Donnerstag, 26. September 2013

Ein kleines Einfamilienhaus irgendwo in Deutschland

Mein letzter Entwurf  - ein kleines Einfamilienhaus irgendwo in Deutschland. Die Aufgabenstellung war ziemlich verzwickt. Ein langes schmales Grundstück von Süden nach Norden und im Westen ein vorhandenes Haus, an das angebaut werden musste - allerdings war es weit von der Straße entfernt.

Die Familie hat zwei Kinder und wünscht sich ein einfaches Haus mit schönen, gut geschnittenen Zimmern aber ohne viel Schnickschnack. Voilà, meine Idee dazu.


Grundriss Erdgeschoss

Grundriss 1.Obergeschoss

Grundriss Keller

Sie können diese Pläne gerne für Ihre Zwecke weiterverwenden, wenn Sie Ihnen gefallen, allerdings lehne ich jegliche Haftung ab. Eine kommerzielle Nutzung ist verboten. Es ist auch zu beachten, dass es sich lediglich um Entwurfsskizzen ohne Berücksichtigung von Haustechnik und Heizung handelt.

Ich hoffe, die Familie fühlt sich in diesem Haus wohl!

Gruß
Marie


Herbstzeit ist Pflanzen-Schnittzeit - stimmt das überhaupt???

Im Herbst wird es Zeit, meine vielen Büsche, Sträucher, Bäume etc. zurückzuschneiden und winterfit zu machen. Dabei können viele Fehler passieren. Im schlimmsten Fall geht die Pflanze ein. Oder sie blüht nicht. Oder das Wachstum wird massiv beeinträchtigt.

Weil ich vor etwa zwei Jahren einen total verwilderten Garten übernommen habe, musste ich mich sehr intensiv mit dem Pflanzenschnitt beschäftigen. Ich bin zwar mit Garten und Gartenarbeit aufgewachsen, einen ganz eigenen Garten in meiner alleinigen Verantwortung hatte ich davor aber noch nie. Und als erstes musste ich lernen, dass Pflanzen zu ganz unterschiedlichen Zeiten geschnitten werden wollen.

Mein verwilderter Garten 2011

Mein verwilderter Garten 2011

Mein verwilderter Garten 2011


Viele Büsche und Sträucher habe ich vor zwei Jahren radikal auf Stock gesetzt. Das hat den meisten sehr gut getan, mittlerweile wachsen sie verjüngt und prachtvoll weiter.

Mein absoluter Geheimtipp für alle Schnittmaßnahmen ist das folgende Buch. Hier sind wirklich alle Pflanzengruppen ausführlich beschrieben. Weiters finden auch Gartenanfänger alle Anleitungen, um Bäume, Sträucher, Rosen und vieles mehr fachmännisch zu behandeln.




Mit lieben Grüßen Marie

Dienstag, 24. September 2013

Tischdeko mit Seerosen

Seerose

In unseremTeich wachsen drei verschiedene Seerosen: eine kleine weiße, ein größere weiße und - ganz neu - eine kleine rosafarbene.

Seerosenteich


Sie fühlen sich dort so wohl, dass ich ihnen hin und wieder eine Blüte abschneiden und daraus eine Tischdeko machen darf.

Gartenteich

Eines meiner Lieblings - Dekostücke: eine runde flache Glasschale. Hierin lassen sich alle Dinge ganz wunderbar präsentieren, Obst, Kekse, Fingerfood oder eben Blüten.

Ich fülle etwa fingerhoch Wasser in die Schale und platziere zwei bis drei kleine schöne Seerosenblätter darin. Eine schöne Seerosenblüte kommt in die Mitte, ein paar schwarze Dekokiesel runden das Arrangement ab.

Tischdeko mit Seerosen

Wenn man das Wasser täglich nachfüllt, hält diese Tischdeko etwa eine Woche. Achtung: Seerosen und Seerosenblätter mögen kein Wasser von oben - also ganz vorsichtig am Rand nachfüllen.

Viel Spaß beim Dekorieren!
Marie

Hier mache ich mit!


Montag, 23. September 2013

Hilfe - Kind im WC eingesperrt

In den meisten neueren Wohnungen und Häusern sind die absperrbaren Türen von WC und Bad so ausgestattet, dass sie im Notfall von außen zu öffnen sind. Meist ist an der Türrosette außen ein Schlitz vorhanden, sodass die versperrte Türe mittels Münze oder Schraubenzieher leicht zu öffnen ist.

Man sollte sich mit den entsprechenden Gegebenheiten und Techniken vertraut machen, bevor das Kind soweit mobil ist, dass es sich selbst einsperren kann. Im Notfall hat man dann die Handgriffe geübt und kann das Schloss entspannt selbst entriegeln.

Es reicht nicht, den Kindern das Verriegeln zu verbieten. Oftmals sperrt sich nämlich nicht das eigene Kind im WC ein, sondern ein kleiner Freund, der mit dem Öffnungsmechanismus nicht vertraut ist.

Bei älteren Wohnungen und Türbeschlägen fehlt diese Vorrichtung zur Notöffnung von außen meist. Im Notfall, wenn sich also ein Kind im WC einsperrt und die Türe nicht mehr selbst öffnen kann, bleibt dann oft nichts anderes übrig, als die Feuerwehr oder einen Aufsperrdienst zu verständigen. Diese müssen, je nach Beschaffenheit der Türe und Lage der Türbänder, die Türe möglicherweise sogar einschlagen, wenn von außen kein Angriffspunkt vorhanden ist. Eine Aufregung und ein Aufwand, den man sich auf jeden Fall ersparen sollte.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, diese Beschläge zu tauschen. Türbeschläge sind, wie die meisten anderen baulichen Dinge im Haushalt auch, genormt. Das bedeutet, dass die Abmessungen des Schlosskastens, etc. bei allen Beschlägen annähernd gleich sind. Standardbeschläge können also im Normalfall relativ einfach ohne zusätzliche Bohrarbeiten getauscht werden. 

Sind die Bohrungen und Aussparungen sehr alter Beschläge allerdings nicht genormt, ist es für den Fachmann meist trotzdem relativ einfach möglich, den Beschlag zu tauschen und den neuen Schlosskasten einzubauen.
Erfahrene Heimwerker sind durchaus in der Lage, diese Arbeit selbst auszuführen. In allen gut sortierten Baumärkten findet man passende kostengünstige Beschläge, die kindersicher und auch von außen leicht öffenbar sind.

Wenn man die Arbeit nicht selbst machen kann oder will, sollte man eine Fachfirma (Tischler oder Schlosser) damit beauftragen. Das Tauschen eines Beschlags nimmt für einen erfahrenen Fachmann nicht mehr als maximal eine Arbeitsstunde in Anspruch, die Kosten halten sich also in Grenzen. 

Es lohnt sich auf jeden Fall, bei einigen Betrieben in der Umgebung anzufragen und die Angebote zu vergleichen.

Die Folgekosten und Aufregungen für Feuerwehreinsatz oder Schlüsseldienst und die Kosten für eine neue Türe oder einen neuen Beschlag betragen auf jeden Fall ein Vielfaches der Kosten, die für einen zeitgerechten Tausch des Türbeschlags anfallen.

Donnerstag, 19. September 2013

Freunde einladen - so klappt es ohne Stress

Kinder brauchen Freunde - und es bereitet ihnen viel Freude diese auch nach Hause einladen zu dürfen. Ich spreche hier jetzt nicht von Kinderparties und Geburtstagsfesten, sondern einfach von Nachmittagen, an denen ein Freund zu Besuch kommen darf.

In meiner Kindheit war es einfach. Die meisten Mütter waren nicht berufstätig, viele Freunde wohnten buchstäblich um die Ecke und ein kurzer Anruf nach den Hausaufgaben genügte, damit eine Freundin für zwei Stunden zum Spielen kommen durfte.

Heutzutage gestaltet sich die Sache ungleich schwieriger: die meisten Eltern sind berufstätig, die Kinder nachmittags im Hort, jeder hat zahlreiche Verpflichtungen und Kurse und normalerweise wohnen die Freunde nicht mehr nur um die Ecke. Und selbst wenn sie in der Nähe wohnen, sind sie entweder nicht zu Hause oder der Weg ist für ein Kindergarten- oder Volksschulkind einfach zu gefährlich.

Trotzdem bemühe ich mich regelmäßig Freunde einzuladen. Es lassen sich mit ein wenig Planung immer wieder Tage finden, an denen ich nicht oder nur kürzer arbeiten muss und meine Kinder keine Hausaufgaben haben, beispielsweise Freitag Nachmittag. Ohne Planung geht leider auch in diesem Fall eigentlich nichts mehr.

Weiters hat es sich bei meinen Kindern bewährt, dass jeder einen Freund einladen darf, damit minimiere ich Streitereien. Vier Kinder im Haus sind wesentlich pflegeleichter als drei und bei manchen "Kombinationen" habe ich einen völlig stressfreien Nachmittag erlebt, weil die vier Kinder buchstäblich "nicht zu spüren" waren - so sehr sind sie im gemeinsamen Spiel aufgegangen.

Da es sich meist um Schulfreunde handelt, die ich direkt von der Schule abhole, habe ich immer mindestens einen zusätzlichen Kindersitz im Auto, ein Sitzerhöhungskissen, das es überall um wenig Geld gibt.

Und um die Kinder kulinarisch zu verwöhnen haben sich Joghurt und Vollkornbrot zur Jause und Pizza zum Abendessen bewährt. Pizza isst wirklich jedes Kind und nachdem ich sie immer frisch mache (ich gestehe, den Teig und den Pizzakäse kaufe ich fertig), kann ich gut auf individuelle Wünsche eingehen. Manchmal belegen die Kinder die Pizza sogar selbst und haben viel Spaß dabei.

Ein Kaffee für abholende Mütter oder Väter und ein netter Plausch - und fertig ist ein gelungener Nachmittag.