser Dateien habe ich auf einer DVD gespeichert und getrennt vom Computer sicher verwahrt.Wenn der Computer also den Geist aufgibt oder gestohlen wird, habe ich meine Infos trotzdem noch bei der Hand.

Es ist für mich unmöglich, alle Geräte im Haushalt nachträglich so zu erfassen, ich möchte ja auch noch andere Dinge tun. Aber ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, alle neuen Geräte gleich einzugeben und die Anleitungen und Rechnungen zu scannen bzw. downzuloaden. Somit muss ich nur mehr die Originalrechnungen aufheben, solange Garantie besteht und der Papierwust hat sich binnen kurzer Zeit stark reduziert.

Ein Anfang des papierlosen Home-Office!

Liebe Grüße
Marie

Montag, 8. Juli 2013

Meine große Herausforderung - der Umzug Teil 1: Adressänderungen

Vor einiger Zeit haben wir begonnen, ein altes Häuschen zu renovieren und langsam ist ein Ende abzusehen. Der Umzug naht! Und mit ihm all die tausend Kleinigkeiten, die es vorher noch zu erledigen gibt.

Kein Problem bei guter Organisation, sagt meine Umgebung, naja, ich werde das Kind schon schaukeln.

Da wir nicht von einem Tag auf den anderen unser jetziges Heim verlassen müssen, kann ich einiges ruhiger angehen. Ein erster Schritt wird es sein, alle Adressen zu ändern und die Post umzustellen.

So viel Post kommt an einem "schwachen" Tag in meinen Postkasten.

Außerdem möchte ich die Gelegenheit gleich nützen um:

* sämtliche unerwünschte Sendungen abzubestellen
* alle falschen Namensschreibungen etc. richtigzustellen
* generell das Werbeaufkommen im neuen Haus zu reduzieren
* wenn möglich die Rechnungszusendung auf Email umzustellen, das bieten schon fast alle Firmen an

Zuerst einmal registriere ich alle unsrere ALTEN Namen und Adressen auf der Robinsonliste. Damit verhindere ich zumindest teilweise, dass alte Adressdatenbanken wieder und wieder verkauft werden und noch Jahre nach unserem Auszug Werbung an unsere alte Adresse geschickt wird.

Kein Scherz: ich bekomme noch Zusendungen an den Mieter, der aus unserer derzeitigen Wohnung vor mehr als 18 (!!!) Jahren ausgezogen ist.

In Zukunft werde ich mit meinen Daten SEHR geizig sein!

Alle unerwünschten persönlichen Sendungen (ja, Rechnungen sind auch unerwünscht, aber die kann ich nicht abbestellen) werden telefonisch, per Mail oder Fax abbestellt. Vorsicht: Telefonnummer unterdrücken und eine Trash-Emailadresse dafür verwenden. Sonst speichern die Firmen gleich wieder neue Daten ab.

Danach schreibe ich auf die unerwünschte Sendung zusätzlich den Vermerk: RETOUR - und stecke sie in den nächsten Briefkasten. Das hilft auch bei der Reduzierung der Werbung.

Auf unserem neuen Briefkasten kleben schon die Bitte um "KEINE WERBUNG" und "FLUGBLATTVERZICHTER". Bin gespannt ob es wirkt. Mit dem neuen Postboten habe ich gesprochen und ihn gebeten, diese Aufkleber zu respektieren. Er hält sich daran. Die diversen Werbemittelverteiler leider nicht, schade, ich werfe diese Sendungen generell ungelesen ins Altpapier. Was für eine Verschwendung von wertvollen Ressourcen.

So ein Stapel Mail wie oben kommt täglich mindestens herein, da sind aber Flugblätter noch nicht dabei. Und heute ist Montag in den Ferien, da ist das Postaufkommen auch geringer.

Ich habe mir eine Liste gemacht, um alle Änderungen zu verfolgen. Habe ich schon gesagt, dass ich ein absoluter Fan von Listen bin? Schönen, bunten, gestalteten Listen, für alle Eventualitäten und Ereignisse.

Ich notiere, was an Post gekommen ist, an wen es adressiert war und entscheide, ob ich in Zukunft noch Post von diesem Absender bekommen will (oder muss). Wenn ja, wird die Adresse geändert und wenn alles bestätigt ist (Email-Bestätigung, etc.) wird die Zeile abgehakt. Wenn ich in Zukunft keine Post mehr erhalten will, wird die Firma davon in Kenntnis gesetzt und die Sendung retorniert. Mal sehen, wie viele sich nicht daran halten.

So eine Liste kann man natürlich auch gut brauchen, wenn man beispielsweise gerade geheiratet und den Namen geändert hat.

An alle, die so wie ich umziehen werden - halten wir die Ohren steif!

Gruß
Marie