Mietwohnungen - so legt man eine Dokumentation an

Wie schon in diesem Post besprochen, ist es bei Mietwohnungen wichtig, eine exakte Dokumentation anzulegen - und zwar beim Einzug UND beim Auszug.

Die Dokumentation beim Einzug dient dazu, den Status festzuhalten, in dem man die Wohnung übernommen hat. Sie stellt Ausstattung und Zustand fest und dokumentiert vor allem Mängel und Schäden.

Die Dokumentation beim Auszug ist wiederum hilfreich, wenn der Vermieter Schäden in Rechnung stellen will, die schon beim Einzug vorhanden  waren oder bei denen es sich um normale Abwohnung handelt.

Generell gilt: bei einer Mietwohnung zahlt man Miete, damit man darin wohnen kann. Und wohnen bedeutet auch, dass Gegenstände und Räume benützt werden. Man darf Bilder aufhängen, Möbel aufstellen, Lampen befestigen und Vorhänge anbringen, im Bad duschen und in der Küche kochen. All dies zählt zur vertragskonformen Nutzung der Wohnung und kann beim Auszug nicht bemängelt werden.

Wenn also beispielsweise der Parkettboden unter einem Regal weniger ausbleicht als der Boden in der Mitte des Zimmers, dann ist das kein Mangel.
Ebenso ist es kein Mangel, wenn man in Wände eine (normale) Anzahl an Löchern bohrt, um Regale zu befestigen. In manchen Mietverträgen ist hier festgehalten, dass diese Bohrlöcher vor dem Auszug  zumindest verspachtelt werden müssen. Manchmal muss man die Wohnung auch frisch ausmalen.

Bei Übernahme einer neuen Wohnung ist klar: die Ausstattung ist neu. Trotzdem darf vom Vermieter nach einer Mietdauer von mehreren Jahren keine neue Wohnung zurückverlangt werden. Abnützungsspuren durch normalen Gebrauch muss er akzeptieren.

Bei Übernahme einer gebrauchten oder sanierungsbedürftigen Wohnung sieht die Sache ganz anders aus. Möglicherweise muss man Schäden oder Einbauten des Vormieters übernehmen, die beim Auszug zum Problem werden können.

Beispiel: der Vormieter hat im Vorzimmer eine abgehängte Decke mit Spots angebracht. Du übernimmst diese Wohnung mit dieser Decke. Beim Auszug kann der Vermieter unter Umständen von DIR verlangen, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen und die Decke zu entfernen.

Wie schützt man sich nun vor solchen Forderungen:

1. Eine exakte Fotodokumentation anlegen.
   * Frontalaufnahme aller Wände - wenn die Wand zu groß ist, in Teilbereichen
   * Aufnahme der Decke von unten - auch eventuell in Teilbereichen
   * Aufnahme des Bodens, der Sesselleisten, der Anschlüsse bei Türen und Materialtrennungen
   * Fotos aller Türen inklusive Beschläge von beiden Seiten
   * Fotos aller Steckdosen, Lichtschalter, Decken- und Wandauslässe
   * Fotos aller Heizkörper, frontal und von der Seite, weiters sämtlicher Regelmechanismen
   * Fotos aller Schäden an Decke, Wand und Boden - Maßband danebenlegen!
   * Fotos aller Einrichtungsgegenstände, innen und außen
   * Fotos der Eingangstüre und der Schlösser, innen und außen
   * Fotos aller Fenster, in offenem und geschlossenen Zustand, weiters aller Griffe

2. Eine Bau- und Ausstattungsbeschreibung anlegen.
Das ist im Grunde ganz einfach, auch wenn es kompliziert klingt. Du machst eine Tabelle für jedes Zimmer, in die alles eingetragen wird. Also Bauteil, Beschreibung, Beschreibung der Mängel

Zimmer: Schlafzimmer
* Boden, Parkett Buche, keine Sesselleisten vorhanden, Abnützungsspuren vor allem im Bereich der Türe
* Wand, Tapeten weiß mit blauen Bordüren, teilweise verfärbt, lösen sich hinter der Türe ab
* Decke, Malerei weiß, Verfärbungen in den Ecken, Malerei löst sich teilweise ab
* Fenster, Kunststoff weiß mit weißen Fensteroliven, Silikonfugen teilweise verfärbt, Fenster 1 lässt sich nicht kippen

und so weiter...
Mach es gründlich und genau und dokumentiere alles mit Fotos.
   
3. Einen Plan und eine Ausstattungsbeschreibung verlangen, die den ursrpünglichen Zustand der Wohnung vor der ersten Vermietung zeigen. Oft weiß man ja gar nicht, welche Veränderungen irgendwann vorgenommen wurden. Sämtliche Ein- und Umbauten, die vom tatsächlichen Zustand abweichen, werden eingetragen und dokumentiert. Weiters ist es hilfreich, schon beim Einzug generell darauf zu bestehen, dass Einbauten und Veränderungen des Vormieters nur unter der Bedingung übernommen werden, dass diese beim Auszug nicht entfernt werden müssen (aber dass man diese eventuell entfernen darf!).

Beispiel:
Du übernimmst eine Wohnung, in der in einem großen Zimmer vom Vormieter eine Trennwand aufgestellt wurde. Beim Auszug könnte der Vermieter verlangen, dass diese entfernt wird - mit allen Konsequenzen, also möglicherweise Verlegung der elektrischen Leitungen, Ergänzung des Bodens etc. Auch dann, wenn dem Vormieter diese Wand genehmigt wurde. Hier ist das Mietrecht, vor allem in Österreich, extrem unfair.
Daher musst du anhand des Plans einmal feststellen, dass diese Wand keine Grundausstattung ist. Dann erklärst du, dass du diese Wand zwar übernimmst, aber beim Auszug nicht rückbauen musst. Und weiters holst du dir, falls gewünscht, auch sofort die Genehmigung, diese Wand entfernen zu dürfen, FALLS sie für dich unbrauchbar ist.

Bei den genauen Formulierungen und bei den Bedingungen (ja, auch Mieter dürfen Bedingungen stellen!), muss dir allerdings ein Fachmann helfen. Vielleicht hast du ja eine Freundin, die Anwältin ist, oder du wendest dich an eine Mieterschutzorganisation. Nur so bist du auf der sicheren Seite.

Alle diese Unterlagen übermittelst du binnen einer Woche dem Vermieter oder der Hausverwaltung mit der Bitte um Kenntnisnahme und Behebung der Mängel, die keine Mietersache sind (zb. ein Fenster, das sich nicht öffnen lässt). Lass dir dafür eine Eingangsbestätigung geben und setzte der Hausverwaltung eine Frist (üblicherweise ein bis vier Wochen, je nach Mangel), in der die Schäden zu beheben sind. Sollte die Hausverwaltung in dieser Zeit nicht reagieren, wende ich an eine Mietervereinigung.

Gleiches gilt auch, wenn während deiner Mietdauer Schäden oder Mängel auftreten, die Sache der Hausverwaltung sind. Mangel und Schaden dokumentieren, die Hausverwaltung höflich zur Beseitigung auffordern und eine Frist setzen.

Es ist extrem lästig im Umzugsstreß auch noch diese Dokumentationen anzulegen. Du wirst es aber nicht bereuen, das verspreche ich dir.

Mit liebem Gruß
Marie

Mietwohnungen - was man beim Einzug beachten muss, damit man beim Auszug nicht viel Geld verliert

Im deutschsprachigen Raum leben - im Gegensatz zu England oder den USA beispielsweise - vor allem im städtischen Raum viele Menschen in Mietwohnungen. Und trotz strenger Richtlinien und den Bemühungen der diversen Konsumentenschutzverbände muss man als Mieter vorsorgen, um im Falle eines Auszugs nicht das Nachsehen zu haben.

Hier meine Tipps, was man beim Einzug unbedingt beachten muss.

1. Zeugen mitnehmen. Wenn man eine Wohnung übergeben bekommt, wird im Normalfall ein Protokoll angefertigt. Da aber die Zeit immer knapp ist und die Vermieter oft wenig Interesse an einer detaillierten Aufstellung der Gegebenheiten haben, sollte man unbedingt mindestens zwei unabhängige Zeugen zur Wohnungsübergabe mitnehmen. Namen, Adresse, Datum und Unterschrift am Protokoll festhalten.

2. Die Übergabe, wenn möglich, elektronisch mitschneiden. Hier ist es wichtig, dass alle Beteiligten darüber informiert werden, dass beispielsweise eine Tonbandaufnahme erfolgt und dieser auch zustimmen. Wenn der Vermieter die Zustimmung dazu verweigert, dann gibt es zumindest Zeugen.

3. Das PROTOKOLL. Groß geschrieben, weil so unheimlich wichtig. Egal, ob der Vermieter selbst ein Protokoll anfertigt oder nicht, du musst dein eigenes führen. Alles, was übergeben und besprochen wird, ist festzuhalten, die Zeugen sollen es unterschreiben, wenn möglich auch der Vermieter. Weigert er sich, was sein gutes Recht ist, so wird auch das schriftlich festgehalten. Vorlagen für Protokolle folgen.

4. Die Dokumentation. Schäden, Mängel, etc., die schon bei der Übergabe ersichtlich sind, müssen sofort im Protokoll festgehalten werden. Sonst kann es leicht passieren, dass diese Schäden dir beim Auszug verrechnet werden. Oft muss man Wohnungen aber übernehmen, ohne dass Strom vorhanden ist und in einem Schnelldurchgang kann man auch nicht alles sehen und festhalten.
Daher muss diese Dokumentation binnen einer Woche von dir erstellt und der Hausverwaltung übermittelt werden. Somit kannst du dich absichern und die Behebung von Mängeln und Schäden, die im Bereich des Vermieters liegen, sofort einfordern.
Diese Dokumentation sollte so genau wie möglich sein und vor allem viele, viele Fotos enthalten. Eine Vorlage für diese Dokumentation folgt demnächst

Wenn du diese zugegebenermaßen langweiligen Schritte befolgst, so wird es beim Auszug viel weniger Probleme geben.

Umgekehrt gelten alle diese Schritte natürlich auch dann, wenn du eine Wohnung vermieten möchtest. Halte den Zustand deiner Immobilie bei der Übergabe akribisch fest (schriftlich und mit Fotos) und nimm Zeugen mit. Somit kann es dann nicht passieren, dass Mieter eine Wohnung verwüsten und nicht dafür zur Rechenschaft gezogen werden können.

Mieten und Vermieten ist immer eine heikle Sache. Je genauer der Zustand der Immobilie bei Übergabe und Rückgabe dokumentiert wird, desto weniger Schwierigkeiten sind zu erwarten - für beide Seiten.

Mit liebem Gruß
Marie

Spam - Kommentare und Beschimpfungen

So, jetzt hatte ich sie auch endlich, die Spam und Schimpf-Kommentare! Ein paar seltsame Anfragen sind mir schon länger in der Statistik aufgefallen, aber gottseidank kann man die Kommentare ja vor Veröffentlichung prüfen - und löschen! Hihi! Was hier erscheint entscheide immer noch ich - und dieser Blog ist mein "Happy Place".

Nach einem Jahr fühle ich mich in der Bloggerwelt richtig angekommen und sehe diese Leute noch mit Amüsement.

Wie geht ihr mit diesen Kommentaren auf euren Blogs um? Und wieviele kommen so durchschnittlich? Würde mich interessieren.

Sommerliche Grüße
Marie

Gärtnern ohne Garten - Bella Venezia

Seit ein paar Jahren habe ich einen eigenen Garten und ich genieße jede Stunde, die ich darin verbringen kann.

Leider sind nicht alle in dieser glücklichen Lage, und für einen echten Pflanzenfreak kann das ganz schön hart sein.

Unser Urlaub hat uns dieses Jahr wieder einmal auch nach Venedig geführt. Ich entdecke die Stadt jedesmal wieder neu und wenn man sich wirklich darauf einlässt, sind auch die Touristenmassen kein Thema mehr.

Besonders gut gefallen haben mir heuer die vielen kleinen Balkongärten. Hier zeige ich, wie die Venezianer ihre Stadt auch große Grünflächen grün gestalten.

Jedes Fenster wird begrünt.

Terrassen, Balkone, Flachdächer. Überall wachsen Pflanzen im Überfluss.

Balkone werden rundherum begrünt.

Grüner Garten vor jedem Fenster.

Eine besonders hübsche Idee, vor allem das rote Band.

Sogar Fenster im Erdgeschoss ohne Sonnenlicht werden mit Efeu begrünt.

Kleinste Flächen reichen aus - und alles blüht.

Töpfe an der Wand sind auch tolle Ideen für Balkone.

Kleinste Dachterrassen blühen üppig.

Selbst dunkle Höfe bekommen mit ein paar Topfpflanzen ein grünes Gesicht.

Balkonkistchen in mehreren Etagen. Zauberhaft.
Vielleicht sind ja ein paar Anregungen für Pflanzenfreunde ohne Garten dabei. Auch wenn das Klima in Deutschland und Österreich nicht ganz so geeignet für Oleander oder Bougainvillea ist.

Mit liebem Gruß
Marie

Das Traumhaus - oder die Traumküche - oder die Traumwohnung - oder ...

Wir alle träumen manchmal vom idealen Leben mit der idealen Familie im idealen Haus in das wir nach dem idealen Arbeitstag im idealen Job nach Hause kommen. Die Realität sieht oft anders aus: die Kinder sind quengelig, der Ehemann müde, das Haus ein Chaos und Kunden und Chef ein Albtraum.

Das Leben ist selten in allen Bereichen ideal - aber das sollte uns nie, wirklich niemals, davon abhalten, das Beste aus jedem Tag zu machen. Egal wie unsere Situation aussehen mag.

Das beste Beispiel dafür ist unsere Wohnung oder unser Haus. Einige wenige wohnen wirklich in ihrem Traumhaus, die meisten von uns müssen sich in irgendeinem Bereich mit Kompromissen zufrieden geben. Und zwar ein Leben lang. Nun kann man resignieren, vom Traumhaus träumen, unrealistische Pläne für die Zukunft machen, dem idealen Haus hinterherlaufen - oder man fängt an, das Beste aus der derzeitigen Wohnsituation zu machen.

Und wie macht man das???

Hier sind meine Ideen und Erfahrungen mit ungeliebten und unpraktischen Wohnbereichen, die sich mit etwas Phantasie und gutem Willen oft in zumindest brauchbare, wenn nicht sogar originelle oder schöne Bereiche verwandeln lassen.

1. Schritt: ausräumen und putzen
Ein ungeliebter Bereich wird gerne vernachlässigt und damit noch hässlicher und unbrauchbarer. Der erste Schritt muss also sein, den Bereich auszuräumen, zu entrümpeln und gründlich zu reinigen. Nimm dir Zeit, sortiere alles aus, was sich so angesammelt hat. Danach putze den Bereich von oben bis unten, in jede Ecke und in jede Ritze.
Egal, ob es sich um einen hässlichen Schrank, einen winzigen Balkon (obwohl man doch so gerne einen Garten hätte) oder um eine uralte Küche (obwohl man von der Lanhausküche träumt) handelt, mach das Ding richtig sauber. 

2. Schritt: notwendige Reparaturen sofort ausführen
Beim Putzen wird dir auffallen, dass einiges nicht richtig funktioniert. Scharniere, die nicht richtig schließen, Farbe die abblättert, gebrochene Fliesen, etc. Mach eine Liste und überlege, wie man diese Dinge kostengünstig reparieren kann. Ein Kastenscharnier ist schnell getauscht und kostet weniger als 10 Euro. Gebrochene Fliesen kann man mit Reparaturspachtelmasse zumindest oberflächlich sanieren, auch das kostet nicht die Welt.
Selbst mit geringstem Budget ist es möglich, den Bereich funktionell zu erhalten. Es kostet nur ein wenig Mühe.

3. Schritt: was kann ich mit einfachen Mitteln verändern?
Wenn der Bereich gereinigt und repariert ist, geht es an die Veränderung. Hier ist folgende Frage wichtig: wieviel Geld und Zeit kannst und willst du investieren. Bei einer Mietwohnung, die man nicht lange bewohnen will, sollte man die Investitionen so gering wie möglich halten.
Wenn man eine Wohnung längerfristig bewohnen will, lohnen sich vielleicht einige Investitionen. Eine gut erhaltene Eigentumswohnung lässt sich wesentlich besser verkaufen als eine völlig abgewohnte. Eine Mietwohnung, die nicht nur eine kurzfristige Übergangslösung darstellt, sollte man auch in gutem Zustand erhalten, selbst wenn man die Investitionen beim Auszug nicht ersetzt bekommt. Lebensfreude und Lebensqualität über viele Jahre sind Lohn genug.
Einfache Mittel sind auf jeden Fall Farbe und Pinsel, Textilien, Bilder und Blumen. Mit ein wenig Phantasie und Mühe kann man fast alle Bereiche einladender gestalten.
Ein Klappstuhl und ein paar hübsche Blumentöpfe können auch aus einem winzigen Hinterhofbalkon eine kleine grüne Oase machen. Ein paar Töpfe Farbe machen aus einem hässlichen Schrank ein Schmuckkästchen. Und der alte Küche kann man vielleicht mit neuen Beschlägen ein ganz anderes Aussehen verpassen.

4. Schritt:  Langfristige Planung - Projektplanung in mehreren Phasen
Wenn du die Immobilie langfristig nutzen möchtest, ist auch ein langfristiger Plan für die Problembereiche sinnvoll. Wenn Geld, Zeit und Energie nicht für die sofortige Totalsanierung reichen, muss eben ein Stufenplan entwickelt werden.

Ein uraltes, aber noch funktionstüchtiges Bad mit grauenhaften Fliesen. So etwas hatte ich jahrelang...
In einer ersten Phase könnte man das Bad gründlich reinigen, die Wände frisch streichen, die tropfende Armatur austauschen, alle Silikonfugen erneuern, die Fliesenfugen auffrischen und neue Handtücher kaufen. Das kostet nicht allzuviel und das Ergebnis ist erstaunlich.
Phase 2 umfasst dann erst die Generalsanierung des Bades - wenn das Geld vorhanden ist.
Der Vorteil dieser ersten Phase ist, dass du sofort Ergebnisse siehst und das Bad gut funktioniert.

Ein winziger enger Flur ohne Tageslicht
In einer ersten Phase könnte man alles reinigen, die Wände hell streichen und schöne Bilder aufhängen.
Die zweite Phase umfasst dann vielleicht die Erneuerung der Beleuchtung, den Einbau eines Wandschrankes am toten Ende und die Verlegung eines neuen Bodenbelags.

Ein völlig verwilderter Garten
Eine erste Phase wäre, einen Teil des Bewuchses zu roden und die gesunden und schönen Sträucher und Bäume gründlich zurückzuschneiden. Das kostet eigentlich nur Abeitskraft. Danach kann man unter die Sträucher zahlreiche Frühlingsblüher setzten - und der Garten bekommt sofort ein anderes Gesicht
In einer zweiten Phase kann dann Bereich für Bereich geplant und schrittweise umgesetzt werden.

Es muss nicht alles gleich, sofort und heute sein. Die schrittweise Gestaltung unserer Lebensbereiche ist spannend und gerade beim Arbeiten kommen die besten Ideen. Manche Bereiche müssen sich entwickeln und eine erste schnelle finanziell aufwendige Lösung kann sich bald als grundfalsch herausstellen.

Jetzt bist du an der Reihe. Welchen Bereich in deiner Wohnung hast du mit minimalen Mitteln umgestaltet, obwohl er unpraktisch, hässlich oder ungeliebt war? Und was ist daraus geworden?

Ich bin neugierig!

Gruß
Marie