Das Adventhaus

Unser Adventkalender - Haus

Hier schmücke ich mich mit fremden Federn. Dieses entzückende Adventhaus habe ich nicht gemacht. Gar nichts davon. Das hat mein Sohn (9 Jahre) ganz alleine für die Familie im Werkunterricht gebastelt. Ich bin so stolz!

Das Adventhaus hat einen Ehrenplatz bekommen. Jeden Tag darf ein anderes Familienmitglied eine kleine Lade öffnen. In jeder Lade befindet sich eine kleine Überraschung und ein guter Adventvorsatz.


Material:

24 Streichholzschachteln
24 Splinten
blaues und grünes Geschenkpapier
goldene Sternchen - Aufkleber
Bastelkarton
etwas Watte

Klebstoff
24 Stück Schokolade (einzeln verpackt)
24 kleine Kärtchen mit guten Vorsätzen

Anleitung:

Zuerst die Streichholzschachteln ausleeren und mit einem Stück blauem Geschenkpapier beziehen. Alle 24 Stück. Das war viel Arbeit, sagt mein Sohn.

Die Schachteln mit blauem Geschenkpapier beziehen.

Durch die Schmalseite der Laden eine Splinte drücken und befestigen. Einen kleinen goldenen Stern aufkleben und nummerieren.

Dann die 24 Schachteln lageweise aufeinanderkleben.

Die Schachteln kreuzweise stapeln. 4 Schachteln pro Ebene. 6 Ebenen.


Ein Stück Bastelkarton quadratisch zuschneiden, etwas größer als das Haus und mit grünem Geschenkpapier beziehen. Das Haus mittig daraufkleben.

Aus Bastelkarton vier gleich große Dreiecke zuschneiden. Die untere Kante muss etwas länger als eine Seitenkante des Hauses sein. Die anderen beiden Kanten müssen gleich lang sein.
Die vier Dreiecke auf ein grünes Geschenkpapier kleben und zu einem Dach falten. Festkleben und mit goldenen Sternen schmücken.

Das Dach aus 4 Dreiecken zusammenkleben.


Einen Rauchfang ausschneiden, mit grünem Papier bekleben und am Dach befestigen.

Mit etwas Watte den Rauch und den Schnee darstellen.

Die Laden mit der Schokolade und den Kärtchen füllen.

Die Kästchen sind beschriftet, ebenso die Kärtchen.

Ein Kärtchen und Schokolade einfüllen.

FERTIG!

Gutes Gelingen!
Eine tolle Idee von meinem Sohn.

Eine schöne erste Adventwoche wünscht
Marie



Gärtnern im Quadrat - Square Gardening - Potager en carré

Eine (nicht mehr ganz so) neue Idee der Garteneinteilung im Gemüsebeet kommt aus Amerika. Gärntnern im Quadrat. Im ersten Moment klingt es seltsam und ein wenig sehr technisch - aber ich fand, dass ich es in meinen Hochbeeten einmal ausprobieren sollte.

Meine Hochbeete habe ich vor rund zwei Jahren angelegt - genauer gesagt, haben mein Mann und meine Söhne drei absolut wunderbare Beete gezimmert. Im ersten Jahr wurde dort relativ traditionell in Reihen gepflanzt. Der Ertrag war sehr gut, die Optik auch, nur die Ausnützung der Flächen erschien mir nicht ganz optimal.

Diese Saison versuchte ich es mit der Quadrat - Methode. Hier in Bericht dazu.

Die Beete passen optimal für diese Methode, obwohl sie ursprünglich nicht dafür konzipiert waren. Sie sind ca. 120 cm breit und 350 cm lang, wodurch ich sie in 3 x 11 Quadrate von rund 33 bis 35 cm Seitenkante aufteilen konnte.

Die Erstellung des Pflanzplans war und ist eine Herausforderung und ich muss gestehen, es gibt noch viel Optimierungsbedarf. Aber generell kann ich dazu sagen, dass sowohl Optik als auch Ertrag so gut waren, dass ich im nächsten Jahr wieder nach dieser Methode vorgehen möchte.

Meine Erfahrungen im Detail:

Man tendiert dazu, die Karrées zu eng zu bepflanzen - eine winzige kleine Kohlpflanze sieht einfach so mickrig aus. Aber sie wird sehr groß und braucht dann das ganze Karrée.

Die laufende Ernte- und die Neupflanzplanung ist wesentlich anstrengender als im normalen Beet, weil viel kleinere Flächen öfter bearbeitet werden müssen. Aber es lohnt sich.

Die Erntemengen, die anfallen, sind optimal für eine Familie von 3 bis 5 Personen geeignet.

Die Optik ist zauberhaft: Tomatenpflanzen, von Salat umgeben, 9 ordentliche Kartoffelkarrées, ein großer Kohlkopf zwischen 25 Zwiebelchen, dazwischen einzelne Blumen und essbare Blüten. Mein Gemüsegarten als Kunstwerk :-)

Was nicht funktioniert: in ein Karrée fünf Kopfsalatpflanzen setzen, vier davon als Pflücksalat ernten und den mittleren komplett ausreifen lassen. Alle hatten zuwenig Platz und zum Schluss ist der mittlere Salat ausgewachsen und hat zu blühen begonnen.

Hier noch ein paar Impressionen aus meinem Garten 2013. Ich plane schon die Ernte 2014.

Gruß
Marie


Kekse backen mit Kindern


Kekse mit Zitronenglasur


Ich liebe es, mit meinen Kindern zu kochen. Mit dem Ergebnis, dass mein 11-jähriger bereits Serviettenknödel machen kann und mein 9-jähriger Schokoladekuchen, und zwar ganz alleine.

Kekse backen stand schon im Kleinkindalter auf dem Plan. Sobald die beiden gerade sitzen und die Hände halbwegs koordinieren konnten, durften sie mitbacken. Gut, anfangs war es eher ein Teig herumkneten und aufessen, aber spätestens mit rund 3 Jahren wurden wirklich schöne Kekse aus den ersten Versuchen.


Auch heuer haben wir schon gebacken, diesmal für einen guten Zweck. Die Kekse sollen am Adventmarkt verkauft werden und der Erlös wird sozialen Projekten zugeführt.

Die Kinder entschieden sich für einfache Butter - Ausstechkekse mit bunter Zuckerglasur. Hier ist das Ergebnis.

Dieses Rezept backe ich mit den Kindern seit vielen Jahren. Es ist leicht zu verarbeiten, auch warme Kinderhände können dem Teig nicht viel anhaben. Es schmeckt gut, der rohe Teig verursacht - in Maßen genossen - auch keine Bauchschmerzen, und man kann die Kekse leicht verzieren. Ein perfektes Rezept für Kinder.


Butter - Ausstechkekse:

ergibt rund 80 Stück mittelgroße Kekse

1 Ei
150 g kalte Butter
Zitronenschale
125 g Staubzucker
250 g Mehl

Einen festen Mürbteig machen und den Teig im Kühlschrank kalt stellen. Ich vermenge immer alle Zutaten zuerst mit dem Mixer (Knethaken) in einer großen Schüssel und knete den Teig erst zum Schluss auf der Arbeitsfläche mit den Händen durch. In der Küchenmaschine geht es auch sehr gut.

Glasur:

1 Eiklar
Saft einer halben Zitrone
Staubzucker nach Bedarf (rund 150 g, manchmal mehr)


Eiklar, Zitronensaft und Staubzucker zu einer festen Masse aufschlagen. Die Glasur sollte so fest sein, dass sie nur ganz langsam von einem Löffel tropft, aber so flüssig, dass man sie noch gut auf die Kekse auftragen kann. Ausprobieren.

Wenn die Glasur zu fest ist, kann man sie mit ein paar Tropfen Wasser oder Zitronensaft wieder flüssiger machen. In einem abgedeckten Gefäß kann man sie auch einen Tag im Kühlschrank aufheben.


Zuerst durften die Kinder ausstechen. Meine beiden können das schon ganz alleine, inklusive Teig ausrollen. Bei kleineren Kindern muss man natürlich noch helfen.


Kekse ausstechen.


Wir backen generell auf Backtüchern, die ich einmal kostengünstig erworben habe und seit Jahren verwende. Es sind im Prinzip feine Leinentücher, die man auskochen kann. Darauf kommt etwas Mehl, dann kann man den Teig ausrollen. Die Kekse lösen sich leichter ab als von der Arbeitsfläche und es bleibt auch alles sauberer.


Auch kleine Teigreste werden noch verarbeitet.


Die vorbereiteten Backbleche wurden mit Backpapier ausgelegt, dann brennt nichts an.


Die Kekse kommen auf das Backblech.

Die Kekse gehen beim Backen nur wenig auf - ein bisschen Abstand ist aber notwendig.

Das Backen übernehme noch ich, rund 10 Minuten bei Umluft und 170°. Hier ist aber jeder Backofen anders, also Kekse niemals unbeaufsichtigt backen, sondern öfters nachschauen, ob sie schon fertig sind.


Fertig gebacken und zart gebräunt.

Wichtig ist, dass alle Kekse annähernd gleich dick sind. Hier muss man kleinen Kindern helfen.

Die kalten Rohlinge vor dem Verzieren.


Sobald die Kekse ausgekühlt waren, wurden sie verziert. Die Zuckerglasur wurde mit Lebensmittelfarbe eingefärbt und auf kleine Glasschüsseln aufgeteilt.


Das sind kleine Labor - Glasschalen. Hitzefest und sehr gut zu reinigen.


Maries Tipp!
Mit kleinen Löffeln lässt sich die Glasur gut auf den Keksen verteilen. Pinsel etc. verwenden wir nicht, das wird nur eine Patzerei.


Kekse trocknen am Backblech.
Diesmal wollten meine Kinder grüne, gelbe, weiße und rosa Kekse machen.


Nach dem Trocknen - das dauert je nach Konsistenz der Glasur und Umgebungstemperatur bis zu 24 Stunden - ist die Glasur fest und haltbar. Dann können die Kekse in einer Dose gestapelt werden.


Fertige Kekse vor dem Verpacken.

Diesmal waren wir fleißig. Doppeltes Rezept und fast 200 Kekse. Hoffentlich bringen sie einen guten Gewinn.

Viel Spaß beim Keksbacken.

Marie

Natürlich bin ich auch wieder bei zahlreichen Linkpartys dabei. Und ich bin sicher, du findest dort auch etliche gute Ideen, komm mit!

Renovieren oder nicht renovieren? Das Dilemma mit gemieteten Wohnungen...

Seit einiger Zeit haben wir ein eigenes Haus - unser erstes - das wir derzeit in liebevoller Kleinarbeit renovieren. Davor haben wir viele Jahre in Mietwohnungen verbracht, in drei verschiedenen, um genau zu sein.

Unsere erste Wohnung war halb Studentenwohnung, halb WG, in einem alten Haus aus der Gründerzeit. Die Wohnung war zwar frisch renoviert, hatte also neue Leitungen, eine moderne Heizung und neue Fenster, ansonsten war es aber eine typische Wohnung aus der Zeit der Jahrhundertwende, mit hohen Räumen, Füllungstüren und einem sehr kreativen Grundriss.

In dieser ersten Wohnung haben wir kaum etwas selbst gestaltet - aus Zeit- und Geldgründen. Als Studenten hatten wir keinen finanziellen Spielraum und - da wir unser Studium abschließen wollten - auch wenig Zeit. Unsrer Möbel bekamen wir großteils geschenkt, es war ein kunterbuntes Durcheinander mit viel Charme. Das teuerste Stück war die Küche, eine kleine Küchenzeile für die winzige Gangküche um immerhin umgerechnet 1500 Euro. Dafür mussten wir schon ordentlich sparen.

Unsere zweite Wohnung war nur eine schnelle Übergangslösung. Eine kleine Wohnung aus den 1960-er Jahren, in der davor eine sehr alte Dame gewohnt hatte. Mit viel Enthusiasmus, ebenfalls noch wenig Budget und ein paar guten Ideen renovierten wir die Wohnung in ein paar Wochen, um sie für uns bewohnbar zu machen. Wir ließen in der Küche ein paar zusätzliche Steckdosen stemmen, weil dort nur zwei Stück vorhanden waren. Außerdem rissen wir das alte Linoleum in Bad, Küche, WC und Vorraum heraus und verlegten neue Fliesen. Die Wände und die Türen wurden frisch gestrichen, das vorhandene Parkett in Wohnzimmer und Schlafzimmer gründlich gereinigt. Fertig. Für etwas über ein Jahr eine durchaus praktikable Lösung.

Unsere dritte Wohnung war unser erstes richtiges Familiennest. Eine große Wohnung aus den 1970-er Jahren mit riesigen Fensterflächen und einer schönen großen Terrasse mitten im Grünen. Einziges Problem: alles war dunkelbraun. Sehr stylish, der totale 70-er Jahre Look, nur leider ziemlich abgewohnt. Und ich muss zugeben: ich persönlich mag den 70-er Jahre Stil nicht. Angesichts unserer Situation - ein Säugling beim Einzug, knapp danach die nächste Schwangerschaft und der nächste Säugling, hatten wir wenig Möglichkeiten zur Renovierung. Es musste vorerst reichen die Wände zu streichen und die Böden, die völlig desolat waren, zu ersetzen.

Da uns klar war, dass auch diese Wohnung NICHT die endgültige Lösung ist, wollten wir nicht allzuviel Geld investieren.

Und hier beginnt genau das Dilemma der Mietwohnungen und des DIY. Was zahlt sich aus? Wieviel Geld soll man investieren? Und auf der anderen Seite: kann ich mehrere Jahre mit diesen schrecklichen Fliesen / Fenstern / Tapeten / Böden / etc. leben?

Unser Bad war der schlimmste Alptraum: dunkelbraune Badkeramik, braun - beige Fliesen bis unter die Decke, die wie im Gefängnis wirkten. Allerdings alles in halbwegs gutem Zustand und leicht zu reinigen. Einige Zeit sahen wir uns täglich diesen Alptraum an, dann war es einfach zu viel. Wir konnten dieses Bad nicht einen Tag länger ertragen.

Da neu verfliesen viel zu teuer gewesen wäre und sich die bestehenden Fliesen auch von den 6 cm Gipsdielenwänden nicht hätten abschlagen lassen, mussten wir nach einer Alternative suchen. Eine Fliesenbeschichtung war die Lösung. Gemeinsam mit einem neuen Kasten und einer Duschwand war eine relativ kostengünstige Lösung gefunden. Das Bad war auch danach nicht optimal - aber um vieles besser.

Die Küche - eine teure Markenküche - stammte ebenfalls aus den 1970er Jahren. Leider war sie total in Ordnung, kein Scharnier, das klemmte, keine Lade, die nicht funktionierte. Eine Küchenrenovierung, die wir immer wieder ins Auge fassten, war uns dann doch zu teuer. Das war eine gute Entscheidung, denn mit der Küche konnten wir de facto recht gut leben - und haben viel Geld gespart.

Was ich bereue: dass ich die fürchterlichen braunen Türen und Fenster nicht weiß gestrichen habe. Unsere Wohnung, so leicht und luftig und hell wir sie auch gestaltet haben, wirkte immer ein wenig düster - trotz der riesigen Fensterflächen. Hier hätte ich einfach einmal die Initiative ergreifen müssen.

Fazit: mit ein wenig Fantasie und Farbe lässt sich auch eine Mietwohnung sehr gut und kostengünstig den eigenen Bedürfnissen anpassen. Wenn man die Wohnung allerdings nicht als Dauerlösung sieht und nur über ein begrenztes Budget verfügt, sollte man wirklich große Investitionen, wie beispielsweise ein komplett neues Bad oder eine neue Küche, gut überlegen. Denn die Kosten, die man einem Nachmieter eventuell verrechnen kann, betragen meist nur einen Bruchteil der Anschaffungskosten.

Wichtig ist, dass man selbst herausfindet, womit man gut leben kann oder was täglich Energie kostet, weil man es nach einiger Zeit "nicht mehr sehen kann".

Man sollte sich aber im Klaren sein, dass sämtliche Investitionen, die man in einer Mietwohnung tätigt, de facto beim Auszug zu einem großen Teil verloren sind. Weiters ist es wichtig, sich vorher beim Vermieter zu erkundigen, welche Renovierungmaßnahmen überhaupt zulässig sind - und sich die Erlaubnis beispielsweise für neue Böden, neue Fliesen, etc. schriftlich geben zu lassen. Sonst können - je nach Bedingungen im Mietvertrag - sogar Kosten auf den scheidenden Mieter zukommen, weil er die Veränderungen wieder rückgängig machen muss.

Tipps und Tricks für Mietwohnungen findest du hier.

Gruß
Marie







Der immerblühende Garten

Der immerblühende Garten ist ein wunderbarer Traum. Leider leben wir in einem Klima, das dafür nicht gerade optimal geeignet ist.


Ein paar Ringelblumen blühen trotz tiefer Temperaturen noch unermüdlich.

Als wir den Garten vor etwas mehr als zwei Jahren übernahmen, war er eine verwilderte "grüne Höhle". Außer ein paar Sträuchern im Frühjahr und etlichen vergessenen Frühlingsblühern gab es rund ums Jahr kaum Blüten oder Farbe.

In den vergangenen zwei Jahren setzten wir etwa 2000 Frühlingsblüher, zahlreiche neue Sträucher und viele Stauden und einjährige Blumen. Kinder und Ehemann unterstützen mich dabei mit allen Kräften.

Mein Ziel ist es, den Garten zu jeder Jahreszeit zu einem Erlebnis zu machen. Dazu gehören auch blühende Pflanzen.

Was meinem Garten derzeit noch Farbe gibt:

Der Kerzenknöterich war dieses Jahr ein wenig übereifrig und wuchs fast 1,5 m hoch. Seltsam. Dafür war er nach dem heißen Sommer am Ende. Es half nur mehr abschneiden. Seit Ende August hatte er aber Zeit, sich zu erholen und bezaubert mit diesem zarten rosa Blütenflor.

Kerzenknöterich am Teich.
 
Die Schafgarbe durfte, als sie verblühte, stehen bleiben, damit ihre festen Blütenstände dem Garten im Winter ein wenig Struktur geben. Trotzdem zeigt sie ein paar neue gelbe Blüten.

Schafgarbe - verblühte und gelbe Blütenstände.

Die Scheinbeere bezaubert mit buntem Laub und roten Beeren. Ich habe sie ganz frisch an einen schattigen Platz gesetzt. Hoffentlich wächst sie gut ein und bedeckt bald den Boden.

Scheinbeere mit roten Früchten.

Rund um den Teich wachsen kleine weiße Blumen, die ein wenig an Kamille oder Margeriten erinnern. Sie sind definitiv Unkraut, aber wenn man sie ein wenig im Zaum hält, blühen sie von Juli bis November immer wieder. Nur den Namen kenne ich noch nicht, bin daher für Hinweise dankbar.

Kleine weiße Blumen am Teichrand.

Auch zwischen den Sträuchern fühlen sich diese Blumen wohl.


Letztes Frühjahr bekam ich ein paar Töpfe mit Primeln geschenkt. Als sie verblüht waren und am Tisch nicht mehr so attraktiv aussahen, setzte ich sie unter einen großen Hartriegelstrauch - und vergaß sie. Irgendwann im Laufe des Sommers, beim Unkraujäten, konnte ich keine Spur von ihnen entdecken und war der Meinung, dass sie den Umzug in den Garten wohl nicht überlebt hatten.
Doch Primelchen sind robust. Und so verschönern sie derzeit meinen Novembergarten. Wobei ich mich zu erinnern glaube, dass sie ursprünglich rot waren. Im Garten finden sie zu ihrer natürlichen gelben Farbe zurück.

Kleine gelbe Primeln unter dem Hartriegel.

Ursprünglich waren sie rotblühend - aber im Garten werden sie wieder gelb.

Besonders haben es mir jene Sträucher angetan, die mitten im Winter blühen - Zaubernuss, Winterjasmin und Duftschneeball. Einen rosa blühenden Duftschneeball setzten wir unmittelbar neben die Terrasse - und er zeigt neben sehr hübschen Blättern auch schon ganz leichte rosa Blütenansätze. Hoffentlich hält er im Jänner, was er verspricht.

Der Duftschneeball zeigt schon ganz zarte Blütenansätze.

Im Gemüsegarten ist der Winter eingekehrt. Ein paar Pflanzen sind allerdings noch auf den Beeten zu finden. Ein wunderschöner Kohlkopf, den wir diese Woche verspeisen werden - für nächste Woche ist strenger Frost angesagt.

Ein Kohlkopf im Gemüsebeet.

Wunderschön und tiefrot und gelb präsentiert sich auch noch der Mangold. Angeblich ist diese Sorte winterhart. Ich bin gespannt, ob das stimmt, bei uns kann es vor allem im Jänner und Feber  viele Wochen lang Frost geben.

Mangold im Gemüsebeet.

Soweit zu meinem Garten im November. Bisher wurden wir vom Frost verschont und es ist noch relativ grün. Und ich freue mich schon, wenn Anfang Jänner die ersten Kaukasusschneeglöckchen ihre Köpfe durch den Schnee stecken werden.

Gruß
Marie