Linkparty im Advent

Beim Streifzug durch das Bloggerland komme ich derzeit aus dem Staunen nicht heraus. Wahnsinn, was sich hier alles tut. Da wird gebacken, gebastelt, genäht, gewerkt und dekoriert, was das Zeug hält. So viele unglaublich schöne Projekte und alle verdienen Applaus und Bewunderung.


Daher gibt es heute hier zwei Linkpartys für alle tollen Projekte rund um diese wunderbare Zeit. Linkparty Advent 2016 ist für eure Rezepte gedacht, alles, was gebacken, gekocht und angerichtet wird, Getränke, Speisen, Kekse und kulinarische Genüsse für Advent und Weihnachten.

Sommerblumen im Kalthaus

In meinem Garten gibt es viele mehrjährige Stauden und Blüher, aber ohne einjährige Frühlings-, Sommer- und Herbstblüher ist der Garten langweilig. Cosmeen und Kapuzinerkresse, Ringelblumen und Astern, Wicken und Sonnenblumen, die Liste ist endlos.


In den letzten Jahren zog ich die Sommerblüher immer gemeinsam mit dem Gemüse ab Jänner / Feber / März im Haus vor und setzte die Schönheiten dann nach den letzten Frösten ins Freie. Einige säte ich auch gleich ins Beet. Das Ergebnis war immer das Gleiche - sie kamen wunderschön, aber spät. Spät im Jahr meine ich, die Kapuzinerkresse beispielsweise wurde erst im Herbst so richtig üppig und blühfreudig - kurz darauf erledigte sie aber leider der erste Frost.

Omas Gedeckter Apfelkuchen

Im Rahmen der Blogger - Adventaktion 2016 möchte ich euch heute Omas gedeckten Apfelkuchen vorstellen.


Vor ein paar Tagen bekam ich von meiner guten Freundin T. Kochäpfel aus ihrem Garten im Semmeringgebiet. Diese Äpfel gibt es nicht zu kaufen, es handelt sich um eine uralte mir unbekannte Apfelsorte, die man roh eigentlich nicht essen kann. Dafür eignet sie sich wunderbar als Lagerapfel und zum Kochen.

Alte Rezepte - Bloggeraktion im Advent

Seit geraumer Zeit sammle ich alte Rezepte, die in meiner Familie irgendwann aufgezeichnet wurden. Die meisten davon stammen von meinen beiden Großmüttern, es sind aber auch etliche Rezepte und Rezeptbücher dabei, deren Urheberschaft ich nicht mehr feststellen kann. Ein richtiger Schatz an altem Küchenwissen und tollen Ideen.


In diesem Advent werden wir euch viele dieser Rezepte präsentieren, in Wort und Bild, mit heutigen Techniken nachgekocht. Wir? Ja, Maxi von Geschwisterkeks und ich dürfen euch die Blogger - Adventaktion 2016 vorstellen.

Fünf Blogs und sechs Bloggerinnen schreiben für euch über alte Rezepte, studieren und entziffern alte Handschriften, kochen, backen und fotografieren, was die Backstube hergibt.

Mit alten Möbeln wohnen - und wie werde ich den alten Geruch los?

Ich liebe alte Dinge, richtig alte Dinge, kombiniert mit aktuellen Stücken und einer Prise Kreativität. Shabby Chic ist nicht so ganz meines, vor allem nicht der Shabby Chic, der nur so tut, als wäre er alt. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung.




Egal, ob Shabby Chic, Antiquitäten, Flohmarktfunde oder Familienerbstücke - alle alten Dinge haben ein gemeinsames Problem, wenn sie länger gelagert oder nicht benützt wurden: Holzwürmer, Ungeziefer, alter Schmutz und - vor allem - muffiger Geruch. Was man dagegen tun kann, verrate ich heute.

Die besten Pflanzen für den Herbstgarten

Bunt, abwechslungsreich, strukturiert und spannend soll er sein - mein Garten, rund ums Jahr. Im Herbst und im Winter ist das nicht ganz einfach zu erreichen, wir leben in einer Gegend mit vier Jahreszeiten, wovon zwei eher unfreundlich zu Blühendem und Wachsendem sind.




Doch es gibt zahlreiche Pflanzen, die immergrün sind, tolle Früchte oder Samenstände produzieren, im Winter eine schöne Silhouette abgeben und sich auch noch für herbstliche Dekos eignen.

Linkparty Von Tag zu Tag #13 ist offen! Mach mit!

Der Herbst geht in die Endphase, bisher war er sehr unterschiedlich. Der September warm und schön, sonnig, strahlend, aber nicht zu trocken. Der Oktober kalt, unfreundlich, trüb, nass, windig. Ok, man kann nicht alles haben. Bin gespannt, was der November bringt, hier bei uns traditionsgemäß eher trübes Wetter, leider, aber wie ich höre sind viele Blogger gerade im Herbst extrem kreativ. Sie strotzen vor Freude und Schaffensdrang, sobald das Wetter kalt wird. Gut, ich eher nicht, ich bin der Sommertyp, Sommer, Sonne, warmes Wetter, aber ich finde es wunderbar, dass es so viele unterschiedliche Menschen gibt. Die Welt ist bunt, wie herrlich.


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Also, alle herbstlich superkreativen Blogger aufgepasst (alle anderen natürlich auch), hier habt ihr viel Platz, um eure Projekte zu zeigen. Egal, was es ist, solange es in irgendeiner Form mit DIY oder Home zu tun hat, ist jede Arbeit hier willkommen.

So, nun seid ihr an der Reihe. Woran arbeitet ihr gerade, was habt ihr gesehen, gebastelt, gewerkelt, genäht, gekocht, gebacken, erlebt oder geplant? Her mit den Ideen, wir alle freuen uns über neue Anregungen.

Linkpartyregeln
  • Projekte, die zum Thema Haus und Garten, Familie, Leben, Hobbys, DIY, etc. passen. Aber auch Fotos, Impressionen, Eindrücke, Reiseerinnerungen sind willkommen. Alles, was unser Leben bereichert
  • Es können gerne auch ältere Projekte verlinkt werden, auch mehrere Projekte pro Blog sind herzlich willkommen
  • Bitte keine Werbung, keine Links zu Shops, keine kommerziellen Links
  • Link zum Post, nicht zum gesamten Blog
  • Backlink im Post





Am Ende der Linkparty gibt es eine Projektgalerie auf Pinterest und einen Beitrag im Blog. Durch die Teilnahme an der Linkparty erklärst du dich damit einverstanden, dass dein Projekt dort veröffentlicht wird.

Für alle, denen EINE Linkparty nicht genug ist, habe ich hier etwas Besonderes. Eine Sammlung von über 40 aktuellen tollen Partys, wo eure Projekte ebenfalls gefragt sind. Schaut vorbei, lernt neue Ideen und Blogger kennen und präsentiert eure Projekte. Natürlich kann der Sammlung auch noch die eine oder andere Party hinzugefügt werden. Ich freue mich!



Mit liebem Gruß

Marie

Natürlich nehme ich mit meinen Projekten auch immer an den vielen wunderbaren Linkpartys teil, die ich im Bloggerland so finde. Vielen Dank an die Veranstalter für die Mühe! 

Frischer Salat im November

Heute konnte ich wieder eine große Schüssel frischen jungen Salat ernten. Nein, das ist kein Post, den ich im Frühjahr vorbereitet und dann vergessen habe, heute konnte ich ernten, heute, am 3. November. Wie das geht? Mit ein wenig Planung und - das muss ich ehrlich zugeben - viel Wetterglück. Es ist nicht jedes Jahr so, dass noch so viel wächst.




Mein Plan Ende August war folgender: in alle Karrees, die abgeerntet wurden, streute ich Salatsamen. Bunt gemischt, Babyleaf - Sorten, Spinat, Vogerlsalat, Mizuna, Eichblatt, Lollo Bionda, einfachen Grünen Häuptelsalat.




Einige dieser Karrees blieben leer, die Samen wollten nicht mehr keimen. Viele allerdings gingen auf und so kann ich heute, Anfang November, Salat wie im Frühjahr auf den Tisch bringen.




Dazu beigetragen hat der warme September, in dem die Pflänzchen keimen und ordentlich wachsen konnten. Auch der Oktober ging nicht böse mit dem Salat um, es war hier zwar extrem nass, kühl und trüb, aber nicht frostig. Es gab allerdings auch schon Jahre, in denen nichts mehr keimte, wenn der September kalt und nass war.




Schon im Oktober konnte ich vereinzelt Blättchen ernten, jetzt im November werde ich den Salat so schnell wie möglich komplett verbrauchen, wir sind sicherlich nur mehr wenige Tage vor dem ersten strengen Frost entfernt. Ein wenig Raureif gab es schon an ein paar Tagen, aber ganz leichter Frost macht Salat nicht so viel aus. Er verträgt nur lange tiefe Temperaturphasen nicht.




Den Vogerlsalat lasse ich überhaupt im Beet, wenn mein Plan aufgeht, gibt es zu Weihnachten frischen Salat. Leichter bis mittlerer Frost macht auch diesen Pflanzen nicht allzu viel, die tiefen Temperaturen, die im Jänner und Feber bei uns herrschen, wird er allerdings nicht aushalten.




Die Kapuzinerkresse grünt und blüht sich nochmals zu neuer Hochform.



  
Wunderbar, sie rankt mittlerweile bis in die benachbarten blutroten Heidelbeeren. Ein toller Kontrast. Die Blüten schmecken gut im Salat, ein wenig pfeffrig und sehr würzig. Ausprobieren!




Bisher stehen die Salatpflanzen völlig ungeschützt am Beet, sollte noch einiges an Salat da sein und Frostnächte drohen, werde ich vielleicht ein wenig Vlies aufbreiten.




Das Frühbeet hat sich im Herbst nicht bewährt, es kommt einfach zu wenig Licht zu den Pflanzen, auch wenn man es öffnet, etc. Sie mögen es lieber, wenn sie frei im Beet stehen können.




Im Frühjahr allerdings werde ich es auspacken, denn unter Glas kann man die ersten Salate schon im Feber anpflanzen.




Frischer Salat im November - das geht auch in unserem Klima. Nicht immer, nicht jedes Jahr, aber einen Versuch ist es wert. Einfach Mitte bis Ende August nochmals aussäen - und warten. Mit ein wenig Glück, gibt es noch eine tolle Ernte.

Mit liebem Gruß

Marie


Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Schau doch auch vorbei, es lohnt sich immer!

Zu Allerheiligen auf den Friedhof - oder: ein Gesteck für viele Gelegenheiten

Zu Allerheiligen, also eigentlich zu Allerseelen, geht man in Österreich auf den Friedhof. Mindestens. Man zündet eine Kerze an und schmückt das Grab mit einem netten Gesteck, einem Kranz, einem Blumenstrauß. Nie sind Friedhöfe schöner als zu Allerheiligen in der Dämmerung - soferne man da noch hineinkann. Verwischte Konturen, Stille und tausende rote Lichter. Huch, ich bin morbide!




Die Grabgestecke werden in unterschiedlicher Ausführung von allen rundumliegenden Geschäften angeboten, je nach Ausführung hat das durchaus seinen Preis. Unter 15 Euro bekommt man gar nichts, die wirklich netten fangen weit darüber an.




Aber wozu in die Ferne (oder ins Geschäft) schweifen, wenn unser Garten alles liefert, was man für eine Grabdeko brauchen kann. Zweige von Nadelgehölzen, Frucht- und Samenstände in allen Farben, immergrüne Laubgehölze.


 

Eine scharfe Schere, ein wenig grüner Blumendraht und eine halbe Stunde Zeit - fertig ist das Gebinde. Nur die Kerze muss zugekauft  werden.




Die Basis bilden Fichtenzweige, dazwischen stecken Zweige von Eibe und Tamariske. Die grünen festen Blätter liefert die Mahonie. Rote Hagebutten und weiße Schneebeeren, Blütenstände vom Efeu und schon ganz trockene Blüten der Fetten Henne. Fertig.




Diese Art von Gestecken kann man für tausend verschiedene Zwecke verwenden, nicht nur als Grabgesteck. Man kann Blumentöpfe damit bestücken, um sie für den Winter zu schmücken, Tischschmuck für den Gartentisch herstellen, die Blumenkisterln damit auffüllen und vieles mehr. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Also raus in die Natur oder in den Garten mit einer scharfen Schere und ein wenig Ideen.
Hier findest du Ideen für Blumentöpfe, hier für Blumenkisterln vor dem Fenster. Und hier gibt es noch viele weitere Ideen für den Herbst.




Machen wir uns den Herbst bunt und gemütlich!

Mit liebem Gruß

Marie


Natürlich nehme ich wieder an Linkpartys teil. Schau doch auch vorbei, es lohnt sich immer!