Coole Betten für zwei große Buben

Eines unserer Ferienprojekte waren die neuen Betten für meine beiden Buben. Nachdem sie aus ihren Kinderbetten herausgewachsen waren, wollten sie für ihre neuen Zimmer etwas wirklich Cooles. Viele Überlegungen, Ausflüge ins Internet und zu diversen Möbelhäusern später war uns klar, dass ihre Wünsche nur durch ein Selbstbaubett zufriedenzustellen waren.

Anfang des Sommers bauten wir also die Betten, ich war euch aber noch die Fertigstellung schuldig. Also, tataaaa, hier ist das fertige und teilweise schon eingeräumte Bett.




Die wichtigsten Eckpunkte:

Das Bett musste 90 x 200 cm Liegefläche haben. Ein schmäleres Bett kam nicht in Frage. Also schieden leider die meisten coolen und durchaus schönen Tagesbetten aus.




Kosten. Hunderte Euros für ein tolles Jugendbett waren schlicht und einfach nicht im Budget. Also musste eine kostengünstige Lösung gefunden werden.




Stauraum. Die Zimmer sind nicht allzu groß, also müssen vor allem größere Spielsachen noch unter dem Bett verstaut werden können.




Ein robustes Bett. Schließlich sitzen öfters bis zu fünf Buben auf den Betten und chillen. Außerdem soll es das Bett auch die nächsten Jahre aushalten, wenn die Buben zu Männern heranwachsen (vor allem gewichtsmäßig).

Eine genaue Anleitung gibt es hier.




Was jetzt noch fehlt:
* Coole passende Boxen für Kleinkram, die auch gut aussehen und exakt in die Fächer passen.
* Die vielen Bohrlöcher verschließen.
* Eine Umrahmung rund um das Bett, um die Wand zu schonen.
* Die Lichtschalter versetzen. Es ist zwar richtig praktisch, wenn man das Licht vom Bett aus steuern kann, aber die Schalter sitzen zu tief - bzw. das Bett ist höher als ein Standardbett.




Die Buben lieben ihre neuen Betten, wenngleich sie nicht immer so schön aufgeräumt sind, wie auf den Fotos, seufz!

Mit liebem Gruß
Marie

Natürlich nehme ich auch wieder an Linkpartys teil! Komm mit, hier gibt es tolle Projekte, neue Blogs und viele Ideen.

Auf den Hund und die Katz gekommen oder Louise, Lilith und Leander

Update: hier gibt es Fotos von unseren drei neuen Hausbewohnern.

Ich liebe Tiere und hatte zeitlebens immer Haustiere - immer zuwenige, meiner Meinung nach, am liebsten wäre mir ein ganzer Zoo gewesen. Meine Eltern waren aus vernünftigen Gründen dagegen. In einer Stadtwohnung, auch wenn sie groß ist, sind viele Tiere einfach kaum artgerecht zu halten.




In den letzten Jahren durften zwei Katzen und ein großes Aquarium unser Leben bereichern. Lisa, unsere kapriziöse rot-schwarze Katzendame wurde bei guter Gesundheit 17 Jahre alt und schlief eines Abends friedlich hinter dem Sofa für immer ein. Luzifer, ihr großer schwarzer Gefährte - der größte Kater, den ich jemals hatte, er wog satte 8 kg, ohne fett zu sein - folgte seiner Freundin einige Zeit später mit stolzen 15 Jahren in den Katzenhimmel.

Nun war die "Bahn" quasi "frei" und wir überlegten, wer bei uns einziehen wird. Nach langen Diskussionen und Überlegungen kamen in der letzten Woche drei neue Tiere zu uns. Das ist auch der Grund, warum es hier im Blog im Moment recht ruhig ist.

Louise kam als erstes, eine quirlige, acht Wochen alte Hundedame. Schwarz-weiß, fidel, energiegeladen und kompromisslos stellt sie unser Leben total auf den Kopf. Wecker in der Nacht alle drei Stunden, brauche ich mehr sagen...

Kurz darauf kamen die beiden Katzengeschwister Lilith und Leander, beide 14 Wochen alt. Lilith ist eine zarte, getigerte Katzendame mit ungeheurem Appetit. Ihr Brüderchen Leander ist ein großer, schlanker zimtfarbener Tigerkater mit viel Energie.

Gemeinsam stellen unsere drei L's das Leben gehörig auf den Kopf und fressen, was das Zeug hält. Nun gilt es, die drei aneinander zu gewöhnen, sauber zu bekommen, ihnen den Garten zu zeigen, an ein halbwegs geregeltes Leben zu gewöhnen und vieles mehr.

Ach ja, und ein Vermögen muss ich derzeit beim Tierarzt lassen, chippen, impfen, entwurmen, entflohen - die gesamte Palette. Gottseidank ist unsere Tierärztin gleich bei uns um die Ecke zu Hause, so erspare ich mir zumindest lange Wege.

Fotos? Ja, Fotos sind so eine Sache. Louise ist so schnell, dass ich noch kein brauchbares Foto schießen konnte. Sie läuft immer aus dem Bild. Die Katzen sind erst seit zwei Tagen bei uns und auch hier gibt es noch keines. Aber ich verspreche es, die Fotos kommen.

Meine Kinder sind begeistert, wenngleich auch ein wenig überfordert. So viele Tiere, die geschmust und gestreichelt werden wollen... gottseidank sind noch Ferien!

Mit tierischen Grüßen
Marie