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Gedeckter Kuchen mit Aroniabeeren und Streusel

Das heutige Rezept ist eher aus Not denn aus Planung entstanden. Vor einiger Zeit kaufte mein Mann eine Packung getrocknete Aroniabeeren als Müsli-Ergänzung, aber auch weil er sie einfach ausprobieren wollte. Wir möchten in unserem Garten gerne noch ein paar Wildbeerensträucher anpflanzen und suchen nach schmackhaften Möglichkeiten.


Aroniabeere wird es keine werden, die getrockneten Beeren schmecken uns einfach überhaupt nicht. Egal, ob man sie einweicht oder nicht, sie sind sauer und fade. Unsere Meinung, anderen schmecken sie vielleicht.

Jedenfalls flog diese Packung Aroniabeeren eine Weile in der Speis herum, bis ich genug hatte, sie ständig aus dem Weg zu räumen. Entweder gleich entsorgen oder noch etwas damit probieren? Die Probierfreude siegte. Ich surfte ein wenig im Web herum und fand heraus, dass gekochte Aroniabeeren in Verbindung mit Kokos als Kuchenbelag sehr schmackhaft sein können. Gelesen, getan, und ein eigenes Rezept etwas abgewandelt.


Mein gedeckter Apfelkuchen eignete sich wunderbar als Basis. Als Fülle kochte ich einfach einen Pudding aus der Kokosmilch und vermischte diesen mit den gut durchgeweichten und gekochten Aroniabeeren.

Teig:
300 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Ei
geriebene Zitronenschale


Fülle:
1/4 l Kokosmilch
2 EL Zucker (oder mehr, je nach Geschmack)
2 EL Speisestärke
200 g Aroniabeeren
1 Stamperl Rum
1 EL Zucker

Aroniabeeren mit Rum, 1 EL Zucker und ein wenig Wasser einweichen und über Nacht stehen lassen. Danach gut aufkochen. Kokosmilch mit Zucker vermischen, aufkochen lassen. Speisestärke mit ein wenig kaltem (!) Wasser verrühren, in die kochende Kokosmilch einrühren und aufkochen lassen. Aroniabeeren mit der Kokosmasse gut vermischen, kosten, eventuell mit Zucker abschmecken, gut auskühlen lassen.


Mürbteig kneten, die Hälfte in eine Kuchenform geben, darauf die gut ausgekühlte Aroniamasse streichen, mit dem Rest des Mürbteigs streuselig abdecken. Wenn der Mürbteig sich nicht streuseln lässt, noch etwas Mehl beigeben, dann klappt es sicher. Ca. 40 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze backen. Aufpassen, je nach Bräunungsgrad kann die Backdauer variieren.

Der Kuchen schmeckt saftig, säuerlich - interessant und durchaus brauchbar. Für Aroniafans ein Hochgenuss. Ich würde sicherlich nicht extra Aroniabeeren dafür einkaufen, aber als Resteverwertung war das Rezept erstaunlich gut, auch für uns, die wir Aroniabeeren eigentlich gar nicht mögen.


Das ist nun nicht unbedingt ein passender Aschermittwochspost, aber wir essen den Kuchen ja nicht heute. Heute gibt es einen Fasttag, nicht schlecht nach den vielen Faschingskrapfen.

Linkparty #15 Von Tag zu Tag ist noch offen, mach mit und zeig uns deine frühlingshaften Projekte, Rezepte und Ideen!

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde.

Granatapfel - Muffins

Mein kleiner Sohn hat eine neue große Liebe: Granatäpfel. Bei einem Klassenbuffet zum Thema" Gesunde Ernährung" machte er mit diesen Früchten Bekanntschaft und seither zählen sie zu seinen Favoriten.

Granatapfelmuffins waren also irgendwann einmal unausweichlich notwendig, pur kann man diese Kerne ja nur in Müsli etc. genießen - und Müsli wiederum mag mein Sohn nicht. Kompliziert.




Kennt ihr das: ein unkomplizierter und ein superkomplizierter Esser? Meine beiden Kinder werden exakt gleich erzogen und von Anfang an gleich abwechslungreich ernährt. Trotzdem habe ich einen Sohn, der im Prinzip alles isst, jede neue Speise probiert, kaum einmal meckert, auch mit Gemüse und Salat eine große Freude hat und so weiter. Und einen Sohn, der wählerisch bis zum Exzess ist, das Essen total verweigert, wenn ihm etwas nicht schmeckt, an manchen Tagen mit 100 Kalorien auskommt, weil es nicht seine Lieblingsspeisen gibt, Gemüse und Salat prinzipiell nur dann isst, wenn es aus dem eigenen Garten kommt (und Kohlrabi dann nur, wenn sie roh sind, wehe ich wage es, daraus ein Gemüse zu kochen) und so weiter. Soweit zum Thema Erziehung. Kluge Leute, meist ohne oder mit ganz frischen Kindern, meinen dann, dass alles nur Erziehung ist, eine Frage, wie man es den Kindern vorlebt, was man ihnen schon in jungen Jahren anbietet - jaja, die Theorie. In der Praxis ist es anders und Geschmäcker und Vorlieben kann man den Kindern einfach nicht aufzwingen. Punkt.

Zurück zu den Granatäpfeln. Der Sohn mit der Granatapfel - Vorliebe ist auch der große Bäcker, also kreierten wir gemeinsam aus einem Rezept für gleichschweren Obstkuchen diese Granatapfelmuffins

Zutaten für etwa 15 mittelgroße Muffins:
3 Eier
150 g Butter
150 g Zucker
150 g Mehl
Saft und Schale einer Zitrone
1/2 Backpulver
Kerne eines großen Granatapfels




Zubereitung:
Schnee schlagen. Eier, Butter, Zucker gut abtreiben, Mehl, Zitronensaft, Zitronenschale und Backpulver dazugeben, zuletzt den Schnee vorsichtig unterheben. In den fertigen Teig die ausgelösten Granatapfelkerne hinzugeben, vorsichtig durchrühren.
Muffinformen fetten, etwa 2/3 hoch anfüllen, bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen. Achtung: Temperatur und Backdauer sind von Ofen zu Ofen sehr unterschiedlich. Da der Teig recht fett ist, eher langsam backen.




Für dieses Rezept probierten wir erstmals die neuen Muffinformen von Ikea. Bisher hatte ich eine Muffinform mit elf Muffins in einem, es war eher unpraktisch. 11 ist eine total komische Zahl, meist hat man mehr Teig, musste dann 2 Tranchen backen, für mich definitiv keine Lösung. Ikea hat diese kleinen Förmchen, die sehr gut funktionieren und einzeln befüllbar sind. Somit kann man so viele Muffins backen, wie man möchte.




Die Förmchen sind formstabil, lassen sich gut auswaschen und die Muffins sind hübscher als mit glattem Rand.




So sieht das Endergebnis aus.




Guten Appetit.

Eine schöne letzte Schulwoche (zumindest bei uns in Osttösterreich) wünscht

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Risotto Rosso mit Garnelen und Radicchio



Der Winter will wieder einmal nicht enden - also koche ich heute den mediterranen Sommer herbei. Risotto  Rosso mit Garnelen und Radicchio, da fühlen wir uns wie auf einer Terrasse am Meer bei Sonnenuntergang. Augen schließen und vorstellen: laue Brise, ein wunderbarer Sonnenuntergang, Meeresduft, sanfte Wellen schlagen an den Strand - genauso schmeckt dieses Risotto. (Ja, ich weiß, es heißt DER Risotto...)

Das Grundrezept für das Risotto stammt aus 
"Die Mittelmeerküche" - Novellis Großes Mediterranes Kochbuch 
von Wagner / Haslauer. Aber ich habe es ein wenig abgewandelt.




Zutaten für 4 Portionen 

400 g Risottoreis
1 l Gemüsesuppe
1 EL Olivenöl
2 rote Zwiebeln
1 roter und 1 gelber Paprika
150 ml Rotwein
1 EL Sauerrahm
50 g Butter
Kümmel, Salz, Pfeffer, Knoblauch
20 Stück Garnelen
1 kleiner Kopf Raddicchio
Öl, Essig, Salz für die Salatmarinade
Olivenöl zum Anbraten der Garnelen

Zwiebeln fein hacken, Paprika klein schneiden, Butter und Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Paprika hell abraten, den Reis dazugeben, durchrühren und gleich mit Rotwein ablöschen. Langsam den Gemüsefond dazugeben und cremig einkochen, dabei ständig rühren. Mit Salz, Pfeffer und Zwiebel abschmecken. Zuletzt den Sauerrahm einrühren.






Garnelen waschen, salzen, mit Knoblauch würzen und in der Pfanne kurz anbraten, bis sie rosa sind. Je fünf Garnelen auf einen Spieß stecken.






Radicchio waschen, in Streifen schneiden, marinieren und gemeinsam mit dem Risotto und den Garnelen auf einem Teller anrichten.




Guten Appetit!






Die bunten Teller sind von Bopla, wir haben sie schon ewig und mögen sie sehr. Sie zaubern Farbe auf den Tisch und sehen vor allem in Kombination mit weißem Porzellan immer toll aus.

Linkparty #9 Von Tag zu Tag ist offen. Mach mit, ich freue mich auf deine Projekte. 


Linkparty


Einen schönen Tag wünscht

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Du kennst eine neue tolle Linkparty oder gibst selbst eine? Dann verlinke sie doch bitte hier, damit viele Blogger Freude daran haben.  

Vier köstliche Fischsalate

In Österreich wird am Aschermittwoch traditionell Hering gegessen - Stichwort Heringschmaus. Aus verschiedenen Gründen essen wir den Hering schon seit Jahren am Faschingdienstag, und es muss durchaus nicht nur bei Hering bleiben. Fischsalate in allen Variationen sind angesagt.





Dieses Jahr habe ich alle Salate selbst gemacht, sonst lasse ich mir manchmal ein wenig helfen, aber heuer hatte ich Zeit und Lust aufs Kochen.

Die Rezepte sind für jeweils 2 bis 4 Portionen, je nach Hunger und Anzahl der angebotenen Salate. Ich habe vier verschiedene Salate gemacht, damit sind vier Personen gut satt geworden und es ist noch etwas übrig geblieben.

Da ich Mayonnaise und generell fette Dinge nicht so gerne mag, habe ich überall Sauerrahm, Joghurt und Creme Fraiche verwendet. Je nach Geschmack kann man aber auch Salatmayonnaise verwenden. Auch die Zwiebelmenge bei den Heringsalaten kann eventuell etwas reduziert werden, wenn man sauren eingelegten Zwiebel nicht so gerne mag. In diesem Fall nur 50 g Zwiebel auf 100 g Fischfilet verwenden.


Wiener Heringsalat - der Klassiker




100 g Heringfilets, in Stücke geschnitten
100 g saure Äpfel geschält und gewürfelt
100 g Zwiebelringe (meist im Heringglas dabei), in kleinere Stücke geschnitten
1 Becher Creme fraiche mit Kräutern (125 g)
etwas Senf
ein wenig Essigwasser aus dem Heringglas

Alles gut vermengen und ein paar Stunden durchziehen lassen.


Heringsalat mit roten Rüben und Preiselbeeren




100 g Heringfilets in Stücke geschnitten
100 g gekochte rote Rüben in Würfel geschnitten
100 g Zwiebelringe (meist im Heringglas dabei), in kleinere Stücke geschnitten
1 Becher Creme fraiche ohne Kräuter (125 g)
etwas Rote - Rüben - Saft
etwas Essigwasser aus dem Heringglas
2 EL Preiselbeermarmelade

Alles gut vermengen und ein paar Stunden durchziehen lassen.


Räucherlachssalat mit Gurke und Dille





100 g Räucherlachsfilet in Stücke geschnitten
100 g Salatgurke, geschält und in Würfel geschnitten
1/2 Becher Sauerrahm (125 g)
Dille
Salz
etwas Essig

Alles gut vermengen und ein paar Stunden durchziehen lassen.


Krabbensalat mit Tomaten und Ananas




100 g Krabben
100 g Cocktailtomaten, klein geschnitten
100 g Ananas (aus der Dose), in Würfel geschnitten
1 Becher Creme Fraiche (125 g)
2 EL Ketchup
etwas Ananassaft
etwas Salz
ein wenig Aceto Balsamico

 Alles gut vermengen und ein paar Stunden durchziehen lassen.

Salate hübsch anrichten, mit frischem Baguette servieren. Guten Appetit! Meine Familie war begeistert.




Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich mache ich auch wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und schau, was es alles Neues gibt.


Flammkuchen - und: die Weihnachtslinkpartys sind noch offen! Mach mit!

In den letzten Tagen vor Weihnachten habe ich selten Zeit und Lust, um viel zu kochen. Schnell muss es gehen, gesund muss es sein (zu Weihnachten wird dann ohnehin immer viel zu viel gegessen) - und gut schmecken muss es trotzdem.




Eines meiner Lieblingsrezepte für die schnelle Küche ist Flammkuchen. Der Teig ist leicht und schnell fertig, der Belag kann beliebig variiert werden und eignet sich auch zur Restelverwertung. Der Flammkuchen ist kalt und warm ein Genuss, was in den letzten Tagen oft wichtig ist, wenn alle Familienmitglieder noch zahlreiche Termine und Verpflichtungen haben. Außerdem lässt er sich, in handliche Stücke geschnitten, auch perfekt beim Christbaumschmücken vertilgen.




Rezept für ein ganzes Blech.

Teig:
500 g Mehl
1 Ei
Salz
1 EL Öl
Wasser nach Bedarf (ca. 1/8 l)

Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und dünn auf einem Blech ausrollen.

"Unterlagssauce":
1 Becher Sauerrahm
1 EL Honig
1 Knoblauchzehe
Salz und Gewürze nach Geschmack

Die Unterlagssauce dünn auf dem Teig ausstreichen. Sie soll kräftig, würzig schmecken, da der Flammkuchen ansonsten kaum mehr gewürzt wird. Der Honig macht die Sache würzig mit leicht süßem Geschmack, wer das nicht mag, lässt den Honig einfach weg.

Belag:
Alles, was das Herz begehrt und im Kühlschrank verfügbar ist. Ich hatte noch ein halbe Zucchini (von einer Suppe) und ein paar Tomaten übrig. Dazu frisches Basilikum, das Stöckerl habe ich schon für die Weihnachtsfeiertage besorgt. Frisches Basilikum ist im Garten derzeit leider nicht zu finden.

Kurz und heiß backen, etwa 10 bis 15 Minuten bei 200 °C Umluft. Hier muss man den eigenen Herd ausprobieren, je nach Teigdicke und persönlichem Geschmack (etwas weicher oder sehr knusprig) kann die Backzeit beträchtlich variieren.

Guten Appetit!

Meine beiden Linkpartys sind noch offen. Mach mit!

Hier kannst du alle deine weihnachtlichen und vorweihnachtlichen Köstlichkeiten verlinken. Rezepte ohne Ende. Mach mit!

Rezepte Linkparty


Hier findest du traumhafte Ideen für Weihnachten und die stillste Zeit im Jahr. Dekorationen, Geschenke und alles rund um Weihnachten. Verlink deine Projekte und finde tolle Anregungen für dein Zuhause.

Weihnachts Linkparty
Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich mache ich auch wieder bei Linkpartys mit. Komm mit und schau, was es alles Neues gibt.