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Dienstag, 10. Februar 2015

5 Tage Mini - Organisations - Challenge: Raus mit dem Zeug! Tag 2

Weiter geht es mit Tag 2. Wer nicht von Anfang an dabei war, kann hier gerne einsteigen. Im Prinzip geht es in diesen fünf Tagen darum, möglichst viel Müll und Ramsch aus unseren Häusern, Zimmern und Wohnungen zu entfernen. Eine Vorfrühlings-Entschlackungskur fürs Zuhause, sozusagen.




Bei mir gibt es soviel Müll im Haus??? - Naja, eigentlich nicht, das Haus ist aufgeräumt und sauber. Naja, eigentlich schon, denn überall sammeln sich Dinge an, die wirklich nichts mehr dort verloren haben. Widerspruch? Wetten nicht! Los geht es!

Wichtig ist, dass ich wirklich nur das wegwerfe, was in den Müll gehört. Um Dinge, die ich nicht mehr brauche, die aber noch zum Verkaufen bzw. für den Flohmarkt geeignet sind, kümmere ich mich später.

Tag 1: Küchenschränke und Speisekammer
Tag 2: Zeitschriften und Kataloge
Tag 3: Badezimmerschränke
Tag 4: Kinder-Kunstwerke und Dekorationen
Tag 5: Garten und Gartenhütte


Tag 2: Zeitschriften und Kataloge

Heute sammle ich (wieder einmal) die vielen bunten Zeitschriften, Kataloge, Broschüren und sonstige Druckwerke zusammen, und zwar im ganzen Haus. Es gibt unzählige Ecken, wo sich diese Dinge verstecken, nein, das Bücherregal ist es eher nicht. Ich finde Zeitschriften, Prospekte, Kataloge, etc. (ja, wir lesen alle viel und überall)

  • am WC
  • im Bad
  • im Schlafzimmer: auf den Kommoden, auf den Nachtkästchen und unter dem Bett
  • im Kinderzimmer: einfach überall
  • im Wohnzimmer: im Zeitschriftensammler, am Sofa, am Tisch, unter dem Sofa, am Fensterbrett
  • in der Küche auf der Arbeitsplatte, auf der Sitzbank
  • im Auto: in den Seitenfächern, auf der Rückbank
  • im Arbeitszimmer: einfach überall
  • im Flur: auf der Garderobebank
  • in sämtlichen Taschen (Sporttasche, etc.)
  • und an tausend weiteren Stellen
Zuerst sammle ich einmal alles ein. Wirklich alles (zumindest alles, was ich finde) und lege es auf einen Haufen.

Dann wird sortiert - in vier große Stapel
  • Prospekte und Informationen, zb Speisekarte vom Pizzadienst, Info vom Museum, etc.
  • Zeitungen, also alle Tages- und Wochenzeitungen
  • Zeitschriften, das sind Garten- und Sportmagazine, Wochenmagazine, Jugendzeitschriften, etc.
  • Kataloge
Die Tageszeitungen sind einfach, die wandern sofort ins Altpapier (der Container steht praktischerweise gleich vis à vis unseres Hauses). Wer noch etwas nachlesen will - Pech gehabt. Und wer einen Artikel aufheben wollte und das noch nicht getan hat - ebenso Pech gehabt, dafür gibt es das Online - Archiv.

Die Kataloge sortiere ich ebenfalls rigoros aus. Nur die aktuellen dürfen bleiben - und nur diejenigen, die mich oder ein Familienmitglied wirklich interessieren. Den aussortierten Stapel gehe ich nochmals durch. Bei einigen Firmen bin ich in der Datenbank, obwohl ihr Sortiment (Babyausstattung) nun wirklich nicht mehr meinen aktuellen Bedürfnissen entspricht. Also schreibe ich gleich eine Mail und bitte um Löschung der Daten. Das reduziert die Menge meiner Post und ist den Firmen gegenüber fair, denn so ein Katalog kostet viel Geld in der Herstellung und im Versand.
Alle aussortierten Kataloge wandern ins Altpapier, alle anderen in die Box ins Bücherregal, wo sie eigentlich hingehören.

Prospekte und Informationen: hier wird ebenso dramatisch reduziert. Die meisten Infos kann man in Sekundenschnelle online erhalten, also brauchen wir das einfach nicht in gedruckter Form. Vieles bringen die Kinder aus der Schule nach Hause, vor allem Infos der Stadtgemeinde, von caritativen Organisationen, etc. (denkt hier niemand an die Kosten und an die Umwelt???), vieles landet leider trotz "Bitte keine Werbung" - Aufkleber im Postkasten - und verteilt sich von dort blitzschnell im Haus, statt gleich im Altpapier zu landen. Heute aber landet alles dort, gnadenlos.
Anleitungen gibt es in meinem Haus kaum mehr, diese haben auch einen großen Teil des Papiermülls ausgemacht. Ich organisiere diese seit Jahren nur mehr digital.

Jetzt kommt der größte Brocken: die Zeitschriften. Wir haben zwar kaum Abos, kaufen aber doch immer wieder gerne die eine oder andere Zeitschrift. Die Kinder bekommen in der Schule die klassischen Abos für den Deutsch- und Englischunterricht, zwangsweise, allerdings sind manchmal doch recht nette Artikel dabei. Außerdem sind natürlich bereits Jugendzeitschriften ein Thema.

Leider ist meine Familie im Bereich Zeitschriften ein wenig eigen. Mein Mann hortet hunderte Eisenbahnzeitschriften, in die er alle paar Jahre einmal einen Blick wirft. Auch seine Tauchmagazine darf ich nicht anrühren, auch wenn sie schon älter sind.

Ich habe einen Spleen, was meine Garten- und Wohnmagazinge anlangt, schließlich kann man die doch wirklich öfter lesen und bekommt immer wieder gute Anregungen, oder? Fazit: hier wird es schwierig.
Trotzdem sortiere ich so viel wie nur möglich aus, was bleibt, kommt in die schon vorhandenen Zeitschriftenboxen, somit ist zumindest wieder alles an einem Platz.

Wochenmagazinge, Jugendmagazine, die Schulzeitschriften (soferne nicht mehr für den Unterricht gebraucht), Kochmagazine, etc. werden aussortiert, hier hebe ich nur die aktuelle Ausgabe auf oder schneide einen einzelnen Artikel heraus (zb ein Kochrezept).
Trotz unserer Zeitschriftenmanie wandert auch hier ein großer Stapel in die Altpapiertonne.

Einschub: ich schaue die Zeitschriften heute NICHT noch einmal durch, auch wenn es in den Fingern juckt. Sonst werde ich nie fertig. Wenn mich ein Artikel wirklich interessiert oder ich ein Rezept aufheben möchte, dann habe ich es vermutlich bereits herausgeschnitten und zumindest in die Lade mit den Zeitungsschnipseln geworfen. Wenn nicht, war es vermutlich nicht so wichtig.

So, geschafft, es sieht schon viel aufgeräumter aus. Ehrlich! Der Couchtisch mit ordentlichem Zeitschriftenstapel sieht ja ganz nett aus. Ohne allerdings noch netter! Und Druckwerke am WC kann ich eigentlich auf den Tod nicht ausstehen.

Das Haus atmet richtig auf und ich habe geschätzte 10 kg im Altpapier versenkt. Bingo!

Morgen geht es ins Badezimmer.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!

Schau doch auch einmal auf meiner Blogroll vorbei. Wenn du einen tollen Blog hast und dort auch verlinkt werden willst, dann schick mir bitte eine Nachricht.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Anleitungen, Rechnungen und Garantiescheine

Zu jedem Gerät bekommt man mittlerweile fingerdicke Anleitungen mitgeliefert, wobei die Anzahl der Seiten definitiv nichts mit der Qualität der Information zu tun hat. Meist sind es kurze Texte in miserablem Deutsch und in fünfzehn weiteren Sprachen und nach dem Lesen ist man so klug wie zuvor.

Die meisten Geräte sind gottseidank relativ selbsterklärend. Außerdem habe ich das Glück, einen technisch sehr begabten Sohn zu haben. Er sieht sich ein Gerät an und weiß, wie es funktioniert Also lasse ich mir neue Dinge meist von ihm erklären.

Nichtsdestotrotz muss man Rechnungen, Anleitungen, etc. irgendwo aufbewahren. Bei der Fülle der Geräte und der Dicke und Anzahl der Manuals nimmt das ganz schön viel Platz in Anspruch.

Daher bin ich schon vor einigen Jahren dazu übergegangen, nur mehr den deutschen (oder englischen) Teil der Anleitung aufzuheben und den Rest einfach wegzuschmeißen. Mittlerweile mache ich nicht einmal mehr das. Zu den meisten Geräten gibt es nämlich Anleitungen auf den diversen Homepages der Hersteller. Ich lade mir diese herunter und speichere sie in meinem Computer. Wenn das Gerät einmal läuft, sieht man ohnehin nur mehr sehr selten in den Anleitungen nach - und wenn es notwendig ist, finde ich sie auf einen Klick.

Ich habe in meinem Computer ein Verzeichnis Inventar angelegt, darunter Unterordner mit den Titeln Unterhaltungselektronik, Möbel, Haushaltsgeräte, Computer, etc. In diesen Unterordnern gibt es weitere Unterordner mit den Gerätenamen - und in diese Ordner speichere ich alles, was mit diesem Gerät zu tun hat. Ich scanne die Rechnung (und hebe sie nur so lange in Papierform auf, bis die Garantie abgelaufen ist), und speichere die Anleitungen dazu. Bei Computerzubehör speichere ich eventuell auch Treiber in dieses Verzeichnis - und ich mache ein Foto.

Screenshot des Inventarordners Drucker. Treiber, Rechnung, Anleitungen und ein Foto sind gemeinsam abgelegt.

Wenn ich nun über irgendeines meiner Geräte eine Info brauche, habe ich alles bei der Hand. Sehr praktisch ist das auch, wenn man schnell nachschauen will, ob ein Gerät noch Garantie hat bzw. im Versicherungsfall zum Nachweis des Anspruchs.

Eine Kopie aller dieser Dateien habe ich auf einer DVD gespeichert und getrennt vom Computer sicher verwahrt.Wenn der Computer also den Geist aufgibt oder gestohlen wird, habe ich meine Infos trotzdem noch bei der Hand.

Es ist für mich unmöglich, alle Geräte im Haushalt nachträglich so zu erfassen, ich möchte ja auch noch andere Dinge tun. Aber ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, alle neuen Geräte gleich einzugeben und die Anleitungen und Rechnungen zu scannen bzw. downzuloaden. Somit muss ich nur mehr die Originalrechnungen aufheben, solange Garantie besteht und der Papierwust hat sich binnen kurzer Zeit stark reduziert.

Ein Anfang des papierlosen Home-Office!

Liebe Grüße
Marie

Mittwoch, 31. Juli 2013

Die Urlaubs - Kiste

Wir fahren auf Urlaub! Zwar sind es noch ein paar Tage bis dahin, aber schön langsam türmen sich die diversen Reiseunterlagen, Karten, Listen und Informationen.




Um alles griffbereit zu haben und vor allem nichts zu verlegen oder zu vergessen, habe ich eine Urlaubsbox eingerichtet. Eine einfache Box im Format A4, in der wir alle Urlaubsunterlagen sammeln. So haben wir alles an einem Ort und können vor der Abreise nichts vergessen.

Derzeit enthält die Urlaubsbox schon:

  • Buchungsbestätigungen der Hotels - jede in einem eigenen Klarsichtmäppchen in Deutsch und der Landessprache
  • Notfalladressen und Telefonnummern (beispielsweise um Kreditkarten zu sperren)
  • Versicherungsunterlagen (Reise-Rückholversicherung, etc. + Telefonnummern)
  • Unterlagen des Reisebüros
  • diverse Landkarten und Stadtpläne
  • Unterlagen, die wir für das Auto brauchen, also Unfallbericht, Grüne Versicherungskarte, etc., ebenfalls in einer eigenen Mappe
  • Informationen des Touringclubs zu den Reiseländern
  • das in Südeuropa zwingend vorgeschriebenen Ersatzlampenset
  • ein Länderpickerl
  • die Monatsvignette für eines unserer Reiseländer
  • zwei Reiseführer
  • unsere Packliste 



In den nächsten Tagen wird noch einiges dazukommen.

Am Tag vor der Abreise wird dann alles sortiert und entsprechend verstaut.

Gute Reise!
Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil.