Montag, 15. Mai 2017

Haustiere und der Garten Teil 1: Katzen

Heute geht es nicht um die vielen Tiere, die meinen Garten wild bevölkern und um die ich mich mit vielen Maßnahmen bemühe. Obwohl das eigentlich auch genug Stoff für einen eigenen Post wäre. Heute geht es um meine Haustiere - konkret ein Hund und zwei Katzen - die mit uns leben und natürlich auch den Garten nützen. Manchmal haben sie nur leider ein wenig andere Vorstellungen von der Gartengestaltung als ich. Vor allem unser Hund, seufz.

Aber zunächst zu den Katzen. Sie sind im Prinzip wesentlich pflegeleichtere Gartenbewohner als der Hund, vor allem deshalb, weil sie schon aufgrund ihrer Größe nicht ganz so schnell ganz so viel Schaden anrichten können.


Unsere Katzen sind Freigänger, die - wenn ich sie einfangen kann und sie Lust dazu haben - in der Nacht im Haus schlafen. Meistens jedenfalls. Untertags sind sie unterwegs, in unserem Garten und in den Nachbargärten, was rechtlich absolut in Ordnung ist. Hier ist das Nachbarschaftsrecht eindeutig, in Gegenden, wo es üblich ist, dass Katzen frei laufen dürfen, also in unserer Gartensiedlung, muss man auch die Nachbarskatzen im eigenen Garten dulden, selbst wenn sie diesen manchmal verschmutzen. Natürlich, ein frisch umgegrabenes Beet ist ein wunderbares Katzenklo, das wissen wir alle. Man darf die Katzen zwar beispielsweise mit einem Wasserstrahl verjagen, nicht aber Dinge nach ihnen werfen oder sie verletzen. Katzenbesuch muss also geduldet werden, in unserer Siedlung ist das aber gottseidank überhaupt kein Problem.

Anmerkung: wer Katzen im Garten hat, muss sich meist um Wühlmäuse und Maulwürfe keine Gedanken machen. Sie riechen den Katzenkot und ziehen ein paar Gärten weiter.

Die vielen Katzen unserer Nachbarn haben bei meinen Kindern auch diverse Spitznamen bekommen, der Nachbarkater heißt bei ihnen Toastbrot, weil er, wie meine Kinder meinen, ebenso intelligent wie Toastbrot ist (aber ein wunderbar lieber und sehr anschmiegsamer Tigerkater! Ich muss ihn verteidigen!). Die Katze der Nachbarn auf der anderen Seite - eine riesige wunderschöne Norwegische Waldkatze - heißt Königin, weil sie die gesamte Nachbarschaft dominiert. Der Kater ein wenig weiter weg - ganz weiß mit Ringelschwanz - heißt Handschuhdieb, weil er die Angewohnheit hat, alle Gartenhandschuhe zu klauen. Wir leben in einer Katzenwelt.

Wichtig für alle (vor allem für neue!) Katzenbesitzer ist sich klarzumachen, dass sich Katzen nicht einsperren lassen. Sie finden immer irgendwo einen Weg aus dem Garten, aber bei Gefahr dann möglicherweise nicht mehr schnell genug zurück. Daher ist es das oberste Gebot, den Garten vor allem an den Grenzen durchlässig zu gestalten. Somit haben die Katzen ausreichend Fluchtwege und finden schnell wieder in die sicheren Bereiche zurück. Wir haben in unserem Zaun bewusst mehrere Durchschlupfmöglichkeiten geschaffen, die zu klein für den Hund aber groß genug für Katzen sind. Bisher - Klopf auf Holz - haben unsere Katzen bei Gefahr immer noch schnell in den Garten flüchten können.


Es gibt unzählige Firmen, die mit der Angst der Katzenbesitzer gutes Geschäft machen. Katzendichte unglaublich hohe Zäune, Elektrozäune, Elektrohalsbänder, weiß der Teufel was noch alles. Tatsache ist, es funktioniert nicht und füllt nur die Taschen der findigen Hersteller. Katzen lassen sich nicht in einen Garten sperren, es sei denn, man baut ein richtiges Gehege, das auch oben vergittert ist, wie es viele Züchter machen. Man muss sich einfach generell überlegen, ob die Katze eine Freigängerin sein soll oder nicht, je nach Gegend, nach Katze, nach Lebensstil. 

Ein weiterer Punkt sind Verstecke und witterungsgeschützte Orte. Wir haben keine Katzenklappe, weil es technisch bei uns kaum möglich und energietechnisch schlicht und einfach ein Wahnsinn wäre. Trotzdem kann ich die Katzen vor allem bei kaltem Wetter nicht ständig im Haus lassen oder einfangen, wenn ich weggehen muss. Also gibt es mehrere Orte, an denen sie sich verkriechen können und vor Nässe und Kälte geschützt sind.

Ein Ort ist in der Gartenhütte, als Eingang sägten wir einfach ein entsprechend großes Loch in die Türe. In der Hütte steht eine gedämmte Box, die auch im Winter dafür sorgt, dass die Katzen im Notfall nicht erfrieren.
Hier muss ich nur regelmäßig Nachschau halten, ob sich nicht ein anderes Tier auch gerne einnisten würde.


Der zweite Ort ist die kleine Hütte, eigentlich als Hundehütte gekauft, aber der Hund mag sie nicht. Die Katzen hingegen lieben sie und schlafen oft untertags drinnen, mit Blick auf Terrasse und Haus, aber geschützt vor allzu aufdringlichen Blicken. Die Hütte steht ein wenig abseits halb unter einer Hecke, offen zu windabgewandten Ostseite (wir haben fast immer Westwind) und im Sommer gut schattiert. Innen ist sie gut ausgelegt und somit warm und gemütlich, so wie es Katzen mögen.


Am Teich wollte ich mit einem wunderbaren Liegestuhl eigentlich eine ruhige Oase zum Lesen schaffen, aber dieser Ort wurde fast sofort von den Pelztieren okkupiert. Geschützt, im Winter sonnig, im Sommer schattig, Blick über den Teich, etwas erhöht - alles was Katzenherzen höher schlagen lässt. Also der Katzensessel schlechthin.

Manchmal residiert der Kater allerdings auch im Schnittlauchtopf.

Was Katzen und andere wilde Gartenbewohner betrifft, so muss man sich immer darüber im Klaren sein, dass Katzen Jäger sind und alles jagen, was sie erwischen können. Mäuse, Libellen, Frösche, Kröten, Vögel, Blindschleichen und vieles mehr. Meist bringen sie ihre Beute dann stolz ins Haus und rupfen den Jungvogel genussvoll am Küchenboden oder unter dem Bett. Beides schon erlebt.
Wer damit nicht umgehen und im Notfall eine halbtote Maus nicht schnell selbst ins Jenseits befördern kann, sollte sich keine Katzen halten oder diese zumindest nicht ins Freie lassen. Allerdings sind Katzen vonTemperament und Geschicklichkeit her oft sehr unterschiedlich. Katze Lilith beispielsweise ist zwar ständig auf der Pirsch, hat bisher aber noch nichts Nennenswertes erlegt. Kater Leander hingegen bringt regelmäßig Beute ins Haus, teilt aber "brüderlich" mit seiner Katzenschwester. Will heißen er frisst, knurrt dabei, sie sitzt daneben, wenn er fertig ist, darf sie die Reste haben. Männer! Beide Katzen sind im Übrigen kastriert.


Wer also Vogelhäuschen oder Vogelnester in seinem Garten hat, sollte diese schützen, generell, denn kaum ein Garten ist vor Nachbarskatzen ganz sicher. Hoch aufhängen, keine Kletterhilfen und rundherum möglichst ein Gebüsch, in dem sich Jungvögel verstecken können, ohne dass ihnen die Katze zu nahe kommt. Hier habe ich ein paar weitere Tipps gefunden, aber aufpassen, Gegenstände nach Katzen werfen ist verboten, ebenso generell der Einsatz von Stacheldraht. Hier drohen sogar empfindliche Strafen.

Wie überall geht es auch in unseren Gärten darum, ein friedliches und artgerechtes Miteinander für alle zu ermöglichen.

Meine Punkte für den katzenfreundlichen Garten
  • Grenzen durchlässig gestalten und Fluchtwege offen halten
  • Witterungschutz und Rückzugsmöglichkeiten anbieten
  • Andere Gartenbewohner soweit wie möglich schützen

Wichtig ist mir auch, dass die tiergerechten Maßnahmen einfach, praktikabel und überschaubar bleiben. Immer saubere Pölster im Katzenhaus - vergiss es! Einmal pro Monat waschen, damit keine Flöhe hineinkommen, fertig. Teure Lösungen für Türchen im Zaun (alles schon gesehen!) - so ein Unfug. Ein Loch, das groß genug ist und an dem sich die Katze nicht verletzen kann - fertig. Auch sonst sollen alle Maßnahmen rund um die Tiere einfach und praktisch sein, superkreative oder teurere Lösungen hebe ich mir für andere Dinge auf.
Im nächsten Post geht es dann um Garten und Hund.

Dieser Post ist Teil der Serie "Mein Frühlingsgarten", in der sieben Blogs und Bloggerinnen ihre Gärten vorstellen und Projekte und Ideen mit euch teilen. Schaut auch in den anderen Blogs vorbei, es sind wunderbare Ideen, Bilder, Impressionen und Projekte dabei.


http://vontagzutag-mariesblog.blogspot.co.at/2017/03/mein-fruhlingsgarten-sieben-blogs-offen.html


Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Kathrin von Topfgartenwelt 
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei
Marie von Von Tag zu Tag - Mariesblog

Auch eine Frühlingsgartenlinkparty gibt es hier. Komm und verlink deine frühlingshaften Gartenbilder oder Projekte. Auf Instagramm kannst du unter #meinfrühlingsgarten2017 ebenso Fotos und Impressionen verlinken.

Mit liebem Gruß
Marie


Dienstag, 9. Mai 2017

Projekt Schattengarten

Wie zu Beginn unserer Frühlingsgartenaktion versprochen, zeigen wir - das sind 7 tolle Blogs - euch unsere Gärten und berichten von Projekten und Ideen.


Eines meiner heurigen Frühjahrsprojekte betrifft die schattigen Bereiche in meinem Garten. Davon gibt es einige, manche waren immer schon schattig, manche sind es erst, seit mein Nachbar ein paar bauliche Maßnahmen getroffen hat. Damit wurde das bis dahin vollsonnige Staudenbeet neben dem Teich plötzlich zur Schattenzone und alle Stauden waren in nullkommanix kaputt. Kann man nichts machen, in engen Reihenhausgärten muss man immer auch mit den Nachbarn leben.

Gleich vorweg: diesmal hatte ich richtig Schwierigkeiten, die Bereiche halbwegs ansprechend zu fotografieren. Denn erstens ist natürlich überall Schatten. Und zweitens sind meine Schattenflächer eher langgezogene Restflächen, also schwer auf ein Foto zu bannen.


In meinem Garten gibt es folgende Schattenzonen.
  • Unmittelbar neben der Terrassentüre, im Bauwich zum Nachbargrundstück. Dieser Bereich war immer schon schattig, bekommt aber zumindest ein wenig Abendsonne und ist nicht allzu trocken. Dort stehen einige Sträucher, teils alt, teils neu gepflanzt. Ein alter Flieder, ein alter Holunder, dazwischen ein panaschierter Liguster, ein Hibiskus (der leider auch unter der Schattenkonstruktion des Nachbarn leidet, als wir ihn pflanzten, bekam er noch viel mehr Sonne) und ein Duftschneeball.
  • Das "Wäldchen" an der hinteren Gartengrenze, beschattet durch eine riesige Hasel und einen alten Flieder. Trocken, schattig und enormer Wurzeldruck.
  • Die Nordseite des Hauses zum angrenzenden Weg. Hier steht eine uralte Efeuhecke, schattig, aber nicht trocken.
  • Die Nordseite des Autoabstellplatzes, bepflanzt mit Liguster, trocken, schattig, nur abends und morgens gibt es ein wenig Sonne.
  • Die Nordseite der Gartenhütte. Schattig aber nicht trocken, dort behauptet sich noch eine uralte Hundsrose, weiters klettert ein Hopfen am Zaun.
  • Die ehemals wunderbar sonnige Seite am Teich. Nun tiefer Schatten und außerdem Hundetrampelpfad. Das ist der bei weitem problematischste Bereich.
Die Grund- und Strukturbepflanzung der Bereiche ist entweder vorgegeben oder von uns gepflanzt und funktioniert im Großen und Ganzen sehr gut. Außer der Hibiskus, er blüht nie, aber er ist sehr schön grün und wächst freudig.

Mein Projekt Schattengarten umfasst dieses Jahr vor allem die Unterpflanzung der immergrünen oder sommergrünen Sträucher. Ein wenig Farbe und viel Blattgrün in unterschiedlichen Strukturen, Blattformen und Grüntönen ist mein Ziel.


Ein ganz einfaches Projekt war die Unterpflanzung mit Veilchen bei der Ligusterhecke. Hier musste ich einfach nicht mehr tun, als zwei Jahre lang alles, was nicht Veilchen war, auszureißen. Mir fiel auf, dass sich unter der Ligusterhecke beim Autoabstellplatz (ohnehin kein allzu attraktiver Platz) etliche Duftveilchen etabliert hatten. Diese vermehren sich sehr gut, wenn sie wenig Konkurrenz haben, blühen zauberhaft im ersten Frühling, danach haben sie ein schönes, dichtes, grünes Laub. Also zwei Jahre lang konsequent jäten und nun ist der Veilchenteppich schon fast geschlossen. Eine absolut kostenfreie Bepflanzung, allerdings nur sommergrün. Da die Veilchen aber sehr zeitig im Jahr wieder austreiben, gibt es eine geschlossene grüne Decke von März bis in den November. Im Herbst einfach abschneiden, mit Kompost verwöhnen und auf das Frühjahr warten. Ein bis zweimal im Jahr muss ich noch jäten und die Hecke schneiden, ansonsten ist dieser Bereich absolut wartungsfrei, der Liguster immergün und der Autoabstellplatz hübsch begrenzt.


Schon etwas aufwändiger war und ist die Begrünung des Bereiches neben der Terrassentüre. Erstens habe ich hier wesentlich höhere Ansprüche, außerdem ist der Bereich größer und braucht mehr Aufmerksamkeit. Die großen Strukturpflanzen sind sommergrün (Flieder, Hibiskus und Holunder) oder immergrün (Liguster) oder blühen im Spätwinter (Duftschneeball). Am Zaun zu den Nachbarn ziehe ich intensiv verschiedene Efeuarten hoch, um irgendwann eine grüne Wand zu bekommen, allerdings wächst Efeu am Anfang sehr langsam.
Der Bereich ist insoferne auch wichtig, weil er den direkten Ausblick aus Wohnzimmer und Küche bildet. Genau dort, wo das Küchenfenster hinschaut, pflanzten wir den immergrünen Liguster, Unterpflanzungen mit Zauberglöckchen, Hirschzungenfarn, Dickmännchen und Kleinem Immergrün. Alles sollte im Winter die Blätter behalten.


Das Immergrün steckte ich als Steckling vor etwa einem Jahr in die Erde, gut angießen, immer feucht halten. Mittlerweile ist es ein richtig dichter Bewuchs mit zauberhaften blauen Blüten im Frühjahr geworden.


Die Dickmännchen haben eingentlich den Ruf, dass sie sich ebenfalls schnell vermehren und pflegeleicht sind. Bei mir nicht. Im Spätsommer gepflanzt, immer gut feucht gehalten, etc. kümmern sie eher noch vor sich hin. Mal sehen, ob sie durchkommen.


Heuchera wachsen in meinem Garten an vielen Stellen, da diese Blattschönheiten so vielfältig und außerdem immergrün sind, probiere ich sie in unterschiedlichen Bereichen aus. Die Heuchera im Schattenbeet bei der Terrasse ist wunderbar angewachsen. Eine weitere rotlaubige werde ich aus dem Vorgarten hierher verpflanzen. Der Vorgarten ist zu sonnig und hier kann ich weitere Blattfarben gut gebrauchen.


Die Funkie wuchs ursprünglich hinter der Gartenhütte, dort war es ihr aber eigentlich zu sonnig (Abendsonne) und außerdem brauchen wir den Platz für ein weiteres Projekt - Kompost und Bio-Jauche. Davon aber ein andermal. Also grub ich heuer im zeitigen Frühjahr die mittlerweile schon recht große Funkie aus, als nur die Triebspitzen aus der Erde sahen, teilte sie in jeweils rund 3 Triebe und pflanzte sie im Schattenbeet wieder ein. Alle Setzlinge kamen ein paar Wochen später aus der Erde, es scheint ihnen an ihrem neuen Ort zu gefallen. Schnecken sind heuer nach diesem eiskalten Jänner gottseidank noch kaum ein Thema, außerdem verwende ich - als einzige Chemikalie im Garten - Schneckenkorn auf Eisen III Basis. Sonst kommt mir nichts an meine Pflanzen, schon gar nichts ans Gemüse, aber ohne Schneckenkorn gibt es in Wien keinen Garten. So ist das, leider.


Auch ein paar Bergenien - Ableger übersiedelte ich in dieses Beet, derzeit sind sie noch sehr klein.


Weitere Schattenpflanzen sind Leberblümchen mit wunderbar dichtem Laub, Efeu und zahlreiche Frühlingsblüher. Kroki und Co kommen meist auch mit schattigeren Verhältnissen gut zurecht, sie blühen dann einfach später, was einen netten Effekt im Garten hat. Die Traubenhyanzinthen beispielsweise, die im Sonnenbeet schon lange verblüht sind, erfreuen mich im Schattenbeet bis in den Mai mit blauen Blüten.

 
Betreffend Blüten und Farbe muss man im Schattenbeet Abstriche machen. Ein buntes Farbenmeer ist kaum zu erreichen. Dafür habe ich meine Sonnenbeete, beispielsweise das vollsonnige Feuerbeet ind rot und gelb oder das englische Staudenbeet im Vorgarten. In den Schattenbeeten spiele ich mit immergrünen und sommergrünen Gewächsen, mit Blattfarben und Formen und der Struktur der Sträucher.


Das Konzept für die ersten beiden Schattenbereiche steht also, es ist gepflanzt und nun muss es einwachsen und hoffentlich in ein bis drei Jahren vollflächig den Boden bedecken. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser und viel billiger ist, die Pflanzen eher nicht zu dicht zu setzen und ihnen viel Platz zur Entfaltung zu geben. Dann dauert es zwar länger, bis alles zusammengewachsen ist, das Endergebnis ist aber schöner und stimmiger. Sitzen die Pflanzen zu eng, dann bedrängen sie einander und früher oder später kommt es zu Aufällen - meist von den teureren Setzlingen.


Wer hat noch tolle Gartenprojekte? Hier gibt es die Linkparty dazu.

Der Post ist Teil der Frühlingsbloggeraktion "Mein Frühlingsgarten 2017". Hier gibt es alle Infos dazu und die Links zu den weiteren Blogs. Schaut vorbei, es lohnt sich wirklich!

Weil ich für den Koch-Blog-Award 2017 nominiert wurde, bitte ich noch um viele Stimmen. Danke an alle, die schon abgestimmt haben. Es ist zwar nur Spaß, aber ich freue mich trotzdem, dass mein Blog wahrgenommen wird. Danke.

Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. 

http://www.creadienstag.de/








Montag, 8. Mai 2017

Sparpedia Koch Blog Award 2017 - bitte um eure Stimmen

Ich freue mich total - und bin auch ein wenig überrascht - dass ich für den Koch Blog Award von Sparpedia nominiert wurde. Obwohl mein Blog doch gar kein richtiger Kochblog ist.


Sparpedia Koch Blog Award 2017


Die Leute von Sparpedia haben es aber entzückend formuliert, lest selbst:

Der Blog Von Tag zu Tag von Marie ist ein sogenannter Homeblog, neben dem Kochen geht es also auch um vielen andere Dinge die einem im Haushalt nützlich sein können. Ihre stattliche Liste an ganz unterschiedlichen Rezepten sind uns eine Nominierung wert!

Ist das nicht nett? Ich freue mich riesig, neben mir sind noch zahlreiche wirklich tolle Blogs dabei, schaut vorbei. Und bitte - gebt mir eure Stimme, ich würde mich wahnsinnig darüber freuen. Achtung, man kann nur einmal abstimmen, aber ich bin auch nicht böse, wenn euch ein anderer Blog besser gefällt, zum Beispiel der von meiner Freundin Maxi von Geschwisterkeks. Auch sie ist nominiert und freut sich über viele Stimmen.

Was Sparpedia so macht? Nun, das ist einfach erklärt: Sie helfen uns beim Geld sparen. Wie meine treuen Leserinnen ja wissen, ist dieser Punkt auch bei mir sehr wichtig und ich schreibe immer wieder über Ideen, Tips und Tricks, um das Maximum aus dem vorhandenen Budget herauszuholen.

Sparpedia ist im Prinzip eine Seite, auf der man länderspezifische Rabattcodes findet, weiters Aktionen, Schnäppchen, Sonderangebote und vieles mehr. Vor einem Einkauf sollte man also auf jeden Fall dort vorbeischauen, vielleicht gibt es ja gerade für die gewünschten Produkte einen Preisnachlass.

Wer nicht aus Österreich ist, kann auf sparpedia.de oder sparpedia.ch länderspezifische Angebote finden.

Danke für eure Stimme und danke, dass ich bei diesem Award mitmachen darf.

Mit liebem Gruß
Marie


Dienstag, 2. Mai 2017

Frühling am Teich

Unser kleiner Teich ist im Moment vor allem eines - grün. Nach dem eiskalten April mit ordentlich Neuschnee, der alle Frühlingsblüher vertrieben hat, erholt sich der Teich langsam und startet etwas gebremst in den Mai.




Der Teich liegt - wie hier zu sehen - mitten im Garten und hat eine Wasseroberfläche von rund 20 m2. An der tiefsten Stelle ist er rund 1,2 m tief, die Ufer sind abgeflacht und es gibt auch eine kleine Insel. Genau auf dieser Insel hat es sich Katze Lilith gemütlich gemacht - nasse Pfoten stören sie wenig - und jagt, was auch immer sie dort erwischen kann. Im Moment probiert sie ihr Glück mit Molchen und Kröten, war bisher aber gottseidank nicht sonderlich erfolgreich.




Am Ufer sammelt sich bereits jede Menge Laich an. Ende März konnten wir bis zu 11 Kröten auf einem Haufen zählen, dazu unzählige Kammmolche, die vergnügt im Teich grundelten. Wir haben keine Fische, somit vermehren sich die zugewanderten Bewohner in großer Zahl, ohne jemals lästig zu werden.




Anfang März war der Teich noch komplett kahl und braun, jetzt, Anfang Mai, treibt alles aus, Schilf, Farne, Fieberklee, Seerosen, Froschlöffel, Schachtelhalm und vieles mehr. In ein paar Wochen ist der Teich dann ein rosa - gelb - weißes Farbenmeer, wenn Seerosen, Fieberklee, Blutweiderich und Sumpfdotterblume um die Wette blühen.






Nach dem eiskalten Jänner mit bei uns völlig unüblichen Temperaturen bis zu -15°C, dem warmen März, der dem Garten richtig einheizte und dem völlig unterkühlten April mit Regen ohne Ende und 10 cm Neuschnee knapp nach Ostern hoffe ich auf einen wettermäßig gemäßigten Mai. Dieses Jahr ist nicht unbedingt ideal für die Blogger - Frühlingsgartenaktion, so untypisch und wechselhaft, wie sich das Wetter und damit auch die Pflanzsaisonen gestalten. Trotzdem gibt es hier fantastische Bilder und tolle Gartenposts zu sehen, schaut vorbei, bei

Petra von Mami Made It
Ines von Eclectic Hamilton
Kathrin von Topfgartenwelt 
Susan von Mein Gartenglück
Katharina von Kleingartentraum
Anja von Gartenbuddelei

Wer selbst einen tollen Garten hat und darüber berichtet, kann seine Posts hier verlinken. Je mehr desto besser, wir freuen uns alle über tolle Ideen und schöne Fotos von Pflanzen, Tieren, Projekten und vielem mehr rund um unsere Gartenleidenschaft.

Eine schöne erste Maiwoche wünscht

Marie

Mittwoch, 26. April 2017

Ich bin wieder da - oder warum es hier so ruhig war...

Meine lieben Leserinnen und Bloggerfreundinnen, danke für eure vielen Anfragen, wo ich den geblieben wäre. Die Antwort ist ebenso einfach wie ärgerlich - meine Konten wurden gehackt. Und ich war ausgesperrt...

Aber langsam der Reihe nach, damit euch nicht Ähnliches passieren kann.

Vor etwas mehr als einem Monat hatte ich eine etwas seltsame Anfrage in meiner Mailbox, in schlechtem Deutsch, eine Kontaktaufnahme über das Kontaktformular im Blog. Eine Firma wollte einen Link zu ihrer Seite auf meine Seite stellen, es ging angeblich um die Werbung für ihre Hochbeete. Ich klickte pflichtschuldigst auf die Seite, die ein seltsames Konglomerat von Gartenprodukten darstellte, kein Impressum, fehlerhaftes Deutsch. Definitiv nichts für mich.

Weil ich ein höflicher Mensch bin, ignorierte ich die Anfrage nicht, sondern antwortete freundlich, dass ich kein Interesse hätte. Großer Fehler!!!!!!! Meine Emailadresse für diesen Blog, die ja, wie bei euch allen auch, unter anderem als login für Blogger und viele andere Dienste gilt, ist auf meinem Blog nicht ersichtlich. Man kann ja nur per Kontaktformular oder per Kommentar mit mir in Verbindung treten.

Der langen Rede kurzer Sinn - Zweck dieser Kontaktaufnahme war lediglich, diese Emailadresse, die in meiner höflichen Antwort natürlich aufscheint, herauszufinden. Und dann ging es los. Alle meine Konten, die in meinem Blog ja aufscheinen (pinterest und co) wurden "gebruteforced". Das ist angeblich der Fachausdruck dafür, wenn jemand mit Millionen Anfragen das Password knacken will.

Meine Passwörter waren zwar nicht zu knacken, gottseidank, aber fast alle meine mit dem Blog verknüpften Dienste wurden gesperrt. Ich musste mich buchstäblich tagelang durch Wiederherstellungsoptionen quälen. Blöderweise war mein login überall auch diese Emailadresse.

Ziel des Angriffs dürfte vor allem natürlich finanzieller Gewinn gewesen sein, also Angriff auf das Paypal Konto.

Sämtlichen Unternehmen, die ich hier in meinem Blog verwende, sei ein wirkliches Lob ausgesprochen. Meine Konten waren sicher! Es wurde einfach sofort alles gesperrt. Die Prozeduren, um alles wieder zum Laufen zu bringen, waren allerdings mehr als nur mühsam und zeitraubend.

Gottseidank habe ich allerdings meine Bloggertätigkeit und meine beruflichen Konten komplett getrennt. Hier gibt es keine Schnittmenge, gar keine, nirgendwo. Denn ein Angriff auf diese Dienste wäre nicht nur ärgerlich, sondern auch finanziell ein Desaster geworden.

An alle lieben Mitbloggerinnen: aufgepasst. Ich habe nun mein Login für Blogger und meine Emailadresse, über die ich Bloganfragen beantworte, komplett getrennt. Mit dieser Emailadresse logge ich mich nirgendwo mehr ein. Aus Schaden wird man klug.

Wichtig war auch, dass meine Passwörter sicher waren und vor allem - jeder Dienst hat ein eigenes.

Danke für die vielen Anfragen und Mails, ich freue mich wirklich darüber, dass ich euch abgegangen bin.

Mit liebem Gruß - und morgen kommt ein neuer Gartenpost

Marie