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Memorykeeping - ein Zuhause für schöne Erinnerungen


Sportliche Erfolge schön präsentiert.

Meine Kinder laufen gerne, fahren Ski, spielen Tennis - und immer wieder gibt es dabei auch Medaillen. Bisher hingen diese einfach nur an einem Haken im Regal oder lagen in einer Lade und wurden immer mehr.

Da im den neuen Zimmern noch Wandgestaltungen fehlen, habe ich für beide Buben ein Medaillenbild gemacht.

Als Basis dient ein Ikea Ribba Rahmen, der zwischen Glas und Rückwand ein paar cm Luft hat.

Der Ikea Ribba Rahmen ist relativ tief und hat zwischen Glas und Rückwand einige cm Platz.

Weitere Materialien:

Ikea Ribba Rahmen ca. 50 x 50 cm
dunkelblauer Fotokarton
Fotokleber
Scotchband
Klebstoff


Im Laufe der Zeit haben sich eine Menge Medaillen angesammelt.

Zuerst wurden die Medaillen gesichtet und ein wenig sortiert. Danach probeweise arrangiert. Wichtig ist, dass die Ordnung nicht zu streng ist, sondern die Medaillen wie zufällig am Papier platziert werden. Sonst wirkt das Bild zu militärisch.

Der Fotokarton wurde passend zugeschnitten. Da das Bild relativ schwer wird, habe ich zwei Lagen Fotokarton vollflächig aufeinandergeklebt. Das gibt die nötige Stabilität.


Die Medaillen probeweise auflegen und mit Klebezetteln beschriften.

Die Medaillen sind wunderschön, aber die langen Bänder stören das Gleichgewicht. Allerdings wollte ich die Medaillen auf keinen Fall zerstören und die Bänder abschneiden. Vielleicht möchte man sie einmal anders präsentieren. Es war also wichtig, dass das Arrangement irgendwann einmal aufgelöst werden kann und die Medaillen im Originalzustand verbleiben.

Also schnitt ich schmale Schlitze etwa in Breite des Bandes in den Karton. Mit einem Lineal wurden die Schlitze markiert und etwa 1-2 mm breit mit Stanleymesser oder Skalpell ausgeschnitten.


Die Breite der Schlitze mit Lineal anzeichnen. Vorsicht: die Schlitze müssen rechtwinkelig sein.


Danach stopfte ich die Bänder vorsichtig durch die Schlitze. Diese Arbeit war ein wenig heikel. Einerseits sollen die Schlitze so schmal wie möglich sein. Andererseits muss das Band durchpassen.


Mit der Rückseite des Messers vorsichtig durchführen.

Damit die Medaillen nicht hin- und herpendeln wurden sie mit Fotoklebern fixiert. Diese lassen sich wieder rückstandsfrei entfernen, wenn das einmal nötig sein sollte. Bei schweren Medaillen braucht man mindestens 2 bis 3 Fotokleber, sonst hält es nicht.


Fotokleber auf der Rückseite fixieren die Medaille.
So sieht das Zwischenergebnis aus.

Die Bänder müssen noch besser gelegt werden und die Beschriftung fehlt noch.

Auf der Rückseite hingen nun viele Bänder herunter. Damit diese schön im Schlitz fixiert sind und nicht verrutschen, wurden sie mit Scotchband festgeklebt. Auch das ist bei Bedarf rückstandsfrei entfernbar.


Viele lose Bänder auf der Rückseite.
Mit Klebeband fixieren und ordentlich ausrichten.

So sieht die fertige Rückseite aus.

Damit die Bänder ausreichen Platz haben und die gesamte Konstruktion genügend Stabilität aufweist, habe ich das mitgelieferte Passepartout in einen ca. 4 cm breiten Rahmen geschnitten, mit der Rückseite und dann mit dem Fotokarton fest verklebt. Die Medaillen sind schwer, das ist nicht zu unterschätzen.

Für die Beschriftung habe ich auf etwas stärkeres weißes Papier (120 g / m2) kleine Schilder gedruckt und mit dem Stanleymesser exakt ausgeschnitten.


Beschriftung
Die Beschriftung wurde neben die Medaille geklebt.

Danach alles gut trocknen lassen, vor allem die Verklebung  der Rückwand, und einglasen.

So sieht der fertige Medaillenkasten aus.

Fertig ist der persönliche Medaillenkasten.

Projektkosten: unter 20 Euro je Bild

Rahmen (15,99 Euro), Fotokarton und Papier (ca. 2 Euro), Kleinmaterial, Kleber etc. (ca. 2 Euro).

Arbeitsaufwand: rund 3 Stunden je Bild

Meine Kinder sind jedenfalls von ihren Bildern begeistert.

Die tiefen Ikea - Rahmen eignen sich übrigens großartig für jede Art von (Erinnerungs)bild, bei dem kleine Gegenstände ausgestellt werden sollen.

Liebe Grüße
Marie

Besuch mich doch auf facebook oder pinterest! Ich freue mich!

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei.

Runter mit den Fotos ... (jedes Monat ein Fotoprojekt)

... von der Festplatte.

Ich fotografiere viel, oft und gerne - vor allem unser tägliches Leben. Natürlich sammeln sich da tausende und abertausende von Fotos an. Hin und wieder schaue ich sie durch oder schicke einzelne Fotos an Freunde und Verwandte. Das wars aber leider schon.

(Ach ja, meine Projektfotos seht ihr hier im Blog, aber das ist ja nur ein kleiner Teil.)

Schade, wieviel Freude mir und meiner Familie entgeht.

Es gibt sooooo viele Möglichkeiten. Mir fallen auf Anhieb folgende ein:

  • Fotos ausdrucken, rahmen und aufhängen - die klassische Variante. Schnell, billig und immer erfreulich. Bei mir hängen viiieeel zu wenige Fotos an den Wänden.
  • Fotobücher, Fotohefte, Fotoalben. Mittlerweile gibt es unzählige Anbieter, die schnell, kostengünstig und qualitativ hochwertig die tollsten Fotobücher drucken. Es geht doch so einfach: Software herunterladen, Motive oder Vorlagen auswählen, Fotos einsortieren und abschicken. Ein paar Tage später hat man das Fotobuch in Händen. Halt: es ist NICHT wichtig, dass dieses Fotobuch absolut perfekt ist. Das optimale Layout, perfekt bearbeitete Fotos, witzige Texte, tolle Zusammenstellung - so wird das Fotobuch NIE fertig. Verabschieden wir uns von der Perfektion und machen einfach ein nettes kleines Album. Sofort.
  • Klassische Fotoalben: oft bekommt man einzelne Fotos von Hochzeiten, Festen, den Großeltern, etc. nur auf Papier. Damit diese Fotos nicht herumfliegen und früher oder später verschwinden, sollte man sie in ein eigenes Album kleben, sobald man sie bekommt. Wieder ohne Anspruch auf Perfektion. Allerdings nur die Fotos, die wirklich schön sind und Erinnerungswert haben. Alle anderen wandern am besten sofort in die Mülltonne.
  • Fotocollagen: auch hier sind die Möglichkeiten mit dem Computer unendlich. Von Motiven, die professionell aus hunderten Fotos zusammengestellt sind bis hin zu einfachen Postern. Ausprobieren
  • Fotodruck auf verschiedene Objekte. Vielleicht freut sich ja Oma oder Tante über eine Einkaufstasche mit Fotos, ein Kaffeehäferl, etc. Das ist nicht so ganz mein Stil, aber vielen Leuten machen diese Geschenke durchaus viel Freude.
  • T-Shirts für die Kids mit witzigen Motiven. Das finde ich schon lustiger. Mit etwas Geschick kann man in vielen Programmen Fotos freistellen und danach drucken lassen.
  • Fotos + Erinnerungsstücke in tiefen Rahmen arrangieren. Dieses Projekt steht auch auf meiner Liste - dazu gibt es bald ein Posting.
  • Kisten, Boxen, Mappen, Kalender, Umschläge, Bucheinbände mit Fotos gestalten. 
  • Fotos mit diversen Filtern verfremden und ausdrucken - als Aquarell, Bleistiftzeichnung, Ölbild, etc.

Mein ganz konkretes Fotoprojekt für Jänner / Feber 2014: das Lauf"tage"buch meiner beiden Buben. (Jänner und Feber weil ich ja zwei machen muss)

Seit meine zwei kids laufen können, tun sie das auch - teilweise sehr erfolgreich. In ihren Zimmern stapeln sich Urkunden, Medaillen und Pokale - und fangen Staub (da muss ich mir auch noch etwas überlegen). Außerdem habe ich bei jedem Rennen als brave Mama viele viele Fotos gemacht.

Aus diesen Materialien mache ich jetzt für jedes Kind ein Fotobuch. Ich habe es gerade noch geschafft, anhand der vielen Erinnerungsstücke, der Homepage von Pentek Timing und der Fotos eine lückenlose Liste aller bisherigen Rennen zusammenzustellen.

Zuerst habe ich alle Medaillen und Pokale fotografiert und die Urkunden gescannt. Dann die Fotos nach Läufen sortiert und extra abgespeichert.

Danach habe ich sofort alle Fotos gelöscht, die für das Fotobuch nicht in Frage kommen und bei den Läufen, wo ich zu wenig Bildmaterial habe, nach Quellen im Internet gesucht. Logos, Streckenpläne, Fotos des Veranstalters, etc.

Ich musste bis 2007 zurückgehen, damals haben meine beiden den ersten Kinderlauf absolviert. Mein Kleinster noch mit Windeln, er war damals erst zwei Jahre alt - und lief an meiner Hand laut lachend wie ein Wiesel den anderen Kindern davon ... mittlerweile läuft er mir davon, und wie schnell auch noch ...

Nun gestalte ich die beiden Fotobücher. Das Ergebnis zeige ich euch, sobald es fertig ist.

Also, los geht es, ran an die Fotos! Machen wir etwas daraus! Es ist viel zu schade, sie auf der Festplatte vergammeln zu lassen.

Mit liebem Gruß
Marie

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