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Dienstag, 25. Oktober 2016

Als Gastautorin bei Augenstern HD Zauberkrone

Diese Woche darf ich als Gastautorin bei Annette von Augenstern HD Zauberkrone schreiben. Wie schön! Ich bin ganz aufgeregt und freue mich auf viele nette Kommentare und Anregungen.




Worum es geht? Um Kinderspielzeug, Kindersachen, Kinderkunst und alles, was in unserem Haus so Platz finden muss, wenn wir uns für Kinder entscheiden.

Da bei Annette dieses Jahr mehrere tolle Aktionen betreffend Ordnung, Entrümpeln und Organisieren laufen, zum Beispiel die "1000 Teile Raus" Linkparty, geht es auch in meinen Posts nicht um das Anschaffen von Spielzeug, sondern um das Gegenteil. Was machen, wenn die Kinder aus dem Spielzeug herauswachsen? Was tun mit den tausenden Kinderkunstwerken, die im Laufe der Jahre ins Haus kommen? Wohin mit den vielen Dingen, die unsere Kinder einen Teil ihres Wegs begleitet haben, nun aber nicht mehr gebraucht werden? Ideen, Gedanken, Lösungen, Anregungen und Tipps gibt es bei Annette.

Besucht mich bei Annette auf Augenstern HD Zauberkrone, ich freue mich.

Annettes Gastbloggeraktion läuft noch länger, vielleicht hat noch jemand Lust, bei ihr zu schreiben. Es macht wirklich Spaß mit ihr zu arbeiten, die Vorbereitungen, der Gedankenaustausch, die Themenfestlegung, gemeinsam am Text feilen, DANKE liebe Annette für diese tolle Gelegenheit.

Mit liebem Gruß

Marie

Donnerstag, 23. Juni 2016

Schlüsselablage im Vorzimmer

Ich liebe kleine Organisationsprojekte, hübsche Details, die praktisch, funktionell und attraktiv sind. Projekte, die schnell fertig sind und mir jedesmal ein Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn ich vorbeigehe.

Dieses kleine Schlüsselkasterl sollte so etwas sein. Betonung auf sollte. Das Ergebnis ist wirklich nett, aber der Weg dahin - uff.




Trotzdem lohnt es sich, die Idee nachzumachen - ohne die Fehler, die ich gemacht habe.

Folgende Überlegungen standen am Anfang: ich wollte für unser Vorzimmer bzw. den Eingangsbereich eine kleine funktionelle Schlüsselablage gestalten. Es ist nicht das Haupt-Schlüsselkasterl, in dem alle wichtigen Schlüssel aufbewahrt werden. Dieses befindet sich sicher nicht unmittelbar neben der Eingangstüre, sondern gut versteckt im Inneren des Hauses. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass sich ein nicht ganz ehrlicher Lieferant oder ungebetener Besucher unbemerkt an Schlüsseln bedient - hier ist Vorsicht besser als Nachsicht.

Aber als temporäre Zwischenlösung, um einen Schlüssel einfach schnell abzulegen, war eine Lösung im Vorzimmer notwendig. Beispielsweise den Autoschlüssel, während man das Auto auslädt. Oder den Gartentorschlüssel, während man das Tor für eine Lieferung offen hält.

Ich hatte noch einen kleinen IKEA Ribba Rahmen zu Hause, dieser erschien mir perfekt dafür. Die Rahmen sind tief genug, um ein paar Haken aufzunehmen und die quadratische Form passte auch.




Drei dünne Anstriche, fertig - dachte ich. Ein Projekt für einen Abend. Haha!

IKEA Ribba Rahmen sind mit irgendeiner Imprägnierung versehen, was bedeutet, dass die Farbe darauf nicht hält. Zumindest nicht der VOC freie Acryllack, den ich verwendete. Es war wie Wasser auf einer fettigen Oberfläche, der Lack perlte ab, bildete unschöne Mäander, ekelig. Vor lauter Frust vergaß ich sogar auf Fotos.

Nach zwei Versuchen war klar - die Oberfläche musste irgendwie abgeschliffen werden, um den Untergrund für die Farbe vorzubereiten. Also alles schleifen, nochmals nachschleifen, etc. Vom kleinen schnell fertigen Projekt war nicht mehr viel übrig, aber jetzt wollte ich es genau so machen, wie ich es mir vorgestellt hatte. Manchmal bin ich dann richtig stur.

Also zweimal schleifen, zweimal lackieren, zwischenschleifen, wieder lackieren - nochmals schleifen, nochmals lackieren. Irgendwann war es fertig, meine Familie lachte schon, Maries "kleines schnelles Projektchen" lag tagelang unfertig herum.

Die Rückseite des Rahmens wurde grün gestrichen, weil das Thema meines Vorraums Grün - Schwarz - Weiß - Natur ist. Weitere Fotos folgen, ich habe mit diesem kleinen Vorzimmer schon einiges angestellt und noch einiges vor. Die Mäander nehmen das Thema des Spiegels wieder auf, der an der benachbarten Wand hängt. Die Punkte sind meine derzeitige Leidenschaft. Polka Dots überall, ich mag sie einfach.




In den Rahmen ließen sich ganz leicht drei kleine Schraubhaken hineindrehen. Die Schraubhaken wurden auch grün lackiert, allerdings wird die Farbe hier vermutlich nicht allzu lange halten. Macht nichts, die meisten Dinge werden im Gebrauch sowieso schöner. So wie Bücher, es gibt für mich nichts Schlimmeres als eine Bücherwand mit neuen Büchern, denen man ansieht, dass sie nicht gelesen werden. Etwas abgenützt, gebraucht, gelesen und geliebt gefallen sie mir viel besser.

Was man an obigem Foto gut sieht - DIY ist niemals perfekt, niemals so perfekt wie vorgefertigte industriell hergestellte Dinge. Der Farbauftrag KANN gar nicht so gleichmäßig sein, man erkennt Arbeitsspuren etc. Gerade das macht für mich aber auch den Charme aus. Es geht gar nicht darum, die oftmals sterilen Oberflächen industrieller Prozesse zu kopieren - sondern um Ideen, gute handwerkliche Ausführung und den exklusiven Reiz des Einzelstücks. Nicht mehr und nicht weniger.

Das Schlüsselbrett sieht auch leer gut aus, weil es ja nur eine temporäre Ablage ist, hängen nicht immer Schlüssel dort.




Da der kleine Schlüsselrahmen unmittelbar neben der Eingangstüre hängt, wird er auch eifrig genützt. Es ist am wenigsten Aufwand, den Schlüssel schnell dorthin zu hängen, weniger Aufwand, als ihn irgendwo hinzulegen. So soll Organisation sein, praktisch, funktionell und der schnellste Weg zum Erfolg.

Kosten:
Ikea Ribba Rahmen ca. 25 x 25 cm 4,99 (für mich gratis, weil er von einem anderen Projekt übrig war)
schwarzer matter PU Acryllack - Rest war zu Hause (also gratis), ansonsten ca. 4 Euro für 125 ml
grüner matter PU Acryllack, Wunschfarbton angemischt, 375 ml, ca. 9 Euro (den Lack brauche ich aber noch für andere Projekte im Vorzimmer)
3 Schraubhaken 60 Cent

Was bei den Ribba Rahmen auch nicht funktioniert: die Aufhängung. Das Bild "steigt" von der Wand weg. Hier muss ich mich noch nach einem ordentlichen Bilderhaken umsehen.

Ein kleines Projekt, das viel länger brauchte, als gedacht, aber doch fertig wurde und im Vorzimmer gut funktioniert.

Mit liebem sonnigen Gruß

Marie


Natürlich nehme ich mit meinen Projekten immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!


Dienstag, 5. Mai 2015

Eine "Garage" für Scooter

Meine Kinder haben - wie alle Buben (oder Männer !?!) - ein Faible für Fahrzeuge. Waren es in den ersten Jahren diverse Rutschautos, so gingen sie bald zu größeren und schnelleren Fortbewegungsmitteln über. Derzeit sind die Favoriten Fahrräder, Longboards und Stunt-Scooter.




Genau diese Stunt - Scooter, die man leider nicht mehr zusammenklappen kann, sorgen seit einiger Zeit für eine permanente Stolperfalle in unserem Vorzimmer. Es ist ja viiiieeel zu anstrengend, die Scooter immer in die Gartenhütte zu bringen, schließlich müssen sie iiiimmmmmer schnell verfügbar sein.


Freitag, 27. Februar 2015

Labels, Schilder, Etiketten und so weiter

Meine Linkparty #2 "Von Tag zu Tag" ist noch offen, schau gleich vorbei, verlinke deine tollsten Projekte und hol dir neue Ideen, die unseren Alltag und unser Leben lustiger, bunter und vielfältiger machen. 

***

Muss man alles beschriften? Im eigenen Haushalt? Eigentlich nicht, außer vielleicht die wirklich wichtigen Dinge wie Stromkreise im Sicherungskasten und Wasserabsperrhähne. Ansonsten weiß ich doch, wo etwas hingehört, oder?




Ja, ich weiß das und in den meisten Fällen - aber beileibe nicht immer - räume ich die Dinge auch tatsächlich wieder an ihren Platz. Wenn ich etwas mehrmals partout nicht an seinen Platz stellen will, dann stimmt etwas mit meiner Aufbewahrungsmethode nicht, ganz einfach. So kann man selbst den Bereichen auf die Spur kommen, über die man nachdenken sollte.

Nun, dann gibt es natürlich auch noch den Rest der Familie. Keiner meiner Männer hat ein Ordnungsgen in sich (ich auch nicht, ich kämpfe darum) und so landen viele Dinge nach Gebrauch einfach irgendwo. Die Ausrede: "Ich weiß ja nicht, wo du etwas genau haben willst." oder "Woher soll ich wissen, wo das hingehört?"

Mit Labels kann ich dem zwar kein Ende setzen, aber erstaunlicherweise räumen sogar die Kinder ihre Sachen eher an den richtigen Platz, wenn dieser beschriftet ist.



Wenn man im Internet ein wenig nach "Labels" surft, findet man tausende zauberhafte Ideen. Bunte, kreative Schilder, die aus jedem Kasten ein Schmuckstück machen. Leider mit ebensoviel Aufwand verbunden und oft auch entsprechend kostspielig.

Vor einigen Jahren konnte ich eine kleine Labelmaschine von Brother im Abverkauf extrem günstig erwerben. Sie begleitet mich seither und wenn sie auch nur ziemlich einfache und phantasielose Schilder ausspuckt, so haben sich diese bereits vielfach bewährt.




Das einzige Manko: die Nachfüllkassetten sind teuer - sehr teuer. So teuer, dass ich jedesmal überlege, ob ich wirklich eine nachkaufe. Aber die Schilder halten dafür wirklich viel aus. Sogar den Geschirrspüler überstehen sie problemlos.





Den Kleiderkasten meiner Kids habe ich beispielsweise auf diese Art beschildert. Arbeitsaufwand: nicht einmal 20 Minuten. Kasten sortieren, Schilder drucken, aufkleben, fertig. Es herrscht zwar immer wieder Chaos im Kasten, weil meine Kinder ihre frische Wäsche selbst wegräumen müssen, aber generell sind die Kästen mit den Labels wesentlich ordentlicher geworden.





Meine Männer kochen gerne und oft - und ich kann das nur bewundern und unterstützen. Das Küchenchaos, das sie manchmal hinterlassen, muss ich eben in Kauf nehmen. Allerdings hatten wir zunehmend das Problem, dass Vorräte und Zutaten nach dem Kochen einfach in irgendeinen Kasten zurückgestellt wurden. Das nannten sie dann Aufräumen oder Wegräumen. "Woher sollen wir wissen, wo genau du das Öl haben willst?" war die Standard-Rechtfertigung.






Also: ein paar Labels im Küchenschrank aufgeklebt und schon weiß jeder, wirklich jeder, wo Essig, Öl und Zucker ihr Zuhause haben. Es klappt seither viel besser, die Dinge finden jetzt wieder ihren richtigen Platz und vagabundieren nicht mehr so leicht durch die Regale.






Auch hier war der Zeitaufwand zu vernachlässigen. 10 Minuten pro Kasten und alles war beschriftet.






Manche Ideen sind zwar nicht besonderts attraktiv oder spektakulär, aber sie helfen im Alltag, das Chaos unter Kontrolle zu halten.

Pro Minute, die wir uns mit der Organisation beschäftigen, gewinnen wir in Summe ein bis zwei Stunden Lebenszeit. Bei dieser Idee stimmt das definitiv!


Hier geht es nochmals zur aktuellen Linkparty, ich freue mich auf viele bunte Projekte und Ideen. Mach mit!


http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2015/02/linkparty-2-von-tag-zu-tag-ist-offen.html



Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter, die sich immer so viel Mühe machen und an alle Blogger, die ihre tollsten Projekte vorstellen.


Hier seht ihr alle Projekte der Linkparty #2. Bis zum 8. März kann man noch mitmachen!





Dienstag, 17. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 5




Tag 5 der Mini-Organisation musste ein wenig warten. Nach dem Blizzard von letztem Montag lagen mehr als 20 cm Neuschnee und es war bitterkalt. Keine gute Voraussetzung, um Garten und Gartenhütte zu entrümpeln.

Mittlerweile hat sich aber das Wetter beruhigt, es ist zwar immer noch recht kalt, aber sonnig und der Schnee ist fast schon wieder weg.

Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 5: Garten und Gartenhütte


Der Garten ist eigentlich schnell aufgeräumt, weil er jetzt - kurz vor Frühlingsbeginn - übersichtlich und kaum bewachsen ist. Also sammle ich zunächst einmal den Müll ein, der sich immer wieder ansammelt. An unserem Garten führt ein Spazierweg vorbei und manche Leute finden es augenscheinlich in Ordnung, ihren Müll (Papier, Zigarettenstummel, etc.) über den Zaun zu werfen. Außerdem hat der Sturm der letzten Tage auch ziemlich viel Mist hereingeweht. Mit einem Müllsack und dicken Arbeitshandschuhen ist das aber schnell aufgeräumt.

Danach entsorge ich Deko-Artikel, die ihren Zweck nicht mehr erfüllen, ein paar alte Blumentöpfe, eine Figur, ein paar Steine, die sich im Blumenbeet doch nicht so gut machen, ein paar zerbrochene Muscheln, die als Deko rund im den Teich angeordnet waren.

Außerdem sammle ich die verstreuten leeren Sackerln der Meisenknödel ein. Um die Schädlinge in meinem Garten ganz biologisch in Schach zu halten, füttere ich viele Vögel - allerdings nur im Winter. Also liegen nach dem Sturm etliche Reste meiner Vogelfütterung am Boden. Weg damit.

Der Garten sieht gleich viel sauberer aus, auch wenn ich sonst derzeit gar nichts machen kann. Die Sträucher und Bäume sind geschnitten, die Beete vorbereitet und es wartet alles auf den Frühling.

Punkt 2: Die Gartenhütte. Da es so kalt ist, wird das eine schnelle Aktion. Alles, was nicht mehr zu brauchen ist, wandert schnell in einen großen Müllsack. Blumentöpfe, Dekoartikel, ein paar übriggebliebene Zwiebel, alte Samen, die kaum mehr keimen, zwei Gartenscheren, die nicht mehr schneiden, etliche kaputte Arbeitshandschuhe, ein unvollständiges Boccia-Spiel, zwei kaputte Federballschläger, etc.

Wie gesagt, es geht hier heute weder ums Aufräumen noch ums Organisieren. Ich werfe nur den offensichtlichen Müll weg.

Fertig nach 5 Tagen, säckeweise Müll entsorgt, das Frühjahr kann kommen. Mit weniger Ramsch geht dann auch der Frühjahrsputz viel einfacher.

Die nächste Aktion wird die Entrümpeln-für-den-Flohmarkt-oder-zum-Verkaufen-Aktion sein. Denn ich bin auf viele, viele Dinge  gestoßen, die wir nicht mehr brauchen.


Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!


Schau doch auch einmal auf meiner Blogroll vorbei. Wenn du einen tollen Blog hast und dort auch verlinkt werden willst, dann schick mir bitte eine Nachricht oder schreib mir in einem Kommentar.

Donnerstag, 12. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 4

Heute wird es emotional! Dekoartikel und Kinderbasteleien sind an der Reihe. Uff!




Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.

Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte
 

Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen


Meine Kinder sind eifrige Maler, Bastler und Gestalter und ich habe das auch immer unterstützt. Ihr Output ist gewaltig und wenn ich die Menge der Kunstwerke nicht regelmäßig reduziere, würden wir daran ersticken. Also habe ich - schon im Kindergarten - eine Methode entwickelt, die für uns sehr gut funktioniert. Einerseits will man den Kindern ja Gelegenheit geben, ihre Kunstwerke zu präsentieren, schließlich steckt - gerade bei kleinen Kindern - oft unglaublich viel Liebe darin. Auf der anderen Seite kann und will ich nicht alles aufheben.





Unsere Methode funktioniert folgendermaßen:
  • An bestimmten Orten (Küche, Türen, Fensterbrettern, etc.) dürfen Kunstwerke ausgestellt werden - und zwar eine gewisse Zeit. Wir haben eine Türgalerie gestaltet, auf Fensterbrettern finden sich saisonal passende Basteleien als Dekoration, in der Küche hängen und stehen ebenfalls Kunstwerke dort, wo sie nicht stören. Auch in den Kinderzimmern ist Platz dafür.
  • Alle (oder fast alle) Kunstwerke werden fotografiert und somit dokumentiert. Irgendwann mache ich vielleicht einmal ein Fotoalbum damit.
  • Nach einer gewissen Zeit werden die Kunstwerke dann dem Müll oder Altpapier zugeführt.
  • Nur ganz wenige besonders gute Arbeiten bleiben.
  • Kunstwerke werden verwendet. Beispielsweise die bemalten Kaffeehäferln. Sie wurden benützt, in der Spülmaschine gewaschen und waren dann - nach einigen Jahren - kaputt. Also weg damit. Aber in der Zwischenzeit haben sie mir beim morgendlichen Kaffee viel Freude bereitet. Es muss ja nicht alles für "die Ewigkeit" sein.


Heute fotografiere und entsorge ich sämtliche Kunstwerke, die uns die letzten Monate begleitet haben.Nur ganz wenige Dekorationen (vor allem für Weihnachten) werden aufgehoben. Damit haben meine Kinder aber wieder freie Bahn für neue Kunstwerke und Basteleien, was ihre Kreativität durchaus anregt.


Außerdem sind die Dekoartikel an der Reihe - und alle Dinge, die nicht mehr ganz in Ordnung sind. Dekoartikel, die ich nicht mehr mag, die man aber noch verkaufen oder zum Flohmarkt geben kann, sind erst beim nächsten Durchgang dran. Heute geht es um den Müll!

Ich entsorge folgendes:
  • Zimmerpflanzen, die entweder schon kaputt sind oder demnächst eingehen werden. Das passiert mir leider immer wieder. So wunderbar mein Garten gedeiht, für Zimmerpflanzen habe ich leider kein Händchen. Die Luft im Haus ist den meisten zu trocken, es ist im Winter auch zu dunkel und immer wieder nisten sich Schädlinge ein. Ein paar Pflanzen mögen mein Haus und gedeihen wunderbar (auch deshalb, weil sie den Sommer im Freien verbringen dürfen), aber vor allem die rund um Weihnachten schnell hochgezüchteten Dekopflanzen wie Azaleen, Weihnachtssterne etc. überleben bei mir nicht lange. Außerdem stelle ich alle Frühlingsblüher wie Primeln oder Hyazinthen, die unseren Tisch in den letzten Wochen schmücken durften, ins Freie. Sobald der Boden aufgetaut ist, setze ich sie in den Garten und im nächsten Jahr kommen sie wieder.
  • Blumentöpfe und Blumenuntersetzer, die so beschädigt sind, dass ich sie nicht mehr gebrauchen kann.
  • Heruntergebrannte Kerzen, etc.
  • Schalen, Teller, etc., die beschädigt sind.
  • Potpourris, die nicht mehr duften, ebenso die Lufterfrischer.
  • Einen verstaubten Trockenblumenstrauß.
  • Duftkerzen, die nicht mehr duften und auch sonst nicht besonders hübsch sind.
  • Ein paar Körbchen, die ich nicht mehr brauche und die mir auch nicht gefallen.
  • Zwei Bilder, deren Rahmen leicht beschädigt ist und die eigentlich im neuen Haus nicht mehr so richtig passen
  • Zwei Sofakissen, die schon bessere Tage gesehen haben
Das Haus atmet auf und ich habe plötzlich viel Platz für neue Ideen und Dekorationen. Frühlingsfrisch sozusagen. Wunderbar!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

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Mittwoch, 11. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 3

Raus mit dem Ramsch! In fünf Tagen entrümple ich mein Haus und meinen Garten. Nicht radikal, nicht total, das funktioniert bei mir einfach nicht. Nein, diesmal nehme ich mir für jeden Tag einen Bereich vor und werfe einfach nur alles weg, was dort nicht mehr hingehört. Also eine großangelegte Müllentsorgung.




Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen, Verschenken bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich ein anderes Mal.Hier gibt es aber schon Tipps zum Verkaufen oder um große Dinge los zu werden.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte



Tag 3: Badezimmerschränke

Woran es liegt, habe ich bis heute nicht durchschaut. Aber es ist so: mindestens 50% der Tuben, Tiegeln, Flaschen und Dosen im Badezimmer sind LEER. Das neue Duschbad wird geöffnet, die leere Flasche bleibt stehen, wandert ganz nach hinten und wird dort vergessen. Ebenso geschieht es mit Deo, Haarshampoo, Sonnencreme, Medikamentenpackungen, etc.

Hier darf ich meiner Familie keinen Vorwurf machen - denn es sind durchaus auch meine Produkte, die sich hier finden. Warum? Ich weiß es nicht, es passiert weder bewußt noch absichtlich, aber es ist so.
Eine kleine Umfrage unter meinen Freundinnen ergab übrigens, dass ihnen das Problem ebenso bekannt ist. Erklärung haben wir allerdings keine gefunden.

Nur: mein Badezimmer ist nicht riesig groß und der Platz in den Schränken und Regalen ist beschränkt. Leere Gebinde haben hier also auf keinen Fall etwas verloren.
Heute kümmere ich mich einerseits um die vielen leeren Flaschen, Tuben und Tiegelchen und kontrolliere andererseits auch die restlichen Kosmetikprodukte auf Verwendbarkeit und Haltbarkeit.

Was ich so alles finde:
  • Leeren oder eingetrockneten Nagellack. Na, hier kann ich meiner Familie wohl keinen Vorwurf machen, ich bin das einzige weibliche Wesen hier und meine boys verwenden definitiv keinen Nagellack. Ich schon, ich liebe schöne bunte Nägel.
  • Leere Flaschen und Tiegel von Duschbad, Shampoo, Haarwachs, Fönschaum, Haarspray (bei den Haarstylingprodukten habe ich meine Söhne im Visier - denn Haarwachs verwende ich wirklich nicht!)
  • Kosmetika, die ich nicht (mehr) verwende oder die ihre Haltbarkeit definitiv überschritten haben, wie Lidschatten, Mascara oder Lippenstift.
  • Jede Menge Sonnencreme. Da ich nicht genau weiß, wann ich die einzelnen Produkte gekauft habe und das meiste weniger als halbvoll ist, werfe ich alles weg und werde dieses Jahr den kompletten Sonnenschutz aufstocken. Sonnencreme hält eigentlich nicht länger als zwei Jahre.
  • Leere Verpackungen von allen möglichen und unmöglichen Kosmetikartikeln. Weg damit.
  • Unzählige Produktproben und Kosmetika in Reisegröße. Superpraktisch, wenn man sie auch verwendet. Aber leider nur extrem begrenzt haltbar. Aufgrund der kleinen Füllmenge verderben diese Kosmetika nämlich wesentlich schneller als diejenigen in normal großen Gebinden. Also: weg mit allem und vor dem nächsten Urlaub wird wieder aufgestockt.
  • Nagelfeilen, die nicht mehr gut feilen und Nagelscheren, die stumpf geworden sind. Weg damit. Ich habe genug davon.
  • Einweg-Rasierer, die nicht mehr richtig scharf sind.
  • Ausgeleierte Gummiringerln (Haarschmuck) und kaputte Haarspangen. Da ich mein Leben lang langhaarig unterwegs bin, sammelt sich da so einiges an. Weg mit allem, was nicht mehr einwandfrei in Ordnung ist.
  • Bürsten und Kämme. Auch hier kann getrost aussortiert werden.
  • Contactlinsen-Zeug von meinem Mann. Etliche Reisepackungen von Reiniger und Aufbewahrung, deren Haltbarkeit mir fraglich erscheint. Weg damit, das kann sogar gefährlich werden.
  • Putzmittel. Da ich diese teilweise auch in diesem Bereich aufhebe, werden sie gleich mitsortiert. Wobei hier kaum etwas zu tun ist. Eine leere Flasche muss weg, weiters ein oder zwei Spezialreiniger, die ich nie verwende. Seit ich meine Putzgewohnheiten umgestellt habe, kommen bei mir eigentlich nur mehr umweltschonende Reiniger zur Anwendung.
  • Parfum, das schon länger gelagert wird, auch wenn die Flasche vielleicht noch nicht leer ist. Der Duft verändert sich, wenn er älter wird, und meistens nicht zum Besseren. Also: weg damit.
So meine Badezimmerschränke sind nur mehr halb so voll wie vorher und sehen richtig gut aus. Die Aktion ging schnell und problemlos und es ist gleich viel ordentlicher. Morgen geht es weiter, da wird es ein wenig emotionaler. Dekoration und Kinderbasteleien.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

Schau doch auch einmal auf meiner Blogroll vorbei. Wenn du einen tollen Blog hast und dort auch verlinkt werden willst, dann schick mir bitte eine Nachricht.

Dienstag, 10. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 2

Weiter geht es mit Tag 2. Wer nicht von Anfang an dabei war, kann hier gerne einsteigen. Im Prinzip geht es in diesen fünf Tagen darum, möglichst viel Müll und Ramsch aus unseren Häusern, Zimmern und Wohnungen zu entfernen. Eine Vorfrühlings-Entschlackungskur fürs Zuhause, sozusagen.




Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich später.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 2: Zeitschriften und Kataloge

Heute sammle ich (wieder einmal) die vielen bunten Zeitschriften, Kataloge, Broschüren und sonstige Druckwerke zusammen, und zwar im ganzen Haus. Es gibt unzählige Ecken, wo sich diese Dinge verstecken, nein, das Bücherregal ist es eher nicht. Ich finde Zeitschriften, Prospekte, Kataloge, etc. (ja, wir lesen alle viel und überall)

  • am WC
  • im Bad
  • im Schlafzimmer: auf den Kommoden, auf den Nachtkästchen und unter dem Bett
  • im Kinderzimmer: einfach überall
  • im Wohnzimmer: im Zeitschriftensammler, am Sofa, am Tisch, unter dem Sofa, am Fensterbrett
  • in der Küche auf der Arbeitsplatte, auf der Sitzbank
  • im Auto: in den Seitenfächern, auf der Rückbank
  • im Arbeitszimmer: einfach überall
  • im Flur: auf der Garderobebank
  • in sämtlichen Taschen (Sporttasche, etc.)
  • und an tausend weiteren Stellen
Zuerst sammle ich einmal alles ein. Wirklich alles (zumindest alles, was ich finde) und lege es auf einen Haufen.

Dann wird sortiert - in vier große Stapel
  • Prospekte und Informationen, zb Speisekarte vom Pizzadienst, Info vom Museum, etc.
  • Zeitungen, also alle Tages- und Wochenzeitungen
  • Zeitschriften, das sind Garten- und Sportmagazine, Wochenmagazine, Jugendzeitschriften, etc.
  • Kataloge
Die Tageszeitungen sind einfach, die wandern sofort ins Altpapier (der Container steht praktischerweise gleich vis à vis unseres Hauses). Wer noch etwas nachlesen will - Pech gehabt. Und wer einen Artikel aufheben wollte und das noch nicht getan hat - ebenso Pech gehabt, dafür gibt es das Online - Archiv.

Die Kataloge sortiere ich ebenfalls rigoros aus. Nur die aktuellen dürfen bleiben - und nur diejenigen, die mich oder ein Familienmitglied wirklich interessieren. Den aussortierten Stapel gehe ich nochmals durch. Bei einigen Firmen bin ich in der Datenbank, obwohl ihr Sortiment (Babyausstattung) nun wirklich nicht mehr meinen aktuellen Bedürfnissen entspricht. Also schreibe ich gleich eine Mail und bitte um Löschung der Daten. Das reduziert die Menge meiner Post und ist den Firmen gegenüber fair, denn so ein Katalog kostet viel Geld in der Herstellung und im Versand.
Alle aussortierten Kataloge wandern ins Altpapier, alle anderen in die Box ins Bücherregal, wo sie eigentlich hingehören.

Prospekte und Informationen: hier wird ebenso dramatisch reduziert. Die meisten Infos kann man in Sekundenschnelle online erhalten, also brauchen wir das einfach nicht in gedruckter Form. Vieles bringen die Kinder aus der Schule nach Hause, vor allem Infos der Stadtgemeinde, von caritativen Organisationen, etc. (denkt hier niemand an die Kosten und an die Umwelt???), vieles landet leider trotz "Bitte keine Werbung" - Aufkleber im Postkasten - und verteilt sich von dort blitzschnell im Haus, statt gleich im Altpapier zu landen. Heute aber landet alles dort, gnadenlos.
Anleitungen gibt es in meinem Haus kaum mehr, diese haben auch einen großen Teil des Papiermülls ausgemacht. Ich organisiere diese seit Jahren nur mehr digital.

Jetzt kommt der größte Brocken: die Zeitschriften. Wir haben zwar kaum Abos, kaufen aber doch immer wieder gerne die eine oder andere Zeitschrift. Die Kinder bekommen in der Schule die klassischen Abos für den Deutsch- und Englischunterricht, zwangsweise, allerdings sind manchmal doch recht nette Artikel dabei. Außerdem sind natürlich bereits Jugendzeitschriften ein Thema.

Leider ist meine Familie im Bereich Zeitschriften ein wenig eigen. Mein Mann hortet hunderte Eisenbahnzeitschriften, in die er alle paar Jahre einmal einen Blick wirft. Auch seine Tauchmagazine darf ich nicht anrühren, auch wenn sie schon älter sind.

Ich habe einen Spleen, was meine Garten- und Wohnmagazinge anlangt, schließlich kann man die doch wirklich öfter lesen und bekommt immer wieder gute Anregungen, oder? Fazit: hier wird es schwierig.
Trotzdem sortiere ich so viel wie nur möglich aus, was bleibt, kommt in die schon vorhandenen Zeitschriftenboxen, somit ist zumindest wieder alles an einem Platz.

Wochenmagazinge, Jugendmagazine, die Schulzeitschriften (soferne nicht mehr für den Unterricht gebraucht), Kochmagazine, etc. werden aussortiert, hier hebe ich nur die aktuelle Ausgabe auf oder schneide einen einzelnen Artikel heraus (zb ein Kochrezept).
Trotz unserer Zeitschriftenmanie wandert auch hier ein großer Stapel in die Altpapiertonne.

Einschub: ich schaue die Zeitschriften heute NICHT noch einmal durch, auch wenn es in den Fingern juckt. Sonst werde ich nie fertig. Wenn mich ein Artikel wirklich interessiert oder ich ein Rezept aufheben möchte, dann habe ich es vermutlich bereits herausgeschnitten und zumindest in die Lade mit den Zeitungsschnipseln geworfen. Wenn nicht, war es vermutlich nicht so wichtig.

So, geschafft, es sieht schon viel aufgeräumter aus. Ehrlich! Der Couchtisch mit ordentlichem Zeitschriftenstapel sieht ja ganz nett aus. Ohne allerdings noch netter! Und Druckwerke am WC kann ich eigentlich auf den Tod nicht ausstehen.

Das Haus atmet richtig auf und ich habe geschätzte 10 kg im Altpapier versenkt. Bingo!

Morgen geht es ins Badezimmer.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

Schau doch auch einmal auf meiner Blogroll vorbei. Wenn du einen tollen Blog hast und dort auch verlinkt werden willst, dann schick mir bitte eine Nachricht.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Jedes Ding einmal in die Hand nehmen - wie Chaos gar nicht erst entstehen kann

Vor einigen Jahren war ich kurzfristig und eigentlich (fast) unangemeldet bei meiner guten Freundin C. zu Besuch. Es war mehr ein Hilfeschrei ihrerseits, der mich zu ihr geführt hatte, ihr Computer hatte völlig überraschend den Geist aufgegeben und ich bot ihr mein Notebook als kurzfristige Überbrückung an.


Ordnung im Kinderzimmer. Die schwierigste Übung.

C. wohnte damals in einer entzückenden Zweizimmerwohnung mit kleinem Garten. Ich hatte diese Wohnung (und C. auch) niemals in einem anderen Zustand als in absoluter Perfektion erlebt. Aufgeräumt, sauber und wunderschön eingerichtet.

Als ich aber an jenem Tag zu C. kam, sah es bei ihr aus, als habe eine Bombe eingeschlagen. Alle Schranktüren waren offen und fast ihr gesamtes Hab und Gut war in der Wohnung verstreut, am Boden, am Tisch, einfach überall. Mir blieb der Mund offen stehen.


Jedes Ding jedes Jahr einmal in die Hand nehmen.


C. hingegen, fröhlich wie immer, grinste mich leicht ramponiert aus ihrem Chaos an und war kein bisschen verlegen. Die Erklärung folgte auch sofort. C. war am Ausmisten, genauer gesagt, am halbjährlichen Reinigen ihrer zauberhaften Wohnung. Gründlich wie C. ist machte sie auch das absolut und kompromisslos.

C. ist der Meinung, dass sie jedes Stück in ihrer Wohnung mindestens einmal im Jahr in der Hand haben muss. Sie reinigt es und überlegt, ob sie es noch brauchen kann. Dann kommt es, perfekt aufgeräumt, wieder an seinen Platz - oder es wandert in den Müll, zum Flohmarkt, etc. Bei C. gibt es keine Gerümpelecken, vergessene Schränke oder nach etlichen Jahren immer noch unausgepackte Umzugskartons. C. nimmt jedes Jahr jedes Ding mindestens einmal in die Hand. Das war also das Geheimnis ihrer zauberhaften Wohnung.


Aufgeräumt lebt es sich leichter.

An diesem Tag ging ich recht nachdenklich nach Hause. Ich bin, so wie C., ein ordentlicher und organisierter Mensch, aber so radikal hatte ich die Dinge noch nie betrachtet.

Seither ist das ein wenig auch mein Credo geworden: jedes Ding jedes Jahr einmal in die Hand nehmen. Manchmal stelle ich es dann wieder zurück, ohne eine Entscheidung getroffen zu haben. Aber ich habe es bewusst zu Kenntnis genommen.

Mit der - zugegebenermaßen radikalen - Einstellung von C. ließe sich so manches Haushaltschaos in den Griff bekommen. Eigentlich würde es so gar nicht entstehen, denn ein großer Haushalt und das dazugehörige Chaos kommen ja nicht über Nacht. Jede von uns hat klein begonnen, mit dem eigenen Schreibtisch, dem eigenen Zimmer, der ersten eigenen kleinen Wohnung. Das große Haus mit den vielen Kindern und dem Chaos kamen doch zugegebenermaßen erst viel später.


Jedes Ding jedes Jahr mindestens einmal in die Hand nehmen, reinigen und darüber nachdenken, ob man es noch braucht. Ein guter Vorsatz fürs nächste saubere und aufgeräumte Jahr.

Mit liebem Gruß

Marie

Mittwoch, 12. November 2014

DIY

Schon immer habe ich mit Begeisterung gebastelt und gewerkelt. Handarbeiten war nie so meine Sache, bei mir mussten es eher immer die großen und "gefährlichen" Werkzeuge sein. Und so probiere ich immer wieder neue Sachen aus.

Ich liebe kostengünstige DIY Projekte rund um Haus und Garten, die mit einfachen Mitteln tolle und funktionelle Ergebnisse zeigen. In Zeiten wie diesen, in denen gute Handwerker selten und leider kaum mehr zu bezahlen sind, müssen wir (wieder) lernen, selbst zuzupacken.

Auf geht es, was ich kann, kannst du auch!

Marie


Hochbeete bauen
Ein Flachdach begrünen
Projektplanung
Ordnung im Badezimmer
Ein Zuhause für schöne Erinnerungen
Blumenkisterln













Wovon ich die Finger lasse: alle Projekte, die mit (Elektro)Installationen zu tun haben, weiters alle Arbeiten am Steildach und an statisch relevanten Bauteilen. Hier kann einfach zu viel passieren.

Freitag, 10. Oktober 2014

5 Tage Mini - Organisation: Vorbereitung auf den Winter - Tag 5: Wintersport

Heute ist der letzte Tag unserer Winterfit - Aktion. Fünf kleine Aufgaben und die Familie ist vorbereitet.



Hier kannst du die letzten Tage nachlesen, wenn du etwas verpasst hast. Du kannt jederzeit mitmachen, einsteigen oder die Aufgaben auf die nächsten Wochen verteilen.

Heute kümmern wir uns um den Wintersport. Ich spreche nicht von der Skiausrüstung, die ich auch erst immer kurz vor dem Skiurlaub oder dem Skikurs heraushole und kontrolliere. Vielmehr geht es heute um Skihosen, Eislaufschuhe, Rodeln, und alle Dinge, die wir brauchen, sobald es kalt wird.

Kleidung: heute suche ich alle Skihosen, Skihandschuhe, Socken, Sturmhauben etc. heraus,die wir zum Eislaufen, zum Rodeln oder zum Wintersport in der Stadt brauchen. Kaum ist der Winter da, verlangt der Kindergarten eine Skihose an der Garderobe, die Schulen gehen auf den Eislaufplatz und im Schulsportbeutel muss der warme Trainingsanzug bereit liegen. Jaaaa, meine Kinder gehen in eine Schule, die auch im Winter oft draußen Sport macht. Toll!!!
Außerdem muss ich die warmen Winterlaufsachen herrichten und mich um die Neonbänder kümmern, damit wir in der Dunkelheit besser sichtbar sind. Diese Bänder machen über den Sommer leider immer verschwindibus...

Tipp: alte Skihosen nicht wegwerfen, sondern im Kindergarten an die Garderobe hängen oder für den Spielplatz aufheben. Bei kaltem Wetter oder ein wenig Schnee ist diese Hose noch gut genug und beim Herumrutschen im Garten wird sie sowieso nur schnell kaputt.

Sportgeräte: Helme, Eislaufschuhe, Rodeln, Bobs, etc. Was ist da, was brauchen wir noch, was passt noch?
Bei Eislaufschuhen und Co. lohnt es sich besonders, im Bekanntenkreis nachzufragen und nicht alles neu zu kaufen. 

Ich mache eine Liste, welche Wintersportaktivitäten meine Kinder und wir normalerweise ausüben und welche Ausrüstung wir heuer dafür brauchen. Eislaufen ohne dicke Handschuhe geht zum Beispiel gar nicht. Allerdings schaffe ich es nicht mehr, dass meine beiden Racker dabei Skihosen anziehen oder Helme aufsetzen - das ist uncool. Im Kindergarten hingegen wurde kein Kind ohne Skihose oder Helm aufs Eis gelassen... so ändern sich eben die Zeiten.

Wie an den vorigen Tagen auch schaue ich alles durch und schreibe eine Liste, was fehlt. Das wird dann in den nächsten Tagen ergänzt. Somit sind meine Kinder, mein Mann und ich wintersportfit - zumindest für die Aktivitäten in der Stadt und der näheren Umgebung.

So, das wars, unsere unsere Familien sind wieder gut ausgestattet - nun geht es ans Einkaufen. Ich nehme mir die Listen der vergangenen Tage und gehe  nochmals durch, was ich alles besorgen muss. Dann suche ich mir Angebote heraus, recherchiere online Preise und Möglichkeiten und ergänze die Liste. Und leider muss ich dann auch alles besorgen... Einkaufen zählt nun mal nicht zu meinen Lieblingsaktivitäten...

Mit liebem Gruß
Marie

Hier kannst du nochmals alles nachlesen
 
Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks
Tag 2: Hauben, Mützen, Schals, Tücher und Handschuhe
Tag 3: Unterwäsche, Rollis, Pullover und sonstige Winterkleidung
Tag 4: Bettwäsche
Tag 5: Wintersportgeräte und Winterausrüstung

Natürlich bin ich auch wieder bei Linkpartys dabei. Am Freitag sind immer besonders viele offen. Komm mit!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

5 Tage Mini - Organisation: Vorbereitung auf den Winter - Tag 3: Rollis, Pullover, Unterwäsche, Thermohosen und sonstige Winterkleidung

Winterjacken und Schuhe sind schon da, auch die Accessoires liegen bereit, heute kümmern wir uns um die Winterwäsche.


Dazu zählen Rollkragenpullis, dicke Fleecejacken, Skiunterwäsche, dicke Strumpfhosen, Thermohosen, Wintersocken, Leggings und alle Kleidungsstücke, die nur im Winter getragen werden.

In manchen Wohnungen und Häusern muss diese Winterkleidung aus Platzgründen im Sommer in Kisten in Keller oder Dachboden aufbewahrt werden. Meine Kleiderschränke sind groß genug, dass die Sachen das ganze Jahr über darin Platz finden, aber trotzdem ist es notwendig, sie zu Beginn der Saison durchzuschauen.

Meine Vorgangsweise ist wieder die gleiche:

4 Stapel - für jedes Familienmitglied einer.

Dann wird alles durchgesehen und nötigenfalls auch durchprobiert.

  • Was ist vorhanden?
  • Was passt noch? 
  • Was wird getragen? Nur weil ein Pullover meiner Meinung nach passend und todschick ist, heißt das noch lange nicht, dass mein Kind ihn auch anzieht. Alles, was nicht getragen wird, muss den Kasten verlassen. Eventuell passt es einem anderen Kind, ansonsten verschenken, Altkleidersammlung oder Müll - je nach Zustand. In meinem Haushalt gibt es nur Dinge, die auch verwendet werden (zumindest bemühe ich mich täglich darum, diesen Idealzustand zu erreichen :-)).
  • Was ist zu klein? -> für kleineres Kind verwenden, verschenken, verkaufen oder Altkleidersammlung
  • Ist alles sauber? Normalerweise wasche und reinige ich alles, bevor es weggeräumt wird. Aber manchmal sind Dinge so verknittert, dass sie nochmals gewaschen oder gebügelt werden müssen.
  • Motten? Trotz sorgfältiger Reinigung, Motttenschutz und ordentlicher Aufbewahrung schleichen sich diese Biester manchmal ein. Selten in die Kästen, die täglich benützt werden, aber Kisten werden schon einmal befallen. Dann hilft nur eines: alles sofort ausräumen, beschädigte Kleidung entsorgen, den Rest gründlich waschen oder reinigen lassen und in allen anderen Kästen und Kisten den Mottenschutz sofort erneuern. Gerade in Wollsachen lassen sich Motten leider besonders gerne nieder.
  • Sind alle Socken etc. paarweise vorhanden? Wenn nicht -> Müll
Hoffentlich hast du schon ein funktionierendes Kinderkleider - Tauschkarussell. Wenn nicht, kannst du hier nachlesen, wie man es aufbaut. Es spart viel Geld, macht Spaß und bringt allen Beteiligten etwas.

Als nächstes führe ich wieder meine Liste: was fehlt? Was muss ich nachkaufen? Was brauchen wir sofort? Bei der Winterkleidung lässt sich wiederum viel Geld sparen, indem man auf Angebote achtet. In unserer Gegend wird es erst im Jänner und Feber so richtig kalt, bis dahin brauchen wir beispielsweise die warme Unterwäsche kaum. Es reicht also, diese erst nach Weihnachten im Abverkauf zu erstehen.


Alle Kleidungsstücke wandern ordentlich sortiert in die Kästen, die reinen Sommersachen wie Shorts oder Strandkleider werden weggeräumt.

Noch ein Spartipp, der gleichzeitig auch ein Tipp zur Reduzierung von Gerümpel jeder Art ist: meine Kinder kommen schön langsam in das Alter, in dem Markenware wichtig wird. Leider! Ich spreche hier nicht von qualitativ hochwertiger Kinderkleidung diverser Hersteller, die ihr Geld wert ist, sondern von den oft völlig überteuerten Trendmarken. Unser Haushaltsbudget erlaubt es nicht, dass sämtliche Kleidung ausschließlich von solch überteuerten Marken stammt, aber damit sind wir sicher nicht alleine.
Nun habe ich mit meinen Kindern folgende Abmachung: angenommen, sie brauchen neue Jeans. Wenn sie sich diese zu einem Anlass wie Geburtstag und Weihnachten wünschen, quasi also dieses Budget teilweise dafür verwenden, dann darf es auch so ein teureres Trendmarken-Stück sein. Somit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Meine Kinder bekommen die Jeans, die sie sich wirklich wünschen - und ich reduziere die Menge an unnötigem (und vor allem elektronischen) Spielzeug, das sie sich sonst um ihr Geburtstagsgeld kaufen würden.

Machen wir unsere Familien winterfit. Mach mit, in einer Woche ist alles erledigt.

Morgen geht es weiter.

Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks
Tag 2: Hauben, Mützen, Schals, Tücher und Handschuhe
Tag 3: Unterwäsche, Rollis, Pullover und sonstige Winterkleidung
Tag 4: Bettwäsche
Tag 5: Wintersportgeräte und Winterausrüstung

Mit liebem Gruß
Marie

Viele weitere Organisationsideen findest du hier.

Natürlich mache ich wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und hol dir viele gute Ideen, Anregungen und Tipps für dein Zuhause und dein Leben.

Dienstag, 7. Oktober 2014

5 Tage Mini - Organisation: Vorbereitung auf den Winter - Tag 2: Handschuhe, Hauben, Mützen, Tücher und Schals

Winterjacken und Schuhe sind schon da, heute geht es um die vielen Accessoires. Am Ende des Winters werden diese bei mir oft "vergessen" und landen dann in diversen Laden, weil ich keine Lust habe, die Winterkartons nochmals herauszuholen.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2014/10/5-tage-mini-organisation-vorbereitung.html


Heute sammle ich alles ein: Tücher, Ponchos, Handschuhe, Schals, Mützen, Stirnbänder, Hüte, Kappen - einfach alles, was die Kälte ein wenig erträglicher macht.

Meine Vorgangsweise ist wieder die gleiche:

4 Stapel - für jedes Familienmitglied einer.

Dann wird alles durchgesehen:

  • Was ist vorhanden?
  • Was passt noch? 
  • Was ist zu klein? -> für kleineres Kind verwenden, verschenken, verkaufen oder Altkleidersammlung (der Stapel Müll kommt hier nur selten vor, denn die Sachen, die nicht mehr brauchbar waren, habe ich schon im Frühling entsorgt)
  • Ist alles sauber? Normalerweise wasche und reinige ich alles, bevor es weggeräumt wird. Aber manchmal sind Dinge doch verstaubt oder so verknittert, dass sie nochmals gewaschen werden müssen.
  • Motten? Trotz sorgfältiger Reinigung, Motttenschutz und ordentlicher Aufbewahrung schleichen sich diese Biester manchmal ein. Selten in die Kästen, die täglich benützt werden, aber Kisten werden schon einmal befallen. Dann hilft nur eines: alles sofort ausräumen, beschädigte Kleidung entsorgen, den Rest gründlich waschen oder reinigen lassen und in allen anderen Kästen und Kisten den Mottenschutz sofort erneuern. Gerade in Wollsachen lassen sich Motten leider besonders gerne nieder.
  • Sind alle Handschuhe paarweise vorhanden? Wenn nicht -> Müll
  • Gibt es zu jedem Outfit auch passende Accessoires? Oder fehlt etwas? Ich bin zwar nicht der absolute Modefreak, aber ich achte darauf, dass wir immer gut angezogen sind. Dazu gehört auch, dass die Accessoires zur Kleidung passen.
Als nächstes führe ich wieder meine Liste: was fehlt? Was muss ich nachkaufen? Bei den Accessoires achte ich besonders darauf, die Dinge im Abverkauf zu erstehen. Handschuhe, Schals, etc. kann man auch für kleine Kinder problemlos im Jänner schon für den nächsten Winter kaufen. Also besorge ich diese Woche nur das, was unbedingt sofort gebraucht wird, der Rest wandert auf die Liste für den Abverkauf.

Alle Accessoires wandern in die richtigen Kästen oder zur Garderobe, damit sie für den ersten Einsatz - und der wird in den nächsten Tagen sein - bereit liegen.

Machen wir unsere Familien winterfit. Mach mit, in einer Woche ist alles erledigt.

Morgen geht es weiter.

Tag 1: Schuhe, Stiefel, Jacken, Mäntel und Anoraks
Tag 2: Hauben, Mützen, Schals, Tücher und Handschuhe
Tag 3: Unterwäsche, Rollis, Pullover und sonstige Winterkleidung
Tag 4: Bettwäsche
Tag 5: Wintersportgeräte und Winterausrüstung

Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

Dienstag, 24. Juni 2014

Ferienanfang und Schulsachen

Diese Woche haben meine beiden Buben säckeweise Schulsachen nach Hause gebracht. Bücher, Hefte, Malkästen, Zeichnungen, Turnsachen, Schwimmbeutel, und noch tausend andere Dinge.
Angesichts der nahen Ferien und der Urlaubsstimmung wäre es wunderbar, diese Dinge einfach in den Schrank zu räumen (außer das verschwitzte Turnzeug und die Jausenbrotboxen natürlich) und bis Ende August zu vergessen.

Leider habe ich Ende August angesichts des nahenden Schulanfangs noch weniger Lust, mich mit diesen Dingen zu beschäftigen als jetzt. Darum habe ich gemeinsam mit meinen Kindern alle Schulsachen in Angriff genommen und soweit wie möglich wieder in Ordnung gebracht. Außerdem ist derzeit überall Ausverkauf, daher können verlorene oder ausgediente Dinge viel billiger ersetzt werden als im August. Die "Aktionen" zu Schulanfang sind nämlich meist gar keine!

Für alle Hefte, Bücher etc. eines Jahres habe ich in einem Möbelhaus schöne bunte Boxen etwa im Format A4 gekauft. In diese kommt alles hinein, was im nächsten Jahr nicht mehr benötigt wird, vor allem Hefte und Bücher. Die unzähligen Zettel und Kopien werfen wir ins Altpapier. Kein Mensch braucht 75 Mathematik-Übungsblätter, auch nicht als Erinnerung. Ein bis zwei Boxen pro Schuljahr reichen aus. Mit wenig Aufwand sind so alle Schulsachen weggeräumt. Die Boxen werden mit Namen und Schuljahr beschriftet - und wenn meine Kinder dereinst mein Haus verlassen werden, dürfen sie all diese Kisten mitnehmen und entscheiden, was damit geschehen soll. Vielleicht wollen sie die Schulsachen auch schon vorher entsorgen, derzeit werden Hefte und Bücher aber noch aufgehoben.

Turnzeug, Tennissachen, Schwimmzeug, Sportschuhe, Fussballschuhe und  dergleichen werden durchgesehen, gewaschen und fix fertig weggeräumt. Fehlende, beschädigte oder zu klein gewordene Dinge und Kleidungsstücke werden repariert oder ersetzt.

Malkoffer, Bastelkoffer, Handarbeitskoffer, Schultasche, Federpennal und Inhalt, Heftmappe etc. werden ebenfalls gereinigt und eventuell neu befüllt. Meine Kinder gehen, trotz ihres Temperaments, eigentlich recht sorgsam mit den Schulutensilien um. Dieses Jahr musste ein Malkasten und ein Federpennal ersetzt werden (nach immerhin drei Schuljahren), zwei Turnhosen sind zu klein, die Badehosen habe ich bereits unterm Jahr neu gekauft, und beide Federpennale werden mit neuen Buntstiften, Bleistiften und Radiergummis ausgestattet. Auch ein paar Filzstifte muss ich nachkaufen und natürlich noch neue Hausschuhe besorgen. Diese überleben - selbst wenn sie nicht zu klein geworden sind - niemals länger als maximal ein Schuljahr.

Die vielen tollen Bastelarbeiten, Bilder, Kunstwerke und Handarbeiten habe ich einzeln abfotografiert und an einem Ort zur Präsentation ausgestellt. Bilder und Zeichnungen hängen an den jeweiligen Kinderzimmertüren (siehe Tipp unten), die Basteleien und Handarbeiten haben einen Ehrenplatz in einem Regal bekommen. Nach einiger Zeit, wenn neue Basteleien dazukommen, werden die alten entsorgt. Aber es gibt von allen Kunstwerken Fotos und jedes wird eine gewisse Zeit zu Hause ausgestellt. Einige wenige besonders gelungene Arbeiten schaffen es in die "Schatzkiste", eine (kleine!) Box, die für Sachen reserviert ist, die wir längerfristig aufheben wollen.

Die Werke der Kinder werden fotografiert, ausgestellt, und nach einer Weile entsorgt.


Die ganze Sache - konzentriert auf einmal erledigt nimmt nicht viel mehr als einen halben Tag in Anspruch. Und nun können wir die Ferien bis zum letzten Tag genießen.

Tipp zur Türgalerie:
Meine Türen sind lackiert und ich mag es gar nicht, wenn etwas mit Klebeband darauf geklebt wird. Auch auf Holztüren hinterlässt der Klebstoff sehr bald hässliche Spuren, bei lackierten Türen blättert der Lack binnen kurzer Zeit unweigerlich ab. Um die Türen nicht zu beschädigen und trotzdem als Galerie nützen zu können, habe ich großen weißen Bastelkarton im Format 80x80 cm besorgt. Dieser Karton ist exakt so breit wie meine Türen (bei schmäleren Türen muss der Karton eben genau auf Türbreite zugeschnitten werden).
An den Kanten (vor allem oben) klebe ich den Karton nun vorsichtig mit Scotch-Band an der Türe an, wobei das Klebeband nur im Türfalz befestigt wird (wenn dort der Lack ein wenig abblättert, sieht man es kaum und kann es auch leicht wieder ausbessern). Damit habe ich eine große leere Präsentationsfläche für die Zeichnungen und Malereien meiner Kinder. Die Zeichnungen werden einfach auf den Karton geklebt, verschönern die Kinderzimmertüren und sind rückstandfrei wieder zu entfernen.

Noch ein paar Tage bis zu den großen Ferien!

Gruß
Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil! Schaut auch vorbei und holt euch tolle Ideen.

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Dienstag, 18. Februar 2014

Ordnung im Badezimmer

In unserem letzten Badezimmer hatten wir keinen Spiegelschrank für alle Tuben, Tiegelchen, Fläschchen und sonstiges Kleinzeug. Neben dem Waschbecken stand ein hoher 35 cm tiefer Kasten, eigentlich ein Küchenkasten von Ikea. Er war aufgrund seiner Tiefe und Größe zwar superpraktisch, aber das diverse Kleinzeug flog ständig durch die Gegend. Wer kennt das nicht?

Badezimmerorganisation an der Schranktüre.

Ein paar kleine Regale von TCM - eigentlich für die Organisation rund um die Badewanne gedacht - schufen Abhilfe.

Die kleinen Metallutensilos wurden mit Saugnäpfen geliefert, was für unsere Zwecke unbrauchbar war. Sie hätten das Gewicht der Fläschchen niemals getragen, außerdem verrutschen sie leicht und haften auf folierten Platten auch nicht richtig. Kleine feste Schrauben waren die Lösung.

Da die Türen nur knapp 12 mm stark sind, mussten wir extrem kurze Schrauben besorgen, um nicht durch die Türe durchzuschrauben. Trotzdem durften sie nicht zu dünn sein, um das Gewicht zu tragen. Außerdem musste der Kopf groß genug sein, um die Metallstäbe des Körbchens zu tragen.

Kleine feste Holzschrauben fixieren die Körbchen.


Wir entschieden uns für Holzschrauben 3,5 auf 16 mm, die wir nicht ganz hineinschraubten, und fixierten jeden Korb mit 2 bis 3 Schrauben.

Die Scharniere waren starke belastbare Küchenkastenscharniere, die das doch beträchtliche zusätzliche Gewicht leicht tragen konnten.

Wichtig war die Aufteilung:
  • die Regalböden gehen bis ganz nach vorne - in diesem Bereich durften also keine Körbchen befestigt werden
  • wir wollten unterschiedliche Kosmetika unterbringen - also füllten wir die Körbchen einmal probeweise an und fixierten sie mit den Saugnäpfen - so lange, bis wir die optimale Aufteilung gefunden hatten.
  • dann wurde alles exakt angezeichnet
Um die Kasteninnenseite nicht unnötig zu zerstören, wurde jede Schraube mit einem feinen Bohrer vorgebohrt. Aufpassen! Sonst ist man auf der anderen Seite gleich wieder durch!

Die Körbchen sind hoch genug, dass beim Aufmachen der Türe nichts herausfällt. Trotzdem kann man die einzelnen Produkte gut herausnehmen. Die Gitterstäbe stehen eng genug, dass auch kleinere Tuben nicht durchrutschen. Ganz kleine Produkte bewahre ich allerdings in diesen Utensilos auf.


Auch kleinere Tuben finden Halt und rutschen nicht durch.


Nachdem die Aufteilung klar war, wurden die Körbchen endgültig befestigt. Wenn man die Schrauben ganz leicht löst (nur eine halbe Umdrehung), kann man die Körbchen zu Reinigungszwecken abnehmen - eine sehr praktische Lösung.

Größere Kosmetika finden ebenfalls Halt und kippen nicht, wenn man die Türe auf- oder zumacht.

Sogar meine Kinder verstauen die Zahnpasta seither immer am richtigen Platz, weil es so einfach ist.

Zusätzlicher Stauraum ist überall versteckt. Man muss sich nur auf die Suche machen.

Kosten des Projektes: ca. 32 Euro
ca. 30 Euro (3 x 2 Körbchen à 10 Euro)
Kleinmaterial ca. 2 Euro

Zeitaufwand des Projektes: ca. 1,5 Stunden

Viel Spaß beim Organisieren!
Marie