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Projektplanung mit Pinterest

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: seit einigen Tagen habe ich tatsächlich ein Smartphone! Bisher war mir mein altes Tastenhandy gut und teuer, es funktionierte einwandfrei, war robust und konnte alles, was ich brauchte. Telefonieren und SMSen.

Nun haben wir aber seit ein paar Wochen neue Mitbewohner, drei an der Zahl, und die Kleinste (und Lebhafteste) fand es in der Nacht bei uns ziemlich langweilig. So knabberte und biss sie mein Handyladekabel durch bis nur mehr einzelne Drähte heraushingen. Nur um Missverständnisse zu vermeiden, es handelt sich um Katze Lilith, zarte 5 Monate alt und ein Energiebündel, wie es im Buche steht.

Da für dieses alte Gerät kein Ladekabel mehr erhältlich war - zumindest nicht einfach und schon gar nicht billig - ließ ich mich von meinen beiden Buben in den nächsten Elektromarkt verführen. Beim Preis hatte ich Mitspracherecht - BILLIG!!! - ansonsten erledigten meine Buben die Auswahl.

Ehrlich gesagt? Ich liebe es. Es eröffnet völlig neue Dimensionen. Nein, nicht die diversen Spiele und sonstige Unnötigkeiten, aber die Möglichkeit, auch unterwegs auf meine Daten zuzugreifen.

Wobei ich beim Thema bin: Projektplanung.

Wie viele wissen und ich immer wieder betone, passiert Projektplanung bei mir zuerst im Kopf und dann am Papier. Mit Stift, Farben, Katalogen und Ideen. Oft reicht das völlig aus.

In letzter Zeit tendiere ich aber immer öfter dazu, die elektronischen Hilfsmittel schon früh in den Prozess zu integrieren, und so habe ich Pinterest als Planungstool entdeckt.

Hier sammelte ich Ideen für eine Küchenplanung. Diese Küche werde ich euch demnächst vorstellen, meine liebe Mitbloggerin Maxi von Geschwisterkeks ist die Besitzerin und bäckt darin, nach vielen Schwierigkeiten mit dem leider recht unfähigen Küchenstudio, bereits die tollsten Leckereien. Aber lest selbst nach.




Bei meinem aktuellen Projekt ging ich sogar einen Schritt weiter. Da mein Kunde im Ausland lebt, spielt sich die meiste Kommunikation per Internet ab, außerdem geht es hier wirklich vor allem um Interior Design. Also richtete ich "geheime" Pinnwände auf Pinterest ein, auf denen der Kunde und ich Ideen abspeichern können. Eine tolle Sache. Hier ist beispielsweise die Pinnwand "Bad und WC".




Da die Badewanne bei diesem Entwurf sehr speziell ist, richteten wir eine eigene Pinnwand mit Badewannenmodellen, Preisen und Herstellern ein. So sehen wir auf einen Blick, welche Modelle in Frage kommen.




Zusätzlich entdeckte ich noch eine wichtige Funktion: die Datenbank für bereits verwendete Materialien. Bei allen meinen Projekten führe ich genaue Materiallisten, sammle Kataloge, Produktblätter, Farbmuster, etc. Das ist aufwändig und vor allem Platzintensiv, aber für einen guten Entwurf unerlässlich.




Wenn ich mich nach Produkten für ein Projekt umsehe, habe ich diese Sammlung meist bei mir. Aber manchmal entdecke ich im Zuge meiner Ausflüge plötzlich etwas, das zu einem anderen Projekt passen würde. Oder ich habe spontan Zeit, die Farbe für die Ausbesserungsarbeiten in meinem Haus zu besorgen - bloß - welcher Farbton war es nun genau? In solchen Momenten habe ich die Papierunterlagen garantiert nicht dabei.

Also gibt es bei mir nun auch eine Pinnwand der bereits verwendeten Materialien pro Projekt und Raum. Hier wird dann wirklich alles abgespeichert, von der Wandfarbe bis zur Mischbatterie, und zwar nur das, was tatsächlich zur Anwendung kam. Mit meinem neuen Smartphone kann ich jederzeit darauf zugreifen und beispielsweise garantiert den richtigen Lack nachkaufen.

In Zukunft werde ich auch Skizzen und vor allem Vermessungsunterlagen auf Pinterest laden, um so auch von unterwegs Zugriff auf die wichtigsten Projektdaten zu haben. Die geheimem Pinnwände machen es möglich.

Mit lieben Grüßen

Marie


Ferienplan 2015

Die großen Ferien stehen fast schon vor der Türe, bei einigen geht es ja schon in den nächsten Tagen los. Bei uns dauert es noch ein bisschen, Zeugnisverteilung ist am 3. Juli, aber schon jetzt ist es dringend notwendig, die letzten Vorbereitungen für die Kinderbetreuung zu treffen.

Ferienplan

In Österreich haben wir 9 Wochen Sommerferien, dazu Weihnachts-, Semester-, Oster-, Pfingst- und Herbstferien, schulautonome Tage und sonstige freie Tage. Die Kinder haben insgesamt fast 14 Wochen frei. Uff! Der normale Arbeitnehmer hingegen hat 5 bis 6 Urlaubswochen.

Um Kinder und Beruf irgendwie unter einen Hut zu bekommen, hilft nur eines: gute Nerven und exakte Planung. Hierbei kann mein Ferienplaner helfen. Auf einem großen Blatt im Format A3 ist alles übersichtlich notiert.

Heuer habe ich meine Freundin Bella gebeten, diesen exemplarisch auszufüllen, da sie drei Kinder hat und beide Elternteile voll berufstätig sind.



Der Ferienplaner hat 6 Spalten. Diese können beliebig ausgefüllt werden. Bella wählte eine Spalte pro Kind und drei Spalten für Infos, etc. So sieht sie beispielsweise, dass sie sich am 3. Juli freinehmen muss, weil Zeugnisverteilung ist (ja, auch Fiona bekommt ein "Zeugnis" im Kindergarten, sie kommt im Hebst in die Schule). Weiters muss am Samstag gepackt werden, weil Sebastian am Sonntag ins Pfadfinderlager fährt. In der ersten Woche sind Lena und Fiona bei den Großeltern, von wo sie am Freitag um 14 h wieder abgeholt werden müssen (das muss Max machen), Sebastian ist bei den Pfadfindern. Zur Info: Lena ist 12, Sebastian 11 und Fiona 6 Jahre alt. Alle drei Kinder sind also in einem Alter, in dem man sie in den Ferien de facto noch nicht einen ganzen Tag alleine lassen kann.
Andere Lösungen sind natürlich auch möglich, je nach Familie und Situation.




Bella wählte bunte Farben je Ereignis und trug diese in die Legende ein. Somit sieht sie nicht nur sofort, wo ein Kind ist, sondern auch, wer es abholt, etc.




Im Notizfeld werden noch Daten und Telefonnummern der Camps, Betreuer, etc. eingetragen. Diese werden erst nachträglich ausgefüllt. Bella und Max sind eine echte Familie und wollen nicht alle Daten im Netz bekanntgeben. 


Ferienplan


Der Vordruck kann gratis heruntergeladen und beliebig oft ausgedruckt werden. Es gibt für jedes Monat ein eigenes Blatt, von Juni bis September.


Ferienplan


Der Plan hängt bei uns an zentraler Stelle, kann täglich geprüft und bei Bedarf auch adaptiert werden.

Viel Spaß mit dem bunten Ferienplaner 2015.

Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Es sind ein paar neue dabei! Komm mit, es lohnt sich! 

Schränke - eine Lösung für kleine Räume

In unseren Wohnungen werden die Kinderzimmer und Schlafzimmer immer kleiner. Um auf 80 m2 eine Vier-Zimmer-Wohnung unterzubringen (die sich besser verkaufen / vermieten) lässt als eine Drei - Zimmer - Wohnung, schrumpfen die Räume oft zu Miniaturgröße. Oft ist es schwierig, in den winzigen Zimmern Bett, Schreibtisch, Regale und Kleiderkasten unterzubringen, selbst wenn nur ein Kind darin wohnt. Vor allem dann, wenn Fenster, Türen und Balkontüren ungünstig platziert sind.


Kasten in der Nische.


Die heute vorgestellte Lösung für kleine Räume ist eine sehr aufwändige, aber eine, die das Platzangebot und das Raumgefühl komplett ändert. Allerdings müssen kleine Umbauarbeiten statisch möglich und erlaubt sein. Die Idee ist aber auch eine Anregung für diejenigen, die ein Haus planen und mit einem begrenzten Budget (= begrenztes Raumangebot) auskommen müssen.

In den USA und England sind eingebaute Wandschränke gang und gäbe. Bei allen Nachteilen haben sie vor allem einen großen Vorteil: der meist 60 cm tiefe Kasten steht nicht mitten im Zimmer.

Meine Lösung, auf europäische Verhältnisse abgestimmt, lautet: verschränkte Wände.

In zwei nebeneinanderliegenden Zimmern werden die Wände um ca. 65 cm versetzt angeordnet, sodass zwei Nischen entstehen, in die ein handelsüblicher Kleiderkasten hineinpasst. Natürlich sind auch Einbauschranklösungen für diese Nischen eine tolle Sache.Prinzipiell würde ich die Nischen aber von den Abmessungen so wählen, dass ein normaler Kleiderschrank darin Platz findet, also beispielsweise 60 bis 65 cm tief und 155 cm breit (dann geht sich ein 150 cm breiter Kasten mit Sesselleisten bequem aus).




Vorteil: es entsteht im Zimmer eine gerade Wandflucht, der Kasten findet bequem Platz und die Gesamtgröße des Zimmers ändert sich nicht, trotzdem bleibt ein annähernd rechteckiges oder quadratisches Raumgefühl. Es gibt ja nichts Schlimmeres, als eine Türe zu öffnen und auf die Seitenwand eines Schrankes zu "knallen".

Für alle, die ein Haus planen oder bei ihrer neuen Wohnung noch ein Mitspracherecht betreffend Raumaufteilung haben, ist das eine gute Idee.

Für alle, die diese Lösung in einer bestehenden Wohnung oder in einem Haus verwirklichen wolle: soferne keine tragenden Wände betroffen sind, ist es durchaus möglich, diese einfach zu ändern. Im Prinzip muss eine Trennwand neu aufgestellt werden und der Bodenbelag ist zu erneuern, eventuell müssen Leitungen verlegt werden.

Der handelsübliche Schrank sitzt in einer Nische von 155 x 60 cm.


In manchen Gemeinden braucht man dafür eine Baubewilligung, in manchen Orten reicht eine Bauanzeige (also eine Meldung, dass man diese Arbeiten durchführt), oft geht es auch ohne. Unbedingt vorher beim Bauamt erkundigen! Die Arbeiten können im Zuge einer vielleicht schon länger geplanten Renovierung durchgeführt werden und sind für geschickte Heimwerker großteils leicht selbst möglich (außer Elektro- und Wasserleitungen!!!)
Der Abbruch und Neuaufbau einer nichttragenden Leichtbauwand ist in zwei bis drei Tagen erledigt und kostet nicht die Welt.

Bitte entschuldigt die schlechte Fotoqualität, manchmal müssen die "Baustellenfotos" schnell und unter suboptimalen Bedingungen geknipst werden. Aber ich denke, ihr könnt euch ein Bild von der Lösung machen.

Nachtrag: Eine ähnliche Lösung wurde auch von anderen Bloggern schon toll umgesetzt, wie ich den Kommentaren entnehmen durfte. Schaut zum Beispiel einmal bei Probieren geht über Studieren vorbei.
http://kreativsein.blogspot.co.at/2015/01/endlich.html

Nachtrag 2: Wenn jemand eine meiner Ideen aufgreift oder dazu auch einen ähnlichen Post hat - her mit dem Link! Ich verlinke euch gerne! Das macht das Web und die Bloggerwelt bunter und informativer.

Es läuft noch meine Linkparty "Von Tag zu Tag". Schau vorbei, verlinke deine Projekte und nimm ein paar gute Ideen mit.


Linkparty

 
Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalter!
Wer gerne auf meine Blogroll möchte, ist herzlich eingeladen.

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Feste und Feiern - Tag 5




Heute ist der letzte Tag meiner vorweihnachtlichen Organisations-Challenge. Heute gehe ich festmäßig ein wenig ins Detail, soweit das bereits möglich ist.

Die Liste von Tag 1 hilft mir dabei.

Pro Fest, das in meinem Haus stattfindet oder für das ich in irgendeiner Weise verantwortlich bin, lege ich ein eigenes Blatt an.

Tischdekos werden ebenso geplant wie Gästelisten und Einkäufe.

Alles, was ich tun, beachten, organisieren, besorgen, herrichten, kochen, backen und dekorieren muss, wird nun detailliert notiert, ebenso wann ich es mache, was es ungefähr kostet - oder an wen ich es delegiere. Diesen Punkt nehme ich mir dieses Jahr besonders vor: es ist schon so, dass ich furchtbar gerne plane und organisiere und gestalte und werkle, oft wird es mir dann aber zu viel. Also werde ich dieses Jahr meine Umgebung intensiv mit einbeziehen. Je früher ich aber anfrage, ob mir jemand eine bestimmte Sache abnehmen kann, desto eher bekomme ich ein ja.

Wichtig ist: auch ein nein kann ich gut akzeptieren, dann suche ich entweder jemanden anderen dafür oder erledige es notfalls doch selbst. Jetzt kann ich mir noch alles gut einteilen.


Auch wenn spontane Partys hin und wieder ein absolutes Highlight sind und noch lange danach für gute Stimmung sorgen, so ist es doch wesentlich einfacher, Feste gut und genau zu planen. Ein Abend Planung, entspannt und in guter Umgebung erspart viel Geld, Ärger und Stress - und das Projekt läuft wie geschmiert.
  

Maries Tipp!

Heuer verwende ich erstmal ein neues Planungstool: Pinterest. Pro Ereignis lege ich eine (geheime) Pinnwand an, auf der ich erst einmal völlig ungefiltert Ideen sammle. Toll - aber nicht ungefährlich. Man verliert leicht Überblick und Zeitgefühl. Aber die Ideen, die man im gesamten Netz als Anregung sammeln kann, sind hilfreich, spornen meine Kreativität an und geben mir neue Impulse. 


Heute plane ich die Weihnachtskekse.  Was war toll? Und welche neuen Rezepte probiere ich aus?

Ein weiterer Punkt auf meiner Liste: Kekse. Was backe ich heuer? Also werden Kochbücher gewälzt, Rezepte verglichen und Listen erstellt.
Bei uns gibt es die Weihnachtskekse nämlich schon im Advent, ab dem ersten Adventwochenende. Das heißt, sie müssen bis dahin annähernd fertig sein. Im Advent schmecken sie besonders gut, dafür ist nach Weihnachten mit den Keksen bald Schluss. Im Normalfall reichen sie bis Silvester - und das ist gut so. Weihnachtskekse Mitte Jänner finde ich lähmend.

So, im Prinzip ist meine vorweihnachtliche Planung abgeschlossen. Gesamter Zeitaufwand: fünf Mal eine knappe Stunde, gemütlich, stressfrei und sehr organisiert verbracht.

Hier ist der Mini-Organisationsplan für eine entspannte Vorweihnachtszeit. Mach mit!

Tag 1: ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Mit liebem Gruß

Marie

Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Putzen, Termine Organisieren und Dekorieren - Tag 4




Wir sind schon bei Tag 4 der Weihnachtsvorbereitungen - und nein, heute putze ich nicht mein gesamtes Haus. Definitiv nicht!

In den letzten Tagen habe ich mir einen Plan für die Advent- und Weihnachtszeit gemacht, Geschenkelisten ausgearbeitet und meine Dekorationen festgelegt.

Heute überlege ich mir, wann ich die diversen Reinigungs,- Umräum-, und Dekorationsarbeiten am besten erledigen werde. Also wieder einmal ein Plan. Die Planer werden jubeln, die Spontanen dürfen gerne über mich den Kopf schütteln.

Über folgende Punkte werde ich mir heute ein wenig Gedanken machen. Entspannt, mit einer Tasse Kaffee und ohne die Hektik, die immer dann ausbricht, wenn man in letzter Sekunde noch tausend Dinge zu erledigen hat.

  • Kleine Reparaturen
Finde ich in meinem Haus oder meinem Garten kleine Reparaturen, die ich unbedingt noch vor Weihnachten erledigen will oder muss? Hier soll nur das stehen, was für das Fest wirklich notwendig ist, beispielsweise die defekte Außensteckdose, die endlich ersetzt werden muss, um die Weihnachtsbeleuchtung anschließen zu können. Oder der tropfende Wasserhahn im Gästebad, wenn man Logierbesuch erwartet.
Jetzt kann ich all diese Dinge noch entspannt erledigen.

  • Putzen und Reinigen
Der klassische Weihnachtsputz findet bei mir schon lange nicht mehr statt - also eigentlich hat es ihn in dieser Form nie gegeben. Ich bemühe mich, mein Haus das ganze Jahr über sauber und ordentlich zu halten und jede Woche oder jeden Tag eine kleine zusätzliche Putz- oder Organisieraufgabe zu bewältigen. Trotzdem sollen sich Haus und Garten im Advent und zu Weihnachten von ihrer besten Seite zeigen.
Außerdem kommen Gegenstände zum Einsatz, die ansonsten das ganze Jahr ein ruhiges Dasein im Keller, am Speicher oder in diversen Abstellräumen fristen, also beispielsweise der Feuerkorb, meine Keksdosen und Formen, die dicken Sitzkissen und Decken für die Terrasse, die Punschhäferln, um nur einiges zu nennen.
Diese Dinge, die in meinen normalen Putzroutinen nicht enthalten sind, plane ich für die nächsten zwei Wochen ein. Ganz entspannt. Im Notfall, wenn etwas kaputt oder zu abgenützt ist, kann ich es auch noch ersetzen, ohne in Stress zu geraten.

  • Adressen, Telefonnummern, Emailadressen, etc. prüfen
Als Teenager hätte ich mir nie vorstellen können, dass ich Freunde und Bekannte haben könnte, die ich nur einmal im Jahr treffen würde. Die klassische Weihnachtspostliste meiner Eltern fand ich lächerlich und überflüssig.
Aber mit der Zeit, mit vielen Umzügen und Auslandsaufenhalten, ist die Liste meiner Bekannten, die ich tatsächlich nur einmal im Jahr kontaktiere, doch ein wenig angewachsen. Durch social media ist es auch leichter geworden, mit weit entfernten Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Außerdem freue ich mich jedes Jahr über ein persönliches Email oder eine Grußkarte, selbst wenn ich beispielsweise ansonsten von meiner Studienkollegin das Jahr über wenig höre.
Jetzt ist noch genug Zeit, um Kontaktdaten zu prüfen und mir notfalls die neuen Daten zu besorgen.
Noch ein Punkt: je älter man wird, desto mehr Bekannte und Freunde fallen weg, jenseits der 75 ist das, wie ich im älteren Verwandtenkreis sehen kann, dramatisch. Daher liegt es an uns, die wir noch mitten im Leben stehen, gerade an jene Verwandten und Bekannten zu schreiben, die vielleicht nicht mehr so viel Weihnachtspost bekommen. Meine alten Tanten beispielsweise freuen sich besonders über einen netten Brief, eine Kinderzeichnung und ein paar Fotos meiner Kinder. Es macht kaum Mühe und zu Weihnachten soll jeder das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, der gerne an ihn denkt.
Ein netter Brauch, der aus den USA kommt und auch bei uns immer mehr Anhänger findet, ist der Weihnachts-Rundbrief. Zahlreiche meiner Freunde und Bekannten verfassen bereits einen und ich freue mich sehr darüber, wenn ich lesen kann, wie es ihnen im letzten Jahr ergangen ist. Für alle, die das noch nicht kennen: im Prinzip ist dieser Brief ein kurzer Bericht über die persönlichen Ereignisse im letzten Jahr, meist ein bis zwei Seiten lang und mit ein paar Fotos ergänzt.

Darüber habe ich hier schon geschrieben. Jede Woche soll es dieses Jahr in meinem Haus ein wenig weihnachtlicher werden. Es wäre ja schade, wenn meine wunderschönen Dinge erst im letzten Moment im Haus verteilt werden - und dann dafür bis Mitte Jänner stehen bleiben und allen auf die Nerven fallen.
Also lieber früher mit der Deko beginnen - aber bitte nicht vor Anfang Dezember, die Weihnachtsmärkte und Dekos im Oktober gehen mir schrecklich auf die Nerven - und dafür nach Weihnachten relativ schnell wieder wegräumen.

  • Reisen und Besuche planen
Der Winterurlaub steht schon fest, ist auch schon gebucht, aber die kleinen Familienbesuche und Termine noch nicht. Heute plane ich diese Tage und telefoniere auch gleich mit Verwandten und Freunden. Angenehmer Nebeneffekt: wenn ich die erste bin, die ihre Termine festlegt, kann ich die Weihnachtszeit so gestalten, dass es für meine Familie schön und entspannend ist.
Wir bleiben beispielsweise am 25.12. prinzipiell zu Hause und gehen nicht zu Verwandten oder Großeltern. Am Christtag wollen meine Kinder vor allem eines: mit den neuen Geschenken spielen! Wenn ich diesen Tag verplane, ernte ich nur lange Gesichter.

Hier kannst du jederzeit mitmachen oder neu einsteigen, wenn du ein Posting versäumt hast.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen, Termin organisieren und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern


Morgen plane ich meine Feiern und Feste im Detail - und dann kann ich die nächsten zwei Monate entspannt angehen und die Advent und Weihnachtszeit richtig genießen.

Mit liebem Gruß

Marie


Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Geschenkelisten und Einkäufe planen - Tag 3




Schön langsam wird es auch Zeit, dass wir uns um die Weihnachtsgeschenke kümmern. Trotz Wirtschaftskrise und Diskussionen um die Sinnhaftigkeit des Schenkens bin ich trotzdem noch davon überzeugt, dass Weihnachten ohne Geschenke kein richtiges Fest ist. Und so wie ich denken viele, zumindest interpretiere ich die vorweihnachtlichen Verkaufszahlen und das Gedränge an den Einkaufssamstagen so.

Für mich spiegeln Geschenke immer auch eine gewisse Wertschätzung wider. Meine Packerln sollen, abgesehen vom materiellen Wert (der ist oft gar nicht hoch), vor allem eines ausdrücken:

Danke für das vergangene Jahr, ich habe an dich gedacht, 
schön, dass es dich in meinem Leben gibt.


Trotzdem bedeuten die Weihnachtseinkäufe Stress und finanzielle Belastung, keine Frage. Ein wenig Planung muss da schon sein, sonst klappt es nicht so, wie es ich mir vorstelle.

Maries Tipps!
  1. Budget festlegen! Wichtig! Ein Gesamtbudget und ein Budget je Person. Und daran halte ich mich.
  2. Fragen, fragen, fragen. Ich habe herausgefunden, dass die Leute sich tatsächlich mehr über Geschenke freuen, die sie sich selbst gewünscht oder ausgesucht haben. 
  3. Geschenkelisten der eigenen Familie führen. Wer wünscht sich was? Und diese Wünsche rechtzeitig bei allen Schenkenden bekanntgeben.
  4. Im Zweifelsfalle, vor allem bei größeren Kindern und Teenagern: Geld schenken. Das ist nie verkehrt, mit vielen anderen gut gemeinten Geschenken kann man ordentlich danebenliegen.
  5. Eine ausführliche und detaillierte Geschenkeliste erstellen. So sah mein Vorschlag 2013 aus.
  6. Nicht auf die vielen guten Geister vergessen, die uns das ganze Jahr (oft unsichtbar) das Leben erleichtern. Müllabfuhr, Rauchfangkehrer, Postbote, Hausmeister, Schulwart, Zeitungsausträger, um nur einige zu nennen. Eine winzige Aufmerksamkeit haben sie alle verdient, entweder man gibt ein paar Euros in ein hübsches und diskretes Kuvert oder überreicht ein kleines Dankeschön.
  7. Ein kleiner Vorrat an unbeschrifteten Kleinigkeiten kann manch peinliche Situation ersparen, beispielsweise wenn die nette neue Nachbarin plötzlich mit einem Weihnachtskaktus vor der Türe steht. Dann hat man immer etwas parat.

Ein kleiner Vorrat an einfachen Dankeschöns kann in der Vorweihnachtszeit Stress ersparen.


Um die Menge an unbrauchbaren und überflüssigen Dingen vor allem in den Kinderzimmern zu reduzieren, gehe ich bei meinen beiden Buben folgendermaßen vor:
  • Ich rege einen größeren Wunsch an, der sinnvoll ist und dem Kind wirklich Freude machen wird. In der Diskussion finden sich immer solche "größeren" Wünsche, beispielsweise ein tolles Fahrrad, neue Ski, ein Waveboard, eine Gitarre, die Teilnahme am Skilager, etc. Dann bitten wir die Verwandtschaft um Bargeldgeschenke oder Gutscheine für ein bestimmtes Geschäft.
  • Dinge, die meine Kinder sowieso brauchen, dürfen sie sich zu Weihnachten in teurerer Qualität wünschen, also beispielsweise Designerjeans, die ich sonst nicht kaufen würde oder einen Skianorak mit entsprechendem Label. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe. Reduktion des Gerümpels und die Kinder ziehen die Dinge richtig gerne an.
  • Als meine Kinder noch kleiner waren (und noch ans Christkind glaubten), bat ich um Spielzeug einiger Qualitätsmarken oder Bücher bestimmter Autoren, etc. - und hatte auch eine Übersicht, was schon vorhanden war. Was dann aber genau geschenkt wurde, bestimmte der Schenkende selbst.

Jetzt ist noch genug Zeit, um alle Geschenke in Ruhe zu besorgen oder online zu bestellen und die Preise zu vergleichen. Auch damit lässt sich das Budget etwas entlasten, außerdem fallen nicht alle Kosten geballt an. In den nächsten Wochen plane ich auch ausreichend Zeit ein, um alles zu besorgen.

Hier ist der Mini-Organisationsplan für eine entspannte Vorweihnachtszeit. Mach mit!

Tag 1: ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Mit liebem Gruß

Marie

Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen

5 Tage Mini - Organisations Challenge: Dekomaterialien organisieren und Dekorationsplan erstellen - Tag 2

Mein Plan steht, ich weiß also, was sich in den Wochen rund um Weihnachten in meinem Haus abspielen wird. Wenn du den ersten Teil versäumt hast, kein Problem, hier kannst du gleich einsteigen und mitmachen.




Heute geht es daran, die Dekorationen und Dekomaterialien zu sichten, zu organisieren und zu ergänzen.

Prinzipiell kaufe ich ja am liebsten im Ausverkauf ein. Da gibt es die tollsten Dinge doch viel günstiger, vor allem, wenn man nicht nach etwas ganz Bestimmten sucht. Wie 99,5% aller Haushalte müssen auch wir uns sehr genau überlegen, wofür wir wieviel Geld ausgeben können, um dauerhaft gut über die Runden zu kommen.

Manchmal macht es aber auch Sinn, zu Beginn einer Saison einzukaufen, wenn die Geschäfte voll sind und das gesamte Sortiment noch vorhanden ist.

Ich hole sämtliche Kisten, Schachteln, Laden und sonstige Behälter heraus (uff, ist das mühsam!) und gehe die einzelnen Teile durch. Dabei hilft mir, dass ich Anfang Jänner eine ziemlich genaue Inventarliste meiner Weihnachtsdeko erstellt habe. Hier findest du den Post dazu.

So sieht meine "Inventarliste" aus. Bilder sagen mehr als tausend Worte.


So sieht meine "Inventarliste" aus.

Davor hatte ich auch schon Inventarlisten, aber ich hatte nach einem Jahr keine Ahnung mehr, was sich hinter dem Begriff  "Kugelkerze mit goldenen Spiralen" verbirgt.

Nun überlege ich mir anhand der gestrigen Liste, wie ich Haus und Garten dekoriere - und vor allem wann.


Maries Tipp!
Dieses Jahr möchte ich folgendermaßen vorgehen: jede Woche sollen Haus und Garten ein wenig weihnachtlicher werden. In den letzten Jahren habe ich die Wohnung eigentlich immer eher zufällig und spontan dekoriert, und es war immer wunderschön, wenngleich manchmal etwas stressig und oft erst recht spät. Dieses Jahr probiere ich ein anderes Konzept aus. Mal sehen.

(Zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust: Planung versus Spontanität. Wenn ich der Spontanität gänzlich die Führung überlasse, läuft alles aus dem Ruder. Wenn ich nur plane, verkommt alles zu purer Langeweile. So versuche ich, die Balance zu halten.)

Generell bin ich ja eher traditionell und schmücke Haus und Garten jedes Jahr im gleichen Stil. Also nicht ein Jahr ganz rot, dann ganz gold, dann wieder retro, dann landhausmäßig, sondern eigentlich immer in ähnlicher Form. Manchen mag das langweilig erscheinen, mir gefällt es so. (Obwohl: diese durchgestylten Christbäume oder Tischdekorationen in einer Farbe finde ich, wenn es gut gemacht ist, einfach toll.)
Ich brauche also auch nicht sooo viele verschiedene Dekorationsmaterialien, weil alles zusammenpasst und fast jedes Jahr zum Einsatz kommt. Außerdem gibt es zahlreiche von den Kindern im Laufe der Jahre gebastelte Kleinigkeiten, die jedes Jahr wieder Freude machen.

Für meine Dekoideen suche ich nun die passenden Materialien zusammen und schreibe auf, was fehlt. Hier gibt es zwei Rubriken
  • Dinge, die ich für die diesjährige Deko unbedingt brauche, vor allem Verbrauchsmaterialien wie Bänder, Kerzen, Servietten, Blumen, Zweige, etc. - die muss ich in den nächsten Wochen besorgen.
  • Dinge, die ich gerne hätte, die aber eventuell auch erst im nächsten Jahr zum Einsatz kommen sollen. Das kaufe ich dann knapp nach Weihnachten im Ausverkauf. Ebenso versuche ich, Kerzen etc. gleich nach Weihnachten zu ergänzen. Den Lagerplatz dafür habe ich, und ich spare so wirklich viel Geld.

Mein Dekorationsplan bis Weihnachten
  • Mitte November: Cottotöpfe mit Frühlingsblühern bestücken, darüber Deko aus Hagebutten, Tannenzweigen, etc. Im Garten und auf der Terrasse aufstellen. Schon erledigt! Im Dezember werden die Töpfe dann mit Tannenreisig und Zapfen ergänzt.
  • Ende November: Blumenkisterln in ähnlicher Weise schmücken, Lichterketten im Vorgarten anbringen.
  • Anfang Dezember: Kranz an Vorder - und Hintertüre anbringen, Tisch vorweihnachtlich mit Kerzen dekorieren, wöchentlich neu gestalten, Terrassentisch dekorieren. Barbarazweige schneiden.
  • Nikolo: Tisch rot gestalten. So sah mein Nikolotisch letztes Jahr aus.
  • Mitte Dezember: Fenster innen weihnachtlich gestalten, Fensterbretter dekorieren.
  • Eine Woche vor Weihnachten: Türen innen weihnachtlich schmücken
  • Weihnachten: Weihnachtsbaum, Krippe.
Da ich am 8. Dezember traditionell Freunde zum Punsch einlade, muss mein Garten bis dahin dekoriert sein. Diese Dekos mach ich schon im November fertig. Am Tag selbst wird dann nur der ganze Garten mit Kerzen in Marmeladegläsern, Feuerkörben und Schwimmkerzen am Teich illuminiert.


Der Plan für die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit nimmt Gestalt an. Wenn du mitmachen willst, findest du hier alle Posts.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Freuen wir uns auf diese Zeit!

Mit liebem Gruß

Marie

Wie immer nehme ich auch heute wieder an Linkpartys teil. Jetzt gibt es besonders viele tolle Beiträge. Wenn dir also noch Ideen für den Herbst, Advent oder Weihnachten fehlen, dann komm einfach mit.

Hier findest du auch Ideen zur Verpackung von Geschenken, zur Planung der Weihnachtsgeschenke, zur Tischdekoration, zu Barbarazweigen und zur Organisation von Weihnachtsdekorationen.

5 Tage Mini Organisations Challenge: Vorbereitung auf Advent und Weihnachten - ein Plan für die stillste Zeit im Jahr - Tag 1

Weil meine 5 Tage Mini - Challenge Winterfit mit Marie so viel Anklang gefunden hat (wow, so viele Klicks hatte ich noch nie!), kommt hier eine weitere. Vorbereitung auf Weihnachten.




In 5 Tagen organisiere ich die wichtigsten Dinge, die ich schon leicht jetzt erledigen kann, um den Streß zu minimieren. Denn: egal, wie man es dreht und wendet, Weihnachten bedeutet Streß für die ganze Familie, vor allem, wenn die Termine zu dicht liegen und sich die Vorbereitung in Hektik verwandelt.

Tag 1: Ein Plan für die stillste Zeit im Jahr
Tag 2: Dekomaterialien organisieren
Tag 3: Geschenkelisten
Tag 4: Putzen und Dekorieren
Tag 5: Feste und Feiern

Heute beschäftige  ich mich zunächst mit dem groben Plan rund um Advent, Weihnachten, Sylvester und die Zeit dazwischen.

Es ist doch so, dass wir uns einerseits jedes Jahr zu viel zumuten (lassen). Auf der anderen Seite kommen aber Dinge, die wir gerne machen möchten, zu kurz. Bei den vielen Pflicht-Weihnachtsfeiern geht sich der gemütliche Punsch mit der Freundin natürlich wieder nicht aus. Das gemeinsame Keksbacken mit den Freunden der Kinder muss leider auch entfallen, weil alle schon anderwertig verplant sind. Dafür kommen noch fünf Anfragen aus Pfarre, Schule oder Verein, ob man nicht noch Kekse backen, Adventkränze binden, den Bazar vorbereiten oder Tee ausschenken könnte. Das Haus will dekoriert, die Kekse gebacken, der Weihnachtsbaum geschmückt und die Geschenke wollen gekauft werden.


Welche Feste gab es im letzten Jahr? Anhand von Fotos und Kalender eine Liste machen.

Daher gehe ich die Sache heuer einmal anders an: ich überlege mir, was ich diesen Advent machen möchte und wo ich heuer einfach nein sagen werde. Wenn ich mir vornehme, für drei Aktivitäten in Pfarre und Schule zur Verfügung zu stehen, dann kann ich bei der vierten Anfrage guten Gewissens nein sagen.

Zunächst notiere ich alle Aktivitäten, Verpflichtungen, Feste, Termine und Veranstaltungen, die ich schon weiß bzw. aus den vorigen Jahren gut abschätzen kann. Also Firmenweihnachtsfeier, Weihnachtsbazar, Weihnachtsmarkt in den Schulen, Keksbacken, Heiliger Abend zu Hause, Sylvester bei Freunden, etc.

Maries Tipp!
Dann überlege ich mir, was ich davon heuer NICHT machen werde und lasse vor allem noch etwas Luft für unerwartete Termine und Verpflichtungen.

Sobald ich die Liste habe, schreibe ich alle erforderlichen Tätigkeiten und den zeitlichen und finanziellen Aufwand zu jedem Punkt. Ich schätze einfach, besser zu hoch als zu niedrig

Bei mir sieht es so aus:
  • 8. Dezember: traditioneller Punsch bei Marie im Garten
    • ca 30 Gäste
    • Dauer: ein Nachmittag + Abend
    • Vorbereitung + Nachbereitung: 1 Tag (einkaufen, Garten dekorieren, Feuerkörbe herrichten, Punsch kochen, Snacks vorbereiten, aufräumen)
    • Kosten: rund 70 Euro
    • heuer: Snacks und Obst von Freunden mitbringen lassen - Kostenersparnis rund 30 Euro, Zeitersparnis rund 2 Stunden

  • Firmenweihnachtsfeier: nur einen Abend verplanen

  • Punsch mit M., J. und S. am Weihnachtsmarkt! Das muss sich ausgehen!
    • Dauer: ein später Nachmittag
    • Termin sofort festlegen

  • Keksebacken mit Kindern + Freunden
    • 4 Kinder
    • Termin sofort festlegen! Sonst sind alle anderwertig verplant.
    • Dauer: 1 Nachmittag
    • Vorbereitung + Nachbereitung: etwa 5 Stunden (Planung, Einkaufen, Teige vorbereiten, Putzen)
    • Kosten: rund 40 Euro (vor allem für Dekomaterialien)
    • heuer: Lebkuchenteig von Freunden mitbringen lassen, Kostenersparnis rund 7 Euro, Zeitersparnis keine; M. als "Hilfe" anheuern

  • Erstes Adventwochenende: Pfarrweihnachtsmarkt
    • 20 Tassen Kekse backen
    • Dauer: 2 Abende
    • Kosten: rund 25 Euro

  • Bastelnachmittag: entfällt heuer


und so weiter...


Keksebacken ist Pflichtprogramm!

Mit etwas Zeit, dem Kalender, den Fotos vom vorigen Jahr und einer guten Tasse Kaffee plane ich alle Aktivitäten.


So, jetzt bist du dran, auf geht es!

Morgen geht es weiter!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Danke an die Veranstalterinnen für ihre große Mühe!