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Mein Garten Anfang März

Gestern war - ausnahmsweise einmal - schönes, relativ warmes und vor allem fast windstilles Wetter. Eine Seltenheit bei uns. Also nützte ich den Tag gleich, um ein wenig im Garten zu werkeln und vor allem neue Fotos zu machen.

Schon im Jänner war mein Garten vorfrühlingsbereit. Aber im Feber tat sich nichts, gar nichts. Es war, als ob der Garten den Status quasi konservieren würde. Erst Anfang März begann der Frühling ganz zart sein Haupt zu heben. Trotzdem befinden wir uns - phänologisch gesehen - immer noch im Vorfrühling. Von der Forsythienblüte ist bei uns noch keine Spur zu sehen. Trotz Weinbauklima.

Aber die Vorfrühlingsblüher sind dafür jetzt schon richtig da. Klein, bunt und fröhlich zaubern sie lauter Farbtupfer in meinen Garten.




Die Schneerose ist mein dritter Versuch. Bisher sind leider alle wieder verschwunden. Ich suche immer noch einen halbschattigen, kalkhaltigen Platz in meinem Garten. Mal sehen, ob diese den Sommer überleben wird.




Die kleinen Hornveilchen kaufte ich Ende Oktober und setzte sie an einem sonnigen Ort. Seither blühen sie ununterbrochen. Nicht einmal der strenge Frost im Jänner konnte ihnen etwas anhaben.




Jedes Jahr im Vorfrühling kaufe ich für den Tisch viele bunte Primelchen. Sind sie verblüht, dann wandern sie in den Garten. Im nächsten Jahr blühen sie dann wieder, wenn ihnen der Platz behagt.

Alle meine Pflänzchen sehen derzeit ein wenig unordentlich aus, wie die Primelchen oben. Ich gönnte ihnen letzte Woche nämlich eine ordentliche Portion Kompost, und so finden sich Spuren davon auch noch auf den Blüten.




Dieses Primelchen behauptet (noch) seine rote Farbe. Ich bin gespannt, wann es gelb werden wird.




Die Krokigruppe am Teich zählte zu den allerersten Frühlingsblühern, die ich 2011 im damals neu angelegten Garten in die Erde brachte. Es waren nur ein paar Zwiebelchen, aber sie vermehren sich jedes Jahr und die Gruppen werden immer dichter und größer. Wunderschön.




Eine Überraschungspackung waren diese kleinen helllila Kroki. Sie waren bei einer anderen Blumenlieferung dabei - ohne Bezeichnung. Dass es sich um Kroki handelte, vermutete ich aufgrund der Zwiebel, aber diese wunderbare Farbe hatte ich nicht erwartet. Ich hoffe, dass sie sich ebenso gut verbreiten wie die anderen.




Im Schatten gedeihen große Gruppen von Leberblümchen. Weil es ihnen dort gefällt, werden sie jedes Jahr dichter. Wenn sie verblüht sind, bildet sich ein dichter grüner Teppich von hübschen dreigeteilten Blättern, der das Unkraut wunderbar unterdrückt.




Die erste winzige Narzisse blüht bereits im sonnigen Rosenbeet. Sie ist nur rund 5 cm hoch, die Blüte ist wirklich ganz klein, aber es sieht zauberhaft aus.




Apropos Rosen: die uralte Kletterrose treibt schon eifrig aus. Diese Rose hat eine besondere Geschichte. Im ehemaligen Garten meiner Großmutter blüht ein uralter, riesiger Kletterrosenstock. Es handelt sich um eine rosafarbenen, gefüllte, einmalblühende Rose, deren Namen niemand mehr kennt.
Vor zwei Jahren nahm ich ein paar Stecklinge mit und pflanzte sie bei mir in den Garten. Viel Hoffnung auf Erfolg hatte ich nicht. Die alte Rose jedoch - eine äußerst robuste Sorte, gedeiht sie doch im Mittelgebirge in ziemlich rauhem Klima - wurzelte an und wird heuer vielleicht das erste Mal blühen.




Im Gemüsegarten herrscht noch Winter. Die Beete wurden schon mit Kompost vorbereitet und die Schnüre zur Beetbegrenzung neu gespannt. Derzeit überquert uns eine Kaltfront, aber ab Mitte nächster Woche soll es wärmer werden. Dann werde ich mit der Aussaat beginnen.




Dies beiden Pflänzchen Feldsalat haben den Winter überlebt. Als einzige. Lustig.




Wie jedes Jahr steckte ich im Oktober und November viele Steckzwiebelchen in die Erde. Die ersten kommen schon heraus! Im Mai habe ich dann, kurz bevor die frostempfindlichen Gemüsesorten in die Erde kommen, eine tolle Zwiebelernte.




Schnittlauch wollte in meinem Garten einfach nicht so richtig gedeihen. Da erinnerte ich mich an eine Gartenweisheit meiner Großmutter: " Der Schnittlauch will übers Land schauen."
Gesagt getan. Ich pflanzte den Schnittlauch in einen großen Tontopf und stellte ihn auf einen etwa 1 m hohen alten Baumstumpf, der von Efeu umrankt wird. Seither wächst er großartig und "hat den ganzen Garten im Blick". Nur auf das Gießen darf ich nicht vergessen.




Die ersten Spitzen treiben schon aus!

Auch wenn wieder einmal ein Sturmtief über Europa braust - der Frühling kommt bestimmt.

Mit liebem Gruß

Marie


 
Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil.

Gemüsebeilage - frisch aus dem Garten


Seit etwas über einem Jahr bin ich nun stolze Gartenbesitzerin. Ein großer Traum ist damit für mich Wirklichkeit geworden. Auf rund 500 m2 kann ich mich nun austoben - und die Anlage eines Gemüsegartens war eines der ersten Projekte.

Über meine Erfahrung damit und meine sensationellen Hochbeete werde ich demnächst berichten.

Gestern jedenfalls hatte ich eine Menge Gemüse zu ernten, allerdings nur kleinere Mengen. Was liegt also näher, als daraus eine bunte Gemüsepfanne für mich und meinen Mann zu zaubern.

Ich habe derzeit nämlich "frei" - die Kinder sind zwei Wochen bei den Großeltern.


Gemüse frisch geerntet.

Folgendes Gemüse konnte ich ernten:

4 kleine gelbe Zucchini
Die Zucchinipflanze setzt dieses Jahr viel zu viele Blüten an. Ich habe keine Ahnung warum. Alle Früchte kann ich nicht ausreifen lassen - und so winzigkleine Zucchini schmecken ja auch sensationell gut.

2 kleine rote Zwiebel aus der Herbstaussaat.
Letzten Herbst habe ich ohne viel zu überlegen einen Teil der Beete mit Steckzwiebeln und Knoblauch bepflanzt und über den Winter "vergessen". Im Mai konnte ich ernten - kiloweise Zwiebel und junger Knoblauch. Trotz des schrecklich langen Winters sind die Pflanzen gut gewachsen. Jetzt hängen etliche wunderschöne Zwiebelzöpfe in der Gartenhütte.

4 übriggebliebene, leicht verkrüppelte Mairüben
Die Ernte ist vorüber, jetzt werden die Rüben nur mehr holzig. Also heraus damit.

2 kleine Karotten
Von diesen Karotten bin ich nicht so begeistert. Sie sind klein und der Ertrag ist auch bescheiden. Trotzdem schmecken sie recht gut.

2 handvoll Zuckererbsen
Normalerweise kommen die Zuckererbsen nicht in die Pfanne - zuvor werden sie von meinen Buben roh vernascht. Ich habe extra die Zuckerschoten (Mangetout-Erbsen) angebaut, die sensationell gut schmecken. Aber die Buben sind nicht da, so bleiben uns ein paar Schoten übrig.

Das Gemüse habe ich klein geschnitten, nur die Erbsenschoten blieben ganz. Es ist wichtig, dass alles in etwa die gleiche Garzeit hat. Also müssen die Karotten und Rüben extrem fein geschnitten werden, die Zucchini darf ein wenig dicker bleiben. Man kann im Prizip jedes Gemüse nehmen, das im Garten gerade reif ist.

In einer Schüssel wurde alles mit etwas Salz und einer winzigen Prise Zucker vermischt.

Maries Tipp!
Wenn man das Gemüse mit ein wenig Salz und ein wenig Zucker (!) vermischt und kurz stehen lässt, dann ziehen Salz und Zucker Feuchtigkeit aus dem Gemüse. Man kann es anschließend mit ganz wenig Olivenöl im eigenen Saft durchrösten oder braten. Köstlich und kalorienarm!

Gemüse putzen, fein schneiden und mit ein wenig Salz vermischen.

Dann ging es ab in die Pfanne: ein wenig Olivenöl und 5 Minuten kurz durchbraten - fertig.


In der Pfanne ganz kurz durchbraten.


Dazu gab es ein im Ofen gegrilltes Hühnchen. Fertig in 20 Minuten.


Hühnchen mit frischem Gemüse.

Mahlzeit!


Guten Appetit und gutes Gelingen!

Marie

Komm mit, ich nehme wieder an Linkpartys teil! Aber vergiss dein Notizbuch nicht, dort gibt es sooooo viel zu entdecken!

Weitere Rezepte kannst du hier entdecken. Und wenn dir mein Garten gefällt, lade ich dich gleich noch zu einem Spaziergang ein.