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Falsche Trüffel - ein altes Rezept im Advent

Im heurigen Advent wird besonders viel gebacken und gekocht, nicht nur bei mir, sondern auch auf vielen anderen Blogs. Der Grund sind die vielen uralten Rezepte, die im Laufe der Zeit bei mir strandeten und die wir - das sind fünf tolle Blogs - für euch nachkochen und nachbacken.


Das heutige Rezept ist besonders einfach, schnell und muss nicht gebacken werden. Es eignet sich ideal dazu, um Nussreste oder Reste von Eiklar zu verwenden, ist in wenigen Minuten fertig und schmeckt wirklich himmlisch.


Zutaten:
12 dag  (120 g) Mandeln gerieben
12 dag (120 g) (Staub)zucker
1 Eiweiß
Kakaopulver zum Bestäuben

Eiweiß und Zucker zu einem festen Schnee schlagen, dann die Mandeln dazugeben und gut durchrühren, bis ein fester formbarer Teig entsteht. Mit kalten, nassen Händen Kugeln formen, in Kakaopulver wälzen und im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Fertig!


Varianten:
Mit Haselnüssen oder Walnüssen, als Verfeinerung etwas Kirschlikör oder Rum dazugeben, ein wenig Rohmarzipan mitmischen, in Zucker oder Zuckersträußel wälzen - hier gibt es unzählige Variationsmöglichkeiten und fast alle Reste sind verwendbar.

Dieses Rezept ist ein typisches Reste-Verwertungsrezept. Die Leute waren früher notgedrungen sparsamer als heute, Nahrungsmittel waren im Vergleich zum Einkommen wesentlich teurer, somit wurden auch die kleinsten Reste noch verwertet.


Die falschen Trüffel schmecken richtig gut, sind schnell und einfach herzustellen und bieten eine echte Alternative zu Rumkugeln.

Auch alle anderen lieben Mitbloggerinnen waren fleißig und haben gebacken, was die Küche hergibt. Hier gibt es alle anderen Rezepte aus Omas Zeiten zu sehen.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/p/alte-rezepte-im-advent.html

Wer von euch ebenfalls gebacken, gekocht, gebastelt, gewerkt, dekoriert oder fotografiert hat - hier können alle Projekte verlinkt werden. Ich freue mich auf viele tolle Ideen.

Ein schönes viertes Adventwochenende wünscht

Marie

Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Schau doch auch vorbei, es lohnt sich immer!

Alte Rezepte im Advent - hier wird gebacken, was die Backstube hergibt

Anfang Dezember riefen Maxi von Geschwisterkeks und ich die heurige Blogger-Adventaktion ins Leben: Alte Rezepte. Im Laufe der Zeit strandeten unzählige uralte Rezepte in meinem Haushalt, von Großmüttern, Urgroßmüttern und nicht mehr bekannten Verwandten.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/p/alte-rezepte-im-advent.html

In diesem Advent backen und kochen wir adventliche Rezepte nach, die ihren Ursprung großteil in den 1920-er und 1930-er Jahren haben. Viele davon sind natürlich wesentlich älter, wurden in der Familie weitergegeben und irgendwann aufgezeichnet.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/p/alte-rezepte-im-advent.html


Sechs Bloggerinnen und fünf Blogs beteiligen sich an dieser Aktion und die Ergebnisse sind einfach toll. Aber seht selbst.

Kokosbombena Kokosbomben (Ricarda)
Topfentascherln
Topfentascherln (Petra)
Kokosbusserln
Kokosbusserln mit Schokolade (Maxi)
Käsegebäcka Mürbes Käsegebäck (Ricarda)
Lebkuchen
Lebkuchen (Kathi und Julia)
Nusswürfel
Nusswürfel (Petra)
Schneesterne
Alexanders Schneesterne (Marie)
http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2016/11/omas-gedeckter-apfelkuchen.html
Omas Gedeckter Apfelkuchen (Marie)
http://geschwisterkeks.blogspot.co.at/2016/11/husarenkrapferl-bloggeraktion-advent.html
Husarenkrapferln - Bloggeraktion Advent 2016 (Maxi)
Rahmdalken (Ricarda)
http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2016/11/alte-rezepte-bloggeraktion-im-advent.html
Alte Rezepte - Bloggeraktion im Advent (Marie)

Besonders interessant ist es, die einzelnen Beiträge zu lesen und die Schwierigkeiten oder Herausforderungen, die beim Nachkochen dieser alten Rezepte entstehen, zu lösen. Was um alles in der Welt ist "Pottasche"? Kathi und Julia kennen die Antwort. Was ist ein "rascher Teig". Petra hat es herausgefunden. Warum wird der Mürbteig kein Mürbteig? Damit musste ich mich herumschlagen. Wie groß ist eine Rippe Schokolade? Was verstand man 1930 unter Cocosette? Diesen Fragen ging Maxi nach. Begriffen aus der alten Böhmischen Küche musste Ricarda nachforschen. Was sind "Dalken"?

Dazu kommt natürlich noch, dass alle diese Rezepte handschriftlich verfasst, also teilweise nur schwer entzifferbar sind. Außerdem sind die Aufzeichnungen reine Gedächtnisstützen für die Köchin selbst. Man braucht schon viel Gespür und Freude, um aus diesen Angaben etwas richtig Gutes zu zaubern. Die Ergebnisse sind aber auf jeden Fall absolut toll, ich danke allen Bloggerinnen dafür.

Wer auch (alte) Rezepte für Advent und Weihnachten hat, kann sie hier verlinken. Unter #alterezepteimadvent gibt es Fotos auf Instagram zu sehen.

Schönen Advent!
Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde.

Lauter Lieblingskekse - heute gibt es Dominosteine! Und: mein Keksgeheimnis

Heute muss ich mein Keksgeheimnis lüften, sonst wird meine Familie böse. Uiii, jetzt werde ich gleich rot. Schamesrot! Denn: in unserer Familie backe ich nur ganz wenige Kekse. Ehrlich! Ich schmücke mich hier also ungeniert mit fremden Federn.




Wer bei uns bäckt? Mein wunderbarer, einzigartiger Ehemann! Wirklich! Warum? - Nun, das kam so.

Als ich meinen Mann kennenlernte, vor weit mehr als 20 Jahren (also quasi gerade den Kinderschuhen entwachsen), konnte er schon kochen. Besser als ich, definitiv. Und er kochte mich gleich so richtig ein...

In unserem gemeinsamen Haushalt war anfangs alle Hausarbeit aufgeteilt, aber im Laufe der Jahre verschob sich die Sache ein wenig zu meinen Ungunsten. Klar, ich blieb zu Hause bei den Kindern, arbeitete lange Zeit nur halbtags, etc. Nur das Keksebacken, das blieb ihm.

Vor ziemlich genau 12 Jahren, im Herbst 2002 war ich als junge Mama mit ganz frischem schreifreudigen Säugling zu Hause und völlig überfordert. Müde, übernächtig, ihr kennt das ja. In allen Jahren davor hatten uns Mütter und Großmütter mit Keksen zu Weihnachten gut versorgt, meist mehr, als wir essen konnten. Allerdings war die letzte Großmutter im Winter davor gestorben und meine Mutter den kompletten Herbst in den USA. Als sie am Beginn des Advents nach Europa zurückkam, war sie so erschöpft, dass sie das Keksbacken in diesem Jahr ersatzlos von ihrer Agenda strich.

Es war also Anfang Dezember und wir hatten keine Weihnachtskekse! Mir persönlich wäre es egal gewesen, ehrlich, ich sehnte mich vor allem nach einer einzigen ruhigen Nacht. Aber mein Mann wollte Kekse. Ich war nicht in der Lage zu backen, war froh, dass ich täglich eine Mahlzeit auf den Tisch bekam und die Wohnung nicht total im Chaos versank. Mein herzallerliebstes, wunderbares, winziges, neugeborenes Schreihälschen Söhnchen beanspruchte schlicht und einfach alle meine Kräfte für sich.

Mein Mann stellte sich also in die Küche und produzierte im Eiltempo die tollsten Kekse. Traumhaft. Und wenn Männer etwas wirklich wollen, dann machen sie es meist perfekt. Alle waren hingerissen, ich am meisten.

Im nächsten Jahr war es nicht viel besser. Frisch schwanger mit Baby Nummer 2 (und Übelkeit von früh bis spät) und den äußerst lebhaften bereits Einjährigen zu Hause - also buk wieder mein Mann die Kekse.

Auch im nächsten Jahr war es so, ein lebhafter Zweijähriger, der untertags kaum eine Minute still war und ein Säugling, der die Nacht zum Tage machte - ein Wunder, dass ich diese Zeit überhaupt überlebte. Mein Mann buk Weihnachtskekse, mittlerweile hatte meine Mutter das Backen völlig aufgegeben und wurde von uns mit Keksen mitversorgt.

So ist es geblieben! Mein Mann bäckt, ich backe auch, aber viel weniger und wenn, dann meist mit den Kindern.

Vielleicht schmecken mir die Kekse deshalb so gut...




Heute stelle ich euch ein Rezept aus der Familie meines Mannes vor: Dominosteine nach Oma Hedwig. Das besondere an diesen Keksen ist, dass sie nicht gebacken werden.

Zutaten für den Teig
  • 2 Eiklar
  • 240 g Staubzucker
  • 140 g geriebene Haselnüsse
  • 100 g geriebenen Schokolade

Zutaten für die Glasur
  • 1 Eiklar
  • 120 g Staubzucker
  • Saft 1/2 Zitrone
  • etwas Schokoglasur

Einen Teig machen, ca. 4 cm dick ausrollen, über Nacht trocknen lassen, in Dominosteine schneiden und glasieren. Zuckerglasur wieder gut trocknen lassen, danach mit ein wenig Schokoglasur das Muster aufspritzen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Marie


Zum Abschluss eine Beruhigung und Aufmunterung für alle frischen Mamas, die manchmal das Gefühl haben, dass sie nie wieder richtig schlafen werden. Keine Sorge, es geht wirklich vorbei! Ab rund einem Jahr schlafen die Kinder durch, natürlich nicht immer und wenn sie krank sind, gibt es auch dann noch unruhige Nächte. Aber der große Graben der Schlaflosigkeit für uns Mamas ist dann vorbei.



Lauter Lieblingskekse - der Klassiker: Vanillekipferln

Zu Schokotalern und Husarenkrapferln durfte ich euch ja schon verführen, heute gibt es den Klassiker: Vanillekipferln.




Das Rezept stammt wieder von meiner Großmutter Maria-Katharina. Es schmeckt himmlisch, ist beim Zubereiten aber ein wenig störrisch. Der Teig bricht leicht, man muss schnell arbeiten, es darf nicht zu warm sein - also definitiv diesmal kein Rezept, bei dem Kinder mitbacken dürfen.

Dafür sind es die besten Vanillekipferln der Welt, garantiert! Gerade weil sie mit ganz wenigen Zutaten auskommen. Nimmt man statt Butter einfach Margarine, sind sie auch vegan, wenngleich der Geschmack darunter leidet.

Zutaten für ca. 2 Bleche:

250 g glattes Mehl
200 g Butter
100 g geriebene Nüsse nach Wahl, Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse
70 g Zucker

Vanillezucker zum Bestäuben.

Den Teig gut abtreiben, 2 Stunden kalt stellen. Dann in der kühlen Küche mit kalten Händen schnell sehr kleine Kipferln formen und im Rohr bei ca. 170°C 8 Minuten backen. Die Kipferln sollen ganz leicht gebräunt sein. Aufpassen, die dünneren Ecken werden sehr schnell dunkelbraun, dann schmecken sie nicht mehr.

Die Kipferln im heißen Zustand in Vanillezucker wälzen! Das ist wichtig, sonst hält der Zucker nicht auf den Kipferln. Hier werden die Hände jetzt zur Abwechslung richtig heiß.

Den Vanillezucker mache ich immer selbst, hier findest du das Rezept dazu.

Je nachdem, welche Nussart man verwendet, schmecken die Kipferln immer wieder anders. Zarter mit Mandeln, etwas kräftiger mit Haselnüssen und ganz besonders würzig mit Walnüssen. Ausprobieren!

Abkühlen lassen und genießen!





Hier gibt es die Rezepte für die Schokotaler und die Husarenkrapferln. Und hier ein Rezept, bei dem auch sehr kleine Kinder mitbacken dürfen.

Eine schöne Adventwoche wünscht


Marie


Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei. Komm mit und hol die die tollsten Ideen für den Advent und für Weihnachten.

Lauter Lieblingskekse - heute gibt es Schokotaler

Hier darf ich in den nächsten Tagen meine absoluten Lieblingskekse samt Rezepte vorstellen. Die Rezepte stammen alle aus unserem "Familienschatz", wurden also seit Generationen so gebacken. Manche, so wie das heutige Rezept für die Schokotaler, stammen auch von lieben Freunden.




Ich erinnere mich noch gut daran, als ich zum ersten Mal H.s Weihnachtskekse probieren durfte. H. ist mit einem unserer ältesten Freunde verheiratet und eine begnadete Bäckerin, Köchin, Mama, Hausfrau, Pädagogin und erfolgreiche Kinderbuchautorin. Eine Frau also, die mit Leichtigkeit und Humor alle Rollen unter einen Hut bekommt - bewundernswert.
H.s Kekse sind einfach wunderbar und dieses Rezept auch.


Schokotaler

Zutaten für etwa 60 Stück

150 g Butter
100 g Rohrzucker oder brauner Zucker
150 g Bitterschokolade (fein gerieben, das ist mühsam, aber notwendig)
150 g Mehl
75 g Speisestärke
75 g geriebene Nüsse, zb Mandeln oder Walnüsse, je nach Geschmack
etwas Zimt, geriebene Nelken oder andere dezente Aromastoffe, zb. ein Stamperl Cointreau (mit diesen Stoffen kann man den Geschmack jedes Jahr ein wenig variieren)

Glasur
200 g dunkle Kuvertüre

Alle Zutaten schnell zu einem festen Teig verkneten und kalt stellen. Wichtig ist, dass die Schokolade gerieben und nicht einfach nur geschmolzen und unter den Teig gemischt wird. Wirklich! Eine dicke schöne Rolle formen (ca. 5 cm Durchmesser) und davon fingerdicke Scheiben abschneiden. Im Rohr bei rund 180°C Umluft ca. 10 Minuten backen (aufpassen, jedes Rohr ist anders).
Nach dem Abkühlen die Kekse etwa zur Hälfte in flüssige Kuvertüre tauchen und gut trocknen lassen.

Kinder ab dem Volksschulalter können bei diesen Keksen schon mitbacken. Wichtig ist, dass der Teig relativ schnell verknetet wird und nicht ewig in heißen Kinderhänden bleibt.

Guten Appetit! Und nicht alles gleich aufessen!!! Diese Kekse haben Suchtfaktor!

Hier gibt es das Rezept für die sensationellen Husarenkrapferln meiner Großmutter Maria-Katharina. Und demnächst folgen Vanillekipferln, Dominosteine und Rumkugeln.




Der Teller (leider sieht man nur den Rand) wurde von meinen Kindern liebevoll bemalt. Hier findest du Ideen für Porzellanmalerei und weitere Basteleien mit Kindern. Und hier gibt es Rezepte und Ideen, die auch (sehr kleine) Kinder backen können.


Gutes Backen, Dekorieren und Basteln! Auch wenn ich den Herbst (und vor allem den November) gar nicht mag - das Werkeln und Backen macht schon viel Spaß!

Marie

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei. Komm mit und hol die die tollsten Ideen für den Advent und für Weihnachten.

Lauter Lieblingskekse - Husarenkrapferln


Das Keksebacken ist voll angelaufen. Im ganzen Haus duftet es und ich freue mich riesig, dass mein neuer Backofen so gut funktioniert. In den letzten Jahren, mit dem alten Herd und Backofen, war es schon etwas mühsam, aber heuer ist es toll.

Lauter Lieblingskekese auf einem bunten Teller, den die Kinder selbst gestaltet haben.


Hier stelle ich ein paar meiner Lieblingsrezepte vor. Jahr(zehnt)elang erprobt, die meisten Rezepte stammen von meinen Großmüttern oder der Familie meines Mannes. Manche habe ich ein wenig abgewandelt, aber im Prinzip schmecken die Kekse wie in meiner Kindheit.


Husarenkrapferln

Ein Dauerbrenner. Das Rezept stammt von meiner Namensgeberin, meiner Großmutter Maria-Katharina, angeblich hat es schon ihre Großmutter so gebacken.
Husarenkrapferln bestehen eigentlich nur aus einem Mürbteig, in den ein kleines Loch (mit dem Ende eines Kochlöffels) gemacht und mit Marmelade gefüllt wird. Die Füllung muss vor dem Backen erfolgen, das ist wichtig.
Traditionell erfolgte die Füllung mit Ribiselmarmelade (Johannisbeermarmelade für alle Nicht-Österreicher), weil diese verfügbar und im Sommer aus dem eigenen Garten frisch eingekocht war. Ich bevorzuge allerdings die Füllung mit Himbeermarmelade, aber das ist Geschmackssache. Auf dem Foto habe ich es einmal mit Marillenmarmelade probiert, aber das ist weder optisch noch geschmacklich optimal. Ich emfpfehle Himbeermarmelade.
Wichtig ist, wie bei allen Keksen, dass die Husarenkrapferln so klein wie möglich gemacht werden. Sie gehen beim Backen auch ziemlich auf.

Teig (reicht für ca. 2 Bleche voll)

  • Himbeer- oder Ribiselmarmelade zum Füllen
  • Puderzucker zum Bestreuen

Aus den Zutaten einen Mürbteig kneten (oder die Küchenmaschine kneten lassen) und den Teig mindestens 2 Stunden kaltstellen. Danach eine etwa  fingerdicke Rolle formen, kleine Stücke abschneiden und zu Kugeln rollen. Auf das Backblech legen, einmal fest draufdrücken (damit sie flach werden) und mit dem Stiel eines Kochlöffels ein Loch hineinbohren (etwa bis zur Hälfte, Achtung, Loch nicht durchdrücken). VOR dem Backen Marmelade einfüllen. Das geht am besten mit einer dicken Spritze (ohne Nadel) aus der Apotheke. Wenn die Marmelade zu zäh ist, kann man sie mit ein wenig Rum verdünnen und leicht erwärmen.

Backen: rund 8 Minuten bei 170°C Umluft. Aber das variiert je nach Backrohr. Die Husarenkrapferln sollen leicht gebräunt, aber nicht dunkel werden. Sofort nach dem Fertigbacken, noch vor dem Auskühlen, mit Puderzucker bestreuen.

Dieses Rezept kann man auch gut mit Kindern backen, aber sie müssen schon etwas größer sein. Ab ca. 6 Jahren geht es gut, dann sind sie flink und koordinert und können auch schon regelmäßige kleine Kugeln formen. beim Einfüllen der Marmelade muss man aber immer helfen.


Heute sind die Husarenkrapferln an der Reihe.


Bald geht es weiter mit Schokotalern, Dominosteinen, Rumkugeln und Vanillekipferln.


Der Teller (leider sieht man nur den Rand) wurde von meinen Kindern liebevoll bemalt. Hier findest du Ideen für Porzellanmalerei und weitere Basteleien mit Kindern. Und hier gibt es Rezepte und Ideen, die auch (sehr kleine) Kinder backen können.

Eine schöne Adventzeit und gutes Gelingen!

Marie

Natürlich bin ich wieder bei Linkpartys dabei.