Dienstag, 14. Juli 2015

Die perfekte Besteckschublade




Die Lösung für meine Besteckschublade verdanke ich einem Zufall, nein, eher dem entspannten und ziellosen Herumschlendern im Baumarkt. Wenn ich nichts Bestimmtes suche und ein wenig Zeit habe, dann treibe ich mich gerne in den diversen Abteilungen herum und finde oft völlig unerwartet Materialien, die mir bei der Lösung eines DIY Problems helfen. Andere shoppen Kleidung, ich mache den Baumarkt unsicher.

Ich kann ja nicht so richtig verstehen, warum Küchenanbieter für ihre Schubladen keine exakt passenden - und vielleicht sogar noch flexibel anpassbaren - Inneneinrichtungen anbieten. Unsere Besteckschublade, neu beim großen Möbelschweden gekauft, hat zugegebenermaßen seltsame Abmessungen, nämlich ca. 75 x 30 cm. Sie ist unter dem Ceranfeld angeordnet, daher nur halb so tief. Aber es ist ein Standardprodukt, warum werden dafür keine Einsätze angeboten?

Wie auch immer, ich hatte genug von halbherzigen, unpassenden, unflexiblen, rutschenden, teuren und unbrauchbaren Ladeneinsätzen. Somit rutschte das gesamte Besteck jetzt fast ein Jahr lang unsortiert durch die Lade. Auch nicht besser.

In unserer alten Küche hatten wir eine elegante Notlösung gefunden. Weil der Besteckeinsatz etwas kürzer als die Lade war und immer nach hinten rutschte, fixierten wir ihn mit ein paar großen Duplosteinen. Diese hatten exakt die richtige Größe und der Einsatz hielt.
Allerdings hatte unser Sohn das relativ schnell mitbekommen. Immer, wenn ihm beim Duplo-Spielen ein Stein fehlte, bediente er sich in der Besteckschublade. Und dann rutschten die Einsätze wieder herum...

Soweit, sogut, ein Jahr lang suchte ich einen exakt passenden oder zumindest exakt anpassbaren Ladeneinsatz, der nicht unbedingt mehr als die gesamte Lade kosten würde, schlank und elegant wäre, leicht zu reinigen, anpassbar auf meine Bedürfnisse, die Liste der Wünsche war wieder einmal lang.

Beim müßigen Herumschlendern im Baumarkt (das ich allen DIY Freaks nur wärmstens empfehlen kann!) entdeckte ich diese weißen Kunststoffprofile. Ich konnte direkt spüren, wie meine Gehirnwindungen in Gang kamen. Ein wenig Überlegung noch - vor allem, wie schneidet man sie - und schon waren vier dieser Profile im Einkaufswagen. Kostenpunkt: rund 10 Euro. Doppelseitiges extrastarkes Teppichklebeband (transparent!) dazugelegt und los ging es.






Ich habe das riesige Glück, dass mein Mann nicht nur fantastisch ist, toll kochen kann und meine DIY Kapriolen tapfer unterstützt - er ist auch noch begeisterter Modellbauer. Und so haben wir alle diese diversen Modellbauwerkzeuge wie Miniflex, kleine Polierkissen etc. natürlich zu Hause.

Nach exakter Planung und Vermessung stand das Konzept fest.




Dann ging es an die Ausführung. Was ein Jahr lang ein totales Chaos war, wurde in einem Abend locker beseitigt. Aufwand: weniger als 2 Stunden. Ein richtiges Superprojekt.

Die Plastikprofile wurden von meinem Mann auf exakt 31 cm zugeschnitten und die Schnittkanten sauber poliert. Das Material lässt sich wunderbar bearbeiten, vermutlich reicht auch eine feine Säge und Schleifpapier aus. Mein Mann benützte das Modellbauwerkzeug, während ich mit Bleistift und Geodreieck exakteste Linien zog. Hier zahlt es sich aus, wenn man genau arbeitet.




Die Profile bekamen unten einen vollflächigen Klebestreifen aus Teppichklebeband, wobei ich die Kanten rund 1 mm innerhalb der Profilkanten abschnitt - eine Fuzzelei mit dem Stanleymesser, aber es lohnt sich. Das Klebeband ist absolut unsichtbar.




Die exakte Platzierung war auch noch ein Thema, die Lade ist teilweise nicht genau rechtwinkelig. Somit kam mir ein uralter Planungstrick aus der Architektur zugute: wenn man etwas nicht exakt anschließen kann, dann muss man eine entsprechende Fuge machen. Das sieht immer ordentlicher aus als ein halbherziger Anschluss. Unter dem Begriff  "Schattennut" findet man dieses Konzept überall.





Die Profile wurden also im geplanten Abstand in die Lade geklebt, exakt 1 cm vom Rand entfernt. Damit wurden auch eventuelle minimale Längenunterschiede, die sich bei aller Exaktheit nicht vermeinden lassen, ausgeglichen. Als Abstandshalter verwendete ich einen Profilrest. Ob ein Profil hinten in der Lade eventuell einen mm länger ist, sieht man nämlich nicht.




Für die beiden Querstege wandten wir dasselbe Prinzip an. Ein exakter Anschluss war nicht möglich, also ließen wir eine Fuge.




Das Teppichklebeband klebt extra stark, die Profile halten wirklich bombenfest. Allerdings kann man diese Schubladeneinrichtung durchaus auch wieder einmal entfernen, wenn sich die Bedürfnisse ändern.




Fazit: einfache Lösung, kostengünstig, wenig Arbeit und ein Ergebnis, das mich wirklich überzeugt. Auch wenn ich fast ein Jahr nach so einem System suchen musste. Mein Ordnungsgen jubiliert!

Die Besteckschublade zaubert ein zufriedenes Lächeln auf mein Gesicht, wenn ich sie öffne und auch meine Familie benützt sie widmungsgemäß. Ein besseres Zeichen für ein gelungenes Organisationsprojekt gibt es wohl nicht.





Mit liebem Gruß

Marie

 Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil!


Montag, 13. Juli 2015

Erntezeit für Blumensamen


Meine Blumenbeete stehen in voller Blüte - trotz Hitze, Starkregen und sonstigen Wetterkapriolen. Aber die ersten Blumen setzen auch schon Samenstände an. Damit der Garten im nächsten Jahr wieder so wunderbar blüht, beginnt nun die Samenernte.




Ich nehme vor allem Samen von ein- und zweijährigen Pflanzen, wenn ich sie auch im nächsten Jahr in meinem Garten haben möchte. Beispielsweise Jungfer im Grünen, Bartnelken, Sonnenblumen, Akkelei, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Vexiernelke und allem, was so bunt und üppig blüht.




Akkeleien säen sich sehr gut selbst aus, allerdings möchte ich im Wäldchen auch ein paar der zarten Tänzerinnen haben. Daher habe ich Samen geerntet. Außerdem ist die Samenbox auch Quelle für Samengeschenke ("Wow, das blüht schön, hast du vielleicht Samen für mich?"). Manchmal macht auch ein nasser oder trockener Sommer einer selbstaussäenden Pflanze zu schaffen und sie verschwindet aus meinem Blumenbeet. Dann habe ich Samen, um sie wieder auszusäen.




Bei einjährigen ist es sowieso klar, die müssen jährlich neu gepflanzt werden. Manches Saatgut ist billiger, manches teurer, aber auch wenn die kleinen Samentütchen nicht die Welt kosten, erspare ich mir mit meiner eigenen Samensammlung jährlich doch einige Euros.




Die Samen werden mitsamt den reifen Samenständen einfach abgeschnitten und kopfüber in ein kleines Glas gestellt. Nach ein paar Tagen vertrocknen die Samenstände und die Samen fallen aus. Dann kommen sie in kleine Papiersackerln und warten in meiner Samenbox auf die Aussaat.






Samen zu nehmen ist wenig Aufwand und lohnt sich auf jeden Fall. Interessant ist auch, dass die "Kinder" oft gar nicht wie die "Eltern" aussehen, weil Bienen und andere Insekten eine lustige Kreuzung erfunden haben. Das macht die Sache spannend. Genmanipulation "by bee" sozusagen.




Samen von sogenannten F1-Hybriden, manche besonders gezüchtete Einjährige aber vor allem viel Gemüse, braucht man gar nicht zu sammeln. Im Normalfall sind die Tochterpflanzen zu vergessen und haben völlig andere (meist schlechtere) Eigenschaften. Auf den Samentüten steht ein Hinweis, wenn es sich um F1-Hybriden handelt. Aus diesem Grund achte ich schon beim Samenkauf auf sogenannte "samenechte" oder "samenfeste" Pflanzen. Überraschungen kann man trotzdem laufend erleben, denn die Bienen machen, was sie wollen - somit schaffe ich in meinem Garten durch die bunte Mischung eigentlich selbst immer wieder F1-Hybriden. Trotzdem sind die meisten selbst gesammelten Samen gut zu verwenden und haben ein schönes Erscheinungsbild und gute Tochterpflanzen.

Gemüsesamen sind demnächst an der Reihe. Dieses Jahr habe ich ein paar Salate - teils freiwillig, teils unfreiwillig - zum Blühen gebracht. Da sie aber vor der Blüte richtig knackig waren, dürfen die Samen auch in meine Samenbox. Bin gespannt, was nächstes Jahr daraus wird.

Mit liebem Gruß

Marie

 Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil!

Dienstag, 7. Juli 2015

Ferienprojekt - wir bauen zwei Betten!


 

Der Kauf von Kinderbetten war bisher immer eine ziemlich schwierige Sache. Die Betten sind großteils teuer und meist - von kindlicher oder elterlicher Sicht aus - wenig brauchbar. Außerdem sollte man, wenn es nach dem Wunsch der Möbelbranche geht, dem lieben Nachwuchs möglichst alle 2 Jahre ein neues Kinderzimmer gönnen, dementsprechend eng ist der Zeitraum, in dem die vorgefertigten Betten allen Ansprüchen genügen. Das ist Strategie.

Die Suche nach einem tollen Jugendbett gestaltete sich schwierig. Entweder war es zu teuer, oder es gefiel mir nicht, oder meine Kinder lehnten es ab, oder es erfüllte nicht die vielen Wünsche, die wir zusammengetragen hatten.

Also begann der Brainstorming - Prozess, und dann fing Mama an zu zeichnen. Angeregt von vielen Blog-Projekten und tollen Bloggerinnen, die ihre Möbel schon lange nicht mehr "von der Stange" kaufen.

An diesen Kinderbetten haben wir sehr, sehr lange herumgetüftelt. Folgende Wünsche waren zu berücksichtigen:
  • Die Zimmer sind klein - riesige Tagesbetten würden den Raum erschlagen, schieden also gleich aus.
  • Die Liegefläche MUSS 90 x 200 cm betragen. In schmäleren Betten fühlen sich meine Kinder nicht wohl.
  • Das Bett soll auch als Tagesbett nutzbar sein.
  • Das Bett soll etwas höher sein - also bequeme Sitzhöhe, siehe Tagesbett.
  • Stauraum! Das Wichtigste! Es muss so einiges im und unter dem Bett verstaut werden.
  • Das Bett muss für einen Lattenrost geeignet sein. Meine Kinder mögen es, wenn die Betten ein bisschen "schwingen".
  • Das Bett muss COOL sein! GAAAANZ wichtig!
  • Das Bett muss für die nächsten Jahre brauchbar sein und auch erwachsene "Männer" tragen können. Meine Kinder sind derzeit 10 und 12 Jahre alt, also noch relativ klein und leicht. In den nächsten Jahren wird sich das rapide ändern. Außerdem möchte ich mich als Mama derzeit noch abends oder im Alptraumfall zu meinen Kids kuscheln können. Gut, das wird nicht mehr allzu lange der Fall sein - dann wird eher die erste Freundin hier kuscheln. Nun, auch das soll das Bett aushalten.
  • Das Budget. Ganz wichtig. Nach der kompletten Hausrenovierung und Gartengestaltung sind hier nicht allzu große Sprünge möglich. Außerdem: Sparen macht Spaß!
  • Wenn meine Kids Besuch haben, nein "wenn hier Freunde abhängen und chillen", dann sitzen schon einmal 3 bis 4 Burschen am Bett. Siehe Statik und Lastfall
Fazit: ein cooles Stauraumbett, das viel aushält, in einigen Jahren auch noch brauchbar ist und nicht die Welt kostet.

Und das ist herausgekommen!
Natürlich ist es nicht perfekt, weder handwerklich noch gestalterisch. Aber es vereint alle Wünsche, sieht gut aus, passt toll in die Zimmer und bietet in Zukunft viel Gestaltungspotential.

Das Bett besteht de facto aus 5 Ikea Küchenkasterln (Korpusse), 2 Schienen für Regalsysteme, ein paar im Baumarkt zugeschnittenen folierten Elementen und einem Lattenrost. Die Eckverbindungen wurden großteils mit Stahlwinkeln und Stahllaschen fixiert.




 Der Lattenrost liegt an der Vorderseite (wo man auch sitzt) voll auf den Kasterln auf. An der Wandseite liegt er nur etwa zu 50 % auf, was aber statisch durch die Wange und die Stahlschiene ausreichend stabil ist. Natürlich könnte man auch an der Wandseite ein weiteres Kastenelement zur Unterstützung einschieben.




Die umlaufenden Blenden ließ ich mm-genau im Baumarkt zuschneiden und rundherum folieren. Die Folierungsfarbe ist fast ident mit dem Korpus der Kasterln. Blende und Kasterln wurden mit Winkeln verschraubt.





Auch die beiden Blenden wurden über Eck durch Stahllaschen verschraubt. Wichtig ist, dass man hier die richtigen Schrauben nimmt. Die Blenden sind 16 mm dick, als Schrauben wählte ich 3,5 x 12 mm.




Die Eckausbildung, man sieht auch den unteren Anschluss mit der Schiene, auf der der Lattenrost aufliegt.







Die Küchenkasterln wurden von meinen Kindern selbständig zusammengebaut, bei den restlichen Arbeiten gingen sie mir fleißig zur Hand. Der Aufbau eines Bettes dauerte, mit Pausen und Kindern, trotzdem fast einen Tag. Aber es hat sich gelohnt.

Hier sieht man quasi von hinten ins Bett hinein. Die Rückwände der Kasterln sind braun, was aber nicht stört. Die einzelnen Kastenelemente wurden fest miteinander verschraubt, an den Ecken noch zusätzlich mit Winkeln, damit ein rechter Winkel gewährleistet war.




Etwa die Hälfte des Lattenrostes liegt an der Wandseite frei auf, was die Stabilität nicht stört. Wir wählten einen einfachen Rollrost, weil in der Vergangenheit mehr als einmal bei stürmischen Spielen der Lattenrost zu Bruch ging (NEIN, eigentlich dürfen weder meine Kinder noch deren Gäste auf den Betten hüpfen!). Rollroste sind kostengünstig zu ersetzen.

Die Konstruktion ist aber so gewählt, dass auch ein größerer Lattenrost mit seitlichen Leisten Platz hätte.




Die Netto-Liegefläche des Bettes sollte 90 x 200 cm betragen, die Lichte des Matratzenraumes also rund 92 x 202 cm. Das war nicht ganz einfach, aber nach zahlreichen Planungsversuchen fanden wir Kasterln, die wir als Unterbau passend zusammenfügen konnten.


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Der Unterbau bietet nun viel Stauraum - und viel Platz für Ideen und Gestaltung. Wie wir diesen Raum nützen werden, wird gerade ausprobiert und diskutiert.

In der Mitte des Bettes bleibt ein leerer Raum. Hier werde ich sehr selten genützte Dinge unterbringen, in ordentlichen staubfreien Boxen. Der Zugang ist relativ einfach, man schiebt das Bett von der Wand weg.




Als zugänglicher Stauraum bleiben bei diesem Bett nur vier Kasterln übrig, da das Bett in einer Raumecke stehen wird. Das Kasterl unter dem Kopfende ist quasi "tot". Trotzdem war es notwendig, um die Stabilität zu gewährleisten. Und wenn wir vielleicht einmal das Bett ein wenig mehr ins Zimmer rücken wollen, ist die dritte Seite auch eine Schauseite und nützbar.




Teil 2 folgt. Bettzeug, Deko, Innenleben, Pölster, das Rundherum, etc. Damit beschäftigen wir uns in den nächsten Tagen. Jetzt sind wir froh, dass die Betten stehen.

Ja, die Projektkosten, die bin ich noch schuldig, wobei ich etliches Kleinmaterial zu Hause hatte (Schrauben, Beilagscheiben), sie sind also nicht ganz exakt.


Kosten: pro Bett rund 140 Euro

Ikea Küchenkasterln Korpusse Method ca. 100 Euro
2 Regalschienen 10 Euro
Lattenrost (Ikea) 20 Euro
Winkel und Kleinteile 10 Euro

Einen tollen kreativen Sommer wünscht

Marie

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Mittwoch, 1. Juli 2015

Sommerzeit ist Wanderzeit - der Loser im Ausseerland

Der Loser im Ausseerland ist ein ganz besonderer Berg - daher wird das jetzt ein Post mit vielen, vielen Fotos. Die Landschaft ist einfach traumhaft und die ganze Wanderung ein reines Vergnügen für die ganze Familie.




Naja, nicht ganz, im Gegensatz zu weniger bekannten Gipfeln ist am Loser nämlich immer relativ viel los. Leider auch viele Touristen, die meinen, den Weg mit Badelatschen begehen zu können. Vor allem der erste Aufstieg zwischen Augstsee und Loserfenster ist mühsam, viele Leute, ein ziemlich steiler Weg und überall völlig entkräftete konditionsschwache Personen, die sich mit hochrotem Kopf weiterquälen. Dabei ist dieser erste Anstieg gar nicht ungefährlich, passagenweise muss man fast mit Händen und Füßen über hohe Steinstufen klettern.








Fazit trotzdem: ein toller Ausflug, auch für Kinder - allerdings müssen diese trittsicher sein, eine gute Kondition haben und vor allem: GUTE WANDERSCHUHE!








Der Weg führt vom Loserparkplatz bei der Loserhütte über den Augstsee zunächst zum Loserfenster und zum ersten (kleinen) Gipfel. Dann geht es weiter, durch Latschen und über Almen zum Loser. Der Rückweg führt über einen Saumpfad wieder zum Loserparkplatz zurück. Der Weg ist schön zu gehen, allerdings müssen stellenweise Geröllfelder überquert werden, bei denen man bis zu 200 m abstürzen kann. Also: gute Schuhe, trittsichere Kinder und Eltern, und ein ruhiger Gang. Fehltritte können fatal enden.












Wir sind diese Wanderung erstmal gegangen, als die Kinder 7 und 9 Jahre alt waren. Es war kein Problem, bei den steileren Passagen waren sie sogar sehr diszipliniert. Freunde haben die Tour auch schon mit kleineren Kindern gemacht, allerdings sind diese Kinder wirklich kleine Bergziegen und im Gebirge aufgewachsen.


















Die Tour dauert rund 3 Stunden, es gibt dazwischen keine Einkehrmöglichkeiten und kein Wasser, ausreichend Getränke und Proviant sind also Pflicht.






Das Wetter kann im Ausseerland sehr schnell umschlagen, es ist also wichtig, die Berge zu beobachten und nur bei gutem Wetter aufzusteigen.

Aussicht, Landschaft und Vegetation entschädigen aber hundertmal für kleine Unannehmlichkeiten.

Weitere tolle Touren für den Sommer in Österreich sind der Sonnwendstein, Wandern am Semmering, der Zirbitzkogel und für einen Kurzausflug der Husarentempel in Mödling.

Noch drei Schultage, dann ist es für dieses Schuljahr geschafft. Ich packe schon wieder, meine Packliste hilft mir dabei. Die Kinder dürfen zu den Großeltern fahren, hurra, das bedeutet für mich ein wenig "Kinderferien". Manchmal brauche ich das einfach...

Linkparty #6 Von Tag zu Tag ist noch offen, komm vorbei, ich freue mich auf viele Projekte und tolle Ideen.

Mit sonnigen Grüßen
Marie

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