Linkparty #15 Von Tag zu Tag ist offen - mach mit!

 
Der Frühling lässt dieses Jahr wirklich auf sich warten. Wir haben Ende Feber und erst vor zwei Tagen hat das allererste verzagte Schneeglöckchen sein Köpfchen herausgesteckt. Ansonsten - Fehlanzeige, alles braun, kalt, winterlich, tot. Nach dem eiskalten Jänner mit Werten weit unter -10°C kein Wunder. Hier im Weinbauklima wird es selten so kalt, ich bin schon gespannt, welche meiner Pflanzen den Winter nicht überlebt haben. In manchen Jahren war es ganz anders ...


Aber: das erste Schneeglöckchen bedeutet auch, dass der Winter phänologisch vorbei ist. Aus, vorbei, Ende. Es ist Vorfrühling und Anfang März beginnt meteorologisch auch schon der Frühling.


Darum habe ich heute ein paar frühlingsfrische Bilder für euch - natürlich nicht aktuell sondern aus vorigen Jahren und freue mich auf viele fröhliche, bunte und kreative Projekte.



So, nun seid ihr an der Reihe. Woran arbeitet ihr gerade, was habt ihr gesehen, gebastelt, gewerkelt, genäht, gekocht, gebacken, erlebt oder geplant? Her mit den Ideen, wir alle freuen uns über neue Anregungen.

Linkpartyregeln
  • Projekte, die zum Thema Haus und Garten, Familie, Leben, Hobbys, DIY, etc. passen. Aber auch Fotos, Impressionen, Eindrücke, Reiseerinnerungen sind willkommen. Alles, was unser Leben bereichert
  • Es können gerne auch ältere Projekte verlinkt werden, auch mehrere Projekte pro Blog sind herzlich willkommen
  • Bitte keine Werbung, keine Links zu Shops, keine kommerziellen Links
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog
  • Backlink im Post


Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Glutenfreies Schär Vollkornbrot und ein tolles Frühstück mit den Kids


Wie bereits angekündigt, durften wir dieses Wochenende Vollkornbrot von Schär testen. Glutenfreies Vollkornbrot. In meiner Familie gibt es so gut wie keine Allergien oder Unverträglichkeiten, aber wir müssen nicht weit schauen - gleich zwei sehr gute Freunde meiner Kinder leiden seit dem Kindergartenalter an Zöliakie. Somit sind wir mit glutenfreier Ernährung relativ vertraut.


Das Schär Paket kam und wurde gleich mit großer Begeisterung ausgepackt. Es enthielt zwei Brote mit je 350 g, etliches an Informationsmaterial, Testpakete von Butterkeksen und einen netten Beutel, liebevoll in einen Karton verpackt.




Wir hatten uns mit den Freunden meiner Kinder zum Frühstück verabredet, Samstag früh, leider war das Wetter hundsmiserabel. Kalt und finster. Daher auch die schlechten Fotos mit Kunstlicht, der Nebel macht uns in Wien im Winter leider sehr zu schaffen.
 
Egal, draußen war es trüb und kalt und finster, aber unser Frühstückstisch war reich gedeckt und der Appetit groß. Hier nun das Testergebnis von vier absolut unbestechlichen Teenagern. Sie nehmen wahrlich kein Blatt vor den Mund. Getestet haben meine beiden Alex (12) und Vic (14), weiters C. (15) und N. (12), auch zwei Buben, beide mit Zöliakie, außerdem mein Mann, eine Freundin (51), die auch gerne glutenfrei isst, wenngleich bei ihr keine Zöliakie diagnostiziert wurde und meine Wenigkeit.


Verpackung: Das Design fiel ganz klar durch, und zwar bei allen. Die Farben sind zu schreiend, Schriftarten und Zeichnungen altmodisch, die Information nicht gleich sichtbar, die Schriftart für die Zutaten zu klein (man kann sie eigentlich nur mit Adleraugen oder mit Brille lesen). Gerade die Zutatenliste muss unserer Meinung nach bei Produkten für Allergiker in einer Größe sein, die problemlos lesbar ist. Das Verpackungsmaterial fühlt sich unangenehm an, hält die Ware aber gut frisch, somit geht hier der Nutzen vor der guten Haptik. Ansonsten ist das Design absolut zu überdenken. Ein Minuspunkt - aber wirklich der einzige.

Jetzt zu den weiteren Ergebnissen, wesentlich erfreulicher als das Verpackungsdesign. Und ehrlich gesagt kauft man glutenfreies Brot ja sicherlich nicht wegen der tollen Verpackung, oder.


Das Brot riecht angenehm frisch, fühlt sich gut an und lässt sich auch leicht mit Butter oder Aufstrich bestreichen. Es fällt also nicht auseinander. Es ist vom Gewicht her wesentlich leichter als Vollkornbrot, von der Konsistenz aber angenehm griffig - ein Mittelding zwischen Vollkornbrot und Vollkorntoast.


Manche glutenfreie Produkte haben die Eigenschaft, dass sie fast ein wenig gipsig schmecken, weil das Mehl um so vieles leichter ist. Das ist, vermutlich aufgrund der Körnermischung, bei diesem Brot von Schär absolut nicht der Fall.


Der Geschmack ist angenehm, frisch, körnig, aber nicht so herzhaft, dass es nur zu pikanten Belägen passen würde. Unsere Tester waren sehr unterschiedlich, einer ganz puristisch, nur Aufstrich, damit man "das Brot richtig schmeckt". Ein anderer war ganz auf süß und fruchtig eingestellt, aber auch zu Marmelade und Obst passt das Brot sehr gut, es ist nicht so körnig - dominant, sondern angenehm frisch und neutral.


Geschmacksnote von allen Testern: Sehr Gut, keine Frage. Auch die Konsistenz wurde mit Gut bewertet, nicht mit Sehr Gut im Vergleich mit zb Roggenvollkornbrot, aber auf jeden Fall mit Sehr Gut im Vergleich mit anderen glutenfreien Backwaren. Hier waren vor allem die beiden Kinder mit Zöliakie begeistert, die ja nur dieses Brot essen dürfen. Endlich ein richtiges Brot, war die einhellige Meinung.

Betreffend Haltbarkeit machten wir die Erfahrung, dass die eine Scheibe, die vom ersten Frühstück übrig blieb, auch am nächsten Tag noch sehr gut schmeckte. Einfach einen Clip auf die Verpackung und ab in die Brotdose.
Das zweite Brot blieb fünf Tage originalverpackt liegen, war beim Öffnen dann aber ebenso frisch und kernig wie das erste. Die Verpackung mag zwar optisch nicht überzeugen, das Material hält das Brot aber richtig gut frisch.
Das Ablaufdatum war mit über 6 Wochen angegeben. So lange wollten wir nicht warten, über die Dauerfrische und Haltbarkeit gibt es daher von uns keine Testergebnisse.

Die Zutatenliste war zwar schlecht lesbar, allerdings sehr ausführlich und die einzelnen Bestandteile (die ich teilweise das erste Mal hörte) wurden im beiliegenden Heft gut erklärt. Somit weiß man recht genau, was sich in dem Brot versteckt, soweit ich das beurteilen kann, enthält es wirklich fast ausschließlich natürliche Zutaten und kommt ohne Zusatzstoffe und Haltbarmacher aus.


Nun zum Preis: es war kein Preis angegeben, wenn ich es mit anderen Schär Produkten im Handel vergleiche, dann wird das Brot vermutlich rund 3 Euro pro 350 g kosten. Das sind ziemlich genau 8,50 Euro pro Kilo. Uff! ABER - und jetzt kommt das große ABER: das Brot mit 350 g ist aufgrund der leichteren Konsistenz von der Menge und Ausgiebigkeit mit einem Vollkornbrot von rund 500 g vergleichbar. Das relativiert den Kilopreis ein wenig. Auch immer noch sehr teuer, für ein Kilo gutes Vollkornbrot zahle ich derzeit im normalen Supermarkt (nicht beim Bauern, im Biosupermarkt etc.) etwa 3 bis 5 Euro. Der (allerdings nur von mir aufgrund von Vergleichsprodukten geschätze) Preis des Schär Brotes dürfte auf jeden Fall ganz am oberen Ende der Skala liegen. Kein Wunder, dass Familien mit Zöliakiekindern in Österreich steuerliche Begünstigungen erhalten.

Somit wäre das einzige wirkliche Argument, das Produkt nicht regelmäßig zu kaufen, eigentlich der Preis, denn der Geschmack überzeugt auf jeden Fall.

Gesamturteil: Sehr Lecker!

Danke an die Testplattform Kjero, die mich zu diesem Test eingeladen hat, es hat mir und meiner Familie sehr viel Spaß gemacht. Danke auch an die Firma Schär für das schöne Paket.


Oh, jetzt hätte ich fast die Butterkekse vergessen. Diese waren als kleine Zugabe dabei. Sie sind sehr knusprig, angenehm, weil nicht so süß, nur der "klassische Mangel" glutenfreier Produkte fällt ein wenig auf: sie schmecken leicht "gipsig". Trotzdem bekommen sie von den Testern auf jeden Fall ein GUT, vor allem deshalb, weil sie so schön knusprig sind.

Mit liebem Gruß
Marie

Dieser Post wurde von Schär und Kjero gesponsert. Alle Meinungen sind zu 100 % meine eigenen bzw. die meiner lieben Mittester.

Glutenfreie Ernährung

Meine Familie ist - gottseidank - weitgehend allergiefrei. Von unserer unmittelbaren Umgebung kann ich das allerdings nicht behaupten, gleich die beiden besten Freunde meiner Buben müssen sich glutenfrei ernähren. Müssen - nicht wollen - bei beiden wurde schon im Kindergartenalter nach vielen Umwegen Zöliakie diagnostiziert. Auch im weiteren Freundes- und Bekanntenkreis gibt es zahlreiche Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und drei weitere Personen, die glutenfrei essen müssen.

Somit stehe ich immer wieder vor der Herausforderung, glutenfrei kochen oder backen zu müssen. Da die Freude meiner Kinder sehr oft bei uns sind, habe ich glutenfreies Gebäck standardmäßig im Tiefkühlschrank.

Über die Testplattform Kjero bekam ich nun eine Einladung zum Produkttest von Schär. Schär stellt - meiner Meinung nach - sehr schmackhafte glutenfreie Fertigprodukte her, zb. die kleinen Kuchen. Vor allem mag ich aber das glutenfreie Kuchen - und - Kekse - Mehl, mit dem man richtig gut backen kann. Leider ist es auch sehr teuer, seufz. Mehr als 3,50 Euro für ein kg Mehl. Dafür werden die Vanillekipferln damit noch wesentlich zarter als mit Weizenmehl.

Hin und wieder habe ich bereits glutenfreie Rezepte vorgestellt, beispielsweise das glutenfreie Tiramisu mit Schär - Biskotten, das wirklich toll schmeckt.

http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2014/09/glutenfreies-tiramisu.html

Sobald das Schär - Testpaket in meinem Postkasten ist, werde ich mit meinen Buben und deren Freunden testen und darüber berichten. Vier Teenager sind absolut unbestechliche Tester, wenn es schmeckt, dann schmeckt es - wenn nicht, dann nicht.

Mit liebem Gruß
Marie

Linkparty #14 Von Tag zu Tag ist offen. Mach mit!

Ein wunderbares neues Jahr mit vielen neuen Projekten steht vor der Türe. Sobald Weihnachten vorbei ist und die Tage wieder zumindest ein bisschen länger werden, bekomme ich einen richtigen Kreativitätsschub. Und einen Organisationsrappel, meine Familie kennt das schon.



Obwohl, derzeit gehe ich eher im Kreis, nein, richtig gesagt: mein Hund geht im Kreis. Die kleine Hundedame muss heute nämlich bis zum Nachmittag nüchtern bleiben, weil Kastration angesagt ist. Ufff! Noch etwas mehr als eine Stunde, der heutige Vormittag war arbeitstechnisch zu vergessen. Jaul, fiep, bell, im Kreis lauf, rein ins Haus, raus in den Garten, wieder rein ins Haus mit Schlammpfoten - so ein hungriger Hund ist schwer zu ertragen. Aber heute Nachmittag schnipp, schnapp, ist die Sache erledigt - dann stehen ein paar Tage Ruhe auf dem Programm und nächste Woche ist sie wieder "wie neu".

So, nun seid ihr an der Reihe. Woran arbeitet ihr gerade, was habt ihr gesehen, gebastelt, gewerkelt, genäht, gekocht, gebacken, erlebt oder geplant? Her mit den Ideen, wir alle freuen uns über neue Anregungen.

Linkpartyregeln
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  • Bitte keine Werbung, keine Links zu Shops, keine kommerziellen Links
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog
  • Backlink im Post



Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe!

Ein Plädoyer für gutes Werkzeug

Wer hier schon länger mitliest, weiß es: meine Nähmaschine und ich sind (waren!) keine Freunde. Definitiv nicht. Ich musste zwar wie alle Mädchen Nähen, Stricken, Stopfen, Häkeln und so weiter lernen, aber begeistert haben mich diese Arbeiten nie.

Ich bin eher der Typ fürs Grobe. Feste Gummistiefel, eine matschige Baustelle und ordentliche Geräte. Eine Stichsäge, ein Malerpinsel, Fliesenwerkzeug, etc. Oder Basteln, Malen, Zeichnen - dazu habe ich die Geduld. Handarbeiten - naja.

Trotzdem riß ich mich hin und wieder zusammen, packte die Nähmaschine aus (wenn mein Mann mir Fussfesseln androhte, damit die Sache endlich fertig werde, grins) und nähte einfache Kleinigkeiten. Die Tätigkeit selbst machte mir keinen Spaß - bisher.


Vor einigen Wochen kam mein kleiner Sohn mit diesem tollen Patchworkpolster aus dem Handarbeitsunterricht nach Hause. In Zeiten der Koedukation und des Genderns müssen gottseidank auch Buben ran an die Nähmaschine. Ich war sprachlos. Das hatte er wirklich selbst genäht. Gut, wie viele von euch wissen ist mein (gar nicht mehr so) kleiner Alex handwerklich sehr geschickt und liebt alle Tätigkeiten, bei denen er sich kreativ austoben kann. Aber seine klare Ansage erstaunte mich dann doch: "Mama, ich will ein paar Sachen für mein Zimmer nähen, kannst du bitte endlich eine ordentliche Nähmaschine anschaffen?" Bumm, das saß.

Dazu ist zu sagen, dass ich bisher noch NIE eine neue Nähmaschine hatte. Meine Maschinen waren immer irgendwelche Teile, die ein wohlmeinender Verwandter aussortiert hatte. Sie waren zwar noch "super toll und funktionieren auch ganz prima uns sind überhaupt ein Traum", der Vorbesitzer gab sie aber meist aus gutem Grund her.

Wenn ich also etwas Nähen wollte, musste ich mich meist mit diversen kleinen Problemchen herumschlagen. Beispielsweise, dass der Rücklauf nicht mehr so richtig funktionierte. Oder dass die Fadenspannung immer wieder ein Problem hatte, oder dass die Maschine Öl verlor und der Stoff fleckig wurde oder ... - man kennt das. Kein Wunder, dass ich das Nähen hasste.

Durch meinen Sohn angeregt gingen wir auf Suche und fanden ein preisgünstiges Modell für einfaches Nähen. Mehr brauchen wir definitiv nicht, ich werde niemals eine tolle Näherin, das ist klar. Die Maschine kam und Alex und ich nahmen gleich die Vorhänge für die Terrassentüre in Angriff, die seit mehr als zwei Jahren auf Fertigstellung warteten.

Nun, was sage ich euch: es war ein Traum. Maschine auspacken, einfädeln, losnähen. Einfach, sauber, leise, superschnell und wunderschön. Die Vorhänge waren in Nullkommanix fertig, für die anderen brauchte ich mit der alten Maschine gefühlte Ewigkeiten.


Daher mein Plädoyer für gutes Werkzeug, das ich im handwerklichen Bereich sonst immer berücksichtige. Auch in der Küche sind mir gute Töpfe und Messer wichtig, ohne gutes Gartenwerkzeug kann ich nicht arbeiten und eine ordentliche Bohrmaschine gehört sowieso in jeden Haushalt. Keine Ahnung, warum ich so lange der Meinung war, dass die alte Nähmaschine noch gut genug sei.

Alex und ich planen schon ein paar weitere Projekte für unser Haus. Kleidung werde ich sicher nie nähen, das ist nicht mein Metier, aber tolle Polster, Vorhänge, Decken - das kann in Zukunft sicher viel mehr Spaß machen.

Wen es interessiert: diese kostengünstige Nähmaschine reißt mich zu solchen Begeisterungsstürmen hin. Klar, sie ist kein Profigerät, aber leicht zu bedienen und das Ergebnis ist überzeugend.



Auf ein gutes und kreatives Neues Jahr 2017!

Mit liebem Gruß

Marie


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