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Dienstag, 17. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 5




Tag 5 der Mini-Organisation musste ein wenig warten. Nach dem Blizzard von letztem Montag lagen mehr als 20 cm Neuschnee und es war bitterkalt. Keine gute Voraussetzung, um Garten und Gartenhütte zu entrümpeln.

Mittlerweile hat sich aber das Wetter beruhigt, es ist zwar immer noch recht kalt, aber sonnig und der Schnee ist fast schon wieder weg.

Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 5: Garten und Gartenhütte


Der Garten ist eigentlich schnell aufgeräumt, weil er jetzt - kurz vor Frühlingsbeginn - übersichtlich und kaum bewachsen ist. Also sammle ich zunächst einmal den Müll ein, der sich immer wieder ansammelt. An unserem Garten führt ein Spazierweg vorbei und manche Leute finden es augenscheinlich in Ordnung, ihren Müll (Papier, Zigarettenstummel, etc.) über den Zaun zu werfen. Außerdem hat der Sturm der letzten Tage auch ziemlich viel Mist hereingeweht. Mit einem Müllsack und dicken Arbeitshandschuhen ist das aber schnell aufgeräumt.

Danach entsorge ich Deko-Artikel, die ihren Zweck nicht mehr erfüllen, ein paar alte Blumentöpfe, eine Figur, ein paar Steine, die sich im Blumenbeet doch nicht so gut machen, ein paar zerbrochene Muscheln, die als Deko rund im den Teich angeordnet waren.

Außerdem sammle ich die verstreuten leeren Sackerln der Meisenknödel ein. Um die Schädlinge in meinem Garten ganz biologisch in Schach zu halten, füttere ich viele Vögel - allerdings nur im Winter. Also liegen nach dem Sturm etliche Reste meiner Vogelfütterung am Boden. Weg damit.

Der Garten sieht gleich viel sauberer aus, auch wenn ich sonst derzeit gar nichts machen kann. Die Sträucher und Bäume sind geschnitten, die Beete vorbereitet und es wartet alles auf den Frühling.

Punkt 2: Die Gartenhütte. Da es so kalt ist, wird das eine schnelle Aktion. Alles, was nicht mehr zu brauchen ist, wandert schnell in einen großen Müllsack. Blumentöpfe, Dekoartikel, ein paar übriggebliebene Zwiebel, alte Samen, die kaum mehr keimen, zwei Gartenscheren, die nicht mehr schneiden, etliche kaputte Arbeitshandschuhe, ein unvollständiges Boccia-Spiel, zwei kaputte Federballschläger, etc.

Wie gesagt, es geht hier heute weder ums Aufräumen noch ums Organisieren. Ich werfe nur den offensichtlichen Müll weg.

Fertig nach 5 Tagen, säckeweise Müll entsorgt, das Frühjahr kann kommen. Mit weniger Ramsch geht dann auch der Frühjahrsputz viel einfacher.

Die nächste Aktion wird die Entrümpeln-für-den-Flohmarkt-oder-zum-Verkaufen-Aktion sein. Denn ich bin auf viele, viele Dinge  gestoßen, die wir nicht mehr brauchen.


Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!


Schau doch auch einmal auf meiner Blogroll vorbei. Wenn du einen tollen Blog hast und dort auch verlinkt werden willst, dann schick mir bitte eine Nachricht oder schreib mir in einem Kommentar.

Donnerstag, 12. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 4

Heute wird es emotional! Dekoartikel und Kinderbasteleien sind an der Reihe. Uff!




Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte
 

Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen


Meine Kinder sind eifrige Maler, Bastler und Gestalter und ich habe das auch immer unterstützt. Ihr Output ist gewaltig und wenn ich die Menge der Kunstwerke nicht regelmäßig reduziere, würden wir daran ersticken. Also habe ich - schon im Kindergarten - eine Methode entwickelt, die für uns sehr gut funktioniert. Einerseits will man den Kindern ja Gelegenheit geben, ihre Kunstwerke zu präsentieren, schließlich steckt - gerade bei kleinen Kindern - oft unglaublich viel Liebe darin. Auf der anderen Seite kann und will ich nicht alles aufheben.





Unsere Methode funktioniert folgendermaßen:
  • An bestimmten Orten (Küche, Türen, Fensterbrettern, etc.) dürfen Kunstwerke ausgestellt werden - und zwar eine gewisse Zeit. Wir haben eine Türgalerie gestaltet, auf Fensterbrettern finden sich saisonal passende Basteleien als Dekoration, in der Küche hängen und stehen ebenfalls Kunstwerke dort, wo sie nicht stören. Auch in den Kinderzimmern ist Platz dafür.
  • Alle (oder fast alle) Kunstwerke werden fotografiert und somit dokumentiert. Irgendwann mache ich vielleicht einmal ein Fotoalbum damit.
  • Nach einer gewissen Zeit werden die Kunstwerke dann dem Müll oder Altpapier zugeführt.
  • Nur ganz wenige besonders gute Arbeiten bleiben.
  • Kunstwerke werden verwendet. Beispielsweise die bemalten Kaffeehäferln. Sie wurden benützt, in der Spülmaschine gewaschen und waren dann - nach einigen Jahren - kaputt. Also weg damit. Aber in der Zwischenzeit haben sie mir beim morgendlichen Kaffee viel Freude bereitet. Es muss ja nicht alles für "die Ewigkeit" sein.


Heute fotografiere und entsorge ich sämtliche Kunstwerke, die uns die letzten Monate begleitet haben.Nur ganz wenige Dekorationen (vor allem für Weihnachten) werden aufgehoben. Damit haben meine Kinder aber wieder freie Bahn für neue Kunstwerke und Basteleien, was ihre Kreativität durchaus anregt.


Außerdem sind die Dekoartikel an der Reihe - und alle Dinge, die nicht mehr ganz in Ordnung sind. Dekoartikel, die ich nicht mehr mag, die man aber noch verkaufen oder zum Flohmarkt geben kann, sind erst beim nächsten Durchgang dran. Heute geht es um den Müll!

Ich entsorge folgendes:
  • Zimmerpflanzen, die entweder schon kaputt sind oder demnächst eingehen werden. Das passiert mir leider immer wieder. So wunderbar mein Garten gedeiht, für Zimmerpflanzen habe ich leider kein Händchen. Die Luft im Haus ist den meisten zu trocken, es ist im Winter auch zu dunkel und immer wieder nisten sich Schädlinge ein. Ein paar Pflanzen mögen mein Haus und gedeihen wunderbar (auch deshalb, weil sie den Sommer im Freien verbringen dürfen), aber vor allem die rund um Weihnachten schnell hochgezüchteten Dekopflanzen wie Azaleen, Weihnachtssterne etc. überleben bei mir nicht lange. Außerdem stelle ich alle Frühlingsblüher wie Primeln oder Hyazinthen, die unseren Tisch in den letzten Wochen schmücken durften, ins Freie. Sobald der Boden aufgetaut ist, setze ich sie in den Garten und im nächsten Jahr kommen sie wieder.
  • Blumentöpfe und Blumenuntersetzer, die so beschädigt sind, dass ich sie nicht mehr gebrauchen kann.
  • Heruntergebrannte Kerzen, etc.
  • Schalen, Teller, etc., die beschädigt sind.
  • Potpourris, die nicht mehr duften, ebenso die Lufterfrischer.
  • Einen verstaubten Trockenblumenstrauß.
  • Duftkerzen, die nicht mehr duften und auch sonst nicht besonders hübsch sind.
  • Ein paar Körbchen, die ich nicht mehr brauche und die mir auch nicht gefallen.
  • Zwei Bilder, deren Rahmen leicht beschädigt ist und die eigentlich im neuen Haus nicht mehr so richtig passen
  • Zwei Sofakissen, die schon bessere Tage gesehen haben
Das Haus atmet auf und ich habe plötzlich viel Platz für neue Ideen und Dekorationen. Frühlingsfrisch sozusagen. Wunderbar!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

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Mittwoch, 11. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 3

Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.




Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte



Tag 3: Badezimmerschränke

Woran es liegt, habe ich bis heute nicht durchschaut. Aber es ist so: mindestens 50% der Tuben, Tiegeln, Flaschen und Dosen im Badezimmer sind LEER. Das neue Duschbad wird geöffnet, die leere Flasche bleibt stehen, wandert ganz nach hinten und wird dort vergessen. Ebenso geschieht es mit Deo, Haarshampoo, Sonnencreme, Medikamentenpackungen, etc.

Hier darf ich meiner Familie keinen Vorwurf machen - denn es sind durchaus auch meine Produkte, die sich hier finden. Warum? Ich weiß es nicht, es passiert weder bewußt noch absichtlich, aber es ist so.
Eine kleine Umfrage unter meinen Freundinnen ergab übrigens, dass ihnen das Problem ebenso bekannt ist. Erklärung haben wir allerdings keine gefunden.

Nur: mein Badezimmer ist nicht riesig groß und der Platz in den Schränken und Regalen ist beschränkt. Leere Gebinde haben hier also auf keinen Fall etwas verloren.
Heute kümmere ich mich einerseits um die vielen leeren Flaschen, Tuben und Tiegelchen und kontrolliere andererseits auch die restlichen Kosmetikprodukte auf Verwendbarkeit und Haltbarkeit.

Was ich so alles finde:
  • Leeren oder eingetrockneten Nagellack. Na, hier kann ich meiner Familie wohl keinen Vorwurf machen, ich bin das einzige weibliche Wesen hier und meine boys verwenden definitiv keinen Nagellack. Ich schon, ich liebe schöne bunte Nägel.
  • Leere Flaschen und Tiegel von Duschbad, Shampoo, Haarwachs, Fönschaum, Haarspray (bei den Haarstylingprodukten habe ich meine Söhne im Visier - denn Haarwachs verwende ich wirklich nicht!)
  • Kosmetika, die ich nicht (mehr) verwende oder die ihre Haltbarkeit definitiv überschritten haben, wie Lidschatten, Mascara oder Lippenstift.
  • Jede Menge Sonnencreme. Da ich nicht genau weiß, wann ich die einzelnen Produkte gekauft habe und das meiste weniger als halbvoll ist, werfe ich alles weg und werde dieses Jahr den kompletten Sonnenschutz aufstocken. Sonnencreme hält eigentlich nicht länger als zwei Jahre.
  • Leere Verpackungen von allen möglichen und unmöglichen Kosmetikartikeln. Weg damit.
  • Unzählige Produktproben und Kosmetika in Reisegröße. Superpraktisch, wenn man sie auch verwendet. Aber leider nur extrem begrenzt haltbar. Aufgrund der kleinen Füllmenge verderben diese Kosmetika nämlich wesentlich schneller als diejenigen in normal großen Gebinden. Also: weg mit allem und vor dem nächsten Urlaub wird wieder aufgestockt.
  • Nagelfeilen, die nicht mehr gut feilen und Nagelscheren, die stumpf geworden sind. Weg damit. Ich habe genug davon.
  • Einweg-Rasierer, die nicht mehr richtig scharf sind.
  • Ausgeleierte Gummiringerln (Haarschmuck) und kaputte Haarspangen. Da ich mein Leben lang langhaarig unterwegs bin, sammelt sich da so einiges an. Weg mit allem, was nicht mehr einwandfrei in Ordnung ist.
  • Bürsten und Kämme. Auch hier kann getrost aussortiert werden.
  • Contactlinsen-Zeug von meinem Mann. Etliche Reisepackungen von Reiniger und Aufbewahrung, deren Haltbarkeit mir fraglich erscheint. Weg damit, das kann sogar gefährlich werden.
  • Putzmittel. Da ich diese teilweise auch in diesem Bereich aufhebe, werden sie gleich mitsortiert. Wobei hier kaum etwas zu tun ist. Eine leere Flasche muss weg, weiters ein oder zwei Spezialreiniger, die ich nie verwende. Seit ich meine Putzgewohnheiten umgestellt habe, kommen bei mir eigentlich nur mehr umweltschonende Reiniger zur Anwendung.
  • Parfum, das schon länger gelagert wird, auch wenn die Flasche vielleicht noch nicht leer ist. Der Duft verändert sich, wenn er älter wird, und meistens nicht zum Besseren. Also: weg damit.
So meine Badezimmerschränke sind nur mehr halb so voll wie vorher und sehen richtig gut aus. Die Aktion ging schnell und problemlos und es ist gleich viel ordentlicher. Morgen geht es weiter, da wird es ein wenig emotionaler. Dekoration und Kinderbasteleien.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

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Dienstag, 10. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 2

Weiter geht es mit Tag 2. Wer nicht von Anfang an dabei war, kann hier gerne einsteigen. Im Prinzip geht es in diesen fünf Tagen darum, möglichst viel Müll und Ramsch aus unseren Häusern, Zimmern und Wohnungen zu entfernen. Eine Vorfrühlings-Entschlackungskur fürs Zuhause, sozusagen.




Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich später.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 2: Zeitschriften und Kataloge

Heute sammle ich (wieder einmal) die vielen bunten Zeitschriften, Kataloge, Broschüren und sonstige Druckwerke zusammen, und zwar im ganzen Haus. Es gibt unzählige Ecken, wo sich diese Dinge verstecken, nein, das Bücherregal ist es eher nicht. Ich finde Zeitschriften, Prospekte, Kataloge, etc. (ja, wir lesen alle viel und überall)

  • am WC
  • im Bad
  • im Schlafzimmer: auf den Kommoden, auf den Nachtkästchen und unter dem Bett
  • im Kinderzimmer: einfach überall
  • im Wohnzimmer: im Zeitschriftensammler, am Sofa, am Tisch, unter dem Sofa, am Fensterbrett
  • in der Küche auf der Arbeitsplatte, auf der Sitzbank
  • im Auto: in den Seitenfächern, auf der Rückbank
  • im Arbeitszimmer: einfach überall
  • im Flur: auf der Garderobebank
  • in sämtlichen Taschen (Sporttasche, etc.)
  • und an tausend weiteren Stellen
Zuerst sammle ich einmal alles ein. Wirklich alles (zumindest alles, was ich finde) und lege es auf einen Haufen.

Dann wird sortiert - in vier große Stapel
  • Prospekte und Informationen, zb Speisekarte vom Pizzadienst, Info vom Museum, etc.
  • Zeitungen, also alle Tages- und Wochenzeitungen
  • Zeitschriften, das sind Garten- und Sportmagazine, Wochenmagazine, Jugendzeitschriften, etc.
  • Kataloge
Die Tageszeitungen sind einfach, die wandern sofort ins Altpapier (der Container steht praktischerweise gleich vis à vis unseres Hauses). Wer noch etwas nachlesen will - Pech gehabt. Und wer einen Artikel aufheben wollte und das noch nicht getan hat - ebenso Pech gehabt, dafür gibt es das Online - Archiv.

Die Kataloge sortiere ich ebenfalls rigoros aus. Nur die aktuellen dürfen bleiben - und nur diejenigen, die mich oder ein Familienmitglied wirklich interessieren. Den aussortierten Stapel gehe ich nochmals durch. Bei einigen Firmen bin ich in der Datenbank, obwohl ihr Sortiment (Babyausstattung) nun wirklich nicht mehr meinen aktuellen Bedürfnissen entspricht. Also schreibe ich gleich eine Mail und bitte um Löschung der Daten. Das reduziert die Menge meiner Post und ist den Firmen gegenüber fair, denn so ein Katalog kostet viel Geld in der Herstellung und im Versand.
Alle aussortierten Kataloge wandern ins Altpapier, alle anderen in die Box ins Bücherregal, wo sie eigentlich hingehören.

Prospekte und Informationen: hier wird ebenso dramatisch reduziert. Die meisten Infos kann man in Sekundenschnelle online erhalten, also brauchen wir das einfach nicht in gedruckter Form. Vieles bringen die Kinder aus der Schule nach Hause, vor allem Infos der Stadtgemeinde, von caritativen Organisationen, etc. (denkt hier niemand an die Kosten und an die Umwelt???), vieles landet leider trotz "Bitte keine Werbung" - Aufkleber im Postkasten - und verteilt sich von dort blitzschnell im Haus, statt gleich im Altpapier zu landen. Heute aber landet alles dort, gnadenlos.
Anleitungen gibt es in meinem Haus kaum mehr, diese haben auch einen großen Teil des Papiermülls ausgemacht. Ich organisiere diese seit Jahren nur mehr digital.

Jetzt kommt der größte Brocken: die Zeitschriften. Wir haben zwar kaum Abos, kaufen aber doch immer wieder gerne die eine oder andere Zeitschrift. Die Kinder bekommen in der Schule die klassischen Abos für den Deutsch- und Englischunterricht, zwangsweise, allerdings sind manchmal doch recht nette Artikel dabei. Außerdem sind natürlich bereits Jugendzeitschriften ein Thema.

Leider ist meine Familie im Bereich Zeitschriften ein wenig eigen. Mein Mann hortet hunderte Eisenbahnzeitschriften, in die er alle paar Jahre einmal einen Blick wirft. Auch seine Tauchmagazine darf ich nicht anrühren, auch wenn sie schon älter sind.

Ich habe einen Spleen, was meine Garten- und Wohnmagazinge anlangt, schließlich kann man die doch wirklich öfter lesen und bekommt immer wieder gute Anregungen, oder? Fazit: hier wird es schwierig.
Trotzdem sortiere ich so viel wie nur möglich aus, was bleibt, kommt in die schon vorhandenen Zeitschriftenboxen, somit ist zumindest wieder alles an einem Platz.

Wochenmagazinge, Jugendmagazine, die Schulzeitschriften (soferne nicht mehr für den Unterricht gebraucht), Kochmagazine, etc. werden aussortiert, hier hebe ich nur die aktuelle Ausgabe auf oder schneide einen einzelnen Artikel heraus (zb ein Kochrezept).
Trotz unserer Zeitschriftenmanie wandert auch hier ein großer Stapel in die Altpapiertonne.

Einschub: ich schaue die Zeitschriften heute NICHT noch einmal durch, auch wenn es in den Fingern juckt. Sonst werde ich nie fertig. Wenn mich ein Artikel wirklich interessiert oder ich ein Rezept aufheben möchte, dann habe ich es vermutlich bereits herausgeschnitten und zumindest in die Lade mit den Zeitungsschnipseln geworfen. Wenn nicht, war es vermutlich nicht so wichtig.

So, geschafft, es sieht schon viel aufgeräumter aus. Ehrlich! Der Couchtisch mit ordentlichem Zeitschriftenstapel sieht ja ganz nett aus. Ohne allerdings noch netter! Und Druckwerke am WC kann ich eigentlich auf den Tod nicht ausstehen.

Das Haus atmet richtig auf und ich habe geschätzte 10 kg im Altpapier versenkt. Bingo!

Morgen geht es ins Badezimmer.

Mit liebem Gruß

Marie

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Montag, 9. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 1




Raus mit dem Ramsch! In den nächsten fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 1: Küche und Speisekammer

Heute gehe ich alle meine Küchen- und Vorratschränke durch. Alles was beschädigt und unbrauchbar ist oder das Haltbarkeitsdatum überschritten hat, wandert in den Müll.

Dinge, die ich dabei so finde:
  • Beschädigtes Geschirr. Auch wenn Shabby Chic in ist und leicht ramponierte Dinge tolle Dekoobjekte abgeben - Gläser mit Sprung, Kaffeehäferln mit abgeplatzten Stellen, verrostete Siebe, Backformen, in denen immer alles anbrennt, etc. haben in meiner Küche nichts verloren. Auch als Dekoobjekte mag ich die meisten davon nicht. Beim Verkaufen bringen sie so wenig, dass der Aufwand sich nicht lohnt. Weg damit.
  • Abgelaufene Lebensmittel. Trotz ordentlicher Vorratshaltung passiert das leider manchmal. Weg damit!
  • Lebensmittel, die bei uns keiner mag, die aber noch in Ordnung sind. Manchmal kauft man Dinge, die dann niemandem in der Familie schmecken. Oder man bekommt sie geschenkt. Aber diese Dinge müssen definitiv nicht in meinen Schränken stehen, bis sie nur mehr reif für den Müll sind. Also sammle ich sie in einem eigenen Korb und bringe sie am nächsten Sonntag zur Caritas. Wer das Projekt Le+O noch nicht kennt, hier ist der Link. Dieses Projekt läuft in Österreich, aber in den meisten Kommunen gibt es ähnliche Initiativen, man muss sich nur erkundigen.
  • Leere Verpackungen. Ups! Davon gibt es eine Menge. Leere Cornflakesschachteln sind nur ein Beispiel. Weg damit!
  • Plastiksackerln und sonstiges Verpackungszeug. Nur die besten werden aufgehoben. Ebenso die tausend Klammern und Verschlüsse.
  • Leergut zum Zurückbringen. Das kommt sofort ins Auto, dann ist es beim nächsten Großeinkauf sicher mit dabei (und wird nicht wieder vergessen, wie so oft).
  • Wertstoffmüll, den ich auch jedesmal vergesse, wenn ich einkaufen fahre, also Batterien und Co. Gleich ins Auto damit, siehe Leergut.
  • Leere Marmeladegläser, Flaschen, etc., die keinen gut schließenden Deckel mehr haben oder einfach zu zahlreich vorhanden sind. Ein Teil davon wandert in die Gartenhütte, der Rest in den Wertstoffmüll.
  • Geschirrtücher: einige taugen wirklich nur mehr als Putzfetzen. Davon habe ich aber genug. Ab in den Müll.
  • Ein fleckiges Tischtuch, das nicht mehr sauber wird und auch sonst schon die besten Tage hinter sich hat. Weg damit.
In meiner prinzipiell aufgeräumten und ordentlichen Küche haben sich ganz heimlich still und leise mehrere große Plastiksackerln mit Müll angesammelt. Wow! Kaum zu glauben, oder??? Es ist ein gutes Gefühl, das alles los zu werden.

Die ganze Aktion hat kaum eine halbe Stunde in Anspruch genommen und meine Küche atmet sichtlich auf. Morgen geht es weiter mit dem Papiermüll.

Mit liebem Gruß

Marie

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